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 Betreff des Beitrags: Umrüstung Märklin V200060 (3021) auf Digital
 Beitrag Verfasst: Dienstag 12. Juni 2018, 13:37 
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Forumsgast

Registriert: Dienstag 12. Juni 2018, 13:30
Beiträge: 3
Umrüstung Märklin AC-Analog auf Digitalversion

Sehr geehrte Damen und Herrn,

ich habe fünf Lokomotiven aus den 60er Jahren und möchte diese umrüsten.

1. V 200006 (NEU: 30210) Motor bereits auf 5-polig (HLA) umgerüstet
(Märklin), alte Schraubsockellampen noch vorhanden

2. BR 89 (Alt: 3000) noch mit kleinem Scheibenkollektormotor

3. BR24-058 (Alt: 3003)

Frage(n):
Welche Decoder sind dort einzubauen, ich möchte keine Sound etc?

Sind Decoder von TAMs, Uhlenbrock oder ESU zu verwenden oder besser Märklin Original. Ich habe ein MS-Steuergerät an 32VA Trafo. Die Anlage selbst hat, im Origianla aus den 50ern, die blauen Blechtrafos.

Freunde haben mir empflohlen mit ESU auf DCC in Mittelleiterversion umzurüsten und die Märklin-Steuerung aufzugeben, wäre langfristig besser.

Elektronische Kentnisse sind aus meinen alten Beruf, als Energieeltktroniker, noch vorhanden.

Mit freundlichem Gruß

Uwe Barth


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 Betreff des Beitrags: Re: Umrüstung Märklin V200060 (3021) auf Digital
 Beitrag Verfasst: Dienstag 12. Juni 2018, 17:24 
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Forumane
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Beiträge: 4229
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Hallo Uwe!

Gleich meine offene und ehrliche Meinung: von den drei genannten Loks lohnt sich eigentlich nur die V200 (3021) zum umrüsten da dort schon der HLA eingebaut ist. Weder die BR 89 (3000) noch die BR 24 (3003) sind Loks in welche man noch Geld stecken sollte. Die BR 89 bekommt man in Digital und die BR 24 vor ein paar Jahren komplett neu konstruiert und sie wurde schon in einigen verschiedenen Ausführungen auf den Markt gebracht (36240 - 3624x). Die ersten Ausgaben dieser Lok waren ohne Sound, die letzten mit. Sie sind gebraucht für unter € 100,- zu bekommen (klick mich 1 oder klick mich 2 oder klick mich 3) und darum lohnt sich ein Umbau der alten BR 24 eigentlich nicht. Wenn Du die beiden natürlich trotzdem umrüsten willst so stellt sich die Frage ob der Motor in einen Gleichstrommotor verwandelt werden soll oder ob sie die Allstrommotor behalten sollen. Für die Gleichstrommotorvariante spricht eine bessere Regelung und ein verbessertes Fahrverhalten gegen über dem Allstrommotor. Dazu muß dann allerdings die Feldspule gegen einen Permanentmagnet getauscht werden. Die entsprechenden Tauschteile gibts bei ESU oder Märklin. Sollen die Allstrommotore bleiben so gibt es nur zwei Decoderhersteller welche noch Decoder für Allstrommotore anbieten: Tams und Uhlenbrock. Welchen Decoder man nimmt ist eine Frage auf die es viele verschiedene Antworten gibt. Nämlich so viele wie es Decoderhersteller gibt. Jeder Modellbahner hat da seine persönlichen Favoriten. Der Eine bevorzugt ESU, ein Anderer Tams, wieder ein Anderer Zimo und der Nächste Märklin oder Uhlenbrock. Und das sind jetzt nur mal fünf Beispiele von Herstellern. Aus so einem Grund gab es möglicherweise auch den Rat auf ESU und DCC zu gehen. Kann man tun, aber dann sperrt man Märklinloks mit älteren Decodern die kein DCC verstehen (das tun nämlich nur die neuesten Märklindecoder) aus. Du hast eine MS, welche? Die alte MS 1 oder der Nachfolger die MS 2 (die mit dem beleuchteten Display)? Wenn es die MS 1 ist solltest Du darüber nachdenken sie durch die MS 2 zu erstzen. Die MS 1 kann nur Motorola und mfx, die MS 2 dagegen auch DCC (und man kann auch Weichen und Signale mit ihr schalten). Ausserdem wird die MS 1 schon seit 2009 nicht her angeboten und auch ihre Software wird seitdem nicht mehr gepflegt. Sie ist, um es kurz zu sagen, inzwischen veraltet und überholt. Die MS 2 bekommt man günstig aus aufgelösten Startpackungen. Wenn Du die MS 2 hast dann bitte auch daran denken sie regelmäßig mit den aktuellen Softwareupdates zu versorgen / versorgen zu lassen. Ist die Softwareversion zu alt kann es mit mfx-Decodern mit aktueller Software manchmal zu Problemen kommen.

