Kehrschleifenfrontalkollision
Kehrschleifenfrontalkollision
Hallo,
Ich habe jetzt endlich mal angefangen, meine Spur N - Anlage (1,5 x 0,85m, Fleischmann Gleise) zu verkabeln. Das Streckenlayout:
Beim Verkabeln der Gleise und erst recht beim Nachzeichnen fiel mir eine Diskrepanz auf, die ich mit Hilfe Eures geschätzten Sachverstandes gerne klären möchte.
Es handelt sich hier um das Aufeinandertreffen Zweier Kehrschleifen, wobei eine noch dazu mittels Weichen an den äußeren Ring angebunden ist.
Im Bild sieht man die Misere. Dort wo „grüner“ Strom anliegt, fahren die Loks so wie sie sollten.
Innerhalb von „rot“ und erst recht bei „blau“ bewegt sich nichts, obwohl jeweils eine Extraleitung den Strom verteilt. (Es ist aber auch kein Modul verbaut worden.)
Die beiden Kehrschleifen treffen rechts mit einer BW und EW aufeinander. Die Schleifen sind locker gute 2m lang.
Und da wird es dann schon eng bzgl. meines Schaltungsverkabelungssachverstand.
Bisher eingekaufte Steuerungstechnik:
TRIX T66955 Mobile Station Digital-Zentrale MM
Kehrschleifenmodul Roco Z21
Märklin 60116 Digital-Anschlussbox Universal
Drum mein Fragenkatalog für eine DCC Anlage.
1) Ist meine naive Idee mit den 3 Ringleitungen (grün, blau, rot+grün/rotgestrichelt) praktikabel? Und wenn nein bitte Gegenvorschlag.
2) Brauchen die Kehrschleifen überhaupt eine separate Ringleitung um den Polarisierungswechsel mehrfach einspeisen zu können?
3) Wenn Weichen an die Kehrschleife anschließen (siehe Plan oben li und re), welche Grundsätze gelten dann für die Verkabelung?
4) Verkabele ich meine beiden Kehrschleifen jede für sich? Hier wäre sonst eine Skizze was ganz, ganz Tolles. An der Geometrie möchte ich aber nichts ändern.
5) Kann man die rote Kehrschleife (rot gestrichelter Abschnitt) zur Not zwecks Nutzung der Weichen überbrücken? Der Bhf ist an allen Zugängen schon abisoliert.
Gruß & Dank
Alex
Ich habe jetzt endlich mal angefangen, meine Spur N - Anlage (1,5 x 0,85m, Fleischmann Gleise) zu verkabeln. Das Streckenlayout:
Beim Verkabeln der Gleise und erst recht beim Nachzeichnen fiel mir eine Diskrepanz auf, die ich mit Hilfe Eures geschätzten Sachverstandes gerne klären möchte.
Es handelt sich hier um das Aufeinandertreffen Zweier Kehrschleifen, wobei eine noch dazu mittels Weichen an den äußeren Ring angebunden ist.
Im Bild sieht man die Misere. Dort wo „grüner“ Strom anliegt, fahren die Loks so wie sie sollten.
Innerhalb von „rot“ und erst recht bei „blau“ bewegt sich nichts, obwohl jeweils eine Extraleitung den Strom verteilt. (Es ist aber auch kein Modul verbaut worden.)
Die beiden Kehrschleifen treffen rechts mit einer BW und EW aufeinander. Die Schleifen sind locker gute 2m lang.
Und da wird es dann schon eng bzgl. meines Schaltungsverkabelungssachverstand.
Bisher eingekaufte Steuerungstechnik:
TRIX T66955 Mobile Station Digital-Zentrale MM
Kehrschleifenmodul Roco Z21
Märklin 60116 Digital-Anschlussbox Universal
Drum mein Fragenkatalog für eine DCC Anlage.
1) Ist meine naive Idee mit den 3 Ringleitungen (grün, blau, rot+grün/rotgestrichelt) praktikabel? Und wenn nein bitte Gegenvorschlag.
2) Brauchen die Kehrschleifen überhaupt eine separate Ringleitung um den Polarisierungswechsel mehrfach einspeisen zu können?
