Für alle Diskussionen rund um analoge Modellbahntechnik
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DNA
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von DNA » Montag 6. Oktober 2003, 16:37
Hi,
ich habe hier bei mir daheim 4 uralte Loks liegen (noch von Vaters Zeiten...) nur mein Problem: keine geht

wer kann mir sagen ob das wer machen kann (günstig) weil ich war mal im Fachhandel der hat mir gesagt dass ich dafür mindestens 60€ blechen muss, und des is mit weng zu viel (wahrscheinlich muss ja nur weng gelötet werden oder so)
so nun die Loks:
große dampflok br. 01 097
kleine dampflok br. ?????
große diesellok br. ??????
kleine Rangierlok br. ??????
alles märklin
bitte helft mir!
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Hannes
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von Hannes » Montag 6. Oktober 2003, 16:46
Hallo,
mein erster Tipp:
auseinander nehmen und reinigen. Anschließend wieder zusammenbauen und neue Kohlenbürsten und ölen ! Zum Reinigen kannst du ein Ultraschallbad verwenden, benutze dazu bitte die Suchfunktion !!
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Michael Sommer
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von Michael Sommer » Dienstag 7. Oktober 2003, 07:12
Hallo,
ich würde zuerst einmal nachfolgende Punkte prüfen. Aus meiner Erfahrung sind dies die häufigsten Fehler, die ich bei der Revision von alten M*-Loks festgestellt habe:
Liegt die Spannungsversorgung zwischen Schleifer und Umschaltrelais (Wurzel) an (Messung Massepunkt am Rahmen und dem Umschalter)? Wenn nein, ist die Verbindung unterbrochen (Drahtbruch/Kontaktschwierigkeiten)
Sind die Anschlussdrähte zwischen Umschalter und Feldwicklungen (3 Drähte) auch noch angeschlossen. Oftmals werden die dünnen Kupferlackdrähte (1x Masse, 2x Feldspulen vor/zurück) beschädigt bzw. abgerissen, ohne dass man es gleich bemerkt.
Prüfen, ob das Umschaltrelais bei Überspannung überhaupt umschaltet. Wenn ja, sind oftmals die Kontakte defekt. Zum prüfen Kontakte einzeln (fahrrichtungsabhängig) mit Draht überbrücken.
Sind die Kohle/Cu-Bürsten am Motorgehäuse noch in Ordnung. Eventuell Federkraft prüfen. Bürste und Kohle müssen auf den Anker gedrückt werden.
Vielleicht hat auch schon früher ein Hobbyelektriker versucht, das Modell zu reparieren. Man glaubt nicht, was man alles wieder falsch anlöten kann. Verkabelung gemäß M*-Unterlagen prüfen.
Wenn das alles nichts nützt den Motor demontieren und den Anker mit feinem Schleifpapier und langsam drehender Bohrmaschine am Kollektor abschleifen. Achtung keine Drähte beschädigen.
Vielleicht klemmt auch nur das Getriebe, dann hat natürlich das zuvor Geschriebene keinen Sinn. Dann hilft nur Demontage des Getriebes, reinigen und neu zusammenbauen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Sommer
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DNA
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von DNA » Dienstag 7. Oktober 2003, 12:59
Vielleicht hätte ich gleich dazusagen sollen, dass bei jeder lok irgendwelche drähte irgendwo hängen (sprich sind nicht festgelötet) ich hab zwar mal probiert die richtich hinzulöten, war aber nich ganz das resultat was ich mir gewünscht hab! Und da ich nicht weis was ich wohin löten soll bin ich ein bisschen aufgeschmissen
@michael
kannste mit mir bitte deutsch reden?
ich versteh kein wort von dem was du da schreibst!
sorry aber bin halt noch en "dummer" Schüler
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[/quote]
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Mallory
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von Mallory » Dienstag 7. Oktober 2003, 14:11
Hallo DNA,
auch auf den Märklin-Seiten ist bei den Explosionszeichnungen nicht angegeben, wie die Kabel verbunden werden müssen.
Da es offenbar auch nicht ganz sicher ist, ob die Lokomotiven nach dem Anlöten der Kabel überhaupt wieder einwandfrei fahren solltest du doch einfach mal EUR 60,00 für eine Überprüfung durch den Fachhandel ausgeben oder die Loks (gebraucht) neu kaufen (meine Meinung).
Die Frage ist doch: warum hängen die Drähte lose in der Lok? Vielleicht lag ja schon eine Fehlfunktion vor, die dann doch nicht behoben wurde.
Eine Alternative wäre es noch, im Bekanntenkreis nach den Loks zu fragen und sich dort die Verbindungen "abzugucken".
