Neues Homepage Design?

Wenn Sie Wünsche, Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge zu diesem Forum oder der Website haben, dann bitte hier her....
Gast

Beitrag von Gast » Donnerstag 23. September 2004, 19:17

ssilk hat geschrieben:Aushol: Also ich finde das Layout der Seiten zwar hübsch, aber zeitlos? Nene. Es ist dadurch, dass alles in die Breite gezogen wurde sehr gewöhnungsbedürftig. Und mal ehrlich: Es ist ein 08/15-Layout - passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zum restlichen Design des MiWuLa (siehe zum Beispiel den Prospekt, was ich meine). Aber über Design kann man streiten.
Ein 08/15-Layout ist es eben nicht - eher ein recht simples Frameset-Layout, und (nicht nur) bei denen hat sich aus gutem Grund die Konvention herausgebildet, das Menü an den linken Rand zu legen, um nicht noch mehr Höhe zu verschenken, als es die Browser ohnehin schon tun.

Weit störender als diese ungewöhnliche Aufteilung ist aber jedenfalls die hakelige Bedienung der Menüframes, nicht nur beim Versuch, Seiten parallel in verschiedenen Browserfenstern oder -tabs zu öffnen (warum soll man nur linear navigieren dürfen? :roll:), sondern sogar beim einfachen Springen zwischen den Menüpunkten.
Wie ich aus eigener Erfahrung weiss, kann man durchaus mit ein wenig Javascript ein Menüframe basteln, das sich nicht so leicht aus dem Tritt bringen lässt, bzw. das sich in der Handhabung nicht merklich von einer in dynamisch generierte Seiten eingebauten Struktur unterscheidet. :professor2:

Die Gestaltungselemente, wie Farben, Hintergründe usw. gefallen mir durchaus, sie haben einen hohen Wiedererkennungswert und passen gut zum Thema Modelleisenbahn und zu deren historischer Umgebung (Speicher in Sepia).
Ich hab ja auch schon mehrfach gepostet, dass bei einer Website dieser Größe die Benutzung eines (kommerziellen) CMS angebracht ist.
Ein CMS würde es auch ermöglichen, ganz auf Frames zu verzichten und stattdessen ein modernes CSS-basiertes Layout einzuführen, einschließlich dessen Möglichkeiten wie medienspezifische Darstellung.
Besonders wichtig für Stephan wird aber wohl die Zeitersparnis sein, die sich daraus ergibt, dass sich das CMS um alle technischen Details kümmert.
Übrigens gibt es für diesen Anwendungsfall brauchbare CMS IMHO auch nichtkommerziell bzw. als Open Source Software. 8)

Kiwaiti

Kiwaiti

Beitrag von Kiwaiti » Donnerstag 23. September 2004, 19:20

rrrgl... :doof:

ich war das...

Kiwaiti

änne

Beitrag von änne » Freitag 24. September 2004, 08:14

Zope ist zum Beispiel klasse um so etwas zu machen -> man macht sich einmal Produkte / Templates und alles fertig, schreibt dann einen Parser, der sie existierenden Seiten "anpasst" -> also zum beispiel kopf und fuss raus und nur noch die inhalte behalten -> dann kann man die seiten "reinziehen und uebersetzen" und die neuen seiten stehen schon und beduerfen nur noch ein wenig nachbearbeitung :)
und: Zope is OpenSource

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ssilk
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Beitrag von ssilk » Freitag 24. September 2004, 13:47

Zope: Jain. Siehe unten, warum.

Also ich schlug deswegen ein kommerzielles Produkt vor, weil man dann im Endeffekt Zeit spart. Weil es ist nunmal so, dass kommerzielle CMS einfach weit besser sind, wie freie. Nimm z.B. das Forum hier, das ist PHPBB.

Die Lan-Party bei der ich mitmache ( http://www.mil-lan-nium.de/forum.php ) benutzt aber z.B. auch Wotlab-BB. Das sieht PHPBB verdammt ähnlich, lässt sich z.B. fast identisch bedienen, ist aber dem PHPBB insgesamt weit voraus, einfach viel schöner zu bedienen und schneller (viel schneller). Und bei Kosten von 100 Euro die das maximal kostet, da reden wir doch nicht von echten Kosten, zumindest, was das MiWuLa anbelangt. Ich hab mir den Code von beiden Produkten ansgeschaut und finde, das ist es mindestens wert. [Schleichwerbung: wer übrigens mit auf unsere Lanparty will: www.mil-lan-nium.de - ist in Würzburg]

Ebenso gibt es eben auch kostenlose CMS und welche die was kosten. Und meiner Meinung darf es ruhig was kosten. Siehe auch unten, warum.

