Probleme mit dem BEMO-Zahnstangengleis

Hier könnt Ihr Eure Gedanken zum neuen Bauabschnitt 5 (Schweizer Alpen) schreiben.
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Uli
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Probleme mit dem BEMO-Zahnstangengleis

Beitrag von Uli » Mittwoch 8. März 2006, 21:30

Da ja im Schweizteil eine Schmalspurbahn mit Zahnstangenabschnitt zu erwarten ist
(will ich zumindest mal stark hoffen), halte ich folgende Dikussion für lesenswert:

http://www.bahnonline.ch/phpkit/include ... eadid=1645
*** Ei Gude, Uli ***

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Andreas Weise

Beitrag von Andreas Weise » Freitag 10. März 2006, 12:25

Hallo,

auch wenn meine im Bau befindliche H0m-Schmalspurbahn nur in einer Ebene läuft und ich daher keinen Zahnstangenabschnitt habe, habe ich mit dem Bemo-Gleis schon beim provisorischen Auslegen nur Probleme gehabt. Einige Gleise zerbrachen auch sofort.

Ich habe jetzt - nicht ganz vorbioldgerecht - das Tillig-TT-Gleis mit Bettung verwendet. Das ist zwar von der Schwelleneinteilung her anders, aber weitgehend problemlos zu verlegen.

Andreas Weise

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Flo K (der erste)
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Beitrag von Flo K (der erste) » Freitag 10. März 2006, 17:55

Hallo Uli

Sehr aufmerksam - vielen Dank!

Über die Probleme mit den H0m-Gleisen und auch mit dem Zahnstangenbetrieb hat sich auch Gerhard Dauscher bereits HIER erkundigt!

Da es in diesem Fall nur einen speziellen Triebwagen betriftt, sollte aber generell einer Schmalspurstrecke mit Zahnstangenabschnitten nichts mehr im Wege stehen.
Außerdem sind das hier ja Werte, bei denen einem Normalspurfahrer schwindelig wird:
Aus örtlichen Begebenheiten bin ich darauf angewiesen, eine Steigung zwischen 15% (in Kurven, maximal R 40 cm) bis 23% (in Geraden) zu erreichen
Im Übrigen ist es aber schön zu sehen, daß das Problem scheinbar recht einfach zu lösen war (zweites Zahnrad ausbauen)! ;-)

Gruezi

Flo
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Matze L.
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Beitrag von Matze L. » Samstag 20. Mai 2006, 10:48

Hallo Flo Hallo Uli Hallo Andreas und wer das hier noch so liest.

Mich würde mal speziel interesieren welche erfahrungen das MiWuLa Team bei ihren Test mit dem Zahnstangensystem Abt von Bemo gemacht hat.

Ich bin momentan nämlich ebenfals in der Planungsphase und befinde mich auch am anfang der Bauphase (die Gleise solten langsam mal ankommen).

Bezüglich des problems mit der Kupplung habe ich mich bereits erkundigt mit wurde speziel für den zahnstangenbetrieb die Bemo-Kurzkupplung empfohlen.

Zu dem Problem mit den Bemo Gleisen. Ich hatte vor einigen Jahren schon einmal eine Bemo Anlage mit Standartgleis, hatte aber kein Problem damit das sie zerbrochen sind etc.

Soweit ich auch gerüchtehalber erfahren haben wird es oder gibt es bereits neue Bemo Code 70 Gleise die von Shinohara hergestellt werden.


Fals ich mich irre erschlagt mich bitte nicht.

MfG Matze L.

Gerhard Dauscher
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Beitrag von Gerhard Dauscher » Montag 22. Mai 2006, 08:05

Wir haben die BEMO Zahnstange bisher nur auf einem Testbrett aufgebaut. Ganz wichtig ist ein eine grosse Ausrundung am Begin und Ende des Zahstangenabschnitts. Auch haben wir auf Radien verzichtet.
Das lief dann ganz gut.
Nur wir haben das Peco HOm Gleis, und dann passt die Zahnstange nicht mehr. In den Stammstrecken der Schmalspurbahn werden wir keine Zahnstange einbauen.
Eine Zahnstange bauen wir auf einer Bergbahn mit Steilrampe ein.
Dann hat man den Vorteil das man nur ausgesuchtes Rollmaterial verwenden kann, und nicht jeder Zug drüber muss.

