Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
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Killermottes Papa
Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
Guten Abend liebe Modellbahn Freunde.
Ich (Papa) bin 45 Jahre, mein Sohn (Killermotte) 3 1/2
Zunächstmal bin Ich kein Modellbahn Profi und mein Etat ist begrenzt.
Abgesehen von einer Fleischmann Anlage (Spur N) in meiner Kindheit bin ich noch relativer Neuling auf dem Gebiet der (Digitalen) Modellbahn.
Vor einem Jahr haben wir meinem heute dreieinhalb jährigen Sohn eine Startpackung aus dem Märklin Batterie Segment geschenkt.
Angefangen mit einem Gleisoval sind mein Sohn und ich heute bei insgesamt 9 Loks.
1. Batterie Lok
2. 3x Mondolino Lok (Laufen im Steuerverbund).
3. Thomas Lok
4. BR 89
5. BR 24 MFX
6. BR 74 Delta
7. P8 Delta
Anlage ist 1,8 Meter x 2,2 Meter mit drei durchgängigen Gleisen.
Viel an Aufbauten habe ich nicht geschafft. Mein Sohn spielt naturgemäß lieber.
Nun überlege ich ernsthaft auf ein digitales zweileiter System umzusteigen.
Wegen der aufkommenden Fragen habe ich mich angemeldet und hoffe, dass ich hier richtig bin.
Während dieses einen Jahres bin ich über einige Probleme im Zusammenhang mit dem Märklin Dreileiter Digitalsystem gestolpert.
Das C-Gleissystem ist für Kinder leicht zu handhaben und auch ziemlich betriebssicher.
Allerdings habe ich einige Gleise über E..y gekauft und musste feststellen dass das Gleisbett nach einigen Jahren doch sehr brüchig wird. Dann ist schluss mit leichtem Auf und Abbau. Auch das Festschrauben auf der Platte wird dann schwerer, weil es beim Verschrauben passieren kann, dass man mit dem Schraubendreher abrutscht. Das Gleis bricht dann wie Glas.
Deshalb hatte ich zuvor schon in Erwägung gezogen auf das K-Gleis umzusteigen.
Enttäuscht war ich auch vom mittelpunkt Kontaktsystem. Werden die Loks ein paar Tage nicht bewegt oder staubt man beim Anlagenbau herum kommt es leicht zu Kontaktproblemen.
Daran kann ich mich bei meiner Fleischmann Anlage gar nicht erinnern.
Weiterhin die Probleme bei der Verwendung von rollendem Material anderer Hersteller. Zwar ist es mir gelungen ältere Piko oder Liliput Wagen auf NEM Schacht umzurüsten, allerdings kommt es dabei immer wieder zu Problemen mit der Pufferhöhe. Mehr als ein mal ist im Schubbetrieb beim Rangieren eine Kupplung am Puffer hängen geblieben, was selbstredent zum entgleisen führte.
Die Radsätze der anderen Herstelle z.B. Piko rollen nicht gut über die Märklin Weichen. Erst ein Austausch brachte Abhilfe.
Die Geräuschentwickling des Mittelschleifers ist mir auch ein Dorn im Auge.
Ein weiterer Punkt ist die Vielfalt der Anbieter im zweileiter Bereich.
Den Ausschlag zu meinen Wechselüberlegungen hat in diesem Zusammenhang die Firma Bachmann (USA) gegeben.
Mein Sohn steht furchtbar auf die "Thomas und seine Freunde" Reihe.
Viel zu spät bin ich darauf gestoßen, dass die US Amerikanische Firma eine ganze Reihe der Thomas Loks anbietet.
Natürlich nur in der zweileiter Variante.
Mein MoBa Händler hat bei der Frage nach einer Umrüstung auf das dreileiter System nur abgewunken. Er kann dazu keine Aussage machen.
Aus diesen Gründen habe ich mich hier angemeldet, um entsprechende Informationen zu erfragen.
Ich (Papa) bin 45 Jahre, mein Sohn (Killermotte) 3 1/2
Zunächstmal bin Ich kein Modellbahn Profi und mein Etat ist begrenzt.
Abgesehen von einer Fleischmann Anlage (Spur N) in meiner Kindheit bin ich noch relativer Neuling auf dem Gebiet der (Digitalen) Modellbahn.
