Steigung und Rauchgenerator

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Toba

Steigung und Rauchgenerator

Beitrag von Toba » Donnerstag 11. Juni 2009, 12:53

Hallo Modellbahner, ich hab da mal ein paar Fragen! (Ich fahre Märklin/Ho)

1.Kann man in jede Dampflok einen Rauchgenerator einbauen, oder geht das nur bei bestimmten?

2.Ich baue eine Bahnstrecke auf einen Berg hinauf und habe schon erfahren, ocdas die Steigung max. 4% haben sollte. Aber wie lang sollte der Übergang von dem noch geraden Gleis bis zum Gleis so in einer Höhe von einem Zentimeter haben?

3.Wenn die Strecke eine Steigung von 3-4% hat und ich eine Kurve machen möchte, geht das so oder sollte ich die Strecke erst wieder ein bisschen abflachen lassen?

Ich bedanke mich schon mal im Vorraus....

Die Krake

Beitrag von Die Krake » Donnerstag 11. Juni 2009, 14:11

Moin,

Bei der zweiten Frage kann ich dir Helfen.

Wenn du das Ganze mit sinus rechnest, muss die Strecke vom Übergang bis zu einer Höhe von einem cm gerundet 14,3cm lang sein. :D

3. ich habe jetzt keine Eisenbahn sondern nur eine Kirmes :?: . Aber ich würde es etwa auf 2% Steigung reduzieren.

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Beitrag von Oysos » Donnerstag 11. Juni 2009, 15:45

Moin,

zur ersten Frage kann ich dir leider auch nicht helfen.
Die Krake hat geschrieben:Wenn du das Ganze mit sinus rechnest, muss die Strecke vom Übergang bis zu einer Höhe von einem cm gerundet 14,3cm lang sein.
Die Rechnung würde mich interessieren!

Nach Verhältnisrechnung bzw. zweitem Strahlensatz ist die Strecke bei einer Steigung von 4 cm pro 100 cm nach 25 cm auf 1 cm gestiegen.

Die Frage bezog sich hier glaube ich aber eher auf die Rundung, die zwischen Ebene und Steigung sein muss.

Edit (hat gerechnet):
Wenn man den Übergang zwischen Ebene und Steigung als Kreisausschnitt betrachtet, und vorgibt, dass ein Kreis gesucht wird, der an einer bestimmten Stelle die Höhe 1 cm und die Steigung 4/100 hat, so kommt heraus, dass diese Stelle bei 50 cm liegt. Da dies aber nicht zweckmäßig ist, reicht vermutlich schon ein erheblich kürzerer Übergang.

Gruß
Hannes

Die Krake

Beitrag von Die Krake » Donnerstag 11. Juni 2009, 19:16

Also so wie ich das aus der Frage heraus gelesen habe, handelt es sich um eine Gerade, um 4% ansteigende Strecke. Wenn ich mir das Vorstelle, sieht das bei mir wie ein Dreieck aus, das einen rechten Winkel hat.
Habe mich leider etwas verechnet, weil ich dachte 4% = 4°.

Muss nochmal nachrechnen. Hier mal eine Zeichnung:
Bild

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Re: Steigung und Rauchgenerator

Beitrag von HaNull » Donnerstag 11. Juni 2009, 19:54

Hallo!
Toba hat geschrieben:1.Kann man in jede Dampflok einen Rauchgenerator einbauen, oder geht das nur bei bestimmten?
Viele Loks sind für Rauchgeneratoren vorbereitet (in der Regel Dampfloks, aber auch eine Ellok von Märklin). Da muss der Rauchsatz dann nur eingesteckt werden.
Märklin gibt (normalerweise) im Katalogtext und in der Lokbeschreibung an, welcher Rauchsatz eingesetzt werden kann.

Es gibt Loks, die nicht vorbereitet sind - aber einige Bastler schaffen es dann doch, mittels Bohrer und eigener Verkabelung einen Rauchsatz einzubauen.

