leo9 hat geschrieben:@ Stef@n: die anderen 96 Gründe würde ich auch noch gerne lesen
wenn ich mal viel Zeit habe...
Die Versorgungsspannung ist natürlich problematisch aber ein 555 an einem z.B. 18V Wechseltrafo gibt auch Rauchzeichen.
Du .....

An 220 V auch! Andererseits bin ich davon ausgegangen, daß eine Elektronikschaltung immer mit Gleichspannung versorgt wird. Weiter wird üblicherweise ein Integrierter Schaltkreis mit maximal 15 Volt DC betrieben. Wechselspannung gibt es hier nicht als Spannungsversorgung. Ferner muß in Bezug auf Spannung an Schaltkreisen ja nicht nur die Versorgungsspannung berücksichtigt werden, sondern die Ein- und Ausgänge sind an die Spannung anzupassen.
Ein Gleichstrombahner hat es da halt auch einfacher. Da braucht es zur vorbildgerechten Fahrspannung normalerweise noch nicht einmal 15 Volt.
An Wechselstrombahner habe ich diesbezüglich nicht gedacht und ich werde es auch künftig nicht tun!!!
Wer dennoch mutwilligerweise bei Schaltungen mit IS und dabei mit Wechselspannung als Versorgung hantiert, der soll auch mit Bauteilpreisen nicht unter 5 EURONEN das Stück bestraft sein.
Andererseits kann ein tiny bei drei Zellen im CS-Car mitfahren, ob da ein 555 bereits funktioniert bin ich mir nicht sicher.
Der NE555 funktioniert ab 4,5 V.
.. und dann noch einen zweiten der ihn triggert

Nö, der kann durchaus alleine laufen. Zum Ein- und Ausschalten der diversen Zyklen kann man den Eingang benutzen.
für einen einfachen Blinker mag der 555 noch punkten können, aber sobald mehrere Lampen zusammenkommen wirds mit einem programmierbaren Baustein einfacher.
Zu mehr war er hier bisher auch noch nicht angedacht.
Nebenbei spart man Platz und Zeit weil man keine Potis zur Einstellung von Zeiten benötigt.
Unbestritten, wenn es um mehr als Wechselblinken 2er LED o.ä. geht.
Aber ein NE555 und ein nachgeschalteter CMOS 4017 (glaube ich mal ) ergeben eine Ansteuerung von bis zu 10 LED o.ä. und das stufenlos von 1 bis 10. Da sieht der TINY wieder schlecht aus.
Kosten:der tiny kostet zwar das Zehnfache wie ein 555, bei Eur 1,25 bei reichelt lass ich das aber nicht als Argument gelten.
Das kann ich auch! Den NE555 hat jeder Elektronikladen vorrätig und ich muß nicht extra in den Fachhandel oder gar bestellen.
"Ist der 555 erstmal eingelötet, dann läßt er sich nur noch in dieser Schaltung verwenden", den tiny kann man (fast) beliebig oft neu programmieren
Klar. Wenn ich den TINY aber einlöte, läßt er sich nicht mehr umprogrammieren. Ein eingelöteter NE555 kann ich aber durch Verändern der 3 Bauteile (z.B. unter Verwendung eines Potis) die Intervalle stufenlos nachträglich noch verändern, wenn mir die Blinkfrequenz nicht paßt.
Aber davon abgesehen: wer Integrierte Schaltungen fest einlötet (außer bei SMD und zu wenig Platz) und nicht sockelt, dem ist gerade im Modellbau sowieso nicht zu helfen! Der gehört dann dazu verdonnert, mindestens 1Mal im Monat eine defekte IS zu ersetzen.
Erkläre einem 0815 Modellbahner, wie er mit TINY15 oder einen NE555 so benutzen soll, daß eine Blinkschlatung von 0,5 Hz herauskommt. Werkzeuge: Bratkolben und Lötzinn, Widerstand- und Kondensator-Sammelsurium, ein Stück Lochplatine IS mit Sockel und los geht es. Programmiergerät? Hä! Da kann ich ja gleich eine funktionierende Blinkschaltung kaufen... Ich stelle mir gerade vor, ich sitze mit den Vereinskameraden am Tisch und es wird wie üblich mindestens eine Schaltung zusammengebaut, die ein Mit- oder ohneglied daheim in der privaten Anlage eingebaut sein will und dazu auch noch funktionieren soll. Der Aha-Effekt ist immer noch am schönsten, wenn der Anwender selbst begreift, durch was und warum das jetzt blinkt. Was zum Programmieren wollen die nicht! Wollen selbst wissen, wie und was sie reparieren sollen.
Mag zwar für den einen Zweck ganz gut sein, im CS-Fahrzeug und beengt mit stromsparendem Akkubetrieb zum Beleuchten von einem Lauflicht zu benutzen.