Vor einem Jahr haben wir meinem heute dreieinhalb jährigen Sohn eine Startpackung aus dem Märklin Batterie Segment geschenkt.
Angefangen mit einem Gleisoval sind mein Sohn und ich heute bei insgesamt 9 Loks.
1. Batterie Lok
2. 3x Mondolino Lok (Laufen im Steuerverbund).
3. Thomas Lok
4. BR 89
5. BR 24 MFX
6. BR 74 Delta
7. P8 Delta
Anlage ist 1,8 Meter x 2,2 Meter mit drei durchgängigen Gleisen.
Viel an Aufbauten habe ich nicht geschafft. Mein Sohn spielt naturgemäß lieber.
Nun überlege ich ernsthaft auf ein digitales zweileiter System umzusteigen.
Wegen der aufkommenden Fragen habe ich mich angemeldet und hoffe, dass ich hier richtig bin.
Während dieses einen Jahres bin ich über einige Probleme im Zusammenhang mit dem Märklin Dreileiter Digitalsystem gestolpert.
Das C-Gleissystem ist für Kinder leicht zu handhaben und auch ziemlich betriebssicher.
Allerdings habe ich einige Gleise über E..y gekauft und musste feststellen dass das Gleisbett nach einigen Jahren doch sehr brüchig wird. Dann ist schluss mit leichtem Auf und Abbau. Auch das Festschrauben auf der Platte wird dann schwerer, weil es beim Verschrauben passieren kann, dass man mit dem Schraubendreher abrutscht. Das Gleis bricht dann wie Glas.
Deshalb hatte ich zuvor schon in Erwägung gezogen auf das K-Gleis umzusteigen.
Enttäuscht war ich auch vom mittelpunkt Kontaktsystem. Werden die Loks ein paar Tage nicht bewegt oder staubt man beim Anlagenbau herum kommt es leicht zu Kontaktproblemen.
Daran kann ich mich bei meiner Fleischmann Anlage gar nicht erinnern.
Weiterhin die Probleme bei der Verwendung von rollendem Material anderer Hersteller. Zwar ist es mir gelungen ältere Piko oder Liliput Wagen auf NEM Schacht umzurüsten, allerdings kommt es dabei immer wieder zu Problemen mit der Pufferhöhe. Mehr als ein mal ist im Schubbetrieb beim Rangieren eine Kupplung am Puffer hängen geblieben, was selbstredent zum entgleisen führte.
Die Radsätze der anderen Herstelle z.B. Piko rollen nicht gut über die Märklin Weichen. Erst ein Austausch brachte Abhilfe.
Die Geräuschentwickling des Mittelschleifers ist mir auch ein Dorn im Auge.
Ein weiterer Punkt ist die Vielfalt der Anbieter im zweileiter Bereich.
Den Ausschlag zu meinen Wechselüberlegungen hat in diesem Zusammenhang die Firma Bachmann (USA) gegeben.
Mein Sohn steht furchtbar auf die "Thomas und seine Freunde" Reihe.
Viel zu spät bin ich darauf gestoßen, dass die US Amerikanische Firma eine ganze Reihe der Thomas Loks anbietet.
Natürlich nur in der zweileiter Variante.
Mein MoBa Händler hat bei der Frage nach einer Umrüstung auf das dreileiter System nur abgewunken. Er kann dazu keine Aussage machen.
Aus diesen Gründen habe ich mich hier angemeldet, um entsprechende Informationen zu erfragen.
- HahNullMuehr
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Re: Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
Moin, (hierkönnteDeinNamestehen),
erstmal herzlich willkommen im Forum. Ich glaube, wir werden Dir eine Reihe von Fragen beantworten können.
Zunächst: Kontaktproblem
Wenn man rumstaubt, hat man immer ein Kontaktproblem. Da ist das Mittel-Punktkontakt-System sogar weniger störanfällig, weil die Loks serienmäßig schon mehr Kontaktpunkte haben. Und der Schleifer reinigt die Punktkontakte quasi im Vorbeifahren.
Aber saubere Schienen sind ein Muss! Immer.
