Spiegel-TV Reportage

Wenn Sie Wünsche, Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge zu diesem Forum oder der Website haben, dann bitte hier her....
Antworten
MFC

Spiegel-TV Reportage

Beitrag von MFC » Donnerstag 3. April 2003, 09:12

Da gabs im TV ja richtig was zu sehen. und ich muss ehrlich gestehen, dass der Bericht bei Spiegel-TV mit am Besten gefallen hat. Wurde sonst eigendlich immer die mehr oder weniger heile Welt gezeigt, so war dieser Bericht echt wie im richtigen Modellbahnerleben. Es geht auch mal was schief und es rumst ordentlich. Als dann der Feuerwehrauto-Rambo voll das Kind im Manne raushängen lies, war das einfach nur toll menschlich.
Nur was mich noch interessieren würde: Hat das Mi-Wu-La-Team Einfluss auf die Gestaltung des Berichtes gehabt, oder war es eine rein redaktionelle Arbeit von Spiegel-TV?

Es grüsst
Der Ostwestfale

Benutzeravatar
N-Frank
in me­mo­ri­am
Beiträge: 1125
Registriert: Freitag 27. Dezember 2002, 23:00
Wohnort: Barmstedt, Schwabach, überall

Beitrag von N-Frank » Donnerstag 3. April 2003, 09:58

Moin!

Auf Grund verschiedener Beiträgen weiter oben und persönlicher
Nachfrage behaupte ich mal, daß das MiWuLa-Team an der Endfassung
des Berichtes nicht beteiligt war.

Man möge mich korrigieren, wenn dem nicht so ist.... :wink:
Moin Moin aus
(...) Barmstedt
( X ) Schwabach
(...) Sonstwo

N-Frank, der Mittlere der 3 N-Bahnsinnigen, ein Geburstagskind, MdDC

Jörg G
Forumane
Beiträge: 759
Registriert: Freitag 28. Februar 2003, 09:22
Wohnort: Bergfelde

Beitrag von Jörg G » Donnerstag 3. April 2003, 11:38

In einem Beitrag war auch zu lesen, weiß jetzt nicht genau welcher (glaub ging um die ersten Modelle zum Amerikateil), daß das so nicht richtig rübergekommen ist. Wenn sie am Schnitt auch einen Anteil gehabt hätten, wäre das wohl so nicht passiert. Da sind zu der Reportage sicherlich einige Meter Film rübergegangen, Bildmaterial, das dann wohl in irgentwelchen Archiven verrotten wird. Man hätte sicherlich noch mehr draus machen können.

Olli

Beitrag von Olli » Donnerstag 3. April 2003, 16:25

Leider haben sie mich komplett rausgeschnitten. War über 2 Stunden mit dem Team von Spiegel TV im Miwula und dann so etwas. :cry:

Bin ich denn so unfotogen? :?

Benutzeravatar
Frederik Braun
Geschäftsleitung
Beiträge: 773
Registriert: Donnerstag 2. Januar 2003, 10:34
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Frederik Braun » Donnerstag 3. April 2003, 16:45

Wir waren nicht beteiligt. Das wird immer den Redakteuren überlassen. Daher ist es um so interessanter, was der jeweilige daraus macht. Der Bericht am Montag war super. Sicherlich würde jeder aus seiner Sicht einen Bericht anders gestalten. Ich hätte auch ein paar Dinge anders gemacht, aber nur im Eigeninteresse...Es ist z.B. der Eindruck entstanden, mit dem wir auch ein wenig kämpfen (Anrufe etc.) , daß hier so gut wie nichts richtig funktioniert. Das steht aber in keinem Verhältniss zu der tollen Werbung die so ein Bericht für uns ist...

Gast

Nix funktioniert

Beitrag von Gast » Donnerstag 3. April 2003, 23:34

Also, Frederik - daß bei Euch die ganze Zeit die Notfalltruppe rumhirscht, galubt ja eh kein Mensch- da bliebe nichts zum Vorführen übrig. Wie im richtigen Leben - Frau durch den Fleischwolf gedreht, Bild sprach mit der Frikadelle. Das Echo hier hin vielen Threads spricht doch für sich. Wie Du richtig bemerkst, eine bessere Werbung kann man nicht bekommen.

Aus vielen Jahren Ausstellungserfahrung weiß ich, daß man z.B. der Presse erzählen kann, was man will. Was nachher herauskommt, ist eine ganz andere Sache. Mit den Bildern ist es dasselbe. Also. drüberstehen, die Publicity geniessen, und warten, bis der nächste senationsgeile Reportertrupp ante protas steht.

