Elektronik für Servo Ansteuerung gesucht....

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Newman
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Elektronik für Servo Ansteuerung gesucht....

Beitrag von Newman » Freitag 9. Februar 2007, 23:49

Ja ne, Leute, Ihr habt euch das zu simpel vorgestellt. So einfach mach ich euch das nicht!!!

Problem 1: Die Elektronik soll unter / in eine H0-Fleischmann Drehscheibenbühne eingebaut werden, daher muss sie sehr klein sein. Da hier aber schon der meiste Platz unter der Bühne für eine andere Platine vorgesehen ist, kommt eigentlich nurnoch das Drehscheibenhäuschen in Frage.

Problem 2: Als Versorgungsspannung steht nur eine DCC-Digitalspannung zur Verfügung.

Problem 3: Die Auslösung der Schltung soll über 2 Ausgänge eines Funktionsdecoders erfolgen. (+12V) Ausgang 1 und Ausgang 2. Das heißt, die Elektronik darf KEINEN Decoder enthalten, und muss über 2 Schalteingänge verfügen!

Problem 4: Beide Endlagestellungen des Servos sollen getrennt einstellbar sein. Wie, ist mir egal!

Problem 5: Stellgeschwindigkeit des Servos soll einstellbar sein. Von mir aus auch durch wechseln eines Festwiderstandes. (Damit die Bewegung schön langsam ist)

Aufgabe der Schaltung: Auf der Drehscheibe sollen funktionstüchtige FORMSIGNALE zum Einsatz kommen. Gesteuert wird die Drehscheibe über einen Funtionsdecoder, welcher die Bühne per Digitaladresse auf ein Gleis umstellt. Dieser Funktionsdecoder verfügt über zwei zusätzliche Ausgänge, die zum schalten von Lichtsignalen gedacht sind. (Sh0 und Sh1)
Über diese beiden Ausgänge will ich nun eine Elektronik (die, die ich noch suche) ansteuern, die dementsprechend ein Servo regelt.
(Strom an Eingang 1 = Servo dreht auf 0°, bleibt da stehen)
(Strom an Eingang 2 = Servo dreht auf 90°, bleibt da stehen)
(Strom an Eingang 1 = Servo dreht wieder zurück auf 0°, bleibt da stehen) usw. usf.

Ich tobe jetzt schon seit bestimmt 6 Wochen durch diverse Internet und Modellbahn/Bau-Foren, bei Google bin ich gesperrt, weil ich mit meiner Suche die Server lahm lege :wink: .

Auch hier bis ich alle Beiträge, die irgendwie zum Thema passen könnten, durchgegangen. Leider Erfolglos.

Modellbahn-Claus (Dankwardt) hat nur mit Decoder, und dann ach mind. für 4 Servos.
Holgi´s Homepage.....ist a: zu groß, b: mit Decoder.
Bin langsam am Ende.

Im Prinzip isses so einfach. der Conradbausatz für die Servoansteuerung wäre genau das richtige. Aber ne, man musste ja son Schnullifax wie Blinkelektronik, Lagerückmeldung über LED UND Relaisausgang einbauen, und dem Teil ne Platine im Europaformat verpassen!!
Das Teil ohne Kitsch und Tünnesund in SMD, das wäre es gewesen.
Der Servotesterbausatz taugt auch nix, da a: zu schnelle Stellgeschwindigkeit, und b: keine getrennten Eingänge zum stellen!

Wäre Super, wenn wer was weiß!

MFG Andy

MichaelP

Beitrag von MichaelP » Montag 12. Februar 2007, 01:49

Im Prinzip isses so einfach. der Conradbausatz für die Servoansteuerung wäre genau das richtige. Aber ne, man musste ja son Schnullifax wie Blinkelektronik, Lagerückmeldung über LED UND Relaisausgang einbauen, und dem Teil ne Platine im Europaformat verpassen!!
Das Teil ohne Kitsch und Tünnesund in SMD, das wäre es gewesen.
Der Servotesterbausatz taugt auch nix, da a: zu schnelle Stellgeschwindigkeit, und b: keine getrennten Eingänge zum stellen!
Kauf dir das ding, nimm den Schaltplan und nimm den Teil raus wo du brauchst, plane dir ne SMD Platine, bestell die Elektronik und lass die Platine z.B. bei nem E-Bay angebot ätzen (platine kostet ~20 Eur (mindestbezahlung 1dm², kleiner jedoch auch möglich)).

Wenn dir das mit den SMD zu dumm ist, du jedoch in Tetris recht gut bist, kannst du ja auch dann versuchen die Bauteile aus dem Bausatz nehmen und diese auf ner lochrasterplatine mit kupferlackdraht neu verkabeln.

