Vorschlag für Schiffssteuerung

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LegoFan

Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von LegoFan » Samstag 22. Oktober 2011, 21:13

Hallo

Ich wollte hier einen Vorschlag für eine Schiffssteuerung vorführen

Ich stelle mit das so vor:

Am Schiffsbug- und Heck wird ein starker Faden (z.B. Angelschnur) befestigt und durch einen Schlitz (ca. 2mm) auf dem Meeresboden an zwei wagen befestigt. Diese Wagen laufen (von Besuchern nicht sichtbar)auf Schienen durch das Wasserbecken. Eine Zeichnung unten veranschaulicht das noch etwas.

Ich weis jetzt allerdings nicht, ob sich das realisieren lässt und ob man damit realistische Bewegungen machen kann. Mann könnte ja mal ein Testbecken aufbauen und das ein wenig erproben. Wenn die Schiffe in einem Hafen oder irgendwo anders andocken sollen, kann man ja weiterhin die "Seitenstrahler" benutzen.

Ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen.

Euer Tobi
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Schiffsteuerung.jpg
Mit Photoshop gemacht

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Kai Eichstädt
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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von Kai Eichstädt » Samstag 22. Oktober 2011, 21:39

Moin,

hm, Natani, was meinst du dazu?
NataniFacepalm.jpg
NataniFacepalm.jpg (7.31 KiB) 4905 mal betrachtet
Ich sehe das ähnlich:
- technisch undurchführbar (wie sollen die Wagen im Wasser angetrieben werden?
- optisch ein Schlag ins Gesicht
- ziemlich langweilig: die Reihenfolge der Schiffe ist immer die gleiche...

Gruß
Kai

LegoFan

Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von LegoFan » Samstag 22. Oktober 2011, 21:52

Schonmal daran gedacht, wie eine Teichpumpe oder ähnliches funktioniert? Dort ist Der Dauermagnet im rotor verbaut und der Wechselnde Magnet ist im Stator verbaut. :( http://www.electricbikesnscooters.com/b ... -motor.jpg

Zwischen Rotor und Stator befindet sich eine Trennwand aus Plastik, sodass an den Strom kein Wasser gelangt.

Und der Schlitz wäre bei einer Angelschnur oder einem Nylonfaden nichtmal 2mm dick. Und durch die Wasserbewegung und Lichtbrechung sieht man den kaum.

Und warum sollten immer die gleichen Schiffe in der gleichen reihenfolge fahren? Die Schiffe könnten doch wie beim Schattenflughafen hinter den Kulissen geparkt und geladen werden.

Man muss ja nicht gleich so beleidigend schreiben. :( Es war nur ein Vorschlag.

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günni
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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von günni » Samstag 22. Oktober 2011, 22:03

LegoFan hat geschrieben: Und warum sollten immer die gleichen Schiffe in der gleichen reihenfolge fahren? Die Schiffe könnten doch wie beim Schattenflughafen hinter den Kulissen geparkt und geladen werden.
Moin,
die Schiffe werden jetzt schon im Schattenhafen geladen. Zum Rest Deines Vorschlags, er ist nicht durchführbar. Wenn Du den Bau von Skandinavien und der Nord-Ostsee verfolgt hättest, wüsstest Du das. Noch etwas, Kai war nicht beleidigend, sondern nur ein wenig ironisch.

LegoFan

Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von LegoFan » Samstag 22. Oktober 2011, 22:13

günni hat geschrieben: Moin,
die Schiffe werden jetzt schon im Schattenhafen geladen. Zum Rest Deines Vorschlags, er ist nicht durchführbar. Wenn Du den Bau von Skandinavien und der Nord-Ostsee verfolgt hättest, wüsstest Du das. Noch etwas, Kai war nicht beleidigend, sondern nur ein wenig ironisch.
Ich hab das nur mal gesehen als das Becken schon fast fertig war. Ich wusste nicht, dass die Schiffe schon so geladen werden.

Und warum ist das nicht realisierbar?

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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von günni » Samstag 22. Oktober 2011, 22:16

Moin,
weil alles wieder abgerissen werden muss! Der "Meeresboden" ist gleichzeitig die Abdichtung des Beckens mit ca. 30000 Kilo Wasser. Denke an das Gewicht des Wassers. Zudem sieht das Gezerre an den Leinen exkrementell aus.

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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von LegoFan » Samstag 22. Oktober 2011, 22:28

exkrementell
Du meinst Sch****?

Ich wusste nicht, dass das gleichzeitig die Abdichtung ist. Ich dachte das ist soetwas wie befestigter sand oder so. ICH HABE DAS NOCH NIE IN DER ENTSTEHUNG GESEHEN.

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Datterich
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Schiffssteuerung

Beitrag von Datterich » Samstag 22. Oktober 2011, 22:56

Dann schau mal bitte in den Wochenbericht 232 - und Du darfst natürlich dort auch etwas vor- und zurückblättern, wenn es Dich wirklich interessiert. 8)

Freundliche Grüße aus Darmstadt
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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von Stefan mit F » Samstag 22. Oktober 2011, 23:17

Seltsam... kaum hat mal wieder jemand einen Vorschlag der aus Sicht der Forumanen-Laien-Clique nicht realisierbar ist, und schon hacken alle auf dem Autor rum (dieses Mal ganz besonders Kai):
Kai Eichstädt hat geschrieben:- technisch undurchführbar (wie sollen die Wagen im Wasser angetrieben werden?
- optisch ein Schlag ins Gesicht
- ziemlich langweilig: die Reihenfolge der Schiffe ist immer die gleiche...
Also:
1. Es ist ganz und gar nicht undurchführbar. Es ist nur eine Frage des Aufwands. Denk mal nach: Die aktuellen Schiffe sind auch alle unter Wasser angetrieben (per Schiffsschraube o.ä.), also ist es prinzipiell möglich, wasserfeste Antriebe (gleich welcher Art) zu bauen.
2. Dünne Fäden sieht man kaum, gerade wenn das Schiff fährt und eh Wellengang ist. Zumindest sieht man sie sehr viel weniger als die Stangen bei den Flugzeugen. Damit ist das Argument vorerst auch entkräftet.
3. Dass die Reihenfolge immer gleich sein soll, sehe ich auch nicht ein. Das könnte man auch anders lösen (gewiss, es wäre aufwändig, aber auf jeden Fall möglich).

Und nun mal konstruktive Kritik am Vorschlag selbst:

Erstmal ist es eine nette Idee. Auf den zweiten Blick wird man sich aber folgende Fragen stellen müssen:
- wie aufwändig ist es? In diesem Fall: Sehr großer Aufwand.
- wie realistisch sieht es aus? Vermutlich nicht realistischer als Steuerung von Hand.
- welche Alternativen gibt es? Computersteuerung mittels Ortung und Regelungstechnik.

Ich würde sagen (Behauptung): Wenn es keine Alternative gäbe (außer Steuerung von Hand), dann könnte die Faden-Lösung dahingehend punkten, dass man
- Schiffssteuerungs-Personalkosten einspart (auf jahrelange Sicht lohnt es sich dann sogar das Becken umzubauen)
- die Schiffe beim Anlagen präziser steuern kann und nicht das Schiff mehrmals mit zuviel Wucht gegen das Ufer stößt (hab ich schon öfters erlebt)


Belassen bei der aktuellen Lösung kann hier punkten:
- keine Umbaukosten
- keine Fäden (evtl. optischer Vorteil)
- weniger fehleranfällig (Fernbedienungen versagen höchstwahrscheinlich seltener als dass Fäden reißen o.ä.)


Faktisch gibt es für beide Lösungen Argumente, und die Entscheidung darüber ist keineswegs trivial. Bevor mich jetzt aber alle mit weiteren Argumenten niederschmettern (die es zweifellos gibt), kommt nun aber mein Haupt-Kritikpunkt an der Fadenlösung:

Es gibt bereits umfangreiche Forschungen zur positionsgesteuerten Automatisierung der Schiffe über Positionssensoren. Diese Technik ist nicht einfach, aber wenn sie erst einmal ganz ausgereift ist (und das wird sie irgendwann sein), dann ist diese Steuerung in (fast?) allen Disziplinen unschlagbar.
Also lieber die gesamte Energie auf diese Lösung konzentrieren, als einer Lösung (Fäden) nachzugehen, die zwar interessant klingt, aber teuer und letztendlich nicht 100%ig perfekt ist (Aussehen, Störanfälligkeit).
;)

Trotzdem: LegoFans Idee mit den Fäden ist um Größenordnungen besser als Kais Idee, erstmal eine dumme (fast beleidigende) Karikatur als Antwort zu posten, gefolgt von 3 unreflektierten Behauptungen. :evil:
Gruß aus 2⅙ Grad südlich und 2½ Grad westlich des MiWuLa
Stefan mit F
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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von LegoFan » Samstag 22. Oktober 2011, 23:33

Danke Stefan. Jetzt habe ich so Einiges verstanden.

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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von Marsupilami » Samstag 22. Oktober 2011, 23:53

Nur mal so nebenbei: Ähnliche Bootssteuerungen gibt es in etlichen Freizeitparks. Es sieht aber nicht realistisch aus, weil Schiffe in der Realität nun mal das Ruder hinten haben.

Ausserdem ist es ja der Anspruch im MiWuLa, dass die Schiffe einmal frei fahren und manövrieren können - das ist mit einer Zwangsführung nicht möglich.

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Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von Datterich » Samstag 22. Oktober 2011, 23:57

Erschwerend kommt hier noch hinzu, dass in der NordOstSee ein Tidenhub von ca. 4 cm zu berücksichtigen ist.


Freundliche Grüße aus Darmstadt
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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von Gerrit Braun » Sonntag 23. Oktober 2011, 09:04

Also, das Bandthema hatten wir hier schon sehr oft und es scheidet tatsächlich aus optischen Gründen aus.
Neben dem sehr hohen Aufwand ist auch die mangelnde Vielfalt und Abwechslung zu erwähnen. Wenn wir die Zeit hätten, diesen mächtigen Umbau zu machen, würden wir lieber gleich die richtige, computergesteuerte Schiffsteurung realisieren. Diese scheitet eigentlich nur an dem einen Jahr Zeit, welches wir dafür etwa benötigen. Aber es wir irgendwann kommen.

Danke für die Diskussion und die Gedanken

Viele Grüße

Gerrit

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Kai Eichstädt
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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von Kai Eichstädt » Sonntag 23. Oktober 2011, 11:30

Moin stefan,
Stefan mit F hat geschrieben:Trotzdem: LegoFans Idee mit den Fäden ist um Größenordnungen besser als Kais Idee, erstmal eine dumme (fast beleidigende) Karikatur als Antwort zu posten, ...


lern erst mal deutsch. Das Wort,das hier passend ist, heißt "Charakter". Das als Karikatur zu bezeichnen, ist fast schon eine Beleidigung Tomgegenüber...

Stefan mit F hat geschrieben:... gefolgt von 3 unreflektierten Behauptungen. :evil:
Hier handelt es nicht um Behauptungen, sondern um meine Sicht der Dinge.

Gruß
Kai

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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von Peter Müller » Sonntag 23. Oktober 2011, 14:04

günni hat geschrieben:Zum Rest Deines Vorschlags, er ist nicht durchführbar.
*Hier* ein Bild aus Google-Maps von dem See im Zoom in Gelsenkirchen, als alles noch im Bau war und noch kein Wasser drin war. Man kann die Umlenkrollen erkennen, um die herum das Kabel geführt wird, an welchem die Ausflugsboote durch den See gezogen werden.

Also, gehen tut das schon. Ich fürchte, die Umsetzung würde mir dann überhaupt nicht gefallen.

Ich würde die Schiffe so steuern wie jetzt Dronen gesteuert werden: *klickmich*. Ein extra Raum (vielleicht über Skandinavien im Dachboden?), jeder Steuerstand hat zwei Bedienplätze. Hat kein Besucher die Schiffssteuerung gebucht, sitzt dort der Student und steuert sein Schiff anstatt sich hinten an der Wand bei der Bohrinsel zu befinden. Hat ein Besucher die Schiffssteuerung gebucht, fungiert der Student als Lotse/Lehrer und lässt den Besucher steuern. Besucher, die öfters steuern, bekommen ein Zertifikat und dürfen alleine steuern (dafür gibt es einen zweiten/dritten/vierten Leitstand im gleichen Raum). An vielbesuchten Tagen können auch mehrere Studenten als Lotse/Lehrer tätig werden genau so wie es mit den Führungen ist.

Ach ja, und noch viele viele weitere Einfälle um mehr Schiffe und auch kleine Boote in Bewegung zu bringen. Da würde Skandinavien noch mal richtig quirlig werden.
Grüße, Peter

In der nächsten Legislaturperiode braucht Deutschland einen Verbraucherschutzverkehrsminister

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Harry
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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von Harry » Sonntag 23. Oktober 2011, 17:14

Hallo Peter,

rechne mal nach, drei Schiffe, jeder, der gebucht hat, darf fünf Minuten fahren. Das Ergebnis ist, dass viele Leute fahren wollen, aber nur die wenigsten können/dürfen. Das gibt nur jede Menge Ärger und Unzufriedenheit.

