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 Betreff des Beitrags: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Januar 2018, 23:57 
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Forumsgast

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Hallo zusammen,

wie ja bereits bekannt ist, baue ich derzeit ein Unfalldiorama. Ein klassisches Einsteigerdiorama halt - der Verkehrsunfall. Nun bin ich ja schon etwas erfahren nach ca. 10 Mal guten Mal schlechten Dioramen und habe heute mein erstes Fahrzeug gealtert und gecrasht. Zum Einsatz kamen dabei Streichhölzer (ca. 15 Stück habe ich Gebraucht), ein kleiner Hammer, dünne schwarze Acrylfarbe, eine Feile sowie ein Pinsel und ein Tuch. Ich habe das Unfallfahrzeug, das ich euch gleich zeigen werde, erhitzt und verformt. Mit einer Feile habe ich einige Kanten schärfer gemacht, die ja durch die Hitze zusammenschmelzen.

Als Grundmodell wurde von mir ein VW T4 von Wiking verwendet. Die "Deutsche Post"-Schriftzüge habe ich mit besagter Feile entfernt, das Fahrzeug mit den Streichhölzern verformt und mit dünner schwarzer Farbe lasiert, und dort wurde auch das Tuch benutzt. Das Auto soll extra so besch***** aussehen, da das Szenario des Unfalls auf ein altersschwaches Auto zurückgeht, welches nicht mehr bremsen konnte und in einen Baum gekracht ist. Ich schaue Mal, ob ich noch ein weiteres leicht touchiertes Fahrzeug baue, mit dem der T4 vorher kollidierte. Auch offen ist die Frage, ob ich das Fahrzeug brennen lasse, da ich momentan nur ein LF 10/6 in tagesleuchtrot und ein LF 16/12 (das ich aber als HLF20 hinstelle) in rot habe. Das LF 10/6 soll der fiktiven FF Burgdorf gehören und das HLF20 der ebenfalls fiktiven Stützpunktfeuerwehr Burgneustadt an der Leipe. Dazu kommt noch ein HvO des BRK aus dem ebenfalls fiktiven Stegertshausen. Weitere Fahrzeuge sind derzeit nicht geplant, was FW, RD oder Pol angeht, da der Unfall in einem noch recht "jungen"" Zustand dargestellt wird. Weiter zum T4: Ich habe die Türgriffe noch mit schwarzer Farbe hervorgehoben. Das war der erste Streich - und der Anhang mit den Bildern folgt sogleich :D


Zuletzt geändert von dioramaFREAK am Freitag 5. Januar 2018, 00:15, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Januar 2018, 00:04 
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Forumsgast

Registriert: Samstag 30. Dezember 2017, 21:50
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Irgendwie klappt das mit dem Anhang nicht...
Ich versuchs heute Mittag nochmal. Aber seid gespannt :D


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 Betreff des Beitrags: Bilder hoch laden
 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Januar 2018, 10:52 
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Forumane
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Zitat:
Zum Thema "Foto hochladen" ganz kurz und ebenso knapp:
Format = jpg oder gif. Maximalbreite = 800 Pixel, Maximalgröße (bin nicht ganz sicher, aber max. 150.000, genügt auf jeden Fall für ordentliche Darstellung hier), Maximalhöhe = 1024 Pixel.
Vielleicht hilft Dir dies?

Freundliche Grüße aus Darmstadt
Datterich

_________________
Hier trifft man manchmal Leute, die gar keinen Zug vertragen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Januar 2018, 21:58 
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Forumsgast

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Beiträge: 12
Jetzt nach ein paar Tagen habe ich wieder Zeit gefunden.