Gruß
Stephan

_________________
H0: Wechselstrom + Gleichstrom
G: nur US (D&RGW)


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 Betreff des Beitrags: Re: Umrüstung Märklin V200060 (3021) auf Digital
 Beitrag Verfasst: Dienstag 12. Juni 2018, 21:29 
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Forumsgast

Registriert: Dienstag 12. Juni 2018, 13:30
Beiträge: 3
Danke. Für die V 200 habe ich bei SMDV mir den Origanlumrüstsatz (Decoder mit Halter) besorgt. Die alten E-Sockel nutze ich dann als Halter für BiPins, die eingeklebt werden. So kann ich die Rückführung "potentalfrei" gestalten.

Hinsichtlich der Digtalsteurung muss ich noch mal genau nach sehen und melde mich zeitnah.

An der 89 (3000) hängt halt eine Kindheiterinnerung, war die erste Lok zu Weihnachten als 5-Jähriger...

Uwe B.


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 Betreff des Beitrags: Re: Umrüstung Märklin V200060 (3021) auf Digital
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Juni 2018, 07:13 
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Forumsgast

Registriert: Dienstag 12. Juni 2018, 13:30
Beiträge: 3
Moinsen Stephan,

kann ich die MS2 am Trafo der MS1 betreiben oder auch am alten Trafo 6647; es ist ne MS 1 mit hellgrauem Display.

Uwe B.


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 Betreff des Beitrags: Re: Umrüstung Märklin V200060 (3021) auf Digital
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Juni 2018, 08:35 
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Forumane
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Registriert: Sonntag 11. Januar 2004, 10:58
Beiträge: 4229
Wohnort: Zuhause
Hallo Uwe!

Wohl nicht. Der Trafo der MS 1 liefert Wechselstrom, wie auch der 6647, wogegen das zur MS 2 gehörende Netzteil Gleichstrom abgibt. Wenn Du den Wechsel von der MS 1 zu MS 2 in Betracht ziehst bzw. dies machst, dann muß neben der MS auch der Gleisanschluß getauscht werden. Die MS 2 funktioniert nur an der dazu passenden Gleisanschlußbox. Am Anschlußgleis (C-Gleis) bzw. der Anschlußbox (K-Gleis) der MS 1 funktioniert die MS 2 nicht. Die MS 2 ist anders aufgebaut als die MS 1, bei der MS 2 ist, nicht wie bei der MS 1, kein Verstärker eingebaut. Bei der MS 2 sitzt der Verstärker in der Anschlußbox (bei der MS 1 in der MS 1). Die oben angsprochenen Sets werden normalerweise komplett, also MS 2 + Anschlußbox + 36 VA Netzteil, angeboten. So ist der Wechsel recht einfach: MS 1 + alle dazu gehörenden Komponenten (Anschlußgleis bzw. -box + Trafo) entfernen und statt dessen MS 2 + Komponenten installieren. Das Anschlußgleis der MS 1 kann man als normales gerades Gleis beutzen wenn man den Kasten abbaut. Dazu müssen nur die beiden Schrauben unter dem Kasten herausgedreht, der Deckel entfernt, der Boden mit der Platine vom Gleis getrennt (abhebeln mit einem Schraubendreher) und die beiden Stecker abgezogen werden.

Zur BR 89:
Klar kann ich verstehen daß man daran hängt und ich habe ja auch geschrieben daß der Umbau machbar ist. Es macht lediglich aus finanzieller Sicht wenig Sinn sie umzubauen. Aber solche Überlegungen müssen bei einem Hobby nicht zwangsläufig an erster Stelle stehen. Du solltest nur noch dabei bedenken daß die Technik der Lok (Motor, Getriebe, Radsätze) dann, trotz neuem Decoder, immer noch alt bleibt. Alternativ wäre auch möglich (wenn die Lok auf der Anlage präsent sein soll) sie so zu lassen wie sie ist und nur den Schleifer zu demontieren. Dann könnte sie als Museumsstück als Blickfang irgendwo auf einem Gleis (z.B. am Bahnhof) stehen.

Gruß
Stephan

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