Mal eine Frage an die Fraktion der Netzteil-Spezialisten

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Rundflieger

Mal eine Frage an die Fraktion der Netzteil-Spezialisten

Beitrag von Rundflieger » Sonntag 3. Februar 2008, 14:52

Hallo,

habe eben eine Versuchsschaltung eines Emitterfolgers mit nur je einem TIP140 und TIP145 aufgebaut. Die Transistoren bekamen der Einfachheit halber(Isolierung) jeder einen eigenen Kühlkörper. Habe mich an der Endstufe von EDiTS orientiert. Gespeist wird der Versuchsaufbau aus zwei Konstantern mit einstellbarer Strombegrenzung. Eigentlich besteht die Versuchsschaltung nur aus den beiden Transistoren ...

Was mich nun SEHR stutzig macht: Wenn man die Endstufe im linearen Bereich betreibt, wird ein Kühlkörper warm, der andere bleibt eiskalt. Klar, denn die eigentliche Leistung wird ja nur von dem Minus-Zweig erbracht. Am Oszilloskop schätze ich das Verhältnis grob auf ca. 10:1 - eher sogar 20:1.

ALLE Booster-Schaltungen, die ich bisher gesehen habe, sind symetrisch aufgebaut. D.h. zwei gleich starke Wicklungen (oder sogar zwei getrennte Trafos mit gleicher Leistung) und gleich grosse Kondensatoren. Dort, wo mir die Schaltung vorenthalten wird, sehe ich auf der bestückten Platine symetrisch dimensionierte Bauteile. Auch bei EDiTS ist das übrigens so.

Ist das nicht ein grosser Unsinn ???

Was ich vergass: Es geht um das Märklin Motorola-Format

Gruss Günter

wzimmermann
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Beitrag von wzimmermann » Montag 4. Februar 2008, 21:42

Hallo Günter,
den Strom muss auch der positive Zweig voll bringen können! Das heisst, wenn das Bit auf plus 22V wechselt, dann hängt die ganze Last am positiven Zweig. Und dann stimmt das schon mit der Auslegung. Die Leistung bringen beide, die Energie bzw. Arbeit mehr der negative Zweig.
Gruß
wolfgang Z.

Rundflieger

Beitrag von Rundflieger » Montag 4. Februar 2008, 21:58

wzimmermann hat geschrieben:Die Leistung bringen beide, die Energie bzw. Arbeit mehr der negative Zweig.
Hallo Wolfgang,

stimmt schon, aber um die pos. Spitzen zu erbringen, tut es schon ein kleiner Kondensator. Wenn bei mir zwei Züge mit Beleuchtung (Glühbirnchen) fahren, dann zieht der neg. Zweig knapp 2 A, während der pos. Zweig nur 150 mA zieht. Ist an meinen beiden Konstantern eindeutig abzulesen

Gruss Günter

wzimmermann
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Beitrag von wzimmermann » Montag 4. Februar 2008, 22:40

Hallo Günter,
das macht aber den Kohl auch nicht fett! Lieber ein paar uF mehr und dafür stimmen die Daten. Sind halt sehr schwer zu lokalisierende Fehler, wenn die Bits verschliffen werden und der Dekoder nichts mehr versteht. Ich habe selber auch viel mit dem Motorroller-Format herumgebastelt, aber solche Gedanken habe ich mir nicht gemacht. Ich habe auch nicht darüber nachgedacht wie das Verhältnis Energie der positiven Seite zur negativen Seite ist. Ich schätze auf so 40% kann der positive Anteil schon kommen. Wie gesagt, da kannst Du schnell am falschen Ende sparen!
Gruß
Wolfgang Z.

Rundflieger

Beitrag von Rundflieger » Dienstag 5. Februar 2008, 02:10

wzimmermann hat geschrieben:... da kannst Du schnell am falschen Ende sparen!
Hallo Wolfgang,

es geht mir jetzt weniger um's Sparen, als um's Verstehen !

Ich habe es hier bisher nicht geschafft, auf weniger wie 10:1 zu kommen. Aber wenn das bis auf 60:40 ansteigen kann, dann ist die symetrische Auslegung der Stromversorgung natürlich gerechtfertigt.

Gruss Günter

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