Gleisbildstellpult

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Opa Reiner

Gleisbildstellpult

Beitrag von Opa Reiner » Samstag 15. März 2008, 21:21

Hallo Leute,
ich habe eine Märklinanlage ( K-Gleise) die Signale und Weichen haben keine Endabschaltung, deshalb habe ich seit Jahren diese über 24V DC Fernmelderelais geschaltet, was auch einwandfrei funktioniert hat.Nach dem Kauf eines neuen Netzspannungnetzgerätes funktioniert die Schaltung zwar, aber beim ausschalten der Anlage schalten nur die LEDs um ,und zeigen bei neuem Betrieb die falschen
Signal oder Weichenbilder an.
Wie kann ich das beheben.

Gruß Reiner

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kiruna
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Beitrag von kiruna » Sonntag 16. März 2008, 15:30

Hallo Reiner,

besteht die Möglichkeit einen Stromlaufplan, oder auszugsweise, hier einzustellen. Unterscheidet sich die neue Stromversorgung von der alten? Was passiert wenn die alte Stromversorgung benutzt wird? Ein paar Hinweise zur Funktion der Schaltung wären sehr hilfreich.


Gruß, Thomas
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Opa Reiner

Gleisbildstellpult.

Beitrag von Opa Reiner » Montag 17. März 2008, 09:10

Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Antwort. An der Stromversorgung hat sich nichts geändert, den alten Zustand kann ich nicht wieder herstellen, da das Netzteil den Geist aufgegeben hat.Bei dem neuen Teil handelt es sich um ein Phoenix 24 V DC, 5A.
Die Stromversorgung der Relais erfolgt über das Netzteil, die Schaltung vom Relais über die Masse des Märklin Trafos. Leider klapp es nicht mit dem Plan einfügen. Vieleicht kann ich diesen Dir per mail schicken.
Gruß Reiner
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Beitrag von kiruna » Montag 17. März 2008, 22:00

Hallo Reiner,

momentan bin ich noch nicht ganz dahinter gekommen, wie die Schaltung funktionieren soll.

Durch das Auswechseln der Stromversorgung dürfte sich eigentlich nichts verändern.

Da es sich bei den Fernmelderelais nicht um bistabile Relais handelt, gehen alle Relais im stromlosen Zustand in die Ruheposition.

Im Gegensatz hierzu bleiben die Signal- und Weichenantriebe in der zuletzt geschalteten Endlage.

Werden im Betrieb Schalter oder Taster und Selbsthaltekontakte der Relais benutzt?

Gruß, Thomas
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Opa Reiner

Beitrag von Opa Reiner » Dienstag 18. März 2008, 08:43

Hallo Thomas,

es ist richtig,daß sich die Stellung der Weichen und Signale nicht verändert, sondern lediglich die Anzeige der LEDs.
zB. Ein Signal steht beim Ausschalten auf rot, dann springt es auf grün und bleibt bei neuer Inbetriebnahme auch so.
Kann die eventuell an dem Kondensator im Netzgerät liegen?

Gruß Reiner

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Beitrag von kiruna » Donnerstag 20. März 2008, 17:53

Hallo Reiner,
Ich fasse einmal zusammen:
Die Steuerung mit den Relais und den LED-Anzeigen wird mit dem 24V-Netzgerät versorgt.
Die Märklin-Artikel (Weichen und Signale) werden mit dem herkömmlichen 16V-Märklintrafo versorgt.
Die Relaiskontakte ersetzen die Stellpulte und legen zum Schalten den Magnetartikel kurzzeitig gegen Masse.

Wie sieht denn die Ansteuerung der LED's aus? Bei einem Umschalter mit zwei Endlagen können die beiden LED's jeweils abwechselnd ein-, bzw. ausgeschaltet werden.

Beim Einsatz von Tastern werden entweder bistabile Relais benötigt, oder das geschaltete Relais muß sich selbst halten. Es sei denn, der Taster wird dauernd gedrückt :D .
Der Nachteil der Schaltung mit Selbsthaltekontakten ist, dass alle Relais im ausgeschalteten Zustand eine Ruhelage haben. Das bedeutet, dass die Stellung der Relaiskontakte im ausgeschalteten Zustand fast nie mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Da die Relaissteuerung kein Gedächtnis besitzt, beginnt sie immer in der Grundstellung. Es sei denn, der Strom wird nur bahnseitig am Märklintrafo abgeschaltet. Solange die Relaissteuerung mit Strom versorgt wird, bleiben die aktuellen Zustände auch erhalten.

Gruß, Thomas
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Opa Reiner

Beitrag von Opa Reiner » Freitag 21. März 2008, 17:03

Hallo Thomas

vielen Dank für die Hilfe, es ist richtig wenn ich den 24V Trafo anlasse ist alles in Ordnung. Werde wohl umsteigen auf eine andere Schaltungsmöglichkeit.

Gruß Reiner

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Beitrag von kiruna » Dienstag 25. März 2008, 12:29

Hallo Reiner,
bei einer Änderung der Schaltung versuche doch, falls weiterhin Relais verwendet werden sollen, bistabile Typen zu wählen.

Sie entsprechen in ihrer Funktion dem Märklin-Universalschalter am ehesten. Bei einem bistabilen Relais bleibt der Schaltkontakt durch eingebaute Magnete in der jeweils aktuellen Lage hängen. Somit bleibt nach dem aussschalten der Stromversorgung die Stellung aller Magnetartikel (Weichen und Signale) erhalten.

