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 Betreff des Beitrags: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 17:09 
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Salü Kollegen,

mal eine direkte Frage:
Hat jemand von Euch rein zufällig diesen USB-Lötkolben (5 V; 8 W) und kann mir bezüglich der Stromversorgung einen Tipp geben?
https://www.pollin.de/p/usb-loetkolben- ... KlzvD_BwE# (gibt es natürlich auch bei anderen Händlern, das ist nur ein Beispiel, keine Werbung!)

Viele Leute haben leichte Schwierigkeiten mit diesem Teil, z.T. aus purer Schusseligkeit.
Aber ich habe das Problem, dass der Lötkolben an eigentlich passenden USB-Netzgeräten/-Ladern (mind. 2 A am Ausgang) auf Dauerheizen stellt, er schaltet nicht wie vorgesehen nach einer bestimmten Zeit ab. Das gleiche auch an Ladegeräten mit nur 1 A und weniger...
Einzig an Powerbanks funktioniert das Teil einwandfrei, sogar an Powerbanks mit nur 1 A (würde ein Betrieb an diesen der Powerbank eigentlich schaden?).

Meine Frage also: Ist mein Lötkolben eventuell doch defekt oder gibt es ein USB-Netzgerät, an dem er definitiv funktioniert? Das Thema Powerbank ist eigentlich soweit klar, ich suche aber ganz gezielt nach einem geeigneten Netzgerät! Bei anderen scheint es mit USB-Ladern/Netzgeräten zu funktionieren, ich bekomme da nur keinen Ansprechpartner zum Nachfragen.


(Ach ja, und keine Sorge, an den PC oder mobile Kleincomputer schließe ich das Ding nicht an... ^^)

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Ralf

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 18:00 
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Moin,
Aufschluß können nur Messungen, auch mit dem Oszi, bringen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 18:37 
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Tja, dann grabe ich mal in meiner Werkzeugkiste nach 'nem Oszi... :roll:

Ich fürchte, damit kann ich nicht dienen, außer einem Standard-Multimeter und einem Messgerät u.a. für Kondensatoren habe ich nichts (ich wüsste nicht mal was ich wie messen sollte, zumal ich vermutlich ohnehin nur max. eine Minute Zeit habe, bevor die Lötspitze abraucht)...
Ich hatte ehrlich gesagt auch mehr auf konkrete Erfahrungen anderer gehofft, die mir weiterhelfen könnten, vielleicht mache ich ja auch nur einen ganz blöden und einfachen Fehler und übersehe irgendeine Kleinigkeit.

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Ralf

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 18:59 
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Moin,
da kann man nichts falsch machen, eigentlich.
Aber dieser Bratstift wird nie den Weg in meine "Werkzeugkiste" finden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 23:23 
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Salü,
ach, na ja, da kann man schon einiges falsch machen, z.B. mitsamt der Lötspitzenhaube die Rändelmutter abschrauben, mit der die Lötspitze nicht nur festgehalten, sondern auch der Kontakt hergestellt wird. (Es gibt genug, die das gemachthaben und sich wunderten, warum das Teil kalt bleibt.) :mrgreen:

Ich habe ihn mir auch nur aus Bequemlichkeit zugelegt; für schnelle, kleine Reparaturen ohne großen Aufwand zwischendurch habe ich bisher einen Batterielötkolben. Eigentlich auch ein billiges Teil, funktioniert aber wirklich prächtig - verbraucht nur leider zu schnell zuviele Batterien. Der kleine USB-Lötkolben dürfte sich ebenso gut eignen, wenn ich ihn denn zum vorschriftsmäßigen Laufen bringe. Ich könnte ja wie die meisten anderen auch eine billige Powerbank nehmen, aber ich scheue ein wenig die Lithium Akkus (v.a. LiPos), da ich nicht garantieren kann, die Powerbank jederzeit richtig zu pflegen (Stichwort Erhaltungsladung), ist halt dann u.U. 'ne brandheiße Angelegenheit...

