Alles rund um Computertechnik, LEDs, und und und....
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Roter Pfeil
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von Roter Pfeil » Montag 5. März 2007, 12:55
Guten Tag
Könnt ihr mir sagen ob es vorkommen kann, dass beim löten der SMD-LEDs (Bauform 0603) einige zerstört werden?
Vielen Dank
Roter Pfeil
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martin
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von martin » Montag 5. März 2007, 13:02
Ja, wenn du zu heiss und/oder zu lange an den LEDs rumbrätst können sie sogar sehr schnell zerstört werden.
Was für einen Lötkolben benutzt du denn?
Martin (der Z-Bahner) Moderator am Stammtisch und in den Foto-Foren
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Roter Pfeil
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von Roter Pfeil » Montag 5. März 2007, 20:11
Ich sage lieber nicht was für einen ich habe......
Er hat eine sehr dicke Spitze, 30Watt Lötkolben.
Was wäre ein idealer Lötkolben, und was für eine Löttemperatur?
Roter Pfeil
Zuletzt geändert von Roter Pfeil am Dienstag 10. Juli 2007, 19:10, insgesamt 1-mal geändert.
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franz
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von franz » Montag 5. März 2007, 21:08
Hallo,
Ich löte smd mit dem ERSA Tip 260, der hat 16W. Wichtig ist vor allem kurz löten und daß die Spitze klein genug ist.
Kurz löten heißt: hin - weg (<1s).
Spitze klein heißt: Bleistiftspitze, meine ist aber nicht mehr die 1,1mm von früher...
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Dizzyboy
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von Dizzyboy » Montag 5. März 2007, 21:11
Laut Hersteller 260 °C für ca. 2 Sekunden.
Ich habe bislang 0,8 mm Spitzen verwendet, und bin nun auf 0,2 mm umgestiegen. Damit lassen sich auch die 0402er prima verlöten.
Gruß Sven
Was dem Dizzy zu verrückt ist, muß erst noch erfunden werden.
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martin
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von martin » Montag 5. März 2007, 21:42
Roter Pfeil hat geschrieben:30Watt Lötkolben.
Ein ungeregelter 30 Watt Bräter, da grenzt es schon an ein Wunder, dass wenigsten einige LEDs heil geblieben sind.
Eine regelbare Lötstation mit feinster Spitze und 260-280° sind ideal.
Martin (der Z-Bahner) Moderator am Stammtisch und in den Foto-Foren
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Harry
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von Harry » Montag 5. März 2007, 22:24
martin hat geschrieben:...ein ungeregelter 30 Watt Bräter, da grenzt es schon an ein Wunder, dass wenigsten einige LEDs heil geblieben sind...
Na ja, ich habe einen ungeregelten 25 Watt Ersa Multitip... und keinerlei Probleme damit, SMDs zu löten.
Wie Franz schon sagte: kurz löten, darauf komm es an.
Viele Grüße
Harry
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Roter Pfeil
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von Roter Pfeil » Dienstag 6. März 2007, 13:04
Danke für die Ausführungen. Ich werde mir jetzt schleunigst einen neuen Lötkolben oder eine neue Lötstation anschaffen!!!!!!
Roter Pfeil
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Mr. E-Light
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von Mr. E-Light » Dienstag 6. März 2007, 15:14
Tja, meine Lötstation hat sich vor drei Tagen verabschiedet (oder ist es "nur" das Heizelement des Lötkolbens, kann ich selber so nicht rausfinden), nun bin ich wieder mit meinem alten 220 V - 15 W "Eisen" dran: der scheint deutlich wärmer als 275° zu werden (hatte ich bei der Station eingestellt), aber wenn man - wie oben schon gesagt - schnell genug ist, passiert gar nichts! Wie von mir selber oft erwähnt benutze ich auch für gewöhnlich "Löthonig" (heißt so), damit reduziert sich die Lötzeit auf ein absolutes Minimum (und die Lötstelle selber wird auch feiner)!
Es gibt allerdings LEDs, die so extrem empfindlich sind, dass die schon allein vom genauen hinschauen kaputt gehen (ich hatte da mal ein paar ganz flache weiße 0805er bekommen, die waren kaum wirklich zu verarbeiten, so schnell haben die sich beim Löten zerlegt...!).
Gruß
Ralf
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.Patrick.
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von .Patrick. » Dienstag 6. März 2007, 18:14
Moin,
Ein ungeregelter 30 Watt Bräter, da grenzt es schon an ein Wunder, dass wenigsten einige LEDs heil geblieben sind.