Dateianhänge:
Dateikommentar: Seitenansicht
IMG_20180104_232951.jpg
IMG_20180104_232951.jpg [ 116.83 KiB | 209-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Die zersplitterte Scheibe
IMG_20180104_232936.jpg
IMG_20180104_232936.jpg [ 136.16 KiB | 209-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Frontansicht
IMG_20180104_232820.jpg
IMG_20180104_232820.jpg [ 247.43 KiB | 209-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Die Türgriffe habe ich auch bemalt.
IMG_20180104_232752.jpg
IMG_20180104_232752.jpg [ 142.08 KiB | 209-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Das Crashcar
IMG_20180104_232729.jpg
IMG_20180104_232729.jpg [ 155.04 KiB | 209-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Diese Fzg. werden noch gealtert und gesupert und dann fürs Diorama genutzt.
IMG_20180104_233333.jpg
IMG_20180104_233333.jpg [ 111.24 KiB | 209-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Montag 8. Januar 2018, 12:14 
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Stammgast

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Beiträge: 158
Vielleicht als Inspiration:
https://youtu.be/zoFCOZhS8CI

Grüße Dieter

_________________
Es wird alles gut .......


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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. Januar 2018, 21:27 
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Forumsgast

Registriert: Samstag 30. Dezember 2017, 21:50
Beiträge: 12
Das Video kennt doch jeder gute Dioramenbauer :wink: . Nun, ganz so heftig wird meins nicht, aber ich habe gelernt, dass ich die Ritzen (Motorhaube, Türen, ...) beim oder vor dem "Schmelzen" einschneiden sollte, um die Verformungen noch realistischer darstellen zu können.

Was mich bei meinem Auto stört, ist diese rundliche Form des Aufprallbereichs. Habt ihr da noch Tipps, außer der Feile und dem Einschneiden der Ritzen?

Sonst kein Feedback? Schade, ich will nämlich wissen, wie euch das Modell gefällt, sonst würde ich es ja hier nicht hochladen :D

LG Justus


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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. Januar 2018, 21:36 
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Forumane
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Beiträge: 573
dioramaFREAK hat geschrieben:

Was mich bei meinem Auto stört, ist diese rundliche Form des Aufprallbereichs. Habt ihr da noch Tipps, außer der Feile und dem Einschneiden der Ritzen?

Sonst kein Feedback? Schade, ich will nämlich wissen, wie euch das Modell gefällt, sonst würde ich es ja hier nicht hochladen :D



Hallo Justus

Vielleicht die Gehäuseteile von hinten dünner schleifen/fräsen und dann an den entsprechenden Stellen dann fast (ab-/ein-) brechen und nicht alles nur "warm verformen"?

Bis jetzt schaut es doch schon mal nicht schlecht aus.
Bin schon gespannt auf das fertige Diorama.

_________________
NeTTe Grüße vom Toni

> DIES < und > DAS < hilft Leben retten!


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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. Januar 2018, 22:23 
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Moin zusammen.

Da gäbe es noch die "hybride" Methode.
Der zu demolierende Teil wird mit starker Alufolie abgeformt. Die entsprechende Kunststoff-Partie wird abgesägt/-geschnitten und durch das leicht formbare Alu ersetzt. Erfordert aber abschließend eine ordentliche Lackierung.

Man kann auch ganze Karosserien abformen, die Fensteröffnungen ausschneiden, das Ganze dann anmalen, und es mehr oder weniger plattgedrückt auf einem Schrottplatz aufstapeln.

Gruß

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Micha W. Muehr, Rösrath
Meine Bastelstunde gibt es auch auf YouTube.
Ich mach es lieber am Anfang exakt - und schluder später ein bisschen. Wenn ich schlampig anfange, krieg ich es am Ende nicht wieder genau.


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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Januar 2018, 12:20 
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Hier noch ein Foto von einem Alu-Folien-Prototyp
"Daimler-Benz 200.8" nebst Muster (Schuco, H0).
Dateianhang:
Schrott_abgekupfert.jpg
Schrott_abgekupfert.jpg [ 101.42 KiB | 127-mal betrachtet ]

Gruß

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Micha W. Muehr, Rösrath
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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Januar 2018, 23:45 
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Na schön, dann will ich auch mal versuchen, etwas hoffentlich Sinnvolles beizutragen. :wink: Ausnahmsweise aber in dieser Reihenfolge:

@ LordBrummi
:lol: Ich schaue mir das Video auch immer wieder gern mal an - nicht wegen meiner Lichter (immer noch diese Schande: Wenn Du willst, Dieter, ändere ich Dir die Rücklichter am gelben Sprinter RTW, auch wenn Du das ja mittlerweile gut selber machen könntest; weiß der Henker, was ich damals im Hirn hatte), sondern um irgendwie hinter den möglichen Ablauf des Unfalls zu kommen, da ist ja echt die Hölle los... :mrgreen:

