Schleiferwagen

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lostinthestars

Schleiferwagen

Beitrag von lostinthestars » Samstag 26. März 2016, 20:06

Hallo Zusammen,

wie ich bei meinen Besuchen bemerkte, und auch im Forum genannt wird, sind in einigen Zügen (u.a. der Shell-Tankwagen-Zug) Schleiferwagen als zusätzliche Stromzufuhr direkt hinter der Lok eingestellt. Frage: Welcher Schleifer für 3L wird benutzt, und wie ist er am Drehgestell befestigt (zB Tankwagen-Zug)?

Präzisierung: Es geht um 4-achsige Güterwagen.
Viele Grüße
lost

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franpierre
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Re: Schleiferwagen

Beitrag von franpierre » Montag 5. September 2016, 20:44

Hallo Iost

Wieso ausgerechnet an einem -meistens eh kurzen- Drehgestell festmachen? Die Räder sollten möglichst "unbeschwert" über allerhand Apparate rollen... Paradoxal muss Gewicht einen gewissen Druck gegen die Federkraft des Schleifers ausüben. Dazu würde ich anmerken, dass 2-Achser genauso gut herhalten könnten und einfacher nachzurüsten wären.
Nicht vergessen: an dieser Stelle sucht man allfälligen Betriebstörungen vorzubeugen oder auch Platz für Zusatzfunktionen (Event. Zug-Schlusslicht einzubauen. Auf einer solch <immensen> Anlage fallen wohl unzählige Kompromisse kaum noch auf.

Klar: das betroffene Fahrzeug muss den OP durchlaufen. Ein Opfer wird verlangt. Narben sieht man z.B. unter Selbstentlade-/Tiefladewagen weniger. Wegschauen wäre auch nicht falsch. :wink:

Grüsse aus dem Bastelzimmer.

François

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Maik Costard
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Re: Schleiferwagen

Beitrag von Maik Costard » Dienstag 6. September 2016, 06:56

Moin, normalerweise nehmen wir den 7175 von Märklin. Das hat aber etwas mit dem hohen Verschleiß bei uns zu tun. Für den Privatgebrauch sind die kurzen Flüsterschleifer von Brawa oder Roco sehr gut geeignet. Als Wagen sind die Drehgestellwagen von Piko am besten geeignet, weil man dort nur ein Loch bohren muß. Bei allen anderen Herstellern muß man sich etas basteln, damit man eine Fläche bekommt, an dem man den Schleifer festschrauben oder kleben kann.Auch zweiachsige Wagen sind geeignet, dort kommt es aber auf den ABstand der Achsen an. Je größer der Achsstand wird, um so größer wird die Gefahr, daß auf Weiche und engen Kurven der Schleifer von den Pukos abrutscht und der Wagen entgleist.
Schönen Gruß
Maik
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lostinthestars

Re: Schleiferwagen

Beitrag von lostinthestars » Sonntag 11. September 2016, 17:48

Hallo Maik,

danke für die Info, ich werde es probieren. Grund der Anfrage ist, daß ich einige 2L-Loks besitze, welche ich dann mittels einer stromführenden Kupplung versorgen will, anstelle einen Schleiferumbau vorzunehmen. Mittels Jumpern oder Minischiebeschaltern soll dann der Betriebsmodus wählbar sein.

Viele Grüße
lost

lostinthestars

Re: Schleiferwagen

Beitrag von lostinthestars » Sonntag 11. September 2016, 17:51

Hallo Francois (keine Cedille verfügbar),

ja, in meiner Epoche (iv und neuer) würde auch ein 2-Achser funktionieren. Muß mal bei Tante M schauen, was dort für Güterwagen angeboten wird.

Viele Grüße
lost

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franpierre
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Re: Schleiferwagen

Beitrag von franpierre » Dienstag 13. September 2016, 22:33

Moin Iost

Warum DrehgestellKesselwagen verwendet werden? Das könnte am Gesamtgewicht der alten Modelle von Trix, Piko usw. (auch mit Bremserhaus) liegen. Der Kessel besteht aus massivem Harz, ist also schwer genug hinsichtlich Anpresskraft und kann notfalls direkt angebohrt werden.

Zweiachsern gibt man genug Ballast auf die Fahrt mit (hohle Kessel: ev. mit Holzleim füllen).

Märklin: Seitenentladewagen Art. 4631 (2-achsig). Wahl deshalb, weil die Entladevorrichtung den Schleifer teils kaschieren könnte. Habe mit diesem Fahrzeug jedoch keine praktische Erfahrung gemacht.

An Börsen könnten noch "Einholm"-Schleifer für die (damalige) Wagenbeleuchtung findbar sein: Hornby, Pocher... (alte Garde also :wink:)

Gruss v. François

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