
Habe mal vor 35 Jahren eine Arnold-Anlage gebaut, das Einschotter-System mit dem Klebeband war gar nicht schlecht, obwohl das ganze Gleisbett flach war (nun ja, damals war man noch nicht so "pingelig") ; alles wär schön gewesen, ohne das bekannte Weichenproblem !

Nun möchte ich eine neue Gleisanlage mit Mini-Club Gleisen aufbauen, größtenteils mit Flex-Gleis, keine Radien unter 400mm ; von Rokuhan möchte ich nichts wissen, da das Flex-Gleis erstens nicht gut aussieht (Einrisse im Schotterbett) und zweitens 4 Mal so teuer ist wie das von Märklin ; und das Micro-Trains Flexgleis ... hat auch kein Schotterbett.
Als Unterlage (bei den Steigungen) wird 3mm Sperrholz verwendet (mit 10mm Stützen alle 20cm), als Grundplatte 10mm auf Brettergerüst (wie damals). Nun meine Fragen :
1) Ich will die Märklin-Gleisnägel benutzen (Vorbohren auf 0,3mm), da ich kein Vertrauen in die "Nur-Kleber"-Methode habe. Was taugt das ?
2) Auf vielen Foren habe ich gelesen, daß man praktisch eine angelötete Strom-Einspeisung pro Flexgleis vorsehen soll, da die Schienenverbinder nicht sehr "vertrauenswürdig" wären ; was ist davon zu halten ? Ich muß hinzufügen, daß die vorgesehene Anlage zu 1/3 aus Tunnels bestehen wird (keine Weichen in den Tunnels), die nachher nicht mehr gut zugänglich sein werden, außer zu Reinigungszwecken.
3) Wie ist es mit dem Einschottern ? Auf einem anderen Forum habe ich nichts Gutes vom Busch-Schotterband gelesen ; dann gibt es noch die Mössmer Gleisbettung bei Noch, die aber noch nicht eingeschottert ist. Drückt die sich nicht beim Festnageln flach, und wie geht's weiter mit dem Schotter ? Oder sollte sie "naturbelassen bleiben" ? Oder sollte ich ganz einfach die alte Methode mit dem Elektro-Klebeband (wie Arnold) verwenden, und auf ein erhabenes Gleisbett zugunsten der Betriebssicherheit verzichten ?
Für alle Antworten bin ich dankbar ...