Ich habe übrigens an anderer Stelle eine interessante Antwort bekommen: Meine USB-Lader hätten mit 2,1 A zu viel Ampere für diesen Lötkolben, der bekanntlich 1,6 A zieht, ich solle deshalb auch ein 1,6 A USB-Netzteil nehmen.
Witzig nur, dass ich kein solches Netzteil kenne (eines mit 1,5 A habe ich gefunden). Und die Powerbanks haben ja auch 2,1 A und mehr, warum klappt es damit wie vorgesehen?!?

Ich tippe ja eher drauf, dass es damit zusammenhängt, dass ein Netzteil "nur" getackteten Gleichstrom liefern kann (der die Elektronik durcheinander bringt), eine Powerbank hingegen sauberen Gleichstrom. Das erklärt allerdings nicht, warum andere Leute trotzdem Netzteile benutzen können - ich steige da echt nicht durch...

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Ralf

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. September 2018, 09:53 
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Daran kann es eigentlich nicht liegen da auch die Powerbank keinen reinen Gleichstrom liefert. Meist hat die nämlich einen 3,7 Akku der per Step Up Wandler auf 5V gebracht wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. September 2018, 10:55 
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Du kannst ruhig ein 10 A Netzteil nehmen, der Lötkolben wird trotzdem nicht mehr Strom aufnehmen. Denke mal an Georg Simon Ohm.
In der Nacht habe ich noch einen Test mit meinem alten Nokia-Handy gemacht. Das Nokia-Netzteil liefert 5 V, der USB-Lader etwas mehr (etwa 0,1-0,2V), die PB 5V.
Das Nokia-Handy hatte sich bisher standhaft geweigert, sich vom USB-Lader / Netzteil laden zu lassen (Adaptierung auf Nokia-Klinke). Der Test begann, zuerst mit der Power-Bank, der Ladevorgang lief klaglos ab. Dieser wurde nun abgebrochen und die Ladung mit dem USB-Lader / Netzteil begonnen. Nun sprang mir der Draht aus der Mütze, der Ladevorgang lief problemlos ab.
Gemessen habe ich mit einem USB-Meßgerät. Das Oszi habe ich noch nicht eingesetzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. September 2018, 15:15 
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meckisteam hat geschrieben:
Daran kann es eigentlich nicht liegen da auch die Powerbank keinen reinen Gleichstrom liefert. Meist hat die nämlich einen 3,7 Akku der per Step Up Wandler auf 5V gebracht wird.

Ist auch wieder wahr.
Aber worin liegt dann der eine wesentliche - hier relevante - Unterschied zwischen USB-Ladegerät und einer Powerbank? :|

günni hat geschrieben:
Du kannst ruhig ein 10 A Netzteil nehmen, der Lötkolben wird trotzdem nicht mehr Strom aufnehmen. Denke mal an Georg Simon Ohm.
(...)
In der Nacht habe ich noch einen Test mit meinem alten Nokia-Handy gemacht. Das Nokia-Netzteil liefert 5 V, der USB-Lader etwas mehr (etwa 0,1-0,2V), die PB 5V.

Jo, mir ist das mit dem stärkeren Stromlieferanten bzw. dem (hoffentlich) maximalen Stromverbrauch des Lötkolbens durchaus bewusst, dem Verkäufer aber irgendwie nicht. :wink: Er meint jedenfalls, dass das Teil an einem 1,5-1,8 A Netzgerät am besten funktioniert - von der Powerbank und einem USB-Port an seinem eigenen PC abgesehen (da hatte er unlängst einen gleichen Lötkolben mit dem gleichen Problem getestet, da hat er offenbar auch richtig funktioniert).
Schätze, ich werde wohl nie dahinterkommen, wo der "Fehler" wirklich liegt...

Das mit Deinem Nokia klingt aber ähnlich misteriös, ob es an dieser winzigen Spannungsabweichung liegt?