3) Wenn Weichen an die Kehrschleife anschließen (siehe Plan oben li und re), welche Grundsätze gelten dann für die Verkabelung?
4) Verkabele ich meine beiden Kehrschleifen jede für sich? Hier wäre sonst eine Skizze was ganz, ganz Tolles. An der Geometrie möchte ich aber nichts ändern.
5) Kann man die rote Kehrschleife (rot gestrichelter Abschnitt) zur Not zwecks Nutzung der Weichen überbrücken? Der Bhf ist an allen Zugängen schon abisoliert.
Gruß & Dank
Alex
- HaNull
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- Registriert: Freitag 2. Februar 2007, 01:47
- Wohnort: Rhein-Sieg-Kreis
Re: Kehrschleifenfrontalkollision
Moin!
Ich fahre auf Pickelgleisen und habe keine Erfahrung mit Kehrschleifenmodulen.
Ich meine, der rot gestrichelte Bereich kann eine feste Polarität erhalten.
Ich meine weiterhin, dass die EKW feste Polarität erhalten sollte.
Ich gehe davon aus, dass 2 Kehrschleifenmodule benötigt werden.
Wenn rot auf blau trifft, könnten beide Module gleichzeitig umschalten, so dass es wieder einen Kurzschluss gibt. Deshalb der Vorschlag, die EKW dem grünen Bereich zuzuordnen.
Wie gesagt: theoretische Überlegungen eines Pickelbahners. Ich würde mich freuen, wenn Kollegen meine Überlegungen bestätigen oder meine Denkfehler aufzeigen.
Ich fahre auf Pickelgleisen und habe keine Erfahrung mit Kehrschleifenmodulen.
Ich meine, der rot gestrichelte Bereich kann eine feste Polarität erhalten.
Ich meine weiterhin, dass die EKW feste Polarität erhalten sollte.
Ich gehe davon aus, dass 2 Kehrschleifenmodule benötigt werden.
Wenn rot auf blau trifft, könnten beide Module gleichzeitig umschalten, so dass es wieder einen Kurzschluss gibt. Deshalb der Vorschlag, die EKW dem grünen Bereich zuzuordnen.
Wie gesagt: theoretische Überlegungen eines Pickelbahners. Ich würde mich freuen, wenn Kollegen meine Überlegungen bestätigen oder meine Denkfehler aufzeigen.
████████ Gruß aus NRW
████████ Thomas
████████ Multi-MISTler: 1. Siegburg (RSK) - 2. Köln rrh. - 3. Rheinbreitbach
████████ Thomas
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- Kai Eichstädt
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- Beiträge: 2756
- Registriert: Samstag 19. Juni 2004, 23:32
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Re: Kehrschleifenfrontalkollision
Moin Alex,
Dann bleibt noch ein kleiner roter Rest übrig (KSM1) und ein langer blauser (KSM2).
Gruß
Kai
das sehe ich auch so. IOch würde sogar noch weitergehen und auch die zweite EKW "grün" werden lassen inklusive dem blauen Gleis zwischen den beiden sowie dem roten zwischen der EKW und der Bogenweiche.
Dann bleibt noch ein kleiner roter Rest übrig (KSM1) und ein langer blauser (KSM2).
Gruß
Kai
Re: Kehrschleifenfrontalkollision
Hier kann das Bild leider nicht geladen werden. Es ist total egal, wie du deine Farbcodierung in deiner Anlage wählst, Hauptsache, sie ist für dich logisch und auch nach Jahren einfach nachvollziehbar.
Re: Kehrschleifenfrontalkollision
Hallo,
besten Dank für die tollen konstruktiven Rückmeldungen. Ich mache morgen eine neue Skizze gem. Euren Vorschlägen, um zu sehen, ob ich das auch geschnallt habe.
Die Sache mit der EKW ist mir noch unklar, auch weil ich ungenügend beschriftet habe.
Auf der Anlage gibt es nur eine EKW, die im Zentrum.
Oben rechts im Kringel liegt eine DKW. Der Rest sind alles EW oder BW.
