NEAT und Porta Alpina

Hier könnt Ihr Eure Gedanken zum neuen Bauabschnitt 5 (Schweizer Alpen) schreiben.
Here you can write down your thoughts for our new building phase 5 (Alps extension).
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Flo K (der erste)
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NEAT und Porta Alpina

Beitrag von Flo K (der erste) » Sonntag 15. Januar 2006, 21:37

Hallo Leute

Dem ein oder anderen Forumanen werden diese beiden Begriffe vielleicht schon in der letzten Zeit in meiner Signatur aufgefallen sein. Nun ist es aber an der Zeit, die Ideen auch zu diskutieren.

Zunächst: Um was geht es eigentlich?

Beide Projekte finden zur Zeit in der Schweiz statt und haben direkt miteinander zu tun.

NEAT steht für "Neue Eisenbahn Alpen Transversale" und umfasst mehrere Tunnelbauprojekte deren Herzstück der neue Gotthard-Basistunnel sein wird:

Einen sehr guten Überblick über das Projekt und den aktuellen Stand der Arbeiten vermittelt die Hompege des neuen Gotthard-Basistunnels!

Hier eine Übersichtsgrafik:

Bild

Das Projekt der Porta Alpina hat sich erst aus dem NEAT-Projekt ergeben und ist mittlerweile auf einem guten Weg auch verwirklicht zu werden.

Bild

Als Einstieg in das Projekt bietet sich der Film auf der oben verlinkten Seite an!

Übrigens:
Sollte die Porta Alpina verwirklicht werden, würde sie gleich drei Weltrekorde vereinen:

Der tiefste Bahnhof ( - 850 Meter), im längsten Tunnel mit dem höchsten Aufzug der Welt!

Wer sich noch mehr für die Hintergründe des Projekts interessiert, dem sei dieser Fersehbeitrag empfohlen, der allerdings einige Grundkenntnisse im Schwizerdeutsch voraussetzt!

Viel Spass beim Erforschen der Schweizer Zukunfts-Untergrundwelt!

Nun aber zum Wunderland:

Sicherlich wird es sich nicht vermeiden lassen auch im Bauabschnitt "Alpen" zahlreiche Tunnelbauwerke in die Streckenführungen zu integrieren, schon mal um die Strecke von ca. 150 Metern, die nötig sein werden um die ca. 300 cm Höhendifferenz bis zum "Mittelmeer" zu überwinden, möglichst abwechslungsreich und spektakulär zu gestalten.

Eine potentiell interessante Szenerie könnte dabei doch auch ein extrem moderner Tunnel mit einem unterirdischen Bahnhof sein, der möglicherweise sogar, ähnlich dem Bergwerk in "Skandinavien" im Anschnitt gestaltet werden, so daß der Besucher einