Frage zu SMD Leds als Fahrzeug Beleuchtung

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DJ619

Frage zu SMD Leds als Fahrzeug Beleuchtung

Beitrag von DJ619 » Samstag 7. Juli 2007, 20:46

Moin,

Ich wollte schon vor langer Zeit meine Autos beleuchten, und am Donnerstag kaufte ich das Beleuchtungsset von Busch.Allerdings erreichen die Glühlampen (Frontlichter) nach 2 Sekunden gefühlte 6000 Grad, während die LEDs (Heckleuchten) kühl bleiben.

Nun will ich 1. Die Glühlampen mit LEDs ersetzen und 2. andere Fahrzeuge selbst umbauen.
Welche LEDs eignen sich am besten, und welchen Widerstand brauche ich dafür?
Bitte wenns geht nur Produkte die man Problemlos bei Reichelt oder Conrad erhalten kann. :D

Thx.

BR 403

Beitrag von BR 403 » Samstag 7. Juli 2007, 20:52

Kauf dir SMD LEDs und SMD Widerstände. Die sind schön klein. Wie du die Widerstände berechneste findist du im Internet unter "Ohmsches Gesetz"

DJ619

Beitrag von DJ619 » Samstag 7. Juli 2007, 21:26

Dass ich SMD LEDs brauche ist mir schon klar.
Widerstände berechnen kann ich auch(Hab da was auf ner Website gefunden).

Eignet sich diese SMD LED?

OSRAM Smart LED, 0603, 71 mcd, weiß

Was bedeutet eigentlich mcd?

Maik

Beitrag von Maik » Samstag 7. Juli 2007, 21:57

Hallo

mcd = max. Lichtstärke. :wink:

Mfg Maik

DJ619

Beitrag von DJ619 » Samstag 7. Juli 2007, 22:04

Aha!Und welche max. Lichtstärke wäre Ideal?

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Beitrag von Mr. E-Light » Samstag 7. Juli 2007, 22:36

Welche Lichtstärke - na ja, so genau kann ich das nicht beziffern, aber ich verwende ähnliche von Conrad, da hänge ich bei zwei weißen in Reihe noch einen 5,76 kOhm Widerstand ran, das leuchtet dann noch sehr hell (bei älteren Vorbildern darf der Widerstand deshalb hier sogar deutlich höher gehen).

Welchen Wiederstand die roten von Reichelt brauchen, weiß ich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr genau, hab die schon eine Weile nicht verwendet, dürfte aber so bei bis zu 4,7 kOhm gewesen sein (wieder zwei LEDs plus Widerstand in Reihe). Abr leiber erst ausprobieren, die 0603er von Reichelt sind recht dunkel, es könnte vielleicht doch ein kleinerer Widerstand besser sein...
Nimmt man die roten 0402er von Conrad (Bestellnummer hab ich jetzt nicht parat, hab auch leider gerade keine Zeit zum Suchen, lassen sich dort aber leicht finden), braucht man bis zu 22 kOhm.
Übrigens beziehen sich meine Angaben auf 16 V (bis 18 V) - bei Wechselspannung (Lichtstromtrafos) nicht die Schutzdioden/Gleichrichtung vergessen! (muss immer mal wieder erwähnt werden... ;-) ).

Ich hatte vor gut 20 Jahren auch mal den Beleuchtungssatz von Busch versucht: nachdem sich die Motorhaube langsam anfing zu verformen, habe ich das ganz schnell wieder raus geschmissen - und dabei habe ich die Spannung noch deutlich unter den angegebenen Wert geschraubt... Wie Busch seine Fertigmodelle mit Glühbirnchen baut, ist mir echt ein Rätsel! :roll: :shock:

Gruß

Ralf

wzimmermann
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Beitrag von wzimmermann » Samstag 7. Juli 2007, 22:47

Hallo Kollegen,
mcd sind milli-Candela! Milli sind Tausendstel und Candela ist die Lichtstärke einer Kerze. So hat man ein bischen ein Gefühl für die Lichtausbeute.
Für Autos braucht man überhaupt nicht so viel mcd, sonst leuchtet es aus allen Ritzen. Ich habe auch schon UHU als Lichtleiter um eine weisse LED mehrmals geträufelt und dann mit silberfarbenen Lack abgedeckt. Dann noch schwarz drüber und fertig ist der selbstgemachte Lichtleiter.
Die Widerstände können auch ausserhalb des Autos angebracht werden und müssen dann nicht mehr in SMD sein.
Gruß
Wolfgang Z.

