Flo K (der erste) hat geschrieben:
Glücklicherweise kommen sogar drei der vier Sprachgebiete der Schweiz auch tatsächlich auf der Anlage vor:
Im Wallis spricht man Deutsch (und Französisch), im Tessin Italienisch und in Graubünden Deutsch und Rätoromanisch (Rumantsch)!
Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz: Deutsch, Rumantsch UND Italienisch.
Flo K (der erste) hat geschrieben:
Da ja in der Schweiz quasi immer über irgendwas abgestimmt wird, herrscht natürlich auch beinahe immer Wahlkampf. Denkbar wäre doch eine "phatasievolle" Volksabstimmung mit zahlreichen Plakaten auf der ganzen Anlage in den verschiedensten Sprachen.
Für das Thema einer solchen virtuellen MiWuLa-Schweizer-Volksabstimmung hätte ich schon zahlreiche amüsante Einfälle, aber sicherlich habt ihr auch die ein oder andere Idee...
Eine Variante wäre, eine reale Volksabstimmung aus der Vergangenheit zu nehmen, die mit der Eisenbahn zu tun hat, mit den Original-Plakaten von damals. Zum Beispiel die NEAT-Abstimmung 1992, Alpen-Initiative (!!) 1994, FinÖV 1998, Verlagerungsgesetz 2001.
hier die Details dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Eisen ... cheidungen
Eine andere Variante wäre eine Fantasie-Abstimmung, zum Beispiel über einen "Bundeskredit für das MiWuLa" oder ähnliches. Oder eine Abstimmung über einen Kredit für eine Infrastruktur, die mit der Anlage zusammenhängt - eine neue Eisenbahnverbindung in einen anderen Anlageteil, oder ein neues Fussball-Stadion während man auf der Anlage einen relativ alten Fussball-Platz sieht etc. Oder man sieht auf der Anlage einen Unfall, von einem Autoraser verursacht, und in der Abstimmungskampagne wird eine härtere Bestrafung von Autorasern gefordert.
Oder die reale Abstimmung über das Partnerschaftsgesetz könnte auch eine Möglichkeit sein, und auf der Anlage sieht man homosexuelle Pärchen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Partnerschaftsgesetz
National war die Mehrheit dafür inkl. Graubünden, aber die katholischen Kantone Tessin und Wallis waren dagegen.
Yann hat geschrieben:Hallo,
Ich habe vergessen, aber es gibt auch die bekannte Milka Kuh!
Das ist aber sehr kitschig und in erster Linie eine Deutsche Werbegeschichte (Projektion). Weder die Milka-Schokolade noch die dazugehörige Kuh empfinden die Schweizer selber als Schweizerisch. Wenn schon dann eher die Kühe des Milchverbandes:
http://www.youtube.com/watch?v=vVRivrXBO5Q
.
http://www.youtube.com/watch?v=_WfcKIJVeQk
.
http://www.youtube.com/watch?v=yIpOTS_rW54
Wenn wir schon von den Tieren reden, die passen sich dem Gemüt der Menschen an, sind vielerorts sehr zutraulich und vorwitzig, zum Beispiel diese Ziegen hier bei der Bahnstation Kleine Scheidegg, die sich auf den Schienen wärmen und wenn ein Zug kommt, sanft aber bestimmt vom Personal zuerst vertrieben werden müssen:
http://kaef-er.livejournal.com/87772.html#cutid1
Weitere typischen Dinge, die sich vielleicht umsetzen lassen
- Kirchengeläut
- natürlich das spezielle Design der Bahnhöfe und alles rund um den Öffentlichen Verkehr
- die unzähligen Open-Airs und grossen Stadtfeste im Sommer
- im Sommer: Schwimmen im See/Fluss - äusserst beliebt, da Wasser sauber
- Weinberge - gibt es in allen drei dargestellten Kantonen viele, vor allem Wallis und Tessin, obwohl es Bergkantone sind..
- Grand Hotels (zB. St.Moritz Badrutt Palace)
- Tunnelbau (NEAT-Baustellen Sedrun oder Bodio)
- natürlich die typischen Bündner, Tessiner und Walliser Häuser - jeder Kanton hat wieder einen ganz eigenen Stil - in Graubünden haben in machen Orten die Häuser keine Adresse, sondern einen Namen!
- weitere architektonische Spezialitäten in den drei Kantonen: Sunnibergbrücke (Strasse) bei Klosters, Valser Therme, Kloster Disentis und Müstair, Bahnhof Chur, Eisstadion Davos, einer der Botta-Bauten im Tessin (zB. Banca del Gottardo), die Burgen von Bellinzona (Tre Castelli), Marktplätze von Ascona und Locarno (Filmfestival), Stausee Grande Dixence, Bergpässe (da gibt es etliche in den und zwischen den drei Kantonen)
- Schweizer Nationalpark ist in Graubünden