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Flo K (der erste)
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Beitrag von Flo K (der erste) » Montag 22. Mai 2006, 08:25

Sehr gut!

Mittlerweile gefällt mir dieser vernunftbedingte Ansatz sehr gut:
Zahnstangen nur auf einem Abschnitt, der, wenn er wegen technischen Störungen ausfällt, nicht so sehr beim Publikum auffällt!

Trotzdem währe ich dafür, die Bauabschnitte MGB und RHB (Nebenbahn 1 und Nebenbahn 2) deutlich von einander zu trennen, was z.B. die Zuglängen beim GEX betrifft!

Gruezi

Flo
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Werder Bremen Fan

Beitrag von Werder Bremen Fan » Montag 22. Mai 2006, 15:31

Hallo

Das mit der Zuglänge und anderer Kleinigkeiten sehe ich nicht so schlimm, weil das nur den Experten und Kennern auffällt. Von den Normalen und Unwisssenden Besuchern fällt vielleicht der hälte auf, das es eine Schmalspurbahn ist. Über die feinen Unterschiede mit Zuglänge, Loks im falschen Revier usw. wird fast kein Besucher aufregen, da dies diesen gar nicht auffällt. So etwas ist halt nur Expertenfutter.

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Felix (der erste)
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Beitrag von Felix (der erste) » Montag 22. Mai 2006, 17:21

Aber ich finde schon, das es erwähnenswert ist, dass man das eigentlich so nicht fahren lassen kann.
Und jemand der sich etwas mit der Lage von Orten und der dazu gehörigen Bahngesellschaften auskennt, wird merken, das das nie im Leben so fahren kann.
Dazu muss man kein Bahnexperte sein.

Letzen Endes ist es ja auch eine Frage des Anspruchs an diese Anlage.
Wenn einem die Züge komplett egal sind, kann man ja bald in Knuffingen einen Amtrack fahren lassen :lol:
Ne aber im Ernst. Ich denke, man könnte doch etwas Mühe darauf verwenden, eine entsprechende Auswahl zu treffen.

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Beitrag von Qrt » Dienstag 23. Mai 2006, 17:13

Felix (der erste) hat geschrieben:....Letzen Endes ist es ja auch eine Frage des Anspruchs an diese Anlage.
Wenn einem die Züge komplett egal sind, kann man ja bald in Knuffingen einen Amtrack fahren lassen :lol:.
Und das ist wohl einmal vorgekommen..... :elch: :wink:
Felix (der erste) hat geschrieben:....Ne aber im Ernst. Ich denke, man könnte doch etwas Mühe darauf verwenden, eine entsprechende Auswahl zu treffen.
Das finde ich auch richtig und wünschenswert, und hat mann ja auch schon in Skandinavien gewissermaßen gemacht.
Mit freundlichen Grüßen - Qrt
"Wenigstens einmal muss es vorgekommen sein"
PS:Das Q ist der 17. Buchstabe des lateinischen Alphabets.
http://www.decodeunicode.org/de/u+0051

Zahnstangenschmierer

Probleme mit Zahnstange?

Beitrag von Zahnstangenschmierer » Mittwoch 24. Mai 2006, 12:13

Hallo!

ich habe zu Hause die HRF-Zahnstange (System Riggenbach) im Einsatz. Generell gelten dafür jedoch dieselben Anforderungen an den Gleisbau wie beim Bemo-Zahnstangengleis.

Wichtig sind für den Betrieb:

- grosse Ausrundungsradien (160cm und grösser)

- möglichst grosse Kurvenradien (idealerweise ab 80cm, nie unter 50cm), keine Kurvenüberhöhungen

- Steigungen: Hauptlinien nie über 120 Promille. Für sicheren Betrieb lieber nur 90-100 Promille wählen. Bergbahnen zwischen 120 und 250 Promille, üblicherweise nur im Schiebebetrieb mit talseitigem Tfz, häufig auch mit ausschliesslichem Zahnradbetrieb

- am besten Starrkupplungen verwenden, wie die Bemo-Kurzkupplung. Auf Kulissenführung der Kupplungen verzichten.

- ich habe zahlreiche Triebfahrzeuge von HRF, Bemo, Lemaco und Eigenbau im Einsatz. Der Betrieb ist nach Test- und Anpassungsläufen störungsfrei

- am betriebssichersten sind zweimotorige Fahrzeuge mit zwei Triebzahnrädern, wie z.B. die BEMO HGe 4/4" (alter Antrieb), allerdings sind die Bemoloks mit der maximal möglichen Menge Bleiballast zu beschweren.