Schöne Grüße aus Hamburg
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Gast
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von Gast » Dienstag 7. Oktober 2003, 14:35
Frage: Wie ist denn der Allgemeinzustand der Loks ? Sehen die noch gut aus oder sind sie auch von Aussen beschädigt, schmutzig oder sonst unansehlich ? Falls die Optik noch stimmt, denke ich, dass ich eine Reparatur lohnt. Du musst ja nicht alle auf einmal zum Händler geben. Wenn eine rapariert und in Ordnung ist, kann man sich ja vielleicht die Sache abgucken, wo alle diese Kabel hinsollen, und was evtl. fehlt. Wenn es ein ordentlicher Fachhändler ist, müsste er ja auch angesichts der geöffneten Lok sagen können, ob irgendwelche Teile fehlen. Ansonsten müßtest Du vielleicht mal zu einem anderen Händler (so es einen gibt) gehen und es dort versuchen.
Viel Glück
MS
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Hannes
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von Hannes » Dienstag 7. Oktober 2003, 15:38
Hallo,
du kannst ja auch erstmal eine Lok bei Märklin einschicken, wenn du Glück hast, machen die das sogar kostenlos, das habe ich schon öfters gehört !
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DNA
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von DNA » Dienstag 7. Oktober 2003, 15:43
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Felix (der erste)
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von Felix (der erste) » Dienstag 7. Oktober 2003, 17:31
naja... ob ein fehlendes Gehäuse etwas kleines ist bleibt jedem Selbst überlassen.....
Aber nochmal was zu den Loks und der Verkabelung im Algemeinen im Analogen. ich versuche das mal in einem ASCII Bild
|__|-----|____|
| | | |
rot (Schleifer)-------| | |Motor|--------braun (Gehäuse)
| | | |
|__|-----|____|
Umschaltrelais
So.
Der Rest müsste eigentlich aus Kabeln für die Lampen bestehen, solange es Analog Loks sind....
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Michael Sommer
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von Michael Sommer » Dienstag 7. Oktober 2003, 17:46
DNA hat geschrieben:Vielleicht hätte ich gleich dazusagen sollen, dass bei jeder lok irgendwelche drähte irgendwo hängen (sprich sind nicht festgelötet) ich hab zwar mal probiert die richtich hinzulöten, war aber nich ganz das resultat was ich mir gewünscht hab! Und da ich nicht weis was ich wohin löten soll bin ich ein bisschen aufgeschmissen
@michael
kannste mit mir bitte deutsch reden?
ich versteh kein wort von dem was du da schreibst!
sorry aber bin halt noch en "dummer" Schüler
[/quote]
Hallo DNA,
ich glaube du lässt das am besten mit dem selbst reparieren. Ich mache Dir aber einen anderen Vorschlag:
Wenn du willst, sende mir die Loks einfach zu (Mail mit deiner Anschrift an mich und ich sende meine Adresse zurück.). Ich werde schauen, was sich machen lässt. Nur darfst Du die Loks nicht gleich umgehend zurückerwarten. Alles braucht seine Zeit. Und ob es klappt, dass die „Alten Loks“ wieder laufen, kann ich dir sicherlich auch nicht versprechen.
Ich biete Dir einen kostenlosen Service an. Werden Ersatzteile notwendig, melde ich mich sicherlich. Jetzt liegt es an Dir.
Gruß
Michael Sommer
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DNA
Beitrag
von DNA » Mittwoch 8. Oktober 2003, 13:26
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Gast
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von Gast » Donnerstag 23. Oktober 2003, 13:29
Michael Sommer hat geschrieben:DNA hat geschrieben:Vielleicht hätte ich gleich dazusagen sollen, dass bei jeder lok irgendwelche drähte irgendwo hängen (sprich sind nicht festgelötet) ich hab zwar mal probiert die richtich hinzulöten, war aber nich ganz das resultat was ich mir gewünscht hab! Und da ich nicht weis was ich wohin löten soll bin ich ein bisschen aufgeschmissen
@michael
kannste mit mir bitte deutsch reden?
ich versteh kein wort von dem was du da schreibst!
sorry aber bin halt noch en "dummer" Schüler
Hallo DNA,
ich glaube du lässt das am besten mit dem selbst reparieren. Ich mache Dir aber einen anderen Vorschlag:
Wenn du willst, sende mir die Loks einfach zu (Mail mit deiner Anschrift an mich und ich sende meine Adresse zurück.). Ich werde schauen, was sich machen lässt. Nur darfst Du die Loks nicht gleich umgehend zurückerwarten. Alles braucht seine Zeit. Und ob es klappt, dass die „Alten Loks“ wieder laufen, kann ich dir sicherlich auch nicht versprechen.
Ich biete Dir einen kostenlosen Service an. Werden Ersatzteile notwendig, melde ich mich sicherlich. Jetzt liegt es an Dir.
Gruß
Michael Sommer[/quote]
hi ..
ein sehr freundlicher modelleisenbahner
ich wollte diesen vorschlag auch schon schreiben ..
grüße
Cincinnati-TRain