MS

Benutzeravatar
Frederik Braun
Geschäftsleitung
Beiträge: 773
Registriert: Donnerstag 2. Januar 2003, 10:34
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Frederik Braun » Freitag 4. April 2003, 08:55

Ganz so schlimm ist es in diesem Fall nicht. Wir haben eine tolle Zeit mit dem Spiegel TV Team gehabt. Wir wußten auch vorher, daß einige pikante Szenen kommen werden => ist auch erwünscht. Daß einzige was mir halt nicht so gefiel, daß im Gesamteindruck hängen bleiben könnte, daß hier nichts funktioniert. Aber das war trotzdem ein kleines Meisterwerk. So hat noch keiner das Miwula präsentiert. Und die 40 Minuten gingen im Fluge um, was bedeutet, daß es interessant war...

Benutzeravatar
Uli
Forenurgestein
Beiträge: 1765
Registriert: Dienstag 7. Januar 2003, 10:30
Wohnort: Bad Ems
Kontaktdaten:

Beitrag von Uli » Freitag 4. April 2003, 09:05

Und ich habs net gesehen... *schnief*... und... *hochzieh*...bin wohl zu blöd, es mir runterzuladen...*buhääääää*....

Uli :cry:
*** Ei Gude, Uli ***

Bild

MFC

Beitrag von MFC » Freitag 4. April 2003, 10:54

Nun macht euch mal nicht verrückt. Leute, die meinen, dass nichts funktioniert, haben halt von der Materie KEINE Ahnung. Die sollten sich einen Euro nehmen, zum nächsten Gebäude des Chaosunternehmens Bahn AG gehen und die dort aufgestellten Spielanlagen durch Einwurf des mitgenommen Euros in Gang setzen und sich freuen.
Aber auch weltpolitisch hat der Beitrag eine fundamentale Erkenntnis gebracht: Die Amis können zwar BEDAUERLICHERWEISE Panzer und sonstiges Kriegsspielzeug bauen, aber keine Modellbahnen!
In diesem Sinne grüsst
Der Ostwestfale

Gast

Beitrag von Gast » Freitag 4. April 2003, 11:08

@MFC: Die Amis bauen hervorragende Modellbahnen, da mach Dir mal nichts vor ! In kaum einem anderen Land ist der Standard so hoch. Allerdings wird davon ausgegangen, daß der Modellbahner etwas mehr beherrscht, als die Schachtel zu öffnen und die Lok oder den Wagen auf die Gleise zu stellen, und den Regler aufzudrehen. Die Begriffe Kitbashing = Umbau und Ändern eines Bausatzes, und Scratchbuilding = Selbstbau eines Modells aus Rohmaterial und zusammengesuchten Teilen kommen nicht umsonst aus den USA. Die Qualität des Ausgangsproduktes (Lok- oder Wagenbausatz) ist aber über jeden Zweifel erhaben. Daß man sich zu einem Wagenbausatz die Drehgestelle extra zukaufen muß, ist kein Nachteil, sondern bietet die Möglichkeit, vom billigen Plastikteil bis zu den gefederten Metalldrehgestellen (und entsprechenden Radsätzen) , z.B. von Kadee jeglichen Standard auszuwählen,den man für erfoderlich hält.
Loks und Wagen von Atlas, Kato, LifeLike Proto1000/2000 sind hochwertige Produkte, die mit unseren Marken jederzeit mithalten können. Auf jeden Fall laufen die Loks aus der Schachtel gleich klasse,
durch das Anbringen von Zurüstteilen beschäftige ich mich erst richtig mit dem Modell, und suche mir auch Vorbildfotos raus, um auch die Farben der Griffstangen usw. richtig hinzubekommen. Aber: Man muß ja nicht !!

Um mehr Toleranz bittet
MS

Benutzeravatar
Frederik Braun
Geschäftsleitung
Beiträge: 773
Registriert: Donnerstag 2. Januar 2003, 10:34
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Frederik Braun » Freitag 4. April 2003, 13:14

Kato kommt NICHT aus den USA sondern aus Asien...und ist bisher der Einzige Hersteller mit gut funktionierenen US-Material (ausser die europäischen Hersteller). Bei Atlas haben wir noch Hoffnung...