- lange einmotorige Triebwagen mit zwei oder mehr Triebzahnrädern (z.B. Bemo Deh 4/4) neigen in Gefällsbrüchen etc. zum Klemmen. Abhilfe:beide Triebzahnräder ins talseitige Drehgestell versetzen, oder bei geringen Steigungen unter 100 Promille eins der Triebzahnräder ganz weglassen). Eleganter wäre der Umbau auf zwei Motoren. Manchmal hilft aber schon das Tunen der beiden Drehgestellantriebe (indem man die Schnecken obendran kurz aushängt, den Triebwagen in eine Richtung schiebt, und danach die Schnecken wieder einrasten lässt. Dann sollte der Zahnversatz der Triebzahnräder ausgeglichen sein.

- ich baue übrigens voll funktionsfähige Zahnstangenweichen für die gängigen Zahnstangensysteme in H0m und H0e ( siehe mal unter www.ernst-furrer.net/efco2.htm )

Matze L.
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Beitrag von Matze L. » Samstag 3. Juni 2006, 05:40

Vielen dank Herr Dauscher und den anderen für die Infos.

So wie Momentan meine Planung aussieht habe ich allerdings nicht wirklich den Platz für Lange ausrundungen ;)

Nunja allerdings beträgt der Zahnstangenabschnitt auch nicht ganz 2 Meter. Bezüglich der Deh 4/4 probleme, treffen diese Probleme den nur auf die erste Serie zu (FO und BVZ) oder auch auf die zweite? (nur FO)

Im grunde wäre es ja vprbildlich wenn sich die Triebfahrzeuge beim einfahren in den Zahnstangenabschnitt etwas nach oben heben das habe ich bereits öfters bei den HGe 4/4 II gesehen.

Was Zahnstangenschmierer geschrieben hat bestätigt allerdings meinen verdacht das die Zahnräder daran schuld sind. In der Nenngröße 1:1 ist dies ja kein problem wegen gewicht und weil sich die Zahnräder Warscheinlich der Zahnstange anpasse bzw etwas durchrutschen oder ähnliches was im Modell ja nicht möglich ist wegen dem Modellbedingen Getriebe.


Zu dem Theme wegen GEX. Es würde vileicht mehr Leuten auffallen als man denkt. Bei der Bemo KK dürfte es allerdings auch möglich sein eine Automatisierten Lokwecksel etc ein zu führen.

MfG Matze L.

trainman

Beitrag von trainman » Dienstag 12. Juni 2007, 12:28

servas aus wien
ich hab mir gerade gedacht, dass es recht nett wäre, auf meiner (seit jahren in der planungsphase steckenden) Anlage eine zahnradbahn zu bauen, die ausschließlich mit zahnrad fährt... die weichen wären ja recht praktisch, aber die preise...

Tobias W

Beitrag von Tobias W » Freitag 13. Juli 2007, 12:35

Hallo zussammen

Ich wollte blos kurz wissen ob es nicht funktionieren würde Fleischmann Zahnstangen und normale H0m Zahnstangen zu benutzen. Denn meine Erfahrungen mit der Zahnstange von Fleischmann sindv eigentlich sehr gut.

wildstyle

Beitrag von wildstyle » Samstag 14. Juli 2007, 17:43

Wir hatten zu Beginn in Unserer Mandart-Anlage auch auch Bemo H0m-Gleise, da aber unsere Züge meist bei den Zahnstangen nie richtig anzogen,mussten wir eine Frima mit neuen Schienen in Auftrag geben,derzeit fahren die Züge bei unserer Anlage TipTop.

Mike

Marcelb

Beitrag von Marcelb » Sonntag 15. Juli 2007, 10:40

Ich hab noch eine kleine anmerkung.

Es ist zwar nicht die gleiche Spur grösse (0m) aber die Firma Fama/utz/alpinline
hat es so gelöst:

Sehr bewegliche Motoren und starke Magnete die, die Lok in der Spur halten.
Die Lok fährt also problemlos 30 % hoch.

Ich weiss zwar nicht wie die Loks vom Bemo ausschauen aber evt wäre ein magneteinbau auch möglich

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