Digitaldecoder und abschaltbare Gleisabschnitte

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Frank S.

Digitaldecoder und abschaltbare Gleisabschnitte

Beitrag von Frank S. » Freitag 21. Februar 2003, 18:09

Hallo.

Fahren Loks mit Digitaldecoder eigentlich wider selbständig an, wenn sie auf einen abschaltbaren Stromabschnitt standen, ohne sie über die Zentrale zu starten?

MFG
Frank S.

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Felix (der erste)
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Beitrag von Felix (der erste) » Freitag 21. Februar 2003, 18:49

Ich schätze mal das du die Situation meinst, wenn du den Strom wieder einschaltest und die Loks strom bekommt. (?)

Normalerweise sollte nichts passieren, zumindest nichts unerwartetes :? . Die Lok bekommt dann nämlich den neuen Fahrtbefehl erst, wenn der Bediener diesen auch gibt(im Detail kann das von System zu System verschieden sein).
Aber um auf Nummer sicher zu gehen, lass einfach einen kleinen Strom durch den eigentlich abgestellten Bereich fließen. Dazu schaltest du in die Zuleitung zum "abgestellten" Bereich einen 1,5k Ohm Wiederstand ein. Der Strom ist dann zu klein, um die Lok in Bewegung zu setzten, aber für den Decoder reicht er aus, um alle aktuellen Veränderungen, die von dir eingegeben werden "mitzubekommen" und diese beim wiedereinschalten durchzuführen.
Eine billiege aber sichere Variante.

MFG
Felix(der Erste)

p.s. Die Größe des Wiederstandes ist eine "Pi mal Daumen" Angabe. Bitte nicht drauf festnageln.
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Gast

Re: Digitaldecoder und abschaltbare Gleisabschnitte

Beitrag von Gast » Freitag 21. Februar 2003, 22:28

Frank S. hat geschrieben:Hallo.

Fahren Loks mit Digitaldecoder eigentlich wider selbständig an, wenn sie auf einen abschaltbaren Stromabschnitt standen, ohne sie über die Zentrale zu starten?

MFG
Frank S.

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Hallo Frank,
wenn eine Digital-Lok auf einem stromlos geschalteten Abschnitt steht, z.B. vor einem Signal, fährt sie selbständig wieder mit der eingestellten Geschwindigkeit weiter, sobald der stromlose Abschnitt mit Fahrspannung versorgt wird.

mfg
Bernie-Bärchen

DerMicha

Beitrag von DerMicha » Sonntag 23. Februar 2003, 13:32

Dazu noch eine Frage. Mittels Lauer Schattenbahnhofssteuerung passiert ja genau das (stromlos, kleiner Reststrom). Nur brummen dann 2 meiner Loks. Ist das normal / evtl schädlich???

Micha

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Felix (der erste)
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Beitrag von Felix (der erste) » Sonntag 23. Februar 2003, 18:01

Hallo,
Was ist das denn für ein Reststrom?
Ist das der Digitalstrom oder der Strom für die Weichen. Wenn es der Digitalsaft ist, dürfte das kein Problem sein. Im Gegenteil. Das wäre sogar gut.

Aber aufgrund des Brummens würde ich auf den Weichenstrom schließen. Aber das würde ja auch bei analogen Systemen für Probleme sorgen. Also wäre das ganz schön blöd.

MFG
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Gast

Beitrag von Gast » Sonntag 23. Februar 2003, 18:18

Müsste der digitale sein (Wechselstrom - Märklin). Es klingt so als wollte die Lok - kann aber nicht. Ich konne jedoch auch keine spürbare Erwärmung feststellen, so dass ich das bisher ignoriert habe. Und es machen auch nur 2 meiner 3 Loks.

Micha

Matze L.
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Re: Digitaldecoder und abschaltbare Gleisabschnitte

Beitrag von Matze L. » Sonntag 23. Februar 2003, 22:25

Bernie-Bärchen hat geschrieben:
Hallo Frank,
wenn eine Digital-Lok auf einem stromlos geschalteten Abschnitt steht, z.B. vor einem Signal, fährt sie selbständig wieder mit der eingestellten Geschwindigkeit weiter, sobald der stromlose Abschnitt mit Fahrspannung versorgt wird.

mfg
Bernie-Bärchen

Nicht ganz richtig :)
Einige decoder haben heute ein eingebautes "Daten-Gedächtnis"

Beispiel:
Ich habe hier eine 151 von Märklin mit Decoder von 85 ;)
Wenn ich diese in einen abschnitt fahre der stromlos is (ohne wiederstand)
Bleibt sie stehen wenn ich den strom wieder einschalte da sie ihr gedächtnis verloren hatt.

