Tams Funktionsinverter FI-1 wird heiß

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Neudabei

Tams Funktionsinverter FI-1 wird heiß

Beitrag von Neudabei » Donnerstag 17. Dezember 2009, 14:45

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem mit einem TAMS Funktionsinverter FI-1:

Der Baustein ist in einen Steuerwagen eingebaut und wird von einem ESU
LokPilot Fx V3.0 angesteuert (Betrieben mit einer Märklin Mobile Station).
Die verwendeten LEDs und Vorwiderstände stammen aus dem TAMS-Beleuchtungs-Umbauset.
Es funktioniert auch alles einwandfrei und die LEDs wechseln ihre Farbe bei Vorwärts- bzw. Rückwärtsfahrt - habe nun aber bemerkt, daß die Platine heiß wird. Da die LEDs korrekt leuchten, gehe ich nicht davon aus, daß irgendetwas falsch angeschlossen ist.
Ich hatte den Verdacht, daß der Baustein defekt ist und habe den anderen aus dem Set eingelötet – aber es hat sich nichts geändert. Es funktioniert alles bestens, aber der Baustein wird ziemlich heiß. Habe nun einen Widerstand mit 1kOhm vor den Inverter in die
U+ Zuleitung gelötet und das Problem ist beseitigt (LEDs werden zwar etwas dunkler, aber immer noch ausreichend hell. Es könnte jetzt natürlich auch noch der LED-Vorwiderstand reduziert werden).
Das mit dem Vorwiderstand ist natürlich nur eine Notlösung, damit der Inverter nicht bald in Rauch aufgeht.
Hatte dieses Problem schon mal jemand? Auf Anfrage bei der Fa. Tams erhielt ich auch keine aufschlussreiche Antwort. Die Verdrahtung habe ich schon mehrmals überprüft – und vermutlich wäre bei einer falschen Verdrahtung auch die Funktion nicht gegeben, oder?
Liefert der ESU-Ausgang evtl. eine zu hohe Spannung oder Frequenz der gepulsten Gleichspannung?

Wäre super, wenn jemand eine Idee hätte!
Vielen Dank schon mal!

Grüße
Torsten

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gwolfspe
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Re: Tams Funktionsinverter FI-1 wird heiß

Beitrag von gwolfspe » Donnerstag 17. Dezember 2009, 15:20

Hallo
an falsch angeschlossen glaube ich nicht, da ja alles funktioniert wie es soll.
Der Vorwiderstand in der Versorgungsleitung bewirkt, wie du festgestellt hast, nur eine schwächere Lichtausbeute bei den LEDs. Messe die Gesamtstromaufnahme in der Leitung vom Decoder zun Inverter. Entscheident dürften die Vorwiderstäde zu den LEDs sein. Sollten lt. TAMS Bed.Anl. 1,5 K-Ohm betragen.
Der ESU-Decoder liefert auch keine größere Spannung und schon gar keine Frequenz als ca. 20 Volt Gleichspannung und darauf ist die die Inverterschaltung bemessen.
Ich hätte so gerne eine elektrische Eisenbahn, wenn nur das mit dem Scheiß Strom nicht wäre.

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