Schleifer für Wageninnenbeleuchtung

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Siegfried.S

Schleifer für Wageninnenbeleuchtung

Beitrag von Siegfried.S » Sonntag 3. Juni 2007, 19:43

Hallo, guten Abend
habe zur Zeit eine Zugganitur (Trix Bayrische 4achser) mit einer von mir enwickelten LED Innenbeleuchtung ausgerüstet. Alle an einem Wagen vorhandenen Räder sind in die Stromabnahme eingebunden worden. Die Stromabnahme erfolgt von innen an den Radsätzen. In das Federblech wurde eine kleinen Buckel gedrückt. Bei 8 Wagen und pro Wagen 8 Stromabnehmenpunkte, ergibt sich ein hoher Bremswiderstand. Einen kleineren Reibungswiderstand könnte ich an den Achsen der Wagen erreichen. Dazu sind aber diese Achsen/Räder nicht geeignet. Bis jetzt konnte ich nur Messing Federblech 0,15 mm auftreiben. Suche jedoch 0,1 und kleiner.
Gruß Siegfried

claus
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Beitrag von claus » Sonntag 3. Juni 2007, 23:38

Ich würde mal weinger Stromabnahmepunkte Probieren. Die Meng bei Dir erscheint mir Übertrieben.

Wenn ich bisher Wagenverbände beleuchtet habe, habe ich nur Stromabnahme im ersten und letzten Wagen. Jeweils über Dioden endkoppelt (damit Trennstellen nicht Überbrückt werden) und dann den ganzen Verband Elektrisch durchverbunden. Damit hatte ich noch keine Problem mit der Stromabnahme, weil ein Wagen immer kontakt hat bzw. bei einem Halteabschnitt die Versorgung vom letzten Wagen kommt. Auch der Rollwiederstand hällt sich so in grenzen.
Z.Z. benutze ich als Verbindung von Wagen zu Wagen Lose Kabel mit angelötem Ministeckkontakt (Zweckenfremdete Trennbare Endlos IC-Sockel) bin aber am Überlgen zukünftig mit Stromführenden Kupplungen evtl. als Eigenbauversion weiter zu machen. Zumindest bei den Wagen mit Kurzkupplung und kulissenführung.
Bei Stationärem Einsatz könnte man auch Stromführende feste Kupplungsatrappen benutzen, daß scheidet bei mir aber aus, weil das fürs Teppichbahning zum Umständlich mit dem Züge zerlegen ist.

wzimmermann
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Beitrag von wzimmermann » Dienstag 5. Juni 2007, 20:11

Hallo Kollegen,
habe bei meinen Donnersbüchsen auf die einseitig isolierten Achsen auf diese ca. 12mm lange Messingröhrchen mit 2mm Innendurchmesser aufgeschoben.
Dazu muss allerdings ein Rad abgezogen und wieder aufgepresst werden. An dieses Messingröhrchen lötet man dann eine Litzenkabel an das aber nicht zu dünn sein sollte, damit es nicht um die Achse gewickelt wird. So hat man wenig Reibungswiderstand und einen Stromabnahmepunkt pro Achse. Meist verbinde ich mehrere Wagen mit leitfähigen Kupplungen durch.
Gruß
Wolfgang Z.

Siegfried.S

Beitrag von Siegfried.S » Mittwoch 6. Juni 2007, 22:05

Hallo,
Ob die Anzahl übertrieben ist oder nicht, sollte hier nicht ausschlaggebend sein. Im Fahrbetrieb werden auch Zugverbände geteilt und anders zusammen gestellt. Daher die Stromabnahme der Innenbeleuchtung je Wagen. Die Achse ist natürlich der kleinste Reibungswiderstand, aber hier kommt dann ein anderes Problem. Achse teilen und entsprechendes Kunststoffrohr, kein Problem. Im allgemeinem werden selten noch Speichenräder komplett aus Metall gefertigt. Das überstreichen mit Leitsilber von Achse zum Rad ist nicht die beste Lösung.
Muß halt warten, bis ich entsprechend dünneres Material, kann auch Bronzeblech sei, bekomme.
bis bald Siegfried

wzimmermann
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Beitrag von wzimmermann » Donnerstag 7. Juni 2007, 11:56