Robert Heinle

Beitrag von Robert Heinle » Sonntag 23. Februar 2003, 23:10

Hallo Frank,

ich fahre Gleichstrom mit original Selectrix-Dekoder und Central-Control.
Wenn ich den Strom wieder anschalte fährt die Lok mit den vorher eingestellten Werten weiter. Erfahrungen mit Uhlenbrock und Rautenhaus folgen demnächst.

MfG
Robert

Gast

Re: Digitaldecoder und abschaltbare Gleisabschnitte

Beitrag von Gast » Sonntag 23. Februar 2003, 23:35

Matze L. hat geschrieben:
Bernie-Bärchen hat geschrieben:
Hallo Frank,
wenn eine Digital-Lok auf einem stromlos geschalteten Abschnitt steht, z.B. vor einem Signal, fährt sie selbständig wieder mit der eingestellten Geschwindigkeit weiter, sobald der stromlose Abschnitt mit Fahrspannung versorgt wird.

mfg
Bernie-Bärchen

Nicht ganz richtig :)
Einige decoder haben heute ein eingebautes "Daten-Gedächtnis"

Beispiel:
Ich habe hier eine 151 von Märklin mit Decoder von 85 ;)
Wenn ich diese in einen abschnitt fahre der stromlos is (ohne wiederstand)
Bleibt sie stehen wenn ich den strom wieder einschalte da sie ihr gedächtnis verloren hatt.
Hallo Matze,
entschuldige bitte wenn ich Dich kritisiere, aber was Du da schreibst ist Müll. Les Dir doch bitte die Aufsätze in Ruhe durch, bevor Du antwortest.

Gruß
Bernie-Bärchen

Matze L.
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Beitrag von Matze L. » Montag 24. Februar 2003, 01:57

Ich habe nur das Wiedergegeben was ich bereits seit 3 monathen lese.

Und das ist nunmal die tatsache das auch Lok's die in einen stromlosen abschnitt hineinfahren. Ihr gedächtniss verliren wenn dieser nicht durch einen Wiederstand gesichert ist. Und dazu noch geschrieben das es Decoder gibt die diesen Wiederstand nicht mehr brauchen und somit immer mit den vorherigen einstellungen fahren wenn sie strom grigen.


Ich versuche das mal etwas besser zu erklären.
Wir haben bei unsrer alten anlage nicht wären der fahrt auf geschwindigkeit etc zugegriffen blieb immer gleich.

Also Digital nur bein Rangieren richtig verwendet. Es glich also mehr einem Analog betrieb außer was geschwindigkeitsunterscheid anging.

Wenn jetzt ein schatenbahnhoffgleis abgeschaltet ist. Hält die Lok an da kein Strom... bzw durch verwendung des wiederstandes ein kleiner reststrom damit der Decoder nicht das gedächtniss verliert.
Diesen Wiederstand braucht man allerdings bei manchen Decodern nicht mehr.

Hätten wir also die Wiederstände nicht gehabt und der abschnitt hätte strom gegrigt. Wäre das licht der Lok aus gewessen und sie hätte sich nicht gerührt. außer wenn die lok noch auf dem Control 80 eingegeben war.

Ich hoffe das man das jetzt nicht Kritisiren kann.

Wobei es solche Decoder die ihr gedeschtniss nicht verliren können nur für DCC gibt und das auch erst seit kurzem.

Ich habe nämlich bereits in einigen Heften und Seiten in der DCC Decoder beschreibung gelesen das diese sich alle befehle behalten auch bei komplet abgeschaltetem strom.
Was früher bzw bei Märklin soweit ich weiss immer noch nicht der fall ist.


Und wenn ich mich nicht ihre ging es um das Thema was passiert wenn man auf den Abschnitt wieder Strom schaltet.

Jörg G
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Beitrag von Jörg G » Donnerstag 13. März 2003, 12:50

Entschuldigt bitte, wenn ich mich jetzt als "Nochnichtdigitalfachmann" in Euer Gespräch einklinke.
Hab einen Arbeitskollegen, der ist auch Märklinfan. Der sagte zu mir, das es eine Frage der Zeit ist, alos wie lange der Zug in einem Stromlosen Gleisabschnitt steht. Steht er nur kurze Zeit (vielleicht einige Minuten) dann passiert nicht, der Decoder behält seine Infos. Steht er aber einige Stunden dort, muß er neu angesprochen oder sowas wie "neu programmiert" werden, also Lokadresse und so. Ist das richtig?

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Sebastian
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Beitrag von Sebastian » Donnerstag 13. März 2003, 18:22

Hallo,

ich fahre Roco LM2 und bei mir fahren die aus stromlosen Abschnitten nach wiedereinschalten an. Wer seine Anlage mit PC steuert, der brauch die Stromlosen Abschnitte auch gar nicht. Man baut z.B. 2m vor dem Signal ein Reed Kontakt ein der den Zug dann mit seiner Bremsverzögerung anhält. Die Decoder muss man dann so einstellen und die Geschwindigkeitso wählen, das der Zug genau vor dem Signal hält. Dann fällt das Problem mit dem nicht-wieder-anfahren weg.

Sebastian

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Re: Digitaldecoder und abschaltbare Gleisabschnitte

Beitrag von Gast » Freitag 14. März 2003, 22:29

Hallo Frank,

zumindest bei DCC ist es AFAIK so, daß die aktuellen Kommandos an die Loks spätestens alle 2,5 Sekunden wiederholt werden muüssen - es muß ja immer mal damit gerechnet werden, daß eine Lok kurzzeitig keinen Strom mehr bekommt.

Gruß
Klaus

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Beitrag von Jörg G » Dienstag 18. März 2003, 12:50

Wie wärs den einfach einen Widerstand in die Trennstelle mit einarbeiten. So bemessen, das der Dekoder noch genügend Saft für's Gehirn bekommt, aber nicht genügend um anzufahren?

Robert Heinle

Beitrag von Robert Heinle » Dienstag 18. März 2003, 23:32

Hallo beisammen,

ich möchte das Thema nicht noch weiter aufwärmen, aber .............
Ich fahre Selectrix und da werden ALLE Daten in einem bestimmten Rhytmus (Millisekunden-Zehntelsekunden-Sekunden - weiß nicht genau, müßte ich nachschauen) wiederholt. Denn wie mein Vor-Vor-Schreiber schon sagt: "die Lok kann auch kurzzeitig mal ohne Strom sein." Das fällt nur durch das Flackern der Stirnbeleuchtung auf. Durch Schwungmasse, Gefälle oder auch genügend Waggon wird die Lok über diese Stellen "geschubst".
Ich denke auch dass die anderen Systeme ähnlich Daten übertragen.

Ein Befehl nach dem Motto:"Fahr weiter bis ich Halt sage" würde an Stopstellen zwar in der Lok eventuell gespeichert, aber nach einem längeren Aufenthalt soll die Lok dann mit einer anderen Fahrstufe weiterfahren. Ich kann dann die neue Geschwindigkeit erst einstellen, wenn die Lok schon losgefahren ist. Ich kann damit auch keinen teilweisen Automatikbetrieb machen. Stellt euch vor, die Lok fährt mit hoher Geschwindigkeit in den Bahnhof ein, wird durch einen stromlosen Abschnitt angehalten und wartet auf die automatische Fahrtfreigabe über SRK und Relais. Während des Stillstandes regle ich die Geschwindigkeit herunter, der Befehl wird übertragen, aber durch den stromlosen Abschnitt von der Lok nicht erkannt. Der Strom wird eingeschalten und unser Zug brettert mit der alten Geschwindigkeit los.

Deswegen werden alle Daten laufend übertragen. Ich brauche mir keine Gedanken über Kondensatoren, Wiederstände und sonstige Schaltungen machen.

Gruß
Robert

Gast

Beitrag von Gast » Mittwoch 19. März 2003, 21:52

Ich fahre meine Loks mit verschiedenen Decodern, unter anderem auch mit Decodern der Fa. Lenz, die nun mittlerweile bis zu 8 Jahre alt sind. Ich habe auch bei längeren Aufenthalten in den Schattenbahnhöfen ( gemessen habe ich aktuell 23 Minuten) keine Probleme mit der Datenerhaltung der Decoder gehabt.
:!: Die stromlosen Gleisabschnitte sind ohne Widerstände. :!:

Bernie-Bärchen

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