Löthonig, ein ge...s Zeug

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Gast

Löthonig, ein ge...s Zeug

Beitrag von Gast » Dienstag 25. September 2007, 18:30

Hallo alle zusammen,

ich muss hier mal eine Lanze zur Verwendung von Löthonig, beim Löten von SMD-LED's, brechen.
Ich habe ewige Zeiten ohne Löthonig gearbeitet und mich sehr darüber geärgert das der Kupferlackdraht und die LED keine wirkliche Verbindung eingehen wollten. :evil:
Nachdem Ralf (Mr.E-Light) mir schon ewig von dem Zeug vorschwärmt, habe ich mich beim letzten Besuch von Conrad dazu entschieden mir mal eine Tube Löthonig zuzulegen. :wink:
Und was soll ich sagen, ich bin einfach nur begeistert. :D

Der Draht springt förmlich an die Lötstelle :shock: und die Lötpunkte haben nur noch einen Bruchteil der Größe. :!:

Also ich kann also nur Empfehlen ein Flussmittel beim Löten zu verwenden,
zumal die Flussmittel-Rückstände dabei neutral bleiben, also die LED's nicht angreifen.
Hier mal ein Bild von dem Zeug.(mit Link)
Bild
Würde mich freuen wenn ihr mal was zu euren Löterfahrungen mit oder ohne Flussmittel schreibt.
@Ralf: Lieber spät als nie. :wink:

wzimmermann
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Beitrag von wzimmermann » Dienstag 25. September 2007, 19:29

Hallo Kollege,
das Zeug riecht durch die Baumharze und den Alohool auch ganz super. Fast so wie altes Radiolot, das es früher gegeben hat. Macht richtig high! Natürlich ist es auch gut zum Löten! Wie schaut es da mit bleifreiem Lot aus? Kann man es da auch nehmen oder bringt es da weniger? Ich löte immer noch nicht bleifrei, obwohl es anscheinend bei der Umstellung kaum Probleme gegeben hat. Oder kommen die noch?
Gruß
Wolfgang Z.

Gast

Beitrag von Gast » Dienstag 25. September 2007, 19:48

Hallo Wolfgang,

also ich Löte Bleifrei.

Und zwar mit diesem Produkt von Reichelt:

LÖTZINN SC 5250 : Lötdraht, bleifrei, SN99/250g/0,5mm

Das Löten damit und Löthonig funkioniert einwandfrei.

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Mr. E-Light
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Beitrag von Mr. E-Light » Mittwoch 26. September 2007, 00:50

Die meiste Zeit löte ich auch noch verbleit, das Zeug muss ja schließlich auch weg... ;-)

Der größte Unterschied ist beim bleifreien Lot, dass es matte Lötstellen werden; aber ich glaube einen weiteren Unterschied erkennen zu können: das Lot "trocknet" beim Löten zu schnell aus. Damit meine ich, dass es schneller zum "klumpen" neigt, als das verbleite. Und genau hier hilft Flussmittel ungemein.
Wie von Kater schon angedeutet - vielen Dank dafür! :D - bin ich ein Freund des Löthonigs, weil das eben nicht flüssig ist und somit auch gezielt gerade bei kleinen Lötstellen aufgebracht werden kann - und der Verbrauch ist echt minimal (die Drahtspitze in den Löthonig tauchen reicht aus). Das meiste geht bei mir immer für den Ausschuss drauf (wenn mal was aus der Tube quillt und vertrocknet...) ;-) Obwohl auch das kein Problem sein sollte, das Zeug ist ganz leicht mit Spiritus zu verdünnen, wenn es denn mal nötig sein sollte...

Gruß

Ralf

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Beitrag von wzimmermann » Mittwoch 26. September 2007, 20:20

Hallo Kollegen,
danke für die Tipps!
Gruß
Wolfgang Z.

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