Zufallsgenerator selber bauen

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Gast

Zufallsgenerator selber bauen

Beitrag von Gast » Mittwoch 22. August 2007, 17:30

Hallo

ich möchte mir gerne so einen Zufallsgenerator selber bauen, der wie die Rdarfalle Artikel-Nr.: 244059 - 62 von http://www.conrad.de funktioniert. Die Radarfalle finde ich ziemlich teuer und wollte deshalb mal wissen, was für Bauteile man dafür braucht und ob das jemand weiß. Außerdem möchte ich wissen ob man sie auf so eine Platine bauen muss oder ob man auch löten kann und ob man sowas überhaupt selber bauen kann und des dann auch funktioniert.
Lohnt sich der Aufwand dann überhaupt noch oder ist es billiger die Radarfalle fertig zukaufen???

Hoffe auf Antwort und das es keine blöde Frage ist.

MfG NOB ER 20

RainerS

Beitrag von RainerS » Mittwoch 22. August 2007, 19:38

Hallo,

wenn Du einen PIC programmieren kannst, dann kannst du es nachbauen.

Was die einzelnen Bauteile kosten, kann man(n) sich leicht zusammen rechnen, wenn man die Bedienungsanleitung des Artikels genau liest, dort sind alle Bauteile aufgeführt.

Ich halte den Preis persönlich bei den beschriebenen Funktionen, wie steuern einer Stoppstelle, eines Abzeiges, der Polizeikelle, Blitzlicht, usw. für vollkommen angemessen.

Wenn man nur einen sporadischen Blitz haben will, dann ist das Teil etwas unterfordert. Hier könnte man mit einem Zähler, einem Reedkontakt und einer monostabilen Kippstufe einen Blitz auslösen ohne weitere Funktionen

Gruss
Rainer

Gast

Beitrag von Gast » Mittwoch 22. August 2007, 20:12

Hallo

ich bräuchte einen Zufallsgeneraor um immer zufällig ein Auto abbiegen zulassen und es erschien mir zu teuer dafür 30 Euro auszugeben. Die Radarfalle würde dann spätestens das 9. Auto abbiegen lassen. So etwas brauche ich. Gibt es sowas auch billiger zuhaben????

MfG NOB ER 20

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günni
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Beitrag von günni » Mittwoch 22. August 2007, 20:23

Moin,
Rainer hat es doch schon geschrieben. Das ist nun mal so.
Arbeit kostet Geld und keiner arbeitet um sonst.

Gast

Beitrag von Gast » Mittwoch 22. August 2007, 20:39

ja ich hoffte nur das es andere billigere Bauteile gibt mit denen man sowas bauen kann. Aber dann wohl nicht so billig.

MfG NOB ER 20

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Beitrag von kiruna » Mittwoch 22. August 2007, 22:43

Kauf Dir eine Lochrasterplatine und ein paar TTL- oder CMOS-IC's mit diversen Bauteilen und Du kommst mit 30 Euro hin.
Ohne Kenntnisse über die Funktion der Bauteile vergiß es lieber gleich, und kauf Dir ein Fertigmodell.

Ist nicht böse gemeint, aber 'saubillig' geht nur , wenn man sich in die Materie einarbeitet.

Gruß, Thomas
märklin H0 - iTrain 4.x - MM+DCC
Ein Leben ohne Modellbahn ist wie Tofuwurst und alkoholfreies Bier!

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Beitrag von günni » Mittwoch 22. August 2007, 23:17

NOB ER 20 hat geschrieben:ja ich hoffte nur das es andere billigere Bauteile gibt mit denen man sowas bauen kann. Aber dann wohl nicht so billig.

MfG NOB ER 20
OK, dann hast Du die Bauteile und z. B. 26€ ausgegeben, dann stellst Du fest,
das ist nicht das was Du kannst, oder willst. Wo ist da die Ersparnis?
Ich hab nur ein klein wenig Ahnung von Elektronik, aber ich stehe auf dem
Standpunkt, warum soll ich mir Mühe mit der Entwicklung und dem Bauen
machen, wenn es das was ich will, für einen vernünftigen Preis schon gibt.