Ich will ja nicht gleich ein CMS vorschlagen, wie das an dem ich mitentwickle (siehe z.B. www.mainpost.de), das ist nämlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen. :) Nein, eher mit Artielleriegeschützen auf Fliegen. :lol:

Ok, daher mein Vorschlag an die Webmaster:

Im Rahmen einer kompletten Umstrukturierung nehmt euch die Zeit, ein paar CMS auszuprobieren. Das bedeudet, dass man eine Vorauswahl trifft, denn meist sieht man schon beim durchlesen, ob das für den Zweck taugt. Und wenn man dann noch so etwa 3-5 Kandidaten hat, installiert man die halt jeweils auf eigenen virtuellen Servern und spielt einen Tag dran rum.

Grobe Einschränkungskriterien: Da ihr euch mit PHP und mySQL auskennt, beschränkt euch auch weiterhin darauf. Ich würde davon abraten, etwas völlig neues zu nehmen.

Von einer Lösung, die zwar unglaublich flexibel ist, die man aber erstmal komplett selbst konfiguriert werden muss (wie z.B. Zope) halte ich nichts, weil das ist hier überhaupt nicht notwendig. Für Zope muss man z.B. schon wieder was extra installieren, was wieder eine mögliche Fehlerquelle ist.

Was sollte das CMS können (grobe Vorauswahl, ich kenne ja nicht die genauen Anforderungen):
- Menüstruktur
- Seiteneditor
- Zuordnung der Seiten zu Menüs
- Menülinks
- News
- einfache Einbindung anderer (fremder) Applikationen (Shop, Car-DB, Forum), weil das funktioniert ja schon alles
- die Admin-Oberfläche dazu kann auch komplett von der Darstellung getrennt sein (also praktisch eine eigene Admin-Oberfläche, die nicht innerhalb der "normalen" Seiten liegt) und braucht aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mal besonders unterschiedliche Rechte, solange der Nutzerkreis auf zwei Handvoll Leute beschränkt bleibt. Siehe unten: Evtl. wären feiner granulierbare Rechte sinnvoll, möglichst basierend auf den Menüs.

Also echt Minimalistisch, weil es geht im wesentlichen nur um die Pflege der statischen Seiten und die Einbettung dieser Seiten in ein Menü auf komfortable Weise.

Wichtig ist auch, dass alles über eine Weboberfläche geht und dass es einfach sein muss, Seiten zu bearbeiten, damit womöglich auch Mitarbeiter, die keine Ahnung von HTML haben, hier die Möglichkeit bekommen etwas Inhaltlich zu pflegen ohne dass es jedesmal über den Admin laufen muss.

Also einfach, einfach, einfach. Aber das was da funktioniert muss perfekt ausprogrammiert sein und darf deshalb etwas kosten, weil Freeware erfüllt diese Anforderungen im Bereich CMS so gut wie nie.

Gast

Beitrag von Gast » Freitag 24. September 2004, 15:42

ssilk hat geschrieben: Weil es ist nunmal so, dass kommerzielle CMS einfach weit besser sind, wie freie. Nimm z.B. das Forum hier, das ist PHPBB.


gefaehrliche aussage meiner meinung nach - aber da ist man schnell bei der grundlegenden open-source diskussion

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Beitrag von ssilk » Freitag 24. September 2004, 17:34

Hm. Zugegeben. Sehr schlecht formuliert.

Ich meinte: Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich den kritisierten Satz nur untersstreichen. Aus meiner Erfahrung ist das so.

Betonung liegt bei meine persönliche Erfahrung.


Beispielhaft gibt es ja auch ne Menge Open-Source CMS, die dir Out-OF-The-Box überhaupt nix nutzen, wo also in jedem Fall Kosten anfallen. Nimm z.B. Typo3, mit der ausgedruckten Doku kann man jemanden totschlagen. Ich bezweifle halt, dass man das hier aber innerhalb von einer Woche einfach mal ausprobiert und installiert. Man muss das alles erstmal lernen, was Zeit kostet.

Dann zahl ich doch lieber gleich was, was nur genau genau das macht, was ich wirklich brauch und nicht noch tausend Zusatzfeatures hat und mache die notwendigen Erweiterungen selbst rein, weil es ja auch klein und einfach ist.

Der Aufwand für so ein freies CMS rentiert sich erst, wenn man wirklich weiß, auf was man sich da einlässt und es abschätzbar wird, wieviel Aufwand man noch reinstecken muss, weil dran rumgebastelt werden muss bei komplexeren Systemen in jedem Fall und rentiert sich bei so einer "kleinen" Website noch nicht.

Die einfacheren wie PostNuke usw. kann man den Hasen geben. Viel zu viele Bugs, gefährlich, lahm, schlecht erweiterbar und es ist ein Act etwas ein wenig anders zu machen wie vorgesehen.

Und diese Liste könnte ich noch weiterführen.