Wenn man lange genug "übt", dann klappt das sogar mit einem 60W-Lötkolben
Damit habe ich angefangen, Lötspitze halb so breit wie ein Finger und 60W (stand jedenfalls drauf und noch mit Holzgriff), der war noch aus guten alten Zeiten meines Vaters bis einmal die Heizung sich verabschiedet hat.
Aber überlebt hat recht viel, was aber nicht heissen soll, das man das machen sollte (auch SMD)
Aber mittlerweile habe ich ich auch schon den 2ten 15Watter.
Gruß
Patrick
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Patrick
Meine Originalen & selbst gebaute CarSystem-Fahrzeuge mit Licht, Modellbahn oder Elektronik:
www.dcg.carsystems.de.be
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franz
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von franz » Dienstag 6. März 2007, 18:38
.Patrick. hat geschrieben:Lötspitze halb so breit wie ein Finger und 60W (stand jedenfalls drauf und noch mit Holzgriff)
Ja, ja, was es nicht alles gibt. Mancher will sich keinen anständigen Lötkolben leisten
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und nimmt lieber einen
ALDI-Pizza-Ofen oder
ein altes Bügeleisen.
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günni
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von günni » Dienstag 6. März 2007, 19:01
Moin,
ich rate zu einer guten Lötstation. Bei mir steht die von Weller.
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claus
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von claus » Dienstag 6. März 2007, 19:46
Ich habe eine Billige geregelte Lötstation von Conrad Hausmarke.
Damit habe ich auch schon mal smd IC´s gelötet. Ich demnächst mal mit SMD LED´s für die Wagenbeleuchtung in HO anfangen.
Meint Ihr das geht damit mit einer kleinen Lötspitze? Wenn ja wie groß sollte die (für Anfänger) sein und was für LED grössen sollte ich dafür nehmen.
Ich hab noch nicht im Froum zu diesem Thema gesucht sondern bin jetzt grade auf dne EIntrag hier gestossen.
Gruß
Claus
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gr!!!t!ng
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von gr!!!t!ng » Mittwoch 11. April 2007, 00:42
Hi
Ich löte mit einem 30W Lötkolben und ca. 5mm breiter Spitze alle meine LEDs, auch 0402 hab eigentlich keine Probleme. Das einzige problem dass ich manchmal habe ist dass die LEDs am Lötkolben hängen bleiben, aber das kommt dann meist daher, dass der Tesafilm schon nichtmehr klebt wegen zu vielem Lötfett...
Ich denke mit ein bisschen Übung bekommt man es mit
fast allen Lötkolben hin
Gruß Felix
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Christian Schoenwitz
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von Christian Schoenwitz » Mittwoch 11. April 2007, 04:59
Ich Benutzt du extra Lötfett? Oder meinst du das Flussmittel im Lötzinn. Extra Lötfett würde ich zum löten von LEDs nicht verwenden. Achja und die LEDs die an der Lötspitze kleben bleiben, die würde ich nicht weiter verwenden, denn es ist sehr warscheinlich das diese dann nur noch eine sehr eingeschränkte Lebensdauer haben.
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Roter Pfeil
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von Roter Pfeil » Mittwoch 11. April 2007, 05:31
Hallo
So, jetzt hab ich mir schon einen neuen 15W Lötkolben angeschafft.
Geht doch viel besser!
Roter Pfeil
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gr!!!t!ng
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von gr!!!t!ng » Mittwoch 11. April 2007, 10:16
Ja ich benütze extra Lötfett! Wenn die LEDs am Lötkolben hängen bleiben verwende ich sie natürlich nicht weiter sondern nehm ne neue
Gruß Felix
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Harry
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von Harry » Mittwoch 11. April 2007, 10:25
Moin Felix,
ich hoffe, Du nimmst spezielles Lötfett, wie es das auch für Elektronikbauteile gibt. Das übliche aus dem Baumarkt ist für Dachrinnen usw. und stark säurehaltig und nicht für Elektronik geeignet.
Elektroniklötzinn hat eine Seele aus Kolophonium, es dient als Flussmittel und macht den Gebrauch von Lötfett überflüssig. Man kann, muss aber nicht, die Reste mit Brennspiritus entfernen.
Viele Grüße und viel Erfolg
Harry
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gr!!!t!ng
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von gr!!!t!ng » Sonntag 15. April 2007, 14:30
hm ich denke es ist spezielles Elektronik Lötfett. auf der dose steht es ist Flußmittel zum Weichlöten....
Ob mein Lötzinn die von dir erwähnte Seele aus Kolophonium hat weiss ich nicht...Hat die jeder Lötzinn?
Gruß Felix