Mit den Radsätzen gibt es eigentlich keine Probleme,, wenn man beim Händler kauft. Ein seriöser Händler wird jedes "Fremdfabrikat" kostenlos mit Märklin-Radsätzen umrüsten (und umgekehrt). Das kann man im Zweifelsfall aber auch selber machen, bei Gebrauchtware aus Ebay, zum Beispiel. Das Problem auf den Weichen liegt auch in der minimal unterschiedlichen Spurweite, die die Radsätze unterschiedlicher Hersteller haben.
Die C-Gleise einer frühen Produktionsreihe werden in der Tat spröde mit den Jahren. Ich weiß allerdings nicht, ob das mittlerweile durch bessere Werkstoffe behoben ist.
Persönlich würde ich immer zum Mittelleiter-System raten, schlicht wegen der Freizügigkeit, mit der man Gleisdreiecke und Kehrschleifen bauen kann, die im Zweileiter-System zu Schaltungskniffen zwingen. Und was die Geräuschentwicklung angeht: es werden sog. Flüsterschleifer angeboten, die das Geräusch minimieren sollten.
Pufferhöhe: Das liegt dann wirklich an der mangelnden Vorbildtreue. Da hilft eigentlich nur, bei der Zugbildung zu beachten, dass die Puffer zweier nacheinander eingereihter Wagen möglichst gleich hoch liegen. Oder ein komplizierter Umbau
.
Gruß
erstmal herzlich willkommen im Forum. Ich glaube, wir werden Dir eine Reihe von Fragen beantworten können.
Zunächst: Kontaktproblem
Wenn man rumstaubt, hat man immer ein Kontaktproblem. Da ist das Mittel-Punktkontakt-System sogar weniger störanfällig, weil die Loks serienmäßig schon mehr Kontaktpunkte haben. Und der Schleifer reinigt die Punktkontakte quasi im Vorbeifahren.
Aber saubere Schienen sind ein Muss! Immer.
Mit den Radsätzen gibt es eigentlich keine Probleme,, wenn man beim Händler kauft. Ein seriöser Händler wird jedes "Fremdfabrikat" kostenlos mit Märklin-Radsätzen umrüsten (und umgekehrt). Das kann man im Zweifelsfall aber auch selber machen, bei Gebrauchtware aus Ebay, zum Beispiel. Das Problem auf den Weichen liegt auch in der minimal unterschiedlichen Spurweite, die die Radsätze unterschiedlicher Hersteller haben.
Die C-Gleise einer frühen Produktionsreihe werden in der Tat spröde mit den Jahren. Ich weiß allerdings nicht, ob das mittlerweile durch bessere Werkstoffe behoben ist.
Persönlich würde ich immer zum Mittelleiter-System raten, schlicht wegen der Freizügigkeit, mit der man Gleisdreiecke und Kehrschleifen bauen kann, die im Zweileiter-System zu Schaltungskniffen zwingen. Und was die Geräuschentwicklung angeht: es werden sog. Flüsterschleifer angeboten, die das Geräusch minimieren sollten.
Pufferhöhe: Das liegt dann wirklich an der mangelnden Vorbildtreue. Da hilft eigentlich nur, bei der Zugbildung zu beachten, dass die Puffer zweier nacheinander eingereihter Wagen möglichst gleich hoch liegen. Oder ein komplizierter Umbau
Gruß
Micha W. Muehr, Rösrath
Meine Bastelstunde gibt es auch auf YouTube.
Ich mach es lieber am Anfang exakt - und schluder später ein bisschen. Wenn ich schlampig anfange, krieg ich es am Ende nicht wieder genau.
Meine Bastelstunde gibt es auch auf YouTube.
Ich mach es lieber am Anfang exakt - und schluder später ein bisschen. Wenn ich schlampig anfange, krieg ich es am Ende nicht wieder genau.
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Killermottes Papa
Re: Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
Danke für die Begrüßung und die schnelle Antwort.
Nun sind es aber immer die Punktkontakte die Probleme bereiten, nie die Schienen selbst.
Einmal drüber wischen und .... geht wieder.
Und wie erwähnt kenne ich das von meiner Fleischmann Anlage gar nicht.
Meine Wagen habe ich fast Alle über E..y gekauft. Meistens für nicht mehr als 3,- € das Stück. Ich will ja damit spielen, nicht sie in die Vitrine stellen.