Nö, es gibt da genug CMSe, wo engagierte Programmierer dahinter stehen, die sich nebenher was verdienen. Da kann man zumindest auf eine gewisse Zeit sicher sein, dass dran weiterentwickelt wird und es jemanden gibt, der sich um Probleme kümmert, was für kommerzielle Websites wie diese hier viel wichtiger ist, als alles andere, denn ein Ausfall bedeudet da auch Einnahmeverlust.

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Beitrag von stephanK » Freitag 24. September 2004, 23:26

Moin,

Vielleicht bin ich auch blind, aber was ist ein CMS?
Irgendwas-Management-System?

Baut wahrscheinlich HTML-Seiten auf.

Gruß
Stephan

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CMS

Beitrag von Datterich » Samstag 25. September 2004, 01:00

stephanK hat geschrieben:Vielleicht bin ich auch blind, aber was ist ein CMS?
Bist du nicht blind, guckst du hier

Freundliche Grüße aus Darmstadt
Datterich
_________________
... der vermutlich am 28.09. ins MiWuLa kommt

Gast

Beitrag von Gast » Samstag 25. September 2004, 08:29

ssilk hat geschrieben:Hm. Zugegeben. Sehr schlecht formuliert.

Ich meinte: Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich den kritisierten Satz nur untersstreichen. Aus meiner Erfahrung ist das so.

Betonung liegt bei meine persönliche Erfahrung.
das war schon klar - meine Erfahrung widerum spricht sehr fuer Zope.
- aber letztendlich entscheiden wir das ja nicht
ssilk hat geschrieben: ... Man muss das alles erstmal lernen, was Zeit kostet.
Muss man bei nem proprietaerem CMS doch auch
ssilk hat geschrieben: Dann zahl ich doch lieber gleich was, was nur genau genau das macht, was ich wirklich brauch und nicht noch tausend Zusatzfeatures hat und mache die notwendigen Erweiterungen selbst rein, weil es ja auch klein und einfach ist.
Ja klar - was anderes hatte ich ja auch nicht gesagt - man muss sich ja nicht gleich von CMF / Plone etc. "erschlagen" lassen ..
ssilk hat geschrieben: Der Aufwand für so ein freies CMS rentiert sich erst, wenn man wirklich weiß, auf was man sich da einlässt und es abschätzbar wird, wieviel Aufwand man noch reinstecken muss, weil dran rumgebastelt werden muss bei komplexeren Systemen in jedem Fall und rentiert sich bei so einer "kleinen" Website noch nicht.
ACK - aber wenn ich mir die seiten hier so angucke -> 2 Wochen und man hats
- ist doch eher ein vertretbarer Aufwand
ssilk hat geschrieben: Nö, es gibt da genug CMSe, wo engagierte Programmierer dahinter stehen, die sich nebenher was verdienen. Da kann man zumindest auf eine gewisse Zeit sicher sein, dass dran weiterentwickelt wird und es jemanden gibt, der sich um Probleme kümmert, was für kommerzielle Websites wie diese hier viel wichtiger ist, als alles andere, denn ein Ausfall bedeudet da auch Einnahmeverlust.
Jain - ist halt wieder die open/closed source diskussion ...

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Beitrag von ssilk » Samstag 25. September 2004, 12:51

Anonymous hat geschrieben: das war schon klar - meine Erfahrung widerum spricht sehr fuer Zope.
- aber letztendlich entscheiden wir das ja nicht
Wie gesagt: Zope ist eine Komponente mehr, die installiert werden muss.
ssilk hat geschrieben: ... Man muss das alles erstmal lernen, was Zeit kostet.
Muss man bei nem proprietaerem CMS doch auch
Abstaktionslevel ist viel niedriger.


ssilk hat geschrieben: Der Aufwand für so ein freies CMS rentiert sich erst, wenn man wirklich weiß, auf was man sich da einlässt und es abschätzbar wird, wieviel Aufwand man noch reinstecken muss, weil dran rumgebastelt werden muss bei komplexeren Systemen in jedem Fall und rentiert sich bei so einer "kleinen" Website noch nicht.
ACK - aber wenn ich mir die seiten hier so angucke -> 2 Wochen und man hats
- ist doch eher ein vertretbarer Aufwand
Weiß ich nicht, aber allein so lange dauert meiner Meinung nach schon die Auswahl des richtigen Systems, wobei dann die Installationsarbeit eher im Bereich von 1-2 Tagen liegt.


ssilk hat geschrieben: Nö, es gibt da genug CMSe, wo engagierte Programmierer dahinter stehen, die sich nebenher was verdienen. Da kann man zumindest auf eine gewisse Zeit sicher sein, dass dran weiterentwickelt wird und es jemanden gibt, der sich um Probleme kümmert, was für kommerzielle Websites wie diese hier viel wichtiger ist, als alles andere, denn ein Ausfall bedeudet da auch Einnahmeverlust.
Jain - ist halt wieder die open/closed source diskussion ...
Verstehe ich nicht. Wo ist dein Problem? Die meisten CMSe von denen ich hier rede sind open, kosten aber halt was.

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