In manchen Loks ist einfach nicht genug Platz dafür.
████████   Gruß aus NRW
████████   Thomas
████████   Multi-MISTler: 1. Siegburg (RSK) - 2. Köln rrh. - 3. Rheinbreitbach

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Beitrag von Oysos » Donnerstag 11. Juni 2009, 20:19

Moin,

zur Bergfrage:
Skizze:
Bild
Ich dachte, die Frage bezieht sich auf den Übergang.
Zur Berechnung von s aus h und umgekehrt nimmt man den zweiten Strahlensatz bzw. Verhältnisrechnung, zur Berechnung von l aus s und h nimmt man Pythagoras, zur Berechnung des Übergangs nimmt man höhere Mathematik (oder rohe Gewalt zum Biegen des Sperrholzes)

Gruß
Hannes

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Re: Steigung und Rauchgenerator

Beitrag von Lokomopfeife » Freitag 12. Juni 2009, 04:09

Toba hat geschrieben: die Steigung max. 4% haben sollte. ....
.. also max. 3 % und nicht mehr .... in den Kurven wenn möglich waagerecht oder nur mit 1 %

cab
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Beitrag von cab » Freitag 12. Juni 2009, 07:30

Wie Oysos so schön skizziert hat, kann man die Frage nach der Länge zwischen der Ebene und der Steigung variabel halten. Ist der Übergang zu kurz bricht das Gleis und man hat einen Knick. Je länger der Übergang desto weicher der Übergang zur Steigung. Also Probieren und die Ausrundung dem Trassenbrett und seiner Elastizität überlassen. Aber 25-35cm Übergang sollten für 1cm schon brauchbar sein. Ich hoffe geholfen zu haben.
Fehler sind menschlich, aber wer richtigen Mist bauen will, braucht einen Computer!

Toba

Beitrag von Toba » Freitag 12. Juni 2009, 14:41

Vielen Dank für eure Tipps! So wie
Oysos meine ich es auch. Ich kam noch gestern Abend dazu Steigungstest durchzuführen und weiß jetzt wie ich es mache (habe aber noch nicht abgemessen)
Da meine Dampflok nur in einem Karton ohne jegliche Beschreibung war, schaue ich mal auf der Märklinseite nach.

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Re: Steigung und Rauchgenerator

Beitrag von Moba-Manu » Montag 2. November 2009, 17:38

Lokomopfeife hat geschrieben:
Toba hat geschrieben: die Steigung max. 4% haben sollte. ....
.. also max. 3 % und nicht mehr .... in den Kurven wenn möglich waagerecht oder nur mit 1 %

So ein Blödsinn, bei meiner Piko geht das auch mit 3-5% in der Kurve.


Frage: Ist es möglich, bei Märklin M-Gleis eine Steigung von 4,5% zu verbauen, sodass die Loks den Berg hochkommen?

danke, Moba-Manu

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Beitrag von Marsupilami » Montag 2. November 2009, 17:46

Die Lok ist bei Märklin nicht das Problem - die schafft noch viel mehr - sondern das Gewicht der Wagen hinter der Lok, die zieht es bei zu starker Steigung einfach nach innen.

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Beitrag von Moba-Manu » Montag 2. November 2009, 19:27

aber eigentlich gehts, oder?
Wenns nicht zu viele Wagen sind?

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Re: Steigung und Rauchgenerator

Beitrag von Lokomopfeife » Montag 2. November 2009, 22:10

Moba-Manu hat geschrieben: So ein Blödsinn, bei meiner Piko geht das auch mit 3-5% in der Kurve.
so ein Oberklugscheißer .. wie du :shock:
natürlich kannst du auch deine Eisenbahn mit 30-50 % Steigung fahren lassen ..
dann ist es eben eine Zahnradbahn :twisted:

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Beitrag von butz » Montag 2. November 2009, 23:09

Ich hab zum Teil auch zu große Steigungen verwendet, aber mit etwas Experimentieren bekommt man das auch sehr sicher zum Laufen... sind teilweise glaube ich sogar über 7%.

Einziger Nachteil, den ich bisher festgestellt habe: Bei einigen Fahrzeugen machen die Haftreifen das nicht lange mit.

Und man sollte natürlich mit Lastregelung fahren, ansonsten ist man ständig nur am nachkorrigieren.

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