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 Betreff des Beitrags: Re: Vulkan
 Beitrag Verfasst: Montag 5. Oktober 2015, 19:27 
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Forumsgast
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Registriert: Dienstag 2. Juli 2013, 11:03
Beiträge: 21
Lava ist nicht gleich Lava.
Soll sie denn eher dünnflüssig sein wie bei den Schildvulkanen auf Hawaii oder eher viskos wie bei Stratovulkanen mit steilen Hängen?

Ascheregen, pyroklastische Ströme (nee, zu destruktiv!) und heftige Eruptionen würde ich für das Diorama eher vermeiden, wenn man nicht alle Nase lang die Anlage komplett reinigen will. Eine einfache Rauchsäule mit Rauchdestillat sollte da reichen. Oder: Man verwendet den Ascheregen nur für einen gesonderten Bereich, den man schnell reinigen kann.

Ich habe irgenwo mal gelesen, dass man Lava auch mit aus Stärke anrühren kann (mit entsprechender Färbung und Beleuchtung). Habe es aber selbst nie versucht.
Aber hier ist ja wieder das Problem der Verderblichkeit von Lebensmitteln. Aber es gibt doch bestimmt in Spielzeugläden solche Glibberpampe für Kinder, die man Kneten kann und die recht flüssig ist.

Wenn man Lava beobachtet, bildet sie meist eine dunkle Kruste auf der Oberseite. Also könnte man ja den Hauptteil der Lava eher dunkel und gräulich halten und nur an exponierten Stellen sie leuchten lassen. Mhh, das Projekt klingt wirklich spannend. Wenn ich grad nicht so in Arbeit versunken wäre, würde ich gerne mal ein paar Experimente mit "Lava" machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vulkan
 Beitrag Verfasst: Samstag 31. Oktober 2015, 16:22 
Die verschiedenen Reportagen über die Anstrengungen den Vesuv in Italien so richtig zum Laufen zu kriegen sind beeindruckend. Die Problematik im Dauerbetrieb führt daher aus meiner Sicht zur Beurteilung, ob nicht mit neuem Material und neuem Konzept gearbeitet werden sollte. Meine Vorschläge zur Prüfung, damit ein echtes Bild entsteht wie bei einem Lavastrom (und da gibt es in der Tat verschiedene Typen - wer die Ausbrüche auf den Kanaren oder die übrigen der letzten Jahrzehnte gesehen hat, der weiss was ich meine). Zudem wurde Pompeij derart bekannt, weil die Bewohner nicht durch den von Euch nachgebildeten zähflüssigen Strom, sondern vom Ascheregen überrascht wurden.

Vorschlag für revidiertes Konzept:
Sand wechseln zu trockenem unbehandeltem (echtem Lava-)Sand, z.B. typischer Lanzarote-Sand (schwarz, sehr kantig, gibt es in der Tat im Handel);
Der Untergrund soll z.B. durch Glas-/Plexyglasscheiben beschaffen sein, welche an eingen Stellen geknickt / gewölbt und damit in verschiedenen Winkeln angebracht sind; ein Teil der Flächen des Untergrundes ist mit schwarzen Striemen gefärbt und mit aufgeklebten, abgerundeten Hügeln (in Laufrichtung) sind die typischen Inseln abgebildet, um welche die Magma runterfliesst); wegen der besseren Kratzfestigkeit eignet sich Glas besser.
Unter dem Untergrund sind verschiedene gelbe/orange LED mit Abstand angebracht; evtl. ergänzt mit Flackerlicht oder so im Stil, wie Ihr den Brand im Kloster zu simulieren versucht;
Der Sand rieselt dann über den Untergrund nach unten und verschwindet wieder in einem Auffangbecken, wie heute geplant; das Rieseln geschieht jedoch durch die Geländestruktur in verschiedener Art und Weise (langsam, schnell, mal eher klumpig, mal eher flüssig);
da der Sand von unten beleuchtet wird, bildet er effektiv nur die kalten Krusten auf dem Magmastrom ab. Ein realer Effekt, welcher durch das Lichtbild und die Bemalung des Untergrundes erreicht wird. Wer im Europapark in die alte "Dinosaurier"-Bahn reingeht, der sieht, mit wie wenig Aufwand schon ein sehr, sehr echter Effekt erreicht werden kann: Noch beim Weg zur Bahn in der Spitzkurfe und unterwegs, unterhalb des Flugsauriers. Die Kombination vom Licht im Magmastrom und dem rieselnden Sand wird einen sehr echt anmutenden Effekt geben.