Ach ja, in dem USB-Lötkolben ist ein NE555 verbaut, der das Abschalten nach einer bestimmten Zeit regeln soll. Möglicherweise reagiert das Teil auch sehr empfindlich auf geringste Abweichungen bei der Spannungsversorgung? Nur dass z.B. bei Unterspannung von Benutzern lediglich ein zu kalter Lötkolben erwähnt wird, auf das Ausschaltverhalten geht niemand ein... :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. September 2018, 15:37 
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ein 555!?! Alaska. Da habe ich im unteren Spannungsbereich, also bei etwa 5 V immer wieder mal fehlerhaftes Verhalten gehabt. Bei z. B. 9V alles OK, aber bei 5V hängen im Schacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. September 2018, 16:29 
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Tja nun, eine Powerbank liefert aber doch genauso ihre "nur" 5 V, da zickt der Lötkolben nicht rum... :roll:

Für Neugierige hier das Innenleben des Lötkolbens (beide Seiten):
Dateianhang:
LogoLicious_20180930_171443~02~01.jpg
LogoLicious_20180930_171443~02~01.jpg [ 182.66 KiB | 240-mal betrachtet ]

(Die LED leuchtet übrigens nicht selber, das ist der Fotoblitz... :mrgreen: )

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. September 2018, 17:00 
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Ich habe noch ein wenig im Netz gewühlt und herausgefunden, dass auch andere das Problem mit der nicht funktionierenden Abschaltung hatten. Ist in zwei russischen Foren zu lesen, auch in einem französischen (und ein Japaner wiederum hat auf diese hingewiesen :mrgreen: ).
Dort ist man den radikalen Weg gegangen und hat den NE555 gegen einen programmierten Tiny ersetzt (nebst ein paar weiteren kleinen Modifikationen); damit wird auch gleichzeitig eine Art Temperaturregelung eingebaut, da der Lötkolben selbst bei vorschriftsmäßiger Funktion zum Überhitzen gebracht werden kann (allerdings selber schuld, wer es darauf ankommen lässt!).

Warum auch immer das blöde Teil nicht an einem Netzgerät funktioniert, ich werde damit um den Erwerb einer Powerbank wohl nicht herumkommen - hoffentlich erwische ich bei meinem Glück nicht eine, die dann irgendwann meine Bude abfackelt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2018, 21:22 
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Das gleiche Ding wurde vom EEVBlog schon mal auseinadner genommen.
https://www.youtube.com/watch?v=FOa783WeDPU

Kurzum: das Problem kann mMn. weder an Schwankungen/Ungenauigkeiten auf der 5V-Ebene noch an der Strombegrenzung liegen. Ich denke eher, dass die Touch-Erkennung die auf dem NE555 basiert hier Probleme macht. Die verwendete Schaltung ist leider ziemlicher Schrott und ich denke, dass sich das Funktionieren an einer Powerbank dadurch erklären lässt, dass man völlig potentialfrei gegenüber Erde ist und deswegen der "Touch-Input" besser auf einen reagiert.

Was du probieren könntest um das zu validieren wäre
1) ein gut galvanisch getrenntes 5V-Netzteil benutzen, die meisten sind kapazitiv dann halt doch mit Erde gekoppelt.
2) versuchen dich durch reiben an Kleidung ein bisschen statisch aufzuladen, damit der Touch-Input stärker auf dich reagiert. (Aber nicht zu viel, wir wollen die Schaltung ja nicht gleich mit ESD braten, denn ESD-Schutz war halt dann auch zu teuer.)

Oder aber du kaufst dir einen ordentlichen Lötkolben. Das Teil ist _komplett ungeregelt_ und kann im Betrieb gerne weit jenseits der 400 Grad landen. Das ist für alle empfindlichen Bauteile schlecht und die Lötspitze macht das auch nicht ewig mit - und dann kannst du dir eh einen neuen Lötkolben kaufen, bevor du für _das Ding_ neue Lötspitzen findest, die nicht mehr als ein neuer kosten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2018, 23:13 
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Nettes Video, der Typ hat eindeutig Spaß an seinem "Job". :mrgreen: Aber mir bringt das nur wenig.
MenschOhneNamen hat geschrieben:
Oder aber du kaufst dir einen ordentlichen Lötkolben. Das Teil ist _komplett ungeregelt_ und kann im Betrieb gerne weit jenseits der 400 Grad landen.

