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Zubehör elektrisch verbinden
Verfasst: Donnerstag 16. Oktober 2014, 15:28
von minimops48
Guten Tag,
seit meinem Besuch im Wunderland. beschäftigt mich eine Frage , wie ist es technisch
möglich, so viel Zubehör wie Signale, Beleuchtung , Effekte usw. elektrisch in Betrieb zu nehmen ? Bei meiner Anlage 2 x 1,50 Meter sind die Grenzen erreicht. Die Übersicht habe ich schon fast verloren, wieviel Meter Kabel, weiß ich nicht. Alles sieht auch etwas chaotisch aus, trotz meiner Mühe es zu verhindern.
Also wie geht das im Wunderland, dass Kabel-Wir-War muß doch unendlich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Rebsch
Re: Zubehör elektrisch verbinden
Verfasst: Donnerstag 16. Oktober 2014, 15:58
von günni
Moin,
exakte Kabelpläne und Führungen, um es kurz und knapp zu sagen.
Re: Zubehör elektrisch verbinden
Verfasst: Donnerstag 16. Oktober 2014, 16:28
von Stefan mit F
Moin Klaus,
ist deine Frage nur interessehalber gestellt, oder erwartest Du konkrete Tipps, um bei Dir zu Hause Ordnung ins Chaos zu bringen? Falls zweiteres der Fall ist, kannst Du deine Gedanken vielleicht noch konkretisieren?
Die Google-Bildersuche nach
Verkabelung site:miniatur-wunderland.de liefert einige aussagekräftige Treffer.
Da sieht man
Vorzeigebeispiele mit guten
Bezeichnungen. Im Stummiforum habe ich dieses
Negativbeispiel gefunden.
Jede Minute, die man vor oder spätestens beim Verlegen der Kabel an Planung, Übersicht und Dokumentation inverstiert, spart man hinterher bei der Fehlersuche um ein Vielfaches ein. Und wie man am MiWuLa sieht (365 Tage/Jahr Dauerbetrieb, 2016 sogar 366 Tage) zahlt es sich aus. Mir ist jedenfalls seltenst aufgefallen, dass irgendetwas nicht funktionierte, und wenn doch, dann war es i.d.R. binnen weniger Stunden repariert.
Ein wichtiger Aspekt sind natürlich auch die richtigen Kabelfarben und -codierungen. Im buch 3652 Tage Wunderland habe ich einen Artikel über die Farbcodierung des Wunderlands gelesen.
Der Artikel steht vermutlich auch im Nachfolgebuch
4365 Tage Wunderland.
Zubehör elektrisch verbinden
Verfasst: Donnerstag 16. Oktober 2014, 16:28
von Datterich
Die Verkabelung einer kleinen oder großen Anlage ist kein Hexenwerk, wenn man - wie
günni schon vorgeschlagen hat - geplant und sauber arbeitet, beschriftet und dokumentiert.
In den Wochenberichten gibt es hierzu eine Menge Fotos und Beschreibungen, zum Beispiel
diesen WB 695 (unterste Fotos) des gerade im Bau befindlichen Italien-Abschnitt. Wenn Du weiter rückwärts schaust, werden dort eine Menge Beschreibungen und Abbildungen zum Thema gezeigt.
Freundliche Grüße aus Darmstadt
Datterich
_________________
... der auch den
WB 454 zur Ansicht empfiehlt -
Re: Zubehör elektrisch verbinden
Verfasst: Freitag 17. Oktober 2014, 14:42
von minimops48
Moin Stefan mit F,
danke für deine Antwort Verkabelung , wie ihr es im Wunderland macht. Die Bilder sagen mir, soviel anders sieht es bei mir auch nicht aus. Es macht mir doch Mut, ihr kocht auch nur mit Wasser. Eure Kabelstränge lösen bei mir neinen großen Respekt aus. Bei der Fehlersuche
müßtet ihr eigentlich auch auf große Suche gehen. Ich werde meine Anlage jetzt beschriften,
damit die Kabel den Verbraucher zuordnen.
Ecu weiter tolle Ideen und Spaß beim Strippen ziehen.
Es grüßt TT-Mops Klaus
Re: Zubehör elektrisch verbinden
Verfasst: Freitag 17. Oktober 2014, 18:45
von Stefan mit F
Moin Klaus,
nur damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin nur MiWuLa-Besucher ("Wiederholungstäter"), nicht Mitarbeiter.
Das MiWuLa präsentiert so viele Informationen über Erfahrungen, Innovationen und Rückschläge im Netz, dass man sich durch die ausgiebigen Lektüre von
Wochenberichten,
Gerrits Tagebüchern und
MiWuLa-TV einiges Fachwissen für die heimische Modellbahn aneignen kann.
Interessant ist auch zu sehen (ich habe vergessen in welcher Videofolge Gerrit näher darauf eingagangen ist) wie sich das MiWuLa mit den Jahren weiterentwickelt hat. Das wird deutlich, wenn man Fotos der Verkabelung von Knuffingen / Harz / Österreich aus dem Jahr 2001 mit der Verkabelung des Flughafens bzw. Italiens vergleicht.
Generell gilt aber schon immer:
-> Übersicht (um fehlerhafte Stellen zu identifizieren)
-> Zugänglichkeit (um den Ort des Übels erreichen zu können)
-> Austauschbarkeit (um am Ort des Übels Abhilfe zu leisten)
... sind die (wichtigsten?) Grundlagen für eine lange funktionierende Anlage.
Beispiel: Ich habe früher mal meine Anlage mit 9cm Platz über dem gesamten Schattenbahnhof geplant. Zugänglichkeit war im Prinzip gegeben (von unten und von hinten) und übersichtlich war die Verkabelung auch. Aber Wehe, eine der Weichen (Märklin M-Gleis) hätte den Geist aufgegeben - es wäre eine Mammutaufgabe geworden, diese zu ersetzen.

minimops48 hat geschrieben:Bei der Fehlersuche müßtet ihr eigentlich auch auf große Suche gehen. Ich werde meine Anlage jetzt beschriften, damit die Kabel den Verbraucher zuordnen.
Mit Rückmeldern bzw. einem
Multimeter kann man sich manches
Suchen erleichtern.