Der Sand, die Bauweise etc. sind wesentlich billiger, der Unterhalt auch und durch die nicht klumpende Eigenschaft von "normal"-trockenem Sand kann auch das Wieder-Hochführen über ein Förderband einfach vollzogen werden. Wenn das Förderband zudem noch mehr Schwellen aufweist wie Eure neue Variante oder gar aus einem "haftenden" Material ist, wird der Sand auch kontinuierlich nach oben transportiert werden können. Ich denke der Vorschlag ist prüfenswert. Herzliche Grüsse und weiterhin viel Erfolg!


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 Betreff des Beitrags: Re: Vulkan
 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Dezember 2015, 23:45 
So ein paar - :idea: Geistesblitze :idea: - NACH dem Ansehen des neuesten Videos von Gerrit ...

Das mit dem Sand und dessen Zersetzung erscheint mir aus der Sichtweise ..-muß sicherlich ab und zu REPARIERT werden, diese ganze Mechanik ( Schneckenantrieb ) -.. nicht unbedingt sehr --Service-freundlich--.
WIE WEIT wäre denn der Zuschauer von dieser Attraktion entfernt ?? Gewisse Details gingen bestimmt unter / fielen nicht ins Auge.

Denn diese neue Idee mit der beklebten Förderkette in dem Video erscheint mir doch besser zu sein, zumal man in der Praxis später kaum den Unterschied zu echten Sand sehen dürfte.

Auch die LEDs zur Beleuchtung sollten besser nicht auf umlaufenden Bändern sitzen, DAS dürfte auf Dauer Schwierigkeiten Erster Güte verursachen ... mechanischer Art.
Reicht doch sicherlich mehr als aus, diese wie angedacht seitlich fest zu montieren, und eine eventuelle nötige Helligkeitssteuerung per Chip zu lösen.
DAS braucht danach keinerlei Pflege oder gar dauernden Ausbau oder Reparaturen.

Dann fiel mir spontan eine Idee ein, wo dieser -Sprühsand auf dem Pappteller- so super von unten angeleuchtet wird, und gleich das mit dem Verteilen im weitem Umkreis befürchtet wurde ...

Warum nicht einen --kegeligen Luftvorhang-- installieren, dessen Düsen versteckt im Außenkegel des Kraters angebracht wären, und auch ein paar Öffnungen oberhalb, wo dieser Sand ggfs. nach unten fällt ?
Aber dadurch kann er keinesfalls den Nahbereich verlassen, da die Luft ja parallel zum Hang geführt wird. So ähnlich wie diese -Gebläseschleusen- bei Kaufhäusern am Eingang. Nur so eine Idee halt ...

DAS mußte ich doch noch loswerden, auch wenn ich selber solche Großexperimente garnicht aufbauen könnte, vielleicht ist ja eine brauchbare Idee dabei ...?

Wolfgang :santasmiley:
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*Es wird wieder geTRIXed nach langer Abstinenz* :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Vulkan
 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Dezember 2015, 23:58 
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Forumane
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Moin Wolfgang,

erstmal: Herzlich willkommen im Forum. Hoffentlich hast Du viel Spaß.
Wolfgang4947 hat geschrieben:
[...] WIE WEIT wäre denn der Zuschauer von dieser Attraktion entfernt ?? [...]
So weit, dass er die Hitze der Lava spürt. Im Ernst, der Fuß des Vesuv liegt letztlich an der vorderen Anlagenkante, so wie ich das einschätze.
Wolfgang4947 hat geschrieben:
[...] zumal man [...] kaum den Unterschied zu echten Sand sehen dürfte. [...]
Den sieht man bestimmt. Die "Ketten-Lava" sieht meines Erachtens VIIIEL besser aus. Und das Problem, den Sand richtig zum "Glühen" zu bringen, war m.E. auch noch nicht gelöst.
Wolfgang4947 hat geschrieben:
[...] einen --kegeligen Luftvorhang-- installieren [...]

Ich fahr da morgen mal vorbei, vielleicht treffe ich einen aus der Vulkan-Bau-Abteilung, den werde ich mal auf deine Idee hinweisen. Klingt gut, finde ich.

Gruß

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Micha W. Muehr, Rösrath
Meine Bastelstunde gibt es auch auf YouTube.
Ich mach es lieber am Anfang exakt - und schluder später ein bisschen. Wenn ich schlampig anfange, krieg ich es am Ende nicht wieder genau.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vulkan
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 18:18 
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Forumane
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Moin Wolfgang,
erst mal willkommen im Forum.
Der Luftvorhang ist eine gute Idee.

