@mufti64:
>> Und wie gesagt, der Hersteller ist wirklich nur für die Gleisform wichtig!
Und nicht einmal unbedingt dafür! Es lassen sich zum Beispiel problemlos die Gleise von Roco, Trix und Peco "mischen". Abgesehen von den verschiedenen Herzstück-Winkeln der Weichen gibt es dabei nichts zu beachten. Lassen sich Gleise nicht per Schienenverbinder zusammenfügen, werden sie zusammengelötet.
@Jens: Sei unbesorgt! Als die Spur N aufkam, hatten sich die verschiedenen Hersteller tatsächlich zusammengesetzt und eine weltweit gültige Norm ausgetüftelt. So kannst Du heute ausnahmslos alle Modelle aller Hersteller untereinander mischen. Dicke und hohe Spurkränze stellen heutzutage auch kein Problem mehr dar, da sie nicht mehr gefertigt werden. Alle Hersteller halten sich an die Norm. Früher waren vor allem Trix und Arnold für die dicken und hohen "Reifen" berüchtigt. Diese Modelle leifen dann auf modellgerechten Gleisen nicht auf den Schienen sondern auf den Schienenfüßen. Ein herrliches Geratter
Heute gibt's diese Probleme nur noch bei sog. Code 40 - Gleis, daß zudem noch die Schienenfüße nachbildet (Micro Engineering). Dieses Gleis hat eine Profilhöhe von 1 mm und NEM - Radsätze laufen dort auf den Schienenfüßen. Abhilfe : Anderes Gleismaterial (Code 55) nehmen oder die Radsätze abdrehen (nicht unbedingt jedermanns Sache...).
Für den Anfang ist eine Startpackung immer ein guter Griff. Damit das Ganze aber nicht schnell langweilig wird, empfehle ich, die eine oder andere Weiche und einige extra Gleise dazu zu kaufen, um den Spieltrieb zu befriedigen.
Gruß,
Erhard