Außerdem habe ich einen kleinen Sohn, der es schon mal fertig bringt einen ganzen Zug umzuschmeißen. Da wären Wagen für ein paar hundert Euro eher nicht angebracht.
Rein elektrisch gesehen ist das Märklin System sicherlich das unkompliziertere, das gebe ich zu.
Wir haben hier bei uns zwei Modellbahn Clubs. Keiner von Beiden verwendet das Märklin System. Ich dachte das wäre aus den Gründen die ich oben geschildert habe.
Und vor Allem geht es mir um die Vielfältigkeit der Anbieter. Sicherlich bieten auch Firmen wie Roco und Liliput dreileiter Loks an aber gerade eben die Thomas Loks von Bachmann sind es, die mich reizen.
Alles für den Sohn lautet da wohl die Devise.
Nun sind es aber immer die Punktkontakte die Probleme bereiten, nie die Schienen selbst.
Einmal drüber wischen und .... geht wieder.
Und wie erwähnt kenne ich das von meiner Fleischmann Anlage gar nicht.
Meine Wagen habe ich fast Alle über E..y gekauft. Meistens für nicht mehr als 3,- € das Stück. Ich will ja damit spielen, nicht sie in die Vitrine stellen.
Außerdem habe ich einen kleinen Sohn, der es schon mal fertig bringt einen ganzen Zug umzuschmeißen. Da wären Wagen für ein paar hundert Euro eher nicht angebracht.
Rein elektrisch gesehen ist das Märklin System sicherlich das unkompliziertere, das gebe ich zu.
Wir haben hier bei uns zwei Modellbahn Clubs. Keiner von Beiden verwendet das Märklin System. Ich dachte das wäre aus den Gründen die ich oben geschildert habe.
Und vor Allem geht es mir um die Vielfältigkeit der Anbieter. Sicherlich bieten auch Firmen wie Roco und Liliput dreileiter Loks an aber gerade eben die Thomas Loks von Bachmann sind es, die mich reizen.
Alles für den Sohn lautet da wohl die Devise.
Zuletzt geändert von Killermottes Papa am Montag 16. Juni 2014, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.
- HaNull
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Re: Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
Moin!
Spätestens ab Herstellungsjahr 2004 sollte es keine Probleme mehr geben.
Es gibt halt unterschiedliche Radsatznormen für H0 mit und ohne Mittelleiter und im Zweifelsfall muss man die Radsätze tauschen (oder, wie Micha bereits schrieb, vom freundlichen Händler tauschen lassen). Den Herstellern kann man da keinen Vorwurf machen.
Die Märklin-Kupplung passt nicht zu vorbildgerechten Pufferhöhen. Bewährt hat sich bei mir die Roco-Universalkupplung.
Es gibt nicht alles für Märklin-Gleise. Aber fast alles.
Die Thomas-Loks von Bachmann sind dann vielleicht schon ein Grund, umzusteigen.
C-Gleis gibt es auch von Trix. Die MS2 funktioniert auch damit.
Alte C-Gleise werden spröde, bei neueren C-Gleisen sind mir keine Probleme bekannt. "Made in Germany" ist bei C-Gleisen ein schlechtes Zeichen.Killermottes Papa hat geschrieben:Das C-Gleissystem ist für Kinder leicht zu handhaben und auch ziemlich betriebssicher.
Allerdings habe ich einige Gleise über E..y gekauft und musste feststellen dass das Gleisbett nach einigen Jahren doch sehr brüchig wird.
Spätestens ab Herstellungsjahr 2004 sollte es keine Probleme mehr geben.
Bei hoher Luftfeuchtigkeit rostet der Mittelleiter. Nach ein paar Runden mit "Vollgas" geht's dann wieder.Killermottes Papa hat geschrieben:Enttäuscht war ich auch vom mittelpunkt Kontaktsystem. Werden die Loks ein paar Tage nicht bewegt oder staubt man beim Anlagenbau herum kommt es leicht zu Kontaktproblemen.
Bei Piko tausche ich die Radsätze, bei Roco und Fleischmann nicht.Killermottes Papa hat geschrieben:Weiterhin die Probleme bei der Verwendung von rollendem Material anderer Hersteller. [...]