@Micha,
die Vulkanologen des MiWuLas hast Du vorgewarnt. Sie sind morgen nicht auffindbar. :LOLLOL:

scnr

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Gruß vom N-Bahner GüNNi

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 Betreff des Beitrags: Re: Vulkan
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 19:31 
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Forumane
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Und obst die auffindbar waren!

Mit dem Chefvulkanologen Stefan hab ich eine Weile fachgesimpelt, und dann noch etwas gefachsimpelt; und er fand die Idee gut. Obs funktioniert, weiß er natürlich noch nicht, aber im Moment hat er noch andere Baustellen wegzuarbeiten. Und wenn dann wieder "Vulkan" auf dem Programm steht, wird er sicher mal einen Versuch mit "Luftvorhang" wagen. Die Frage ist noch, ob ein Kompressor (wäre im Hause, hätte aber dann reichlich zu tun) oder ein gesonderter Gebläse-Motor das Mittel der Wahl wäre.

Ich denke, wir werden es erfahren...

Gruß

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Micha W. Muehr, Rösrath
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 Betreff des Beitrags: Re: Vulkan
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Dezember 2015, 23:24 
Moin,

freut mich doch, daß ich eine vielleicht nur -klitzekleine Idee- zum Ganzen beitragen konnte, die auch noch anwendbar ist.
Denke mal dazu, der Luftzug muß ja garnicht mal sooo stark sein, es geht ja nicht um Gewichte in -meßbaren Größenordnungen- ... bin gespannnt, was sich ergeben wird.

Ansonsten, Gutes Gelingen weiterhin bei Eurem -Gesamt-Kunstwerk- ..!!!


Wolfgang :santasmiley:
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 Betreff des Beitrags: Re: Vulkan
 Beitrag Verfasst: Freitag 23. November 2018, 20:25 
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Forumsgast

Registriert: Freitag 23. November 2018, 19:55
Beiträge: 1
Moin.

Der letzte Post in diesem Thread hier ist ja nun schon 'ne Weile alt. Ich war auch lange nicht in Hamburch und komme da auch demnächst nicht hin... (mein Problem!). Ich habe mir jetzt in knapp zwei Wochen sämtliche Tagebücher angeschaut... (hier Begeisterung darstellen), habe aber null Ahnung, ob sich da in letzter Zeit etwas geändert hat. Formel 1 steht ja derzeit mehr im Vordergrund.

Zum Vesuv eine Idee (Ich kann mir denken, daß es den Rest der Speicherstadt bräuchte, um alle guten Ratschläge einzulagern... ich will es trotzdem aussprechen.):
Die Lösung mit der Kette ist nmM grandios (Hut ab!) und es gibt da nix zu verbessern - außer vielleicht mit echter Glut was machen ;)
Bei den "ersten" Experimenten gab es eine Anordnung mit den hoch gepusteten und angeleuchteten Glaskugeln. Sah bombastisch und mit etwas Phantasie täuschend echt aus. Leider verhalten sich die Kügelchen - wie im Tagebuch auch angesprochen - manchmal chaotisch und verschmutzen die Anlage. -> Riesen Sauerei.

In einem früheren Tagebuch hält Gerrit mal - ich weiß garnicht mehr wieso - sein Smartphone ins Bild und zeigt ein Hologramm-Gimmick, dieser flatternde Kolibri. Nun hoffte ich die ganze Zeit, während ich über mehrere Folgen mitfieberte und zusehen musste, wie der Versuch mit dem Kinetiksand scheiterte, daß einer der Modellbautüftler auf die Idee kommt, oben auf dem Krater mittels dieser "Hologramm"-Technologie die Illusion von Glutspritzern zu erzeugen.
Ich kann mir vorstellen, daß sich dann auch die Sauerei mit dem Nebel-Fluid erübrigen würde.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, wie der Hintergrund dann beschaffen sein müsste um die Acryl-Pyramide zu tarnen. Wahrscheinlich dunkel oder sogar schwarz. Das könnte Probleme bei Tag erzeugen.... Keine Ahnung.
Haltet doch mal aus Jux eine Plexiglasscheibe oben im Winkel an. So ließe sich sicher ein Eindruck gewinnen ob es sich lohnt, dieser Idee nachzugehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vulkan
 Beitrag Verfasst: Freitag 23. November 2018, 20:58 
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Registriert: Sonntag 19. Januar 2003, 11:00
Beiträge: 18706
Wohnort: Düsseldorf
Moin,
der Vesuv ist fertig und es sieht klasse aus!

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