Alles andere fals wirklich keiner schon sowas entwickelt hat wäre dann reine Zeit verschwendung.
Alternativ kannst du immernoch einen einfachen motor mit 2 enschaltern verbauen. nen kleines nägelchen zusätzlich als endpossiotionsbegrenzung und den antrieb über einen etwas lockeren riemenantrieb.

Was jedoch zum Schluss offen bleibt, warum sträubst du dich gegen eine Platine mit DECODER?
Den kannst du doch runterlöten, wenn du den nicht in dein System einprogrammieren kannst. .)

Newman
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Beitrag von Newman » Montag 12. Februar 2007, 09:59

Kauf dir das ding, nimm den Schaltplan und nimm den Teil raus wo du brauchst, plane dir ne SMD Platine, bestell die Elektronik und lass die Platine z.B. bei nem E-Bay angebot ätzen....
Bin ich grad bei. Leider haben sich mir da neue Probleme aufgetan. Die Conradschaltung wird durch nen Masseimpuls gesteuert, ich hab aber nur nen positiven zur Verfügung! Hat da wer Tipps?
Wenn dir das mit den SMD zu dumm ist...
Passt schon. :wink:
Was jedoch zum Schluss offen bleibt, warum sträubst du dich gegen eine Platine mit DECODER?
Den kannst du doch runterlöten, wenn du den nicht in dein System einprogrammieren kannst. .)
A: Weil ich nix kaufen will, was ich nicht brauche. (Drittrangig)
B: Weil ich den Schaltplan des Decoders nicht kenne. Wo steht denn geschrieben, welches Teil ich runter löten muss? Wer sagt mir, ob der Signalpegel überein stimmt? Ich kann doch nich einfach sagen....och, das könnte jetzt Teil7 sein, das fliegt runter und dann geht das!

claus
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Beitrag von claus » Dienstag 13. Februar 2007, 22:48

Ich habe ein Ähnliches Problem. Ich will mir einen "Überflur" Weichenantrieb für C-Gleise bauen, weil mir die Fertigen zu teuer sind und ich für die Teppichbahnnigs alles Bodentauglich brauche. Ausserdem will ich m,al versuchen C-Gleis Endkupplungsgleise selber zu bauen.

Als Ansteuerung dafür habe ich eine Umbau aus einem Servotester geplant.
Es müßte gehen, wenn man 2 Potis für die beiden Endlagen mit einem Relais (evtl. Bistabil je nach Ansteuerung) umschaltet. Die Stellgeschwindigkeit des Servos kann man beeinflussen in dem man die Anzahl der Steuertakt verändert. Biem Servotester heißt das, das man den ersten Ozilator der Schaltung langsamer Machen muß. Bei weniger Stellimpulsen pro Sekunde läuft ein Servo normalerweise Proportional langsamer.
Ich habe das aber aus Zeitmangel noch nicht Probiert.

Ansonsten habe ich bei den Hobbyroberbauern

http://www.roboterwelt.de/roboterwelt/
http://www.roboterwelt.de/forum/

http://www.roboternetz.de./
http://www.roboternetz.de/phpBB2/index.php
http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Hauptseite

Mal einen Link zu einer Priv. Seite gefunden, bei der jemand eine Schaltung hatte mit der man mit Umgeschalteten Ozilatorschaltungen Servos zwischen unterschiedlichen Positionen bewegt hat.

d.H. mit sozusagen mehrer Servotesterschaltungen deren Ausgänge Umgeschaltet wurden.

Da mal nach Servoansteuerung mit Langsamen Controllern (C-Control-I, Lego (ich glaube Mindstroms heißt deren Steuerung) und ähnlichen) die selber keine Servos steuern können und nur Schaltausgänge haben suchen.

Man kann Servos Notfalls auch etwas Bremsen in dem man die Versorgungsspannung reduziert. Da geht dann zwar auch Kraft verloren, aber beim Signale Stellen dürfte das kein Problem sein.

Auch mal bei RN Wissen Stöbern, kann sein, das da was dabei ist.
Sind auch einige Andere für Modellbahner/Bauer interessante Sachen dabei.
Von Elektronik über Werkstoffe bis zur Getriebekonstruktion ist das eine Bunteinformationssammlung.

Gruß
Claus

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Beitrag von Newman » Dienstag 13. Februar 2007, 23:24

Hi Claus, danke für die Links. Leider musste ich aber in dem Forum feststellen, das man dort einen gewissen Wissensstandart haben muss, um "akzeptiert" zu werden. Hat man den nich...(So wie ich)...wird man leider allenfalls nur müde belächelt. Spreche da leider aus eigener Erfahrung.