@ HahNullMuehr
Interessant, die Ganzkörper-Aluabformung. 8) Hatte ich tatsächlich früher auch mal hauptsächlich im Gedanken durchgespielt, aber bin davon recht schnell wieder abgekommen. So wirklich gefällt mir das Ergebnis im Ganzen nämlich nicht, was an den unumgänglichen Falten und Überlagerungen liegt.
Die Abformung einzelner Teile wie z.B. Motorhaube oder Kotflügel hingegen ist eine durchaus gute Methode, nachfolgende Verformungen etwas naturgetreuer darzustellen. Einziges Problem dabei: Haushaltsalufolie ist arg dünn und verformt sich gelegentlich zu schnell und zu stark. Und sie ist halt insgesamt nicht stabil, muss also zwangsläufig von hinten mit Zweikomponentenkleber o.ä. zur Stabilisierung aufgefüllt werden. Bei der Gelegenheit könnte sich auch das Problem lösen, die Alufolie überhaupt mit dem Plastikmodell zu verbinden.
Da gibt es auch die "Zwischenlösung", wie sie Modellbauer in größeren Maßstäben z.B. bei ordentlichen Dellen im "Blech" anwenden: Ein ungleichmäßiges Loch ins Modell fräsen - etwas größer als die eigentliche Schadstelle -, Alufolie schön flächig drauf (Übergänge verspachteln und versäubern!) und die Delle entsprechend in die Folie formen. Und dann eben von hinten auffüllen... Ich muss gestehen, dass ich das bisher selber nur bei einem 1:24 Metallmodell ausprobiert habe, an einem H0 Plastikmodell muss ich noch irgendwann testen...

Und nun @ DioramaFREAK
Heftige Alterung des Modells! Aber gar nicht schlecht gelungen. 8) Vielleicht bei solchem Verschmutzungsgrad noch den Dreck ergänzen, der sich hinter den Radkästen auf der Karosserie absetzt, das sind noch mal ganz spezielle Verschmutzungsbilder zusätzlich.
Schön, dass Du die bemalten Türgriffe erwähnst, aber die Rückspiegel hätten auch Farbe verdient (eventuell auch die Fenstergummis). ;-)

Was das Problem der Plastikverformung angeht, zum großen Teil wurde das ja schon angesprochen. Statt Streichhölzer würde dich aber grundsätzlich eine Kerze (Teelicht) bevorzugen oder besser noch ein Feuerzeug mit stets kleiner Flamme.
Aber das eigentliche Problem bei der Heißverformung wird auch dabei dasselbe bleiben: Ein zu kleiner Bereich wird zu schnell zu heiß! Das lässt sich allerdings auch zum Vorteil nutzen, um bestimmte Stellen gezielt in mehreren (!) Schritten nachzuarbeiten (deshalb die kleine Flamme, da lässt sich besser zielen).
Der andere "Fehler" bei Deinem Modell ist wie selber schon bemerkt, dass Du eben nichts eingeschnitten hast. Diesen Fehler hatte ich bei meinem allerersten Crashmodell auch gemacht. :oops: Mittlerweile bin ich sogar zur Erkenntnis gekommen, dass die an einem echten Fahrzeug beweglichen Teile auch am Modell erst mal ganz abgetrennt und u.U. sogar separat bearbeitet werden sollten, danach dann wieder zusammengefügt und gegebenenfalls angepasst werden, um ein "rundes" Gesamtbild zu ergeben. Das habe ich auch schon vor längerer Zeit hier im Forum gezeigt, wenn auch nicht ganz in dieser Weise beschrieben. Nichtsdestotrotz verhindert das rundlich verschmolzene Kanten, Ecken oder ganze Teile leider auch nicht wirklich. Plastik ist halt kein Blech... (download/file.php?id=6752 - Motorhaube aus Büchsenblech, Getränkedose würde noch besser gehen, der Rest ist wieder Heißverformung, oft auch zu heiß, die Dachholme und Türfensterrahmen mussten neu gebaut werden; download/file.php?id=6754 - auch hier stellenweise leider zu schnell verschmolzen, deshalb hier und da auch ein wenig "auf Kante" gefräst, auch muss ich noch besser darauf achten, welche Teile beim Original aus Kunststoff sind und eher brechen, abbrechen oder geknickt werden...; download/file.php?id=6755 - bei stark gestauchten und eingeknickten Fahrzeugen schneide ich aus der Bodenplatte z.B. Keile aus, klebe und forme das entsprechend und passe die Karosserie und das Innenleben an.)