DJ619

Beitrag von DJ619 » Samstag 7. Juli 2007, 23:13

Hm, die 0402er gibt es bei Conrad anscheinend nicht mehr!Bei Reichelt kann ich sie auch nicht finden. -_-
Von der Beschreibung her, könnte ich auch die 1206er von Conrad hernehmen, aber die erscheinen mir n bisschen teuer.

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Beitrag von Mr. E-Light » Sonntag 8. Juli 2007, 00:54

Alles eine Frage des richtigen Suchbegriffes: "SMD LED 0402": das bringt z.B. die Artikelnummer 156292 für rote 0402er bei Conrad! ;-)
1206er sind in aller Regel für H0-Pkws zu groß (Ausnahmen bestätigen aber wie immer die Regel)...
Weiße 0603er hat Conrad unter der Nummer 156296 (Stichwortsuche: "SMD LED 0603 weiß"). Preise dürfen wie immer mit anderen verglichen werden (z.B auch "elpro.org" ! ). "Freunde des Nervenkitzels" empfehlen auch ganz gerne das bekannteste Internetauktionshaus... ;-)
Weiße 0402er gibts bei "graeler-modellbahnelektronik" oder bei "mara-elektronik".

@ Wolfgang: Hast Du den "Lichtleiter" gebaut, um eine LED für zwei Scheinwerfer zu verwenden? Ich persönlich bevorzuge trotzdem die "zwei-LED-Strategie" ;-) und regele die Helligkeit mit den Widerständen. In die allermeisten H0-Pkw passen durchaus zwei normale Widerstände (= "Hundeknochen") und eine Diode - hab ich übrigens sogar in Wikings Isetta rein bekomen.
Es sollte bei den Widerständen aber auch auf die Wattzahl geschaut werden - ich benutze für v.a. weiße LEDs nur noch 0,6 Watt Metallschichtwiderstände, da gibt es praktisch keinen Ärger mit heißen Widerständen!

Gruß

Ralf

DJ619

Beitrag von DJ619 » Sonntag 8. Juli 2007, 01:56

Die weiße 0603 ist aber im Vergleich ein bisschen teuer...
Naja, wenigstens muss ich die nicht mehr löten! :wink:
Also nach meinen 'Berechnungen' braucht die 0402er einen 650, und für die 0603er einen 600 Ohm Widerstand.Ist das so richtig?

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Beitrag von Mr. E-Light » Sonntag 8. Juli 2007, 18:38

Ähem, ich meinte nicht die "verkabelten", das sind 0805er, sondern die weiße 0603 darunter (Bild: der Gurt...). Die verkabelten sind teurer "Blödsinn" und nur geeignet, wenn man echt ganz auf die extreme Schnelle größere LEDs mit Kabel braucht und selber nicht die geringste Ahnung vom Löten hat... - sehr viel Geld kosten die ja eben auch noch.

Was die Widerstandsberechnung angeht, sollten wir erst einmal wissen, wie die Eckdaten sind: Deine Spannungsquelle (eventuell sogar ob Gleich- oder Wechselstrom), wie viele LEDs willst Du einbauen und wie (Reihe oder parallel)...

Gruß

Ralf

DJ619

Beitrag von DJ619 » Sonntag 8. Juli 2007, 20:07

Also:
Ich brauche für einen PKW 4, für einen LKW 6 bzw 8 (Wobei ich bezweifle dass die LKWs der 80er die moderne Seiten- sowie Stirnbeleuchtung hatten) und für einen Bus bis zu 11 LEDs.

Mein Roco Trafo hat 15 V Wechselstrom.

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Beitrag von Scout » Sonntag 8. Juli 2007, 21:53

Bei älteren Fahrzeugen solltest du darauf achten, dass du Warmweiße-LEDs (Sunny-white oder golden-white) verwendest, die einfachen weißen LEDs haben einen leichten Blaustich, was ehr zu neueren Xenon-Scheinwerfern paßt.