Bistabile Relais sind allerdings im Vergleich zu den normalen nicht gerade preisgünstig. Ab einer bestimmten Menge rechnet sich vielleicht schon ein elektronischer Baustein.

Vielleicht haben andere Forumanen Erfahrung mit solchen elektronischen Gleisbildanzeigen. Meine eigenen Erfahrungen beschränken sich auf Gleisbilddarstellungen auf dem PC-Monitor.

Gruß, Thomas
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Beitrag von wzimmermann » Dienstag 25. März 2008, 20:46

Hallo Kollege,
das neue Phönix Netzteil ist ein Industrie-Netzteil mit reichlich Schmackes. Es ist ein Schaltnetzteil und gibt aalglatte 24V Gleichspannung raus. Kann es sein, dass Dein verblichenes Netzgerät nur ein oller Trafo war mit einem Brückgleichrichter dahinter? Dann beobachte mal beim Ausschalten, wie lange die LED am Netzteil noch leuchtet. Das können schon ein paar Sekunden sein. Wenn die Spannung dann absinkt, dann ist das viel später als die Spannung vom Märklin-Trafo, die gleich weg ist. Ich bin überzeugt, dass da der Grund liegt. Die Spannung ist am alten Netzgerät viel schneller zusammengebrochen als am neuen Netzgerät. Ohne jetzt genauer auf Deine Schaltung einzugehen möchte ich sagen, dass mit dem Ausschalten des Märklin-Trafos irgendwelche Relais abfallen, die aber dann wegen der noch vorhandenen Gleichspannung zu einer falschen Anzeige führen.
Du müsstest die Aufteilung überprüfen bzw. alles aus dem neuen Netzgerät versorgen.
Gruß
Wolfgang Z.

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Beitrag von claus » Mittwoch 26. März 2008, 01:07

Ich vermute auch , daß es daran liegt, das beim neuen Netzteil beim ausschalten die Stromversorgung nur langsam zusammenbricht, bzw. deutlich langsamer als beim alten und dadurch die Relais noch Zeit haben um falsche Schaltvorgänge auszulösen.
Wenn die Schaltung vorher funktioniert hat, kann es nicht direkt am reelaistyp liegen.
Probiere mal was passiert, wenn Du zischen neune Netzteil und der Schaltung einen Schalter einbaust um die Reliasversorgung zusammen mit dem Modellbahntrafo auszuschalten. Alternativ könnte ein Lastrelais (z.B: PKW/LKW Relais) das evtl. indirekt über ein 12V Hilfsrelias vom Modellbahntrafo versorgt wird die Stromzufuhr zu den Steuerrelias unterbrechen.

Schreib mal was die Schaltung macht, wenn die die Relaisversorgung hart abschaltest und nicht langsam wegnimmst wenn der Netzteilausgang zusammenbricht.

Spezeill weil Du schriebst das das neue Netzteil relativ Leistungstark ist, könnte das zu lang "nachlaufen".

Opa Reiner

Beitrag von Opa Reiner » Donnerstag 27. März 2008, 08:55

Hallo Leute,

die Stromversorgung der Relais erfolgt ausschlieslich über das 24 V Netzteil.
Das schalten der Signale und Weichen erfolgt über die Masse des Märklintrafos.
Wenn ich die Anlage gleichzeitig ausschalte, springen die Leds um und glimmen
ca 1-2 Sekunden nach.
Ob in dem alten Netzteil ein Gleichrichter war, kann ich nicht mehr prüfen da es beim E Schrott ist.

Gruß Reiner

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Beitrag von claus » Donnerstag 27. März 2008, 15:50

Genau das nachglimmen ist das Problem.
Dein altes Netzteil hatte so wie die Modellbahntrafos auch keine Glättung der Ausgangsspannung durch Pufferkondensatoren. Das neue Netzteil hat welche. D.H: nach dem Ausschalten ist beim alten Netzteil und bei den Modellbahnhtrafos die Spannung in ein paar ms (1ms = 1/1000s) weg. Beim neuen Netzteil wird die Spannung noch kurz gehalten und bricht dann innerhalb von den paar Sekunden die die LED´s noch nachleuchten bis auf 0V zusammen.
Diese Zeit, die z.B: dazu da ist um kurze Netztausfälle zu Überbrücken, reicht damit Deine Relais unkontrolliert schalten.

Kurz gesagt: Das Neue Netzteil schaltet langsam ab das alte schnell.
Die Modellbahntrafos schalten auch schnell ab.

Versuche mal ins Kabel vom neuen Netzteil zu Deiner Steuerung eine Schalter einzubauen. Dann müssten beim Abschalten diese Schalters die LED´sofort ausschalten.
Wenn das geht würde ich mit einem zusätzlichen Relias anstelle des Schalters die Stromversorgung vom neuen Netzteil zu den Steuerrelais von den Modellbahntrafos aus unterbrechen.

Die Stromversorgung zur Steuerung ist dann unterbrochen während das neue Netzteil noch nachläuft.

Opa Reiner

Beitrag von Opa Reiner » Freitag 28. März 2008, 09:01

Hallo Claus,

vielen Dank für den Tip. Werde es gleich ausprobieren und mich wieder melden.
Habe einen Schalter eingebaut, das Problem ist geblieben.
Gruß Reiner

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