ssilk hat geschrieben:
Hinzu kommt die Kommunikation: Erst ein Modell in dem die ganzen Probleme bildlich dargestellt werden ermöglicht es - bildhaft gesprochen - dass man auch mal eine "gleiche Sprache" spricht. Es verkürzt zumindest den Prozess der Bildung einer gemeinsamen Problemsprache, denn Menschen denken nicht in Texten, sondern in Bildern.
Das ist übrigens auch der Grund, warum ich das MiWuLa so liebe.

Tja... dann müssten die Modellbauer aber so jede Woche irgend wo eine neue Siedlung hinstellen und fast täglich irgend wo Raketentrümmer hinlegen...
Also wenn man Vorort noch nicht mal in der Lage ist das Problem in
40 Jahren zu lösen, wird man in einem Modell die Wirklichkeit auch nicht korrekt wiedergeben können. Zumal ja jede Seite glaubt im Recht zu sein
Und mal ehrlich, Frau Knobloch in allen Ehren... die würde die Mauer um Betlehem nicht als "Antifaschistischer Schutzwall" bezeichnen.

Und schon ist Streß angesagt.
Wir haben zwar auch schön lange vom Klassenfeind gesprochen

Aber :
wir haben auch keine Raketen rübergeschossen und die sind nicht mit ihren Panzern und Flugzeugen in unserem Vorgarten gelandet. Wir haben auch keine Busse in Ostberlin in die Luft gesprengt oder in Honnis Vorgarten mal eine neue Sieldung gegründet
Wir haben Eintritt bezahlt, uns ein wenig umgesehen und sind wieder zurück gefahren. Die wollten mal rüber, durften nicht, also haben sie die Mauer eingerissen
Glaub wirklich irgend jemand das das da unten auch passiert
Im Übrigen gib es in Jerusalem ein wunderschönes Modell des alten Jerusalem zu Jesus Zeiten ( ca. 20*30 Meter oder so )