Die Radsätze der anderen Herstelle z.B. Piko rollen nicht gut über die Märklin Weichen. Erst ein Austausch brachte Abhilfe.
Es gibt halt unterschiedliche Radsatznormen für H0 mit und ohne Mittelleiter und im Zweifelsfall muss man die Radsätze tauschen (oder, wie Micha bereits schrieb, vom freundlichen Händler tauschen lassen). Den Herstellern kann man da keinen Vorwurf machen.
Die Märklin-Kupplung passt nicht zu vorbildgerechten Pufferhöhen. Bewährt hat sich bei mir die Roco-Universalkupplung.
Der Flüsterschleifer von Roco zeigt, dass es auch besser geht.Killermottes Papa hat geschrieben:Die Geräuschentwickling des Mittelschleifers ist mir auch ein Dorn im Auge.
Ich habe Rollmaterial von circa 16 Herstellern im Einsatz.Killermottes Papa hat geschrieben:Ein weiterer Punkt ist die Vielfalt der Anbieter im zweileiter Bereich.
Es gibt nicht alles für Märklin-Gleise. Aber fast alles.
Die Thomas-Loks von Bachmann sind dann vielleicht schon ein Grund, umzusteigen.
C-Gleis gibt es auch von Trix. Die MS2 funktioniert auch damit.
████████ Gruß aus NRW
████████ Thomas
████████ Multi-MISTler: 1. Siegburg (RSK) - 2. Köln rrh. - 3. Rheinbreitbach
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- HaNull
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Re: Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
Zum C-Gleis: Gleise mit der Kennzeichnung ASA gelten als sicher:
Der Herstellungsmonat ist angegeben:
Mit Gleisen ab 2004 habe ich keine Probleme, Gleise von 2001 und früher sind auch bei mir spröde.
████████ Gruß aus NRW
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Killermottes Papa
Re: Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
Danke für die ausführliche Erklärung zum Baujahr der C-Gleise.
Problem beim Gebrauchtkauf dürfte da sein das herauszufinden bevor man kauft.
Schwierig bei den C-leisen finde ich auch das hohe Gleisbett. Sieht zwar gut aus, solange das Gleis einzeln verlegt ist. Hat man aber mehrere Gleise nebeneinander verlegt müsste der Zwischenraum vorbildgerecht aufgefüllt werden.
Ich habe mir über dieses Problem schon den Kopf zerbrochen, bin aber noch zu keinem Ergebnis gekommen welche Füllmasse da genommen werden könnte.
Epoxyd wäre mir bei der Menge zu teuer.
Wenn die Bachman Loks nicht wären würde ich vielleicht auf das K-Gleis umsteigen, die könnte man ohne weitere Probleme nebeneinander einschottern ohne füllen zu müssen.
Problem beim Gebrauchtkauf dürfte da sein das herauszufinden bevor man kauft.
Schwierig bei den C-leisen finde ich auch das hohe Gleisbett. Sieht zwar gut aus, solange das Gleis einzeln verlegt ist. Hat man aber mehrere Gleise nebeneinander verlegt müsste der Zwischenraum vorbildgerecht aufgefüllt werden.
Ich habe mir über dieses Problem schon den Kopf zerbrochen, bin aber noch zu keinem Ergebnis gekommen welche Füllmasse da genommen werden könnte.
Epoxyd wäre mir bei der Menge zu teuer.
Wenn die Bachman Loks nicht wären würde ich vielleicht auf das K-Gleis umsteigen, die könnte man ohne weitere Probleme nebeneinander einschottern ohne füllen zu müssen.
- HahNullMuehr
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Re: Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
Das K-Gleis lässt sich ohne weiteres "hybrid" verwenden. Die beiden Schienen sind NICHT elektrisch verbunden. Schließt man nun "Märklin" an, dann kommen beide Schienen an 0, und der Mittelleiter an B. Für den Betrieb von Zweieiter-Loks wird der Mittelleiter ausgestöpselt und die beiden Schienen an das entsprechende Fahrgerät angesteckt. Nur beim Verbau von Weichen muss kontrolliert werden, ob sich ein Kurzschluss ergeben kann, und die Stellen entsprechend isoliert werden.