Was zu deinem Grundgedanken zum Servotester angeht...den hatte ich auch schon, weil ich den Tester schon seit ein paar Jahren im RC-Modellbau benutze. (Den Conrad-Bausatz) (Nehme mal an, diesen meintest du.)

Ich geh jetzt mal von meinem Problem aus....

Ich würde das/die Potis später gegen Festwiderstände ersetzen. Das an den Steuereingang des Testers positives Potentian anliegen muss, is zwar super, aber leider haben beide Schaltungen (Decoder und Servotester) unterschiedliche Betriebsspannungen. Der Tester arbeitet mit 4,8-6V, der Decoderausgang hätte 12V. Da wäre das erste Problem, das zu lösen wäre.

Das 2te wäre die Stellgeschwindigkeit. Du sagst, mann müsste die Frequenz einfach runterregeln. Ich meine zu wissen, das das Servo Aufgrund dieser Frequenzänderung aber seinen Stellweg verändert!!!
2,0 KHz =180°
1,5 KHz = 90°
1,0 KHz = 0°

Würde heißen, wenn ich das Servo über den Oszilatortakt langsamer machen wollen würde, würde ich eher die Stellung ändern......

Sage mir, wenn ich da falsch liege...


Man ey, das kanns doch echt nich geben!! Hat den kein Schwein außer Conrad ne Servoansteuerelektronik für analoge Steuerung? Das is ne Marktlücke, warum schließt die keiner???????

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Beitrag von franz » Freitag 16. Februar 2007, 16:06

Grüße, Franz

Avatar: MAN-Zugmaschine der Ottensener Industriebahn. Foto: Dr. Ullrich Huckfeld.

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Beitrag von Stef@n » Freitag 16. Februar 2007, 21:03

Salü,

habe den Thread nicht ganz gelesen, aber bevor der Decoder hier unbeachtet bleibt: WA5-MINI von MBTronik
Gekauft, getestet und für super gut befunden.
Und wenn ich es richtig beurteile und verstanden habe, sollten zumindest Problem 2 bis 5 damit erschlagen sein.

Die Anleitung gibt es als pdf direkt zu laden.

Als weitere Referenz für diesen Antrieb kann ich die N-Bahnfreunde Worms nennen, die ihre Anlage komplett mit dieser Steuerung und diesen Servos ausgestattet haben. Eine Augenweide!
_________________
tschüs...
...Stef@n aus dem Saarland

....die Rechtschreibprüfung mit Firefox 2.0 und der Vorschau-Button sollten Pflicht werden...

PS: Wer mir mailt, der schreibt an stefan(at)diwo(dot)eu :)
oder sieht mal unter :arrow: www.diwo.eu oder :arrow: www.mef-heusweiler.de nach!

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Beitrag von claus » Freitag 16. Februar 2007, 23:45

Ein Servo ist nicht Frequenzgesteuert sondern durch die Impulslänge.
Die Servosteuerimpulslänge liegt normalerweise zwischen 1ms und 2ms wobei 1ms und 2ms die Endlagen und 1,5ms die Mittelstellung ist.

Bei jedem Impuls vergleich die Servoelktronik den Sollwert (Pulslänge) mit dem Istwert (Potistellung des Regelpotis im Servo) und gibt dann einen kurzen Stellimpuls an den Motor im Servo raus. Je nach soll/ist Diferenz in die jeweilige Richtung. Nach einer endsprechenden Anzahl Impulsen ist der Servo dann irrgentwann auf Sollposition.
Wenn man die Anzahl der Impuls pro Sekunde verändert verändert man auhc die Stellgeschwindiglkeit. Das ist zwar die Frequenz der Steurimpulse aber die Steurinformation liegt in der Pulslänge.

Beim Servotester sind 2 Oszilatoren im Einsatz der erste Erzeugt das Startsignal für die Impulse und der 2. legt die Impulsdauer fest.

Ich würde als Spannunganpassung endweder die 5V im Dekoder im Dekoder Abgreifen oder die Spannung mit einer Z-Diode mit Vorwiederstand begrenzen oder wenn eine Potentialtrennung gewünscht ist Relias oder Optokopplet nehmen.

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Beitrag von funcar » Freitag 24. August 2007, 18:54

Hi,
manchmal gehe ich fremd in anderen Foren und habe das gefunden:
Servo-Schaltungen

Matze
Dem Regen entfliehen, in den Süden ziehen...

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