Petroleum-Lampen

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Ody
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Petroleum-Lampen

Beitrag von Ody » Freitag 6. März 2009, 20:52

Liebe Forumsteilnehmer,
diese nächsten Wochen möchte ich mich an die Gestaltung von Hausbeleuchtungen begeben und möchte gerne Euren Rat.
Beleuchtet werden marode alte Westernhäuser (ehemals Kibri). Die Stärke der Beleuchtung soll den alten Petroleum-Lampen nachempfunden werden, demnach sehr schwach und gelblich.
Auch einige Tipps bezüglich Widerständen und Verkabelung (Dicke 0,14mm?) wären mir sehr Recht, da ich überhaupt noch gar keine Ahnung von Nix hab´. Meine Idee nach, soll die LED –gestützt von den Litzen- durch einem Trinkhalm ins Haus führen.
Hausinnenwände sind schwarz gestrichen. Fugen mit Kitt ausgefüllt. Seitenwände gezogen, so dass ein Zimmer allein beleuchtet werden soll/kann.

Bin über jede Idee dankbar.
Fotos kommen natürlich dann später auch.

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HahNullMuehr
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Beitrag von HahNullMuehr » Freitag 6. März 2009, 21:02

Denk dran, dass eine LED einen "Abstrahlwinkel" hat, also inwendig ähnlich wie ein Scheinwerfer geformt ist: Das Licht tritt vorwiegend in diese Richtung aus.
Für den "Petroleum-Effekt" ist vielleicht eine schwache :idea: Glühbirne , die nach allen Seiten leuchtet eher geeignet. Die könnte man dimmmen (Poti verwenden) oder soger mit einem Flacker-Modul versehen (Kaminfeuer).
Bild
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Beitrag von figra94 » Freitag 6. März 2009, 21:02

Hi,

ich kenn mich auch nicht so gut mit Elektronik aus, kann dir aber sagen das das schwache Licht ganz einfach mit Wiederständen zu machen ist.

MfG figra94

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günni
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Beitrag von günni » Freitag 6. März 2009, 21:28

Moin,
nimm eine bis vier gelbe LED, lasse sie von der mit Spiegelfolie beklebten Decke nach unten strahlen. Bei 12 Volt 2Kohm jeweils als Vorwiderstand. Zusätzlich zu den Vorwiderständen ein Trimm-Potentiometer (Trimmpoti) von 4,7 KOhm als Gesamt-Einsteller.

Beispiel zur Positionierung der LED's. Der Raum ist gleichmäßig ausgeleuchtet.

Bild

Hier habe ich jeweils 2 LED in Reihe geschaltet und als Vorwiderstand 1 Kohm pro Reihenschaltung verwendet. (An 12 Volt)

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Beitrag von Ody » Sonntag 8. März 2009, 13:00

Vielen Dank, das hilft mir schon mal weiter.

Was kosten eigentlich solche Widerstände? Wäre es nicht einfacher (wahrscheinlich ne saublöde Frage) die LEDs oder Mini-Glühbirnen mit Lackfarbe zu behandeln; dann würden sie doch auch geschwächter leuchten?

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Beitrag von Marsupilami » Sonntag 8. März 2009, 13:17

Potis sind Centartikel (ca. 20Cent bei Reichelt)...und Widerstände brauchst Du bei LEDs sowieso...

Mit einem Poti kannst Du die Leuchtstärke praktisch nach Belieben einstellen - und zwar auch nachträglich.

Ich verwende auch Potis bei meinen Beleuchtungen - wenn man eine geeignete Einstellung gefunden hat, kann man den Widerstandswert des Potis mit einem Multimeter ausmessen und es durch einen entsprechenden Widerstand ersetzen.

Für Petroleumlicht würde ich mit verschiedenfarbigen LEDs experimentieren (z.B. Weiss+Orange) um die richtige Farbe hinzukriegen.

P.S.: SMD-LEDs haben einen erheblich breiteren Abstrahlwinkel (ca. 120°), als "normale" LEDs (ca. 20°).

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Beitrag von HahNullMuehr » Montag 9. März 2009, 00:00

Mir kommt zu dem Thema noch eine Idee :idea:, wie man das Flackern der Lampen imitieren könnte:
Im Grunde ist eine Art „invertierte“ Blinkschaltung nötig, die also das Licht nicht aufblitzen lässt, sondern es ganz kurz etwas verdunkelt.
:?: Wäre es nicht möglich, z. B. den hier beschriebenen Led-Blitzer oder eine ähnliche Schaltung entsprechend umzuarbeiten, dass dieser Effekt eintritt? Vermutlich müsste man mit den Werten der Widerstände und Kondensatoren etwas rumprobieren. Wo ist denn jetzt wieder GüNNi, der weiß so was doch immer. :wink:
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Beitrag von günni » Montag 9. März 2009, 14:58

HahNullMuehr hat geschrieben: Wäre es nicht möglich, z. B. den hier beschriebenen Led-Blitzer oder eine ähnliche Schaltung entsprechend umzuarbeiten, dass dieser Effekt eintritt? Vermutlich müsste man mit den Werten der Widerstände und Kondensatoren etwas rumprobieren.
Die Schaltung ist ungeeignet. Besser ist es, diese hier zu verwenden. Natürlich müssen hierbei die Werte der Elkos und der Widerstände geändert werden.

Edit: Eine Petroleum-Lampe flackert nicht dauernd.

HahNullMuehr hat geschrieben:Wo ist denn jetzt wieder GüNNi, der weiß so was doch immer. :wink:
Wer um 05:00 Uhr aufstehen muß, schläft um 00:00 Uhr.

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Beitrag von HahNullMuehr » Dienstag 10. März 2009, 16:42

GüNNi merkte an:
Edit: Eine Petroleum-Lampe flackert nicht dauernd.
Eben. Das muss ganz unregelmäßig und eher selten flackern. Kann man in die Schaltung noch ein "Zufalls-Element" einfügen?

Schöne Grüße an Edit.

@GüNNi, PS: Den Wechslblinker habe ich modifiziert nachgebaut: statt R2,3 3,9 kOhm 10 kOhm, C1,2 statt 47 µF 100µF, je zwei LED parallel, Poti gecancelt. Blinkt mit knapp 1 Hz, wunderbar weicher Übergang mit "Nachglühen" der LEDs.
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