Im Grunde geht das auch mit C-Gleis, wo jedoch im Unterbau immer eine bestimmte Leiterbrücke entfernt werden muss.
Zum Füllen der Zwischenräume hat sich Hartschaum bewährt (z. B. Styrodur, Baustoffhandlung).
Man schneidet sich einfach Keilstücke, die zwischen die Schotterkörper passen und diese bis auf knapp unter Schwellenoberkante füllen. Das wird dann mit Schotter beklebt, ggf. farbig nachbehandelt.Wenn es ordentlich gemacht wird, ist der Unterschied zwischen C-Gleis-Körper und "falschem" Schotterbett nicht mehr zu erkennen.
Gruß
Im Grunde geht das auch mit C-Gleis, wo jedoch im Unterbau immer eine bestimmte Leiterbrücke entfernt werden muss.
Zum Füllen der Zwischenräume hat sich Hartschaum bewährt (z. B. Styrodur, Baustoffhandlung).
Man schneidet sich einfach Keilstücke, die zwischen die Schotterkörper passen und diese bis auf knapp unter Schwellenoberkante füllen. Das wird dann mit Schotter beklebt, ggf. farbig nachbehandelt.Wenn es ordentlich gemacht wird, ist der Unterschied zwischen C-Gleis-Körper und "falschem" Schotterbett nicht mehr zu erkennen.
Gruß
Micha W. Muehr, Rösrath
Meine Bastelstunde gibt es auch auf YouTube.
Ich mach es lieber am Anfang exakt - und schluder später ein bisschen. Wenn ich schlampig anfange, krieg ich es am Ende nicht wieder genau.
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Killermottes Papa
Re: Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
Das beim K-Gleis die Schienen elektrisch getrennt sind wusste ich nicht. Danke für den Hinweis.
Dass das Auftrennen beim C-Gleis möglich ist und wie es geht habe ich an anderer Stelle schon gefunden. Das würde bedeuten, dass ich das Gleismaterial weiter erwenden könnte.
Allerdings weiß ich nicht, ob sich der Aufwand lohnt, da jedes Gleis einzeln bearbeitet werden müsste. Verkaufen und neukaufen wäre sicherlich der einfachere Weg.
An Hartschaum hatte ich auch schon gedacht. Ich denke nur dass es schwierig sein könnte Kurven und die Stellen zwischen Weichen "auszuschneiden".
Dass das Auftrennen beim C-Gleis möglich ist und wie es geht habe ich an anderer Stelle schon gefunden. Das würde bedeuten, dass ich das Gleismaterial weiter erwenden könnte.
Allerdings weiß ich nicht, ob sich der Aufwand lohnt, da jedes Gleis einzeln bearbeitet werden müsste. Verkaufen und neukaufen wäre sicherlich der einfachere Weg.
An Hartschaum hatte ich auch schon gedacht. Ich denke nur dass es schwierig sein könnte Kurven und die Stellen zwischen Weichen "auszuschneiden".
- HahNullMuehr
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Re: Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
Das Bearbeiten der C-Gleise ist halb so wild: Mit einem spitzen Seitenschneider oder auch einer stabilen Bastelschere muss nur an jedem Ende ein ganz bestimmter, kleiner Blechsteg weggefitscht werden. Eine Affäre von Sekunden.
Das Zuschneiden des Hartschaumes ist ebenfalls kein Hexenwerk. Mit den Originalgleisen kann man den Schnitt anzeichnen. Wenn man diese Schneidhilfe nimmt: einen Holzklotz der genau den Winkel der Böschung hat und an dessen Seite eine Cutter-Klinge angeschraubt ist, kann man die Stücke sehr passend zuschneiden. Bei verzwickten Weichenverbindungen muss man mal etwas probieren, aber man kann auch beiflicken, denn wenn der Schotter drauf ist, sieht man die Flickstellen nicht mehr.
Klinge öfter wechseln (oder nachschärfen)! Das gibt immer einen sauberen Schnitt.