Grüße,
Simon

DJ619

Beitrag von DJ619 » Sonntag 8. Juli 2007, 22:14

Ich fasse hier mal zusammen um nicht den Überblick zu verlieren:
Für die Frontlichter: LED 0603 WEISS TYP: 19-213/W1D-ANPQY/3T(Konnte die leider nicht in warmweiß finden)
Für die Rücklichter: LED 0402 ROT TYP 16-213SURC/S530-A2/TR8

Und die Widerstände müssten sein(Bei 15 V Trafo):
Für die Frontlichter: 600 Ohm
Für die Rücklichter: 650 Ohm

Werde demnächst eh was bei Conrad bestellen, da ich am Freitag einkaufen wollte, die Flaschen aber weniger als nichts haben und inkompetent ohne Ende sind.

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Beitrag von Mr. E-Light » Montag 9. Juli 2007, 02:48

Also, DJ619, Stirnleuchten hatten die Lkws wohl alle schon (außer echte Oldtimer - auf http://www.olafs-fotoseite.de/startseite.html ist eine nette Anzahl verschiedenster Lkws und Busse aus vielen Baujahren, ist eine gute Quelle für Musterbeispiele), Begrenzungsleuchten waren bei den älteren wahrscheinlich noch nicht so stark vertreten - hab' damals selber (natürlich) noch nicht aus so etwas geachtet... ;-) Auf jeden Fall sind die Begrenzungsleuchten recht dunkel.

Zu den genannten Ohm-Werten: Das dürfte immer noch zu hell werden (vielleicht sogar zu heiß). Da ich die Modelle so bauen muss, dass sie einen Bereich von 12 bis 16 V abdecken, bleibe ich bei meiner Empfehlung zu den Werten; ergänzend noch bei diesen weißen LEDs ca. 15 kOhm für die Stirnlichter (ich habe sogar mal bis 22 kOhm getestet!) - das sind keine Scheinwerfer und leuchten deutlich dunkler als Scheinwerfer!.
Wenn Du mit "Flaschen" die Verkäufer im Münchner Conrad meinst, ist das bestimmt ärgerlich und bedauerlich. Aber die dürften zumindest so viel Kompetenz haben, dass sie Dir ein paar Widerstände nach Wunsch verkaufen können: Vielleicht solltest Du ein paar mit vesrchiedenen Werten in den Bereichen die Du errechnet hast und (in diesem Fall) meinen Werten kaufen und einfach mal ausprobieren (schließlich habe ich ja nicht die Weisheit gepachtet) - außerhalb eines Modelles (!), durchgebrannte LEDs aus einem Modell wieder zu enrfernen, ist ein wenig knifflig. :roll:

Übrigens, für Rücklichter kann man immer noch meist 0603er verwenden, für Leute, die noch nicht sonderlich viel Erfahrung im Löten von LEDs haben, ein guter Einstieg... :) (0402er können einen doch manchmal ob ihrer geringen Größe erschrecken :wink: )

Gruß

Ralf

p.s.: Die Schutzdioden nicht vergessen!!!
Und besser mal nachmessen, wie viel Spannung der Trafo wirklich "abgibt" (könnten eventuell 2 Volt mehr sein).

DJ619

Beitrag von DJ619 » Montag 9. Juli 2007, 20:01

Also, soll ich sicherheitshalber mal von 17 V ausgehen?
Ich glaube ich nehme jetzt ausschließlich die 0603er LEDs her.Reicht es wenn ich 2 V Puffer für den Trafo angebe?Also mit normaler LED Volt und mA Angabe, aber für den Trafo eben 2 V mehr mit einkalkuliere.

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Beitrag von Mr. E-Light » Dienstag 10. Juli 2007, 10:48

Ein Puffer (bei der Spannungsquelle) schadet nie, die LEDs unter Volllast zu betreiben (also maximale Angaben) ist eh übertrieben, da würde das ganze Modell leuchten, nicht nur der Scheinwerfer... :wink:

Es empfielt sich ohnehin ein kleines Multimeter zu haben, als (Leucht-)Diodentester ist das Ding eh unentbehrlich (und zur Widerstandbestimmung und Spannungsbestimmung und....).

Ach ja, statt eine Anzahl verschiedener Widerstände zu kaufen zum Testen der gewünschten Helligkeit (und damit zur Betimmung des tatsächlich zu verwendenden Widerstandes), kann man natürlich eine Widerstanskaskade nehmen. Da die Dinger aber ziemlich teuer sind, lässt sich das auch mit ein paar Potis erreichen, die den zu erwartenden Ohm-Bereich abdecken - ein Mlutimeter ist dabei aber auch von Nöten, umd den eingestellten Wert überhaupt erst ablesen zu können.

Gruß

Ralf

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