Leider bin ich bisher über diese beiden Modelle nicht hinausgekommen, andere Geschichten gingen vor. :roll:

Zur Heißverformung ist mir aber trotzdem eben ein möglicherweise brauchbares Werkzeug eingefallen, leider kann ich mir das gerade auch nicht leisten, aber rein in der Theorie könnte das klappen: Heißluftlötkolben!
Da diese sich oft auch bis 100° C runter regeln lassen, Plastik ab ca. 60° C weich wird, würde das perfekt passen. Mit dem Gerät sollte es auch gelingen, größere, zusammenhängende Bereiche relativ gleichmäßig zu erwärmen und erweichen, ohne dass alles sofort zusammenschmort. Wie gesagt - so wie gesagt zumindest meine Theorie. Vielleicht könnte das ja mal jemand ausprobieren, der schon so ein Teil daheim hat...
Möglicherweise wird aber auch das nicht funktionieren, denn eine Kniffligkeit bei Plastik ist die Tatsache, dass Plastik in der Regel nicht einfach nur weich und labberig wird, sondern sich zusammenzieht, bevor es "schmilzt"; das hängt wohl auch vom jeweiligen Kunststoff ab, das bei Modellen übliche Polystyrol gehört aber leider definitiv dazu. :roll:

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Gruß
Ralf

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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Januar 2018, 00:20 
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Forumane
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Moin Ralf,

kleiner Nachtrag: die von mir verwendete Folie ist 0.06 mm dick und stammt aus einer Tabaksbüchse, wo sie eine Art "Aromasiegel" darstellte. Also etwas stärker als Haushalts-Alu. Das abgeformte Modell wird noch etwas geplättet und dann auf einem Schrottplatz seinem Ende harren. Es erhebt KEINEN Anspruch auf perfekte Detailtreue.

Gruß

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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Januar 2018, 00:40 
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HahNullMuehr hat geschrieben:
(...) Es erhebt KEINEN Anspruch auf perfekte Detailtreue.

Moin Micha,

das dachte ich mir schon, zumal das "Plätten" ja schon erwähnt wurde. :wink: Hab' mich wohl ein wenig ungeschickt ausgedrückt, da ich mich auf optisch "schöne" Unfallautos beziehen wollte und die Vollabformung ja wie gesagt selber schon mal im Kopf hatte (hab das auch vor Urzeiten tatsächlich versucht mit in diesem Zusammenhang eben wenig zufriedenstellendem Ergebnis). Ich wollte Dein zukünftiges Schrottauto nicht schlecht reden, für Deinen Zweck passt es ja, sorry das kam irgendwie blöd rüber... :oops:

Aber die Idee mit der dickeren Siegel-Alufolie ist genial! Mir stehen zwar keine Tabakdosen zur Verfügung, bei mir sind es Soßen- und Suppenpulverdosen. ;-) Aber manchmal sieht man echt den Wald vor lauter Bäumen nicht, diese Folien habe ich bisher immer achtlos entsorgt, ohne an das Potential zu denken! Ausgesprochen peinlich... :? :oops:
Vielen Dank für den Hinweis! :D

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Gruß
Ralf

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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Januar 2018, 13:45 
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Moin,
für Nichtraucher gibt es z. B. bei Rossmann Alufolie extra stark.

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Gruß vom N-Bahner GüNNi (Günter)

Surftipps: Polizeimuseum
Pressemitteilungen von Polizei, Feuerwehr und Zoll.


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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Januar 2018, 14:21 
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Moin,

diese Folie hat leider ein "Power-Kammersystem" in Wabenform, ist also schon mal rein optisch hier nicht brauchbar (dürfte sich auch nicht glatt streichen lassen, da das bestimmt zwei verschweißte Lagen sind).

