Hauptprobleme dabei:
- Gewicht des Flugzeugs: Wie schätzen da kommen bei den großen Modellen bis 2 Kilo auf die Waage.
- Starke Magnete = starke Induktion. Im Flugzeug und drumherum befindet sich teils empfindliche Elektronik. Die kann auf so etwas empfindlich reagieren.
- Man muss es regeln: Die Höhe - also die Stärke des Magnetfelds muss sehr, sehr genau geregelt werden. Hier gibt es zahlreiche Faktoren, die das beeinflussen. Mir jetzt bekannte Probleme wären, dass sich die Spulen gegenseitig beeinflussen und dass schon leichte Änderungen im Magentischen Fluss eine große Änderung in der Höhe ergeben.
- Ich sehe da auch das Stabilitätsproblem: Das Flugzeug schwebt ja in deiner Zeichnung nicht auf einem Luftkissen (was hervorragende Regelungseigenschaften hat, es reguliert sich quasi von selbst) sondern du musst dir das so vorstellen, dass du verkehrte Gummibänder (also Gummibänder, die sich auseinanderdrücken) zwischen Flugzeug und Magnete spannst. Wenn ein Band auf einer Seite nur etwas "lockerer" ist (minimal!), dann dreht sich das Flugzeug bereits um die Längsachse.
Dagegen kann man nur mit einer wirklich komplizierten Regelung etwas tun.
- Die Anordnung der Spulen unter dem Flugzeug ist zwar scheinbar so, dass sich das Flugzeug "in der Spur" bleiben müsste. Aber da bin ich mir nicht so sicher, denn Magnetfelder verhalten sich in ihrer Zusammenwirkung ganz anders. Es könnte sein, dass bei entsprechend starken "aufdrehen" der Leistung, das Flugzeug einfach seitlich runterfällt, weil das Magenetfeld zwischen den Magneten sich "vereinigt". Und was pasiert, wenn es runterfällt? Genau es wird von der anderen Seite der Magnete angezogen und zwar nicht zu knapp und crasht richtig spektulär in die Fahrbahn...
Das sind also nur ein paar Einwände. Die Idee ansich finde ich gut.
Hmmm... also vielleicht wäre es zum Beispiel sinnvoll die Magenete in die Tragflächen (also möglichst weit nach außen) zu verfrachten - so als Ansatzpunkt zur Verbesserung der Idee.
Ansonsten ist es so, dass ich die Idee nur weiter verfolgen würde, wenn durch Rechnungen belegt und sichergestellt ist, dass die Flughöhen auch tatsächlich erreicht werden können, sprich bei 2 Kilo anzunehmendes Maximalgewicht müssen ca. 40 cm erreicht werden - ich wage zu bezweifeln dass das geht ohne dass man reihenweise die Brillen, Armbanduhren und Kleingeld der Besucher einfängt...
ABER: Wie wäre diese Idee geeignet, den sehr schwierigen Rangierbetrieb auf dem Rollfeld darzustellen? Oder Sicherzustellen, dass das Bugrad den Boden nicht berührt, wenn man in den Flugbetrieb übergeht.