Hallo Kollegen,
ich hätte da auch gerne vor allem bei Altbau-Ellols die Vorlaufachse wenigstens einseitig in die Stromabnahme einbezogen. Aber leider sind die Speichen fast immer aus Kunststoff. Abziehen und mit feinster Litze überbrücken traue ich mich nicht, da ich Angst habe, den Kunststoff zu zerdrücken. Mit Leitlack habe ich es auch schon versucht, aber es bleiben immer ein paar Ohm elektrischer Widerstand. Direkt am Rad abnehmen geht optisch nicht und man muss vorsichtig sein, sonst blockiert einem die Vorlaufachse.
Wenn da jemand mal eine gute Idee hätte, wäre ich dankbar.
Gruß
Wolfgang Z.

lukas

Beitrag von lukas » Donnerstag 7. Juni 2007, 16:32

Es gibt spezielle Schleifer, sind sher gut, ich verwende sie als Schleifer bei Kirmesmodellen, sind aber für Züge gedacht.

http://www.conrad.de/goto.php?artikel=244073

oder

http://www.conrad.de/goto.php?artikel=244075

Gruß Lukas

JSteam
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Beitrag von JSteam » Donnerstag 7. Juni 2007, 18:00

Bis jetzt konnte ich nur Messing Federblech 0,15 mm auftreiben. Suche jedoch 0,1 und kleiner.
Gruß Siegfried
...schau mal hier. Das Material ist gut geeignet für Schleifer.
http://www.fohrmann.com/d/shop/art/8768.htm
Viele Grüße
Jürgen

Siegfried.S

Beitrag von Siegfried.S » Donnerstag 7. Juni 2007, 21:27

hallo zusammen,
@JSteam
Bei Conrad ist öfter das Problem, das zum Artikel keine Abbildung und wenig Angaben existieren. Schriftliche und telefonische Anfragen bei Conrad führen ins leere.
@Lukas
der "fohrmann Online Link" zeigt Wirkung. Diese führen auch 0,1mm Bronzeblech. Werde dieses schnellstens ordern. Preise sind in Ordnung.
Das 0.1er brauche ich bei Wagen mit der Stromabnahme auf dem Spurkranz. Werde dieses auch in der Zukunft bei anderen Stromabnahmestellen einsetzen.
@Wolfgang
Bis jetzt bin ich noch nicht an Altbau-Ellols mit Vorlaufachse gekommen. Es ist mir im Sinn, das einige Lokomotive die Vorlaufachse einseitig mit in die Stromversorgung einbezogen sind. Werde mich gerne wieder melden, wenn ich dieses bei meinen Loks integrieren möchte. Das hat volgenden Hintergrund. Da ich auf meiner Anlage viele "Kontaktgleise" habe für die Überwachung und Steuerung, möchte ich gerne wissen, ob die Lok mit seinen Vorlaufachsen nicht in einem anderem Block steht.
Sollte jedoch noch eine andere Bezugsquelle existieren, auch für noch dünneres Blech, dann bitte melden.
Hut ab und vielen Dank.
PS.
Da viele von meinen Loks lange gestanden haben, werden diese vor der jetziger Benutzung gereinigt. Gleichzeitig werden sie mit LED-Beleuchtung mit Stromreglung (ca 6mA) ausgerüstet. Habe heute meine Roco BR17 fertig bekommen.
bis bald Siegfried

JSteam
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Beitrag von JSteam » Freitag 8. Juni 2007, 05:44

@JSteam
Bei Conrad ist öfter das Problem, das zum Artikel keine Abbildung und wenig Angaben existieren. Schriftliche und telefonische Anfragen bei Conrad führen ins leere.
...und warum sagst Du mir das???
Viele Grüße
Jürgen

lukas

Beitrag von lukas » Freitag 8. Juni 2007, 14:10

Ich glaube er hat die Beiträge von uns beiden verwechselt.

@Siegfried.S

Die Schleifer von Conrad kannst du in der Länge beliebig zerschneiden, die Streifen sind dann 0,1mm dick und 0,3mm breit.

Siegfried.S

Beitrag von Siegfried.S » Samstag 9. Juni 2007, 16:41

Hallo,
upps... habe tatsächlich die Autoren vertauscht.
bis bald Siegfried

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