Mir ist aber wieder die selbstkkebenden Alufolienrollen (Reparaturband) aus dem Baumarkt eingefallen. Nun gut, mein Zeug war aus dem Supermarkt-Wochenangebot und der Kleber völliger Schrott, weil der viel zu schnell gealtert ist, aber das sollte hier nicht wirklich stören. Ziemlich dick ist das Material jedenfalls.
Durch eine kurze Suche bin ich auch auf "Industirealufolie" bzw. "Alu-Panzerfolie" gestoßen (nur ein Beispiel: https://www.amazon.de/Shisham-Alu-Panze ... xtra+stark). Nicht unbedingt so günstig wie Rossman, dafür reicht das bestimmt für ein ganzes Modellbauerleben selbst bei Modell-Massenproduktion... :mrgreen:

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Gruß
Ralf

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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Freitag 12. Januar 2018, 17:27 
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Forumsgast

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Hey Leute,

heute mal nen Großeinkauf beim örtlichen Modellbahnhändler getätigt, nachdem ich wieder vollen Zugriff auf mein Geld hab. U. a. gekauft (ich stell jetzt keine Bilder hier rein):

Noch 15021 - Feuerwehr
Faller 170725 - Streumaterial (2x 35g, da mir von Noch 120g zu viel waren und der Preis etwa gleich)
Noch 08100 - Streugras-Dose (nein, die besaß ich noch nicht, habe bis jetzt erst wenig Hänge begrünt)
Noch 60920 - Montage-Spachtel für die leichten Hänge an der Seite

Ratet doch mal den Preis! Auflösung unten.

Mein Diorama ist angefangen. Basierend auf einer ca. 49x24,5cm Styrodurplatte (Höhe ca. 1,5 bis 2 cm). In der Mitte eine 49x12cm Birkensperrholzplatte aufgeklebt für die Straße und die Straßengräben. (Leichte Erhöhung) An der Seite klebe ich Styrodurstücke auf und modelliere einen flachen Hang.

Auflösung: 30,35 €

Grüße Justus


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 Betreff des Beitrags: Re: dioramaFREAK s Diorama
 Beitrag Verfasst: Freitag 12. Januar 2018, 19:52 
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Salü Justus,

ach ja, die gute alte Streuflasche von Noch... 8)
Kleiner Tipp: Baue Dir aus Papier eine hohe Wand um die Platte, wenn Du mit der Dose arbeitest, denn der Ausstoß ist enorm, das Gras (welches sich gern sehr tief in Stoffkleidung und möglichen Teppichböden festsetzt) verteilt sich ohne Schutzwand im großen Umkreis um die Arbeitsstelle, wobei eher das wenigste Material auf der zu begrasenden Fläche landet. Ich bin sogar sehr schnell dazu übergegangen, die vier Löcher im Ring abzukleben und nur das mittige Loch offen zu lassen. Für größere Flächen ist das Teil nicht schlecht, bei kleinen wie gesagt verteilt sich zu viel woanders hin.
Und verwende einen Grasleim, der lange "offen bleibt", also an der Oberfläche nicht zu schnell antrocknet wie purer Weißleim (Holzleim), der Luftstrom aus der Flasche trocknet nämlich die Kleberoberfläche recht schnell zusätzlich an.
Ach ja, sei im Zweifelsfall nicht zu enttäuscht, so wie mit einem Grasmaster wird das Ergebnis nie werden (hab' aber selber auch keinen, meine Grasflächen waren dafür auch immer viel zu klein).

Dann bin ich mal auf die Entstehung Deines "Dios" gespannt, insbesondere auf die Straße. Etwas erhöht und mit Straßengraben klingt schon mal richtig gut! Da es bei der Ausgestaltung ungefähr so viele Meinungen wie Modellbauer gibt, halte ich mich lieber erst mal raus, da entscheidet in vielem der persönliche Geschmack, sofern sich ansonsten natürlich grundsätzlich an gewisse Regeln des "Vorbilds Straße" gehalten wird. :wink:

Dann wünsche ich Dir einstweilen gutes Gelingen und viel Spaß beim Bau! :D

_________________
Gruß
Ralf

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