Benutzeravatar
Thwe16
Forumane
Beiträge: 217
Registriert: Freitag 17. Januar 2003, 12:56
Wohnort: Bad Vilbel
Kontaktdaten:

Beitrag von Thwe16 » Freitag 4. April 2003, 13:23

Stimmt, ich habe noch einen ET30 von Kato, mit Kardanantrieb.der wurde seinerzeit noch von Hobbytrain vertrieben, echt toller zug, nur etwas zu schnell gegenüber dem Original..(Gut, hat jetzt nichts mit USA zu tun) Aber die Qualität kann sich echt sehen lassen !

cya
Thomas

Peter Heß

Beitrag von Peter Heß » Freitag 4. April 2003, 19:32

Frederik Braun hat geschrieben:Daß einzige was mir halt nicht so gefiel, daß im Gesamteindruck hängen bleiben könnte, daß hier nichts funktioniert.
Also, ich habe den Beitrag ja gesehen, und ich bin keinesfalls der Meinung, dass hier dieser Eindruck hängen bleiben könnte. Vielmehr wurde (ja wohl wahrheitsgemäß) vermittelt, dass ein (Miniatur-)Weltwunder in diesem Ausmaß natürlich auch mit kleinen Problemen zu kämpfen hat (wie im richtigen Leben halt :wink: ) und mit welcher Professionalität das Team diese Probleme abstellt...
Also - tolle Werbung ohne negativen Beigeschmack :D

Gast

US-Fahrzeuge

Beitrag von Gast » Samstag 5. April 2003, 18:34

@Frederik Braun: Bei Atlas könnt Ihr schon hoffen, da brennt eigentlich nichts an (pun intended). Allerdings muß man sagen, daß für den Dauerbetrieb eher zu 4-achsigen Dieselloks zu raten ist. Sechsachser nur dann, wenn alle Achsen gefedert sind. Wir hatten ein derartiges Problem mit der PA-1 von LifeLike P2000, die beim kleinsten Knick Zicken machte,
bis wir das mit der Federung herausfanden.

Nebenbei: Wie wird das denn epochenmäßig mit den Fahrzeugen im Amerikateil?? Quer durch den Gemüsegarten, oder ganz modern, oder mit Big Boy ?

fragt sich und Euch

MS

Benutzeravatar
Frederik Braun
Geschäftsleitung
Beiträge: 773
Registriert: Donnerstag 2. Januar 2003, 10:34
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Frederik Braun » Sonntag 6. April 2003, 07:51

Ich muß überhaupt mal schauen ob was von LifeLike bei der ersten Lieferung dabei war. Sonst müssen wir die mal testen.

Auch in Amerika werden alle Epochen vertreten sein. Schwerpunkt allerdings eher auf der aktuellen Epoche, da die meisten Zuschauer keine Eisenbahnfans sind und mehr aktuelle Loks wünschen.

Stefan M
Forumane
Beiträge: 300
Registriert: Sonntag 30. März 2003, 14:07
Wohnort: Bayern

Beitrag von Stefan M » Sonntag 6. April 2003, 11:13

ich bin auch eisenbahnfan und wünsche mir aktuelle loks.... leider hab ich selber soooo viele alte züge... aber für geschenkt mag ich sie ja doch *g*

MFC

Vertan!?

Beitrag von MFC » Montag 7. April 2003, 08:08

Vielleicht habe ich da doch ein wenig voreilig geschlussfolgert, was die Modellbahnindustrie in Amerika angeht. Aber für jemand, der diesen Markt eigendlich nicht genau kennt, musste nach den im Bericht gemachten Aussagen und beim Anblick der entsetzten Gesichter dieser Eindruck entstehen. Dieses ist aber auch das einzige, was ich einzugestehen habe. Die Aussagen in Bezug auf Kato kann ich nur voll bestätigen. Seinerzeit kamen einige recht interessante Modelle auf den Markt, für die sich kein deutscher Hersteller gefunden hat. Äußerst innovativ fand ich den Schweitzer Tee-Triebzug, der den Strom aus dem führenden Triebkopf bezog. Das konnte seinerzeit schon begeistern.
Mit den besten Wünschen zur neuen "Intermodellbahn"-Woche grüsst

Der Ostwestfale

Gast

Beitrag von Gast » Montag 7. April 2003, 11:21

Auf jeden Fall können wir uns darauf verlassen, daß die Fahrzeuge auf dem USA-Teil vorher genauso getestet und gerichtet werden wie alles andere bisher. Sicher ist auch, daß die Teile, die aus den USA kommen, vom Fahrverhalten her in den letzten Jahren immer besser wurden, und noch werden. Fahrfertige "ready-to-run" Modelle sind dort in jüngster Vergangenheit groß in Mode gekommen, also ist Freddy Hoffnung -gerade auf Atlas - berechtigt. Also, keine Sorge.

MS

Antworten