Gruß
Das Zuschneiden des Hartschaumes ist ebenfalls kein Hexenwerk. Mit den Originalgleisen kann man den Schnitt anzeichnen. Wenn man diese Schneidhilfe nimmt: einen Holzklotz der genau den Winkel der Böschung hat und an dessen Seite eine Cutter-Klinge angeschraubt ist, kann man die Stücke sehr passend zuschneiden. Bei verzwickten Weichenverbindungen muss man mal etwas probieren, aber man kann auch beiflicken, denn wenn der Schotter drauf ist, sieht man die Flickstellen nicht mehr.
Klinge öfter wechseln (oder nachschärfen)! Das gibt immer einen sauberen Schnitt.
Gruß
Micha W. Muehr, Rösrath
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Killermottes Papa
Re: Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
Das mit dem Holzklotz ist wirklich eine gute Idee.
Danke
Danke
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Killermottes Papa
Re: Ich und "unsere" Modelleisenbahn.
So, der momentane Stand ist......
Folgende Loks sind im Einsatz.
BR 24 MFX schwarz
S3/6 "5920" in braun mit ESU Lok Pilot 4.0 M4
P8 Delta in grün umgerüstet mit mLD und Hochleistungsmotor
BR 74 Delta blau umgerüstet mit mLD und Hochleistungsmotor
BR 89
Thomas Lok
Bachmann "Emily" umgerüstet mit Decoder aus Mondolino Lok und Mittelschleifer
2x Mondolino Lok
Batterie Lok
Zur Zeit interessiere ich mich für die Märklin Primex BR24 in Fotolack grau.
Die Gleis-Zwischenräume habe ich Teilweise mit Hartschaum Trittschalldämmplatten für Laminat aufgefüllt.
Als Schotter benutze ich dunkelgrauen Dekosand. Der ist vielleicht nicht ganz so schön wie der original C-Gleis Schotter, kostet aber auch nur einen Bruchteil und der Farbton ist ähnlich genug.
Das Schottern selbst ist problematisch. Da die Anlage im Schlafraum meines Sohnes steht kann ich keine lösemittelhaltigen Kleber verwenden. Ich benutze daher sowohl transparenten Montagekleber als auch Bastelkleber.
Beim nächsten Abschnitt werde ich es mal mit klassischem Ponal versuchen.
Mauern stelle ich aus Hartfaserplatten her. Das jeweilige Mauerdesign drucke ich auf Selbstklebeetiketten und klebe diese dann auf die Hartfaserplatten.
Ist natürlich Alles nicht professionell aber ich versuche die Kosten gering zu halten
Viel Arbeit und ein Ende ist nicht abzusehen.
Die Anlage dient ja zum Üben und mein kleiner Sohn spielt ja auch damit.
Folgende Loks sind im Einsatz.
BR 24 MFX schwarz
S3/6 "5920" in braun mit ESU Lok Pilot 4.0 M4
P8 Delta in grün umgerüstet mit mLD und Hochleistungsmotor
BR 74 Delta blau umgerüstet mit mLD und Hochleistungsmotor
BR 89
Thomas Lok
Bachmann "Emily" umgerüstet mit Decoder aus Mondolino Lok und Mittelschleifer
2x Mondolino Lok
Batterie Lok
Zur Zeit interessiere ich mich für die Märklin Primex BR24 in Fotolack grau.
Die Gleis-Zwischenräume habe ich Teilweise mit Hartschaum Trittschalldämmplatten für Laminat aufgefüllt.
Als Schotter benutze ich dunkelgrauen Dekosand. Der ist vielleicht nicht ganz so schön wie der original C-Gleis Schotter, kostet aber auch nur einen Bruchteil und der Farbton ist ähnlich genug.
Das Schottern selbst ist problematisch. Da die Anlage im Schlafraum meines Sohnes steht kann ich keine lösemittelhaltigen Kleber verwenden. Ich benutze daher sowohl transparenten Montagekleber als auch Bastelkleber.
Beim nächsten Abschnitt werde ich es mal mit klassischem Ponal versuchen.
Mauern stelle ich aus Hartfaserplatten her. Das jeweilige Mauerdesign drucke ich auf Selbstklebeetiketten und klebe diese dann auf die Hartfaserplatten.
Ist natürlich Alles nicht professionell aber ich versuche die Kosten gering zu halten
Viel Arbeit und ein Ende ist nicht abzusehen.
Die Anlage dient ja zum Üben und mein kleiner Sohn spielt ja auch damit.