Nun, ich habe einen "ordentlichen" Lötkolben, das Teil hier ist für bestimmte Ausnahmesituationen gedacht, das brauche ich nicht noch mal zu erklären, spielt für meine Frage auch keine Rolle! Und dass das Teil nicht wirklich temperaturgeregelt ist, ist mir bewusst, dafür gibt es ja diese Zeitschaltung - sofern sie wie angedacht funktioniert, worin ja mein Problem liegt. So nebenbei, ich habe auch schon erwähnt, dass ich einen einfachen Batterielötkokben habe, der ist noch weniger geregelt (nämlich gar nicht) - wenn man aber weiß, wie man damit umzugehen hat, bekommt man problemlos auch empfindliche SMD-LEDs gelötet, habe ich schon mehr als einmal gemacht! Aber wer vielleicht nur die echt hochwertigen digitalen Lötstationen einsetzt, auf die man sich blind und ohne weiteres Nachdenken oder Zutun sorglos verlassen kann, kann das nicht wirklich nachvollziehen, das verstehe ich.

Zitat:
Ich denke eher, dass die Touch-Erkennung die auf dem NE555 basiert hier Probleme macht. (...)ich denke, dass sich das Funktionieren an einer Powerbank dadurch erklären lässt, dass man völlig potentialfrei gegenüber Erde ist und deswegen der "Touch-Input" besser auf einen reagiert.
Was du probieren könntest um das zu validieren wäre
1) ein gut galvanisch getrenntes 5V-Netzteil benutzen, die meisten sind kapazitiv dann halt doch mit Erde gekoppelt.
2) versuchen dich durch reiben an Kleidung ein bisschen statisch aufzuladen, damit der Touch-Input stärker auf dich reagiert (...).

Nur mal so am Rande nochmals darauf hingewiesen: Ich habe keine Probleme damit, das Teil einzuschalten, es schaltet sich am Netzteil hängend nicht ab, auch wenn ich es nicht mehr in den Fingern halte! Punkt 2 ist damit irrelevant, Punkt 1 hingegen klingt schon interessanter. Fragt sich nur, welches USB-Netzteil diese Anforderung erfüllt (und nein, bitte keine großen und sauteuren Labornatzgeräte anpreisen, das geht alles an meiner Fragestellung vorbei)...

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 00:56 
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Was soll den damit gelötet werden?
Viel und dick darf der Lötdraht nicht sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 01:02 
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Mit Verlaub, darum geht es gar nicht, das ist überhaupt nicht das Thema und an dieser Stelle völlig irrelevant...

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 18:39 
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@Angelole, auto power off ist das Problem.

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 21:16 
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Korrekt, Günni. 8)
D.h. noch genauer: Problem auto power off an Handy-Ladegeräten im Gegensatz zu Powerbanks...

Übrigens habe ich die Frage auch bei einem Schweizer Verkäufer (der sich auch wirklich auskennen sollte) auf YouTube gestellt; er antwortet hier nur leider nicht (bei neueren Videos tut er das durchaus), dafür hat sich ein anderer User gemeldet, der das gleiche Problem hat (und selber keineswegs unbedarft ist).
Tja nun, sieht so aus, als würde diese Frage nie geklärt werden können...

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Dezember 2018, 12:11 
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wie schon erwähnt, es ist ein Fertigungstoleranzproblem des 555

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem mit USB-Lötkolben
 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Dezember 2018, 14:19 
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Moon,

was also bedeutet, ich müsste u.U. zig 555 ausprobieren, in der Hoffnung, dass einer seine Aufgabe erfüllt, wie angedacht. Suuuper.
Oder ich überbrücke alles mit einem Taster (bzw. schmeiße die ganze Elektronik raus) und "kontrolliere" die Aufheizzeiten selber nach Gefühl (wie bei meinem Notfall-Batterielötkolben, der übrigens gar nicht mal schlecht ist, nur halt auch viel Strom zieht, was mächtig auf den Batterieverbrauch geht).
Kurz gesagt: Satz mit x... Das kommt davon, wenn man auf Herstellerversprechen (vornehmlich aus Asien) vertraut.
Na ja, lange werde ich den ganzen LED-Kram eh nicht mehr machen, auch mein höherweriges Werkzeug gibt langsam den Geist auf (z.B. meine Proxxon, die noch nicht mal wirklich mir gehört), das sollte ich endlich als Zeichen/Omen annehmen. Es werden mich dann ohnehin höchstens nur 3 oder 4 Leute vermissen, die guten LED-Einbau zu schätzen wissen, den anderen reicht das, was man im Netz bei sog. Beleuchtern kaufen kann...

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