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franz
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Beitrag von franz » Donnerstag 23. August 2007, 12:30

Hallo NOBi,

ich finde Geld sparen und selber bauen wollen eine gute Motivation. (Elektronik)Kenntnissse eignet man sich eben nur an, wenn man sie für etwas braucht. Ich habe Elektronik auch bei LEDs braten gelernt...

Die Tamsschaltung kannst Du nicht so einfach nachbauen. Zwar sind da nur ein paar Bauteile für wenige Euro drin, aber das Knowhow (und die Entwicklungsarbeit, die man bezahlen muß) steckt in dem Programm, das auf dem Microcontroller läuft.

Ich habe mal nach gegoogelt, und das gefunden:

- Irgendwo war der Vorschlag, eine Zeitschaltuhr mit Zufallsprogramm zu verwenden (Typ Einbrecherschreck). Hängt wohl von den Intervallen ab. Könnte aber gehen: Altes Netzteil dran, daran die Weiche.

- Ein anderer Vorschlag war, aus diskreter Logik einen Zähler bauen (bei Dir mit 9 Zuständen) und den mit einem hochfrequenten Takt anzusteuern. Dann legtst Du den hohe Takt via einen Reed-Kontakt, der von Deinem Auto betätigt wird, auf den Zähler. Da der REED jedes Mal etwas unterschiedlich lange betätigt wird, ist der Zählerstand nach Vorbeifahren absolut zufällig.

Also billiger und lustiger ist Selbstbau, aber nicht einfacher...
Grüße, Franz

Avatar: MAN-Zugmaschine der Ottensener Industriebahn. Foto: Dr. Ullrich Huckfeld.

Gast

Beitrag von Gast » Donnerstag 23. August 2007, 13:28

Hallo

danke für die Tipps.

Vielleicht kommen ja noch mehr Beiträge.

MfG NOB ER 20

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Beitrag von Oysos » Donnerstag 23. August 2007, 19:19

Moin,

mir kam spontan die Idee, zwei Timer (zB 555 in "Blinkerschaltung") mit unterschiedlichen Schaltzeiten zu verwenden. Dann kannst du kombinieren: Zum Beispiel, wenn ein Auto kommt und beide Timer am Ausgang Strom liefern, biegt das Auto ab, sonst nicht.
Parallel dazu einen Zähler, dann Zähler und "Zufallsgenerator" logisch kombinieren: wenn Zähler >=9, auf jeden Fall abbiegen; wenn Auto abbiegt, Zähler auf null usw...

Code: Alles auswählen

Zustandstabelle
Auto kommt | Timer1 | Timer2 | Zähler >= 9 | Ereignis
FALSCH     | FALSCH | FALSCH | FALSCH      | Nichts
...
WAHR       | FALSCH | FALSCH | FALSCH      | Timer +1
WAHR       | WAHR   | FALSCH | FALSCH      | Timer +1
WAHR       | FALSCH | WAHR   | FALSCH      | Timer +1
WAHR       | WAHR   | WAHR   | FALSCH      | Abbiegen, Timer auf Null
WAHR       | FALSCH | FALSCH | WAHR        | Abbiegen, Timer auf Null
WAHR       | WAHR   | FALSCH | WAHR        | Abbiegen, Timer auf Null
WAHR       | FALSCH | WAHR   | WAHR        | Abbiegen, Timer auf Null
WAHR       | WAHR   | WAHR   | WAHR        | Abbiegen, Timer auf Null

Logik:

wenn (Auto kommt) dann
{
    wenn ((Timer1) UND (Timer2)) ODER (Zähler >= 9)) dann
    {
        Abbiegen, Timer auf Null
    }
    sonst 
    {
        Timer +1
    }
}

Müsste so stimmen, habs aber nicht getestet.


Das ganze dürfe mit günstigen Bauteilen zu realisieren sein, Elektronikkentnisse vorausgesetzt. (TTL oder C-MOS Logik)

Gruß
Hannes

Gast

Beitrag von Gast » Freitag 24. August 2007, 14:35

Hallo

danke für den tollen Tipp, ist aber für mich noch zu kompliziert. Ich werde es später (wenn ich älter bin und es verstehe und es in der Schuel kriege oder so :wink: ) mal realisieren. Klingt aber vielversprechend.