Wie sieht das mit den Ringleitungen aus? Sind die Kehrschleifenringe praktikabel, oder liegt da ein Denkfehler meinerseits vor und die Ringe müsste eigentlich am Modul hängen?
Apropos Modul. Ich heute eine Dekoder bzw.- Großbestellung aufgegeben und hab mir ein deutlich preiswerteres Tams KSM3 mitbestellt, weil ich meinte, dass kann im Zweifel nicht schaden. Würde das in Kombi mit dem Z21 Modul auch funktionieren?
Gruß
Alex
besten Dank für die tollen konstruktiven Rückmeldungen. Ich mache morgen eine neue Skizze gem. Euren Vorschlägen, um zu sehen, ob ich das auch geschnallt habe.
Die Sache mit der EKW ist mir noch unklar, auch weil ich ungenügend beschriftet habe.
Auf der Anlage gibt es nur eine EKW, die im Zentrum.
Oben rechts im Kringel liegt eine DKW. Der Rest sind alles EW oder BW.
Wie sieht das mit den Ringleitungen aus? Sind die Kehrschleifenringe praktikabel, oder liegt da ein Denkfehler meinerseits vor und die Ringe müsste eigentlich am Modul hängen?
Apropos Modul. Ich heute eine Dekoder bzw.- Großbestellung aufgegeben und hab mir ein deutlich preiswerteres Tams KSM3 mitbestellt, weil ich meinte, dass kann im Zweifel nicht schaden. Würde das in Kombi mit dem Z21 Modul auch funktionieren?
Gruß
Alex
Re: Kehrschleifenfrontalkollision
Hallo,
ich wollte soeben die Anmerkungen einzeichnen, als ich merkte, dass ihr die Brücke als EKW angesehen habt.
Drum anbei der Plan mit mehr Beschriftungen darin. Bitte um erneute Kommentierung.
gruß
Alex
ich wollte soeben die Anmerkungen einzeichnen, als ich merkte, dass ihr die Brücke als EKW angesehen habt.
Drum anbei der Plan mit mehr Beschriftungen darin. Bitte um erneute Kommentierung.
gruß
Alex
- Kai Eichstädt
- Forumane
- Beiträge: 2756
- Registriert: Samstag 19. Juni 2004, 23:32
- Wohnort: Flensburg
- Kontaktdaten:
Re: Kehrschleifenfrontalkollision
Moin Alex,
nein, ich hatte allerdings die EW/BW2-Kombi als EKW gesehen...
Also, zwischen DKW über EW/BW2 (blau) und EKW (von dort an rot) bis zur BW1 wird alles grün: Der Rest wird an die entsprechenden KSM angeschlossen.
Gruß
Kai
nein, ich hatte allerdings die EW/BW2-Kombi als EKW gesehen...
Also, zwischen DKW über EW/BW2 (blau) und EKW (von dort an rot) bis zur BW1 wird alles grün: Der Rest wird an die entsprechenden KSM angeschlossen.
Gruß
Kai
Re: Kehrschleifenfrontalkollision
Moin Kai,
ich ahne worauf Du hinaus willst. Grün kann zwar wegen der Weiche nicht in einem Zug durchfahren werden, bildet aber die „Basispolarität“. Rot und blau sind dann nur die entsprechend geschalteten Verbindungen.
Ich hab versucht zu Hirnen und mir die Anschlüsse der KSM soweit ich es durchdringen konnte eingezeichnet. Gibt es dann nicht noch einen Konfliktpunkt an der EW/BW Kombi, oder kann ich den mit KSM3 lösen. Bräuchte ich dann evtl. 2 KSM3 statt KSM3+Z21 Loop?
ich ahne worauf Du hinaus willst. Grün kann zwar wegen der Weiche nicht in einem Zug durchfahren werden, bildet aber die „Basispolarität“. Rot und blau sind dann nur die entsprechend geschalteten Verbindungen.
Ich hab versucht zu Hirnen und mir die Anschlüsse der KSM soweit ich es durchdringen konnte eingezeichnet. Gibt es dann nicht noch einen Konfliktpunkt an der EW/BW Kombi, oder kann ich den mit KSM3 lösen. Bräuchte ich dann evtl. 2 KSM3 statt KSM3+Z21 Loop?