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Dudi92
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von Dudi92 » Montag 7. Dezember 2009, 22:57
Hallo!
Ich hab neulich den Wechselblinker von Tams (WBA1) als Bausatz und den Gleisbesetztmelder (GBM1) gekauft. Passend dazu hab ich mir einen neuen Lötkolben von Conrad gekauft (
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=588263). Der Lötkolben war sicherlich nicht die schlaueste Idee, aber was solls...
Das Löten des Wechselblinkers ging eigentlich recht einfach, aber wie ich fertig war hab ich mir alles nochmal angesehen und war eigentlich doch nicht so zu frieden. Beim Test hat sich dann auch bestätigt, dass nichts funktionierte. Nach einigem Prüfen mit dem Multimeter und dem Überbrücken von manchen Verbindungen geht jetzt alles eigentlich ganz gut. Aber die Gleisbesetztmelder trau ich mich noch nicht wirklich zu verarbeiten, weil ich mir einfach unsicher bin und ich hab das dumme Gefühl, ich mach was grundlegendes falsch... (manche Lötstellen glänzen nicht wirklich und die Verbindung zur Platine is einfach nicht wirklich vorhanden)
Könnt ihr euch das Ganze bitte mal anschauen und mir dann sagen, was ich besser machn sollte oder so?
Vielen Dank

LG Christoph
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- DSCF2674.JPG (58.35 KiB) 1237 mal betrachtet
Nach fest kommt ab.
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günni
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von günni » Montag 7. Dezember 2009, 23:05
Moin,
sind alle Bauteile an ihrer richtigen Position?
Zum Löten,
schnell und heiß löten. Mit zu geringer Temperatur an einer Lötstelle "brutzeln" gibt keine gute Lötstelle. Im Gegenteil, die Leiterplatte wird an den Lötaugen beschädigt. Die Lötstelle, oberhalb der Bohrung (großes freies Loch) schaut aus, als wenn das Lötauge keine Verbindung mehr zur Leiterbahn hat.
Ein gut gemeinter Rat, besorge Dir eine Lochrasterplatte und über ein wenig das Löten. Talent hast Du, also wirst Du es auch schaffen!
Tante Edit: Dort, wo Du einen Draht über die Leiterbahn gelötet hast, schau es nach Kurzschluß zu einem benachbarten Lötauge aus. Als ich mit dem Löten begonnen habe, waren meine Lötstellen auch nicht besser. Ca. 8 Jahre später habe ich Lehrlinge ausgebildet.
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Oetzi
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von Oetzi » Montag 7. Dezember 2009, 23:15
Hallo,
ich mach es immer so, dass ich den Draht erhitze und dann den Lötzinn an
den Draht und nicht an den Lötkolben halte, dann ist die Temperatur auf jeden
Fall richtig.
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Aber auch hier muss man aufpassen, dass die Bauteile nicht zu
heiß werden!
Erik
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günni
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von günni » Montag 7. Dezember 2009, 23:32
Moin,
Video zum Thema löten.
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Bernd.T
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von Bernd.T » Dienstag 8. Dezember 2009, 09:17
wichtig ist das sowohl die Leiterbahn als auch das Bauteil gleichmäßig erwärmt wird. Nur dann gint es eine richtige Lötung und die Verbindung stimmt. Als den Lötkolben sowohl ans Bauteil und auf die Leiterbahn halten, dann Lötzinn dran und es fließt richtig.
Bernd grüßt alle aus der Freien und Hansestadt Hamburg,
und ich schreibe nach der Reform, wie ich es gelernt habe.
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Dudi92
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von Dudi92 » Dienstag 8. Dezember 2009, 10:18
Also erst mal vielen Dank!
Das Video is cool
@günni: (Der Wechselblinker funktioniert einwandfrei mittlerweile.) Also meinst du, dass ich mit zu wenig Temperatur gelötet habe? Eigentlich hab ich nämlich vermutet, dass es zu heiß war und ich irgendwelche Bauteile zerstöre
günni hat geschrieben:Talent hast Du
Vielen Dank
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Ich hab eigentlich schon viel gelötet, aber eher gröbere Sachen, wie Schalter und halt Kabel ranlöten...
@bernd: Wirklich den Lötkolben direkt auf die Leiterbahn? Also des hätte ich mich sicher nicht getraut
Vielen Dank
Christoph
Nach fest kommt ab.
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Bernd.T
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von Bernd.T » Dienstag 8. Dezember 2009, 14:06
Dudi92 hat geschrieben:Also erst mal vielen Dank!
@bernd: Wirklich den Lötkolben direkt auf die Leiterbahn? Also des hätte ich mich sicher nicht getraut
Vielen Dank
Christoph
ja den die Leiterbahn muss auch erwärmt werden, sonst hast Du nur kalte Lötstellen.
Bernd grüßt alle aus der Freien und Hansestadt Hamburg,
und ich schreibe nach der Reform, wie ich es gelernt habe.
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Mr. E-Light
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von Mr. E-Light » Dienstag 8. Dezember 2009, 14:26
Na ja, besser gesagt, ans Lötauge (nicht die ganze Leiterbahn
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) und den heraus schauenden Draht gleichzeitig halten.
(Ja ja, ich weiß: ich Klugscheißerchen...)
Der Lötkolben selber taugt schon, an dem ist nichts auszusetzen (hat sogar eine recht feine Spitze, dem Bild nach zu urteilen).
Aber auch wenn das nun einige "Lötpuristen" nicht gerne hören/lesen: Es kommt einfach immer wieder mal vor, dass eine Lötstelle einfach nicht so will wie sie soll (auch heute noch nach schon vielen Jahren Löterfahrung auch bei mir!). Nach ein oder zwei mal Nachlöten ist das Flussmittel endgültig weg - in dem Fall darf da ruhig etwas Flussmittel nachgereicht werden, dann kann man solche Lötstellen noch retten (aber unbedingt auf Elektronik taugliches Flussmittel achten!).
Gruß
Ralf
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günni
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von günni » Dienstag 8. Dezember 2009, 17:52
Moin Christoph,
wie ich schon schrieb, schnell und heiß löten. Die Lötstellen nicht brutzeln, d. h. zu lange erhitzen. Leiterbahnen sind sehr entgegenkommend, wenn man sie zu lange erhitzt (sie lösen sich ab).Etwas Lötzinn sollte sich beim Lötvorgang an der Lötspitze befinden, das dient der besseren Wärmeübertragung. Wichtig ist, die Lötstelle sollte sauber sein und die zu lötenden Teile nicht oxidiert. Ggf. mit dem Glasradierer reinigen.