Im Schifffahrtsmuseum Bremerhaven gibt es seit Jahrzehnten ein Wasserbecken, auf dem Kinder Schiffe fahren lassen dürfen. Die Schiffe fahren seeeeehr langsam und trotzdem leidet das Material enorm.

In der Modellstadt Bremerhaven dürfen Kinder die Schiffchen fahren. Meine kleine 30cm Elbehafen 1 wurde durch sie einmal versenkt und das Kind hat es nicht einmal gemerkt. Kinder sind für anspruchsvolle(!) Fahraufgaben mit Modellschiffen absolut ungeeignet. Sie brauchen Platz zur Entfaltung, die gibt es im Skandinavien Becken nicht. Und nun erkläre mal einem Kind, dass nur Erwachsene im Skandinavienbecken fahren dürfen....

Lotse/Lehrer: rechne mal aus, welche Kosten das erzeugt.

Neee Peter, Deine Idee mit dem Fahren lassen ist nicht praktikabel.

Viele Grüße
Harry

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Schiffssteuerung

Beitrag von Datterich » Sonntag 23. Oktober 2011, 17:23

@ Harry: Ich verstehe Peters Beitrag mehr ironisch. Er als Fluglehrer möchte wohl auch keinen fahren lassen -
er würde gewiss lieber einen fliegen lassen :twisted:

Und ein Patent "auf großer NordOstSee-Fahrt" würde wohl niemals derart gestreut vergeben werden.
Allein den Raum, den Peter beschreibt, könnte man z.B. als Getränkelager gewiss besser nutzen ...

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Re: Schiffssteuerung

Beitrag von günni » Sonntag 23. Oktober 2011, 18:07

Datterich hat geschrieben: er würde gewiss lieber einen fliegen lassen
Moin,
dann sollte er aber alleine im Cockpit sein. :LOLLOL:

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Re: Schiffssteuerung

Beitrag von Harry » Sonntag 23. Oktober 2011, 19:39

Datterich hat geschrieben:@ Harry: Ich verstehe Peters Beitrag mehr ironisch....
Fragen wir mal einen Fachmann dazu. Peeeeeeeteeeeeer???? ;-)

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Peter Müller
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Re: Vorschlag für Schiffssteuerung

Beitrag von Peter Müller » Sonntag 23. Oktober 2011, 19:52

Nee, ne, ich meine dass schon ernst. Wahrscheinlich habe ich es Harry sogar schon irgendwann mal erzählt :wink:.
Harry hat geschrieben:Lotse/Lehrer: rechne mal aus, welche Kosten das erzeugt.
Was bekommt denn so ein Student, der im Wunderland die Schiffe steuert?

Will ich gar nicht wissen, aber wenn eine halbe Stunde für 50.- Euro verkauft wird, sollten die Personalkosten damit gedeckt sein. Wer sein Zertifikat hat, braucht nichts mehr zu bezahlen. Und wenn er gut mit Menschen umgehen kann, kann er zum Lotsen/Lehrer aufsteigen. Wer mit dem meisten Herzblut dabei ist, wird zum Steuermann-Kabinen-Manager und muss die Dienstpläne und Buchungen organisieren.

Die Schiffe bekommen alle eine detaillierte Brücke mit Inneneinrichtung, klaren Fenstern und einer schwenkbaren Kamera im Zentrum. Das gibt dann richtig schönes Steuermanns-Feeling. Für die Anlegemanöver nutzt man dann Kameras von außen. Gerrit hat die Schiffe ja schon so gesteuert. Nur mittlerweile mit den Flughafen-Erfahrungen hoffe ich sind die Übertragungsprobleme gelöst.

Außerdem könnte man so schrittweise eine Automatik integrieren - ja, ich weiß, Teillösungen sind nicht gewünscht. Aber die Steuermann-Kabinen würden jetzt schon funktionieren, könnten vom Team installiert werden und müssten nicht auf Gerrit warten. Und es sähe jetzt schon wie automatisch aus, weil man niemanden mehr sehen kann, der die Fäden in der Hand hält.

Raumfrage? Gegenüber auf der anderen Seite des Fleet. Vielleicht sogar ebenerdig und Rolli-gerecht mit viel Platz?
Grüße, Peter

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