MfG NOB ER 20

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Beitrag von kiruna » Freitag 24. August 2007, 15:33

Hallo NOB ER 20,

ich weiß nicht, wie gründlich das Thema Elektronik in der heutigen Schulzeit vermittelt wird. Bei unseren Söhnen haben wir in einigen Bereichen feststellen müssen, daß vieles vom 'Können' und 'Wollen' des Lehrpersonals abhängt.

Ich selbst habe mir im Konfirmationsalter einen Philips-Experimentierkasten gekauft und damit als Einzelkämper meine ersten Erfahrungen gesammelt.

Wenn Du Interesse an der Elektronik hast, fange ruhig damit an. Die Anleitungen in den Experimentierkästen sind schon lange keine 'Chinesischen Fachbücher' mehr, wie zu meiner Zeit.

Gruß, Thomas
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funcar
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Beitrag von funcar » Samstag 25. August 2007, 10:03

NOB ER 20 hat geschrieben:Hallo

danke für den tollen Tipp, ist aber für mich noch zu kompliziert. Ich werde es später (wenn ich älter bin und es verstehe und es in der Schuel kriege oder so :wink: ) mal realisieren. Klingt aber vielversprechend.

MfG NOB ER 20
Hallo, erstmal fragen oder so, und weil es nicht billig genug ist oder zu kompliziert wird es gleichmal hingeschmissen.
Zu was haben sich die Leute hier den Kopf zerbrochen und Zeit geopfert um die Antworten zu schreiben :?: :?: :?:
Wieviel möchtest du dafür ausgeben? 2 Euro oder gar 5 Euro?
Auch wenn ich mich bei einigen unbeliebt mache, mich ärgert so was.
In der Schule sollte mal unterrichtet werden, wie Preise entstehen und was alles dazugehört um ein Produkt auf den Markt zu bringen.
Bei den meisten Produkten für die Modellbahn wird mittlerweile ein Microprozessor verwendet.
Jetzt denken die meisten, so ein Chip + die restlichen Bauteile kosten ja nur ein paar Euro, wieso muß
ich dann soviel dafür bezahlen. Das geht doch viel billiger, wenn ich es selber mache.
Klar geht das :!:
Wenn jemand Spaß und Lust am Programmieren hat so ist das kein Problem.
Man setzt sich ein paar Wochen hin und programmiert, testet, beseitigt Fehler usw.
Der Lerneffekt ist aber dabei hoch, und nach einiger Zeit und Erfahrung ist man in der Lage hier im Forum anderen zu helfen.
Wer das nicht kann, muß wohl oder übel das Produkt kaufen, oder sich was anderes/eigenes einfallen lassen. Ob das billiger ist, ist zu bezweifeln.

Viele Hersteller produzieren Gott sei dank noch nicht in China und behalten die Arbeitsplätze in Deutschland.
Ich denke doch, daß NOBER20 nach der Schule eine Lehrstelle haben will oder studieren möchte und danach einen Arbeitsplatz mit guter Bezahlung sucht.
Wo sollen die Jobs herkommen, wenn jeder nur kopiert, saubillig einkauft und zur G..z ist g... Mentalität greift?
Die billigen Produkte kommen alle aus Fernost, meistens aus China.
Keiner möchte hier umsonst arbeiten, auch nicht NOBER20 denke ich.
Also muß auch der Entwickler, der Produzent, der Händler, der Verkäufer, die Post usw. seinen Teil vom Endpreis abbekommen.

Ein schönes und sonniges Wochenende wünscht Euch
Matze
Dem Regen entfliehen, in den Süden ziehen...

Gast

Beitrag von Gast » Samstag 25. August 2007, 19:51

Hallo

ich habe nur mal nach einer Möglichekeit gefragt, ob man sich die einen Zufallsgenerator selber bauen kann. Woher sollte ich denn wissen, dass man dabei programmieren muss oder viele Elektronik-Kenntnisse braucht:?: :?: :?: :?: :?: :twisted: Kannst du mir das mal sagen????Ich will auch keinem Menschen in Deutschland einen Arbeitsplatz nehmen, indem ich mir einen Zufallsgenerator selber baue. Ein Forum ist dafür da, um Fragen zustellen und von den daraus folgenden Lösungen zulernen. Meine Frage war, ob es auch woanders Zufallsgenerator zukaufen gibt und ich nicht die Radarfalle nehmen muss, bei der ich dann nicht mal alle Funktionen nutzen würde und das wäre dann wieder Energie-, Arbeits- und auch Materialverschwendung!!!!In der Zeit könnte man auch was aneres herstellen.Hätte ich wissen müssen, dass 30 Euro für die Radrfalle von Conrad angebracht sind und dass man sich für nicht weniger Geld einen Zufallsgenerator bauen kann???? :?: :twisted: :twisted: :twisted: Ich schmeiße es auch nicht, nur im Moment habe ich noch nicht genug Kenntnisse von Elektronik oder so um was zu "programmieren". Es ist ja schön, wenn du soviel Ahnung von Elektronik, Programmieren ,Herstellung von Radarfallen-Chips, wie Preise entstehen oder Mikroprozessoren hast. Nur habe ich es leider nicht, denn ich bin auch noch sehr jung und habe noch viel vor!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Solche Fragen werden in diesem Forum übrigens öfter gestellt, kannst denen dann ja auch mal deine Meinung sagen :twisted: :P :lol: :wink:

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Beitrag von VT_340 » Sonntag 26. August 2007, 17:42

@ NOB ER 20
Anstatt dir selber zuzugestehen dass du selber noch (zu) jung fürs Programmieren bist fange doch JETZT an dich zu Informieren. Suche mal nach "AVR Programmierung" bei google. Es gibt viele einfache Einsteiger Erklärungen.

Gruss

Alex
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Beitrag von Oysos » Sonntag 26. August 2007, 17:58

Moin,

@Matze und NOB ER 20: ma gaaanz locker bleiben :-)

@NOB ER 20 und Alex: gleich mit einem Mikrocontroller einsteigen? Warum nicht Grundlagen z.B. mit Kosmos elektronik-Kästen lernen? Hab ich so gemacht.

Viele Elektronikkentnisse sind eigentlich nicht nötig, Ohmsches Gesetz und was die Bauteile machen ist bestimmt nötig, aber richtig rechnen und so macht man wohl erst wenns professioneller wird.


Zum Thema Schule: In der 10. Klasse (Gymnasium, Schleswig Holstein) haben wir das Ohmsche Gesetz und Elektronik gemacht. Besprochen wurden Spannung, Strom, Widerstand, Parallel- und Reihenschaltung, Kondensator, Diode, Transistor.

Dabei haben wir einen einfachen Stromkreis mit Transistor als Schalter aufgebaut und in Gruppen Bausätze (Blinker, Hupe etc.) aufgebaut. Verstanden haben das nur seeehhr wenige...

Mal schauen ob der Physik LK das Thema noch mal aufgreift, ansonsten hilft nur Selbststudium (experimentieren, lesen, ausprobieren) oder Studieren (Elektrotechnik).

Gruß
Hannes

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Kai Eichstädt
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Beitrag von Kai Eichstädt » Montag 27. August 2007, 02:49

Oysos hat geschrieben:Mal schauen ob der Physik LK das Thema noch mal aufgreift, ...
Moin,

vor gut zwanzig Jahren habe ich das auch mal gehofft, wurde dann aber enttäuscht...

Gruß
Kai

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Beitrag von Oysos » Sonntag 2. September 2007, 09:25

Moin,
Kai Eichstädt hat geschrieben: vor gut zwanzig Jahren habe ich das auch mal gehofft, wurde dann aber enttäuscht...
Hat sich nicht geändert.
Der Lehrplan (bzw -korridor wg. Zentralabitur) ist: elektrische Ladung und Felder, Wellen/Akustik, Quantenphysik/Licht

Also zu ziemlich keine Chance auf Elektronik ...

(bin ja froh, dass wir mit 13 Schülern überhaupt einen Physik-LK bekommen haben)

Edit()
{
Um Missverständnissen (welche schon aufgetreten sind ;-) )vorzubeugen:
Der Lehrplan bezieht sich auf Schleswig-Holstein, Physik-LK, Zentralabitur,
Abiturjahrgang 2009. (http://www.lernnetz-sh.de/)
}

Hannes

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