Rillenfräße oder Fahrbahn aufspachteln?

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Gerhard Arnold
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Rillenfräße oder Fahrbahn aufspachteln?

Beitrag von Gerhard Arnold » Dienstag 24. Februar 2004, 10:10

Beim Straßenbau habe ich bisher (auf meiner Heimanlage und beim http://www.mec-eggenfelden.de/ ) alle Fahrdrähte mit Hilfe der Rillenfräße von Faller im Sperrholz versenkt, anschließend großflächig mit Spachtelmasse geglättet und mit einem Schwingschleifer geschliffen bis der Fahrdraht (meist) zum Vorschein kam. Kreuzende Fahrdrähte wurden dabei in der Rillen stumpf gestoßen. Ich war mit dieser Methode durchweg erfolgreich.

Einige Clubmitglieder haben nun von Faller-Mitarbeitern erfahren, dass es für einen sicheren Fahrbetrieb besser sei, die Fahrdrähte auf dem Sperrholz mit Sekundenkleber zu fixieren, dann einzuspachteln und die Fahrbahn anschließend zu schleifen bis die Drähte wieder erkennbar sind.

Nun meine Fragen an die Profis mit Fallercar-Erfahrung:
1. Welche Methode wurde im Wunderland angewandt?
2. Welche Methode ist nun besser?
3. Welches Holz ist am besten geeignet; wie sollte die Oberfläche beschaffen sein?
4. Welche Spachtelmasse hält am besten?
5. Wie lassen sich negative Einflüsse durch Temperatur- bzw. Feuchtigkeitsschwankungen mindern?
6. Welche Farbe sollte man verwenden?
7. Wie sollte die Farbe aufgebracht werden (streichen, spritzen oder rollen)?
Schöne Grüße aus Pfarrkirchen in Niederbayern

Gerhard

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Gerhard Arnold
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Antwort von Faller

Beitrag von Gerhard Arnold » Freitag 27. Februar 2004, 12:32

Hallo an alle Faller-Car-Anwender,

ich habe mich heute mit meinem Problem direkt an Faller gewandt und innerhalb von zwei Stunden folgende Antwort erhalten:

------------------------------------------------------------------------------------
Sehr geehrter Herr Arnold,

hab mich bei unseren Anlagenbau-Experten informiert.

1.) Welche Methode Sie anwenden ist generell egal, wenn Sie nicht in eine Rillenfräse
investieren wollen, ist die Sekundenklebervariante einfacher.

2.) 3mm Pappel-Sperrholz werden hier im Haus verwendet.

3.) Wir verwenden nur die Faller Straßen- und Geländespachtelmasse Art.Nr.: 180500

4.) Wenn Sie den Fahrdraht alle 50-100cm unterbrechen und dann entweder leicht überlappen lassen
oder mit ca. 1mm Abstand weiterführen, kann sich dieser problemlos ausdehnen oder zusammenziehen.

5.) Wir verwenden nur die Faller Straßenfarbe Art.Nr.: 180506

6.) Die Farbe läßt sich am einfachsten durch rollen aufbringen.


Weitere Informationen finden Sie auch in der Broschüre Art.Nr.: 190845 bzw. ab Herbst Art.Nr.: 190846.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Mit Freundlichen Grüßen

Gebr. FALLER GmbH
Entwicklung
i.A. C. Bernauer
----------------------------------------------------------------------------

Trotz dieser umfassenden Antwort würde mich noch immer eure Meinung interessieren.
Schöne Grüße aus Pfarrkirchen in Niederbayern

Gerhard

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N-Frank
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Beitrag von N-Frank » Freitag 27. Februar 2004, 16:07

unsere Antwort klingt ähnlich der von Faller, mit der Rillenfräse geht's
einfach am besten und saubersten (unser CS wird nachträglich in ein
bestehende Großbaustel... ähh, Anlage eingebaut), der Auftrag von so-
viel Spachtelmasse,wie er zum Bedecken des aufgeklebten Fahrdrahtes
benötigt wird, bedeutet "stundenlanges" Planschleifen der Spachtelmasse,
und das macht uns einfach zuviel Dreck! Daher bei uns so wenig Spachtel-
masse wie irgendwie nötig. Auch wir verwenden die Faller-Strassenfarbe,
aber im Moment nur aus dem Grund, daß wir da einige Töpfe bedíngt
durch den Kauf von "ein paar" Startsets rumstehn haben.... :wink:
Moin Moin aus
(...) Barmstedt
( X ) Schwabach
(...) Sonstwo

N-Frank, der Mittlere der 3 N-Bahnsinnigen, ein Geburstagskind, MdDC

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Beitrag von cb » Freitag 27. Februar 2004, 16:12

Wenn es um die Betriebssicherheit geht ,könntet ihr doch auch einfach die Lenkmagneten gegen größere Tauschen ,dann ist der Betrieb (zumindest auf meiner Anlage)auch sicher.

Gruß

Christopher

Ali

Beitrag von Ali » Freitag 27. Februar 2004, 18:27

Hallo Zusammen,
soweit ich das bisher mitbekommen habe, ist die SICHERSTE Variante nicht auf den Faller Draht zu setzen - sondern die Faller Lenkungen dem magnetischen Band von Mader folgen zu lassen - das hat dann auch den Vorteil, das die Faller Lenkungen nicht mehr auf der Straße aufliegen müssen sondern in ca. 1 mm über der Straße schweben können und damit langfristig Schleifspuren und gebrochene Lenkstangen vermieden werden. Weiterer Vorteil: dieser Magnetstreifen ist super dünn - ein fräsen ist daher nicht notwendig.
Nachteil: ein klein wenig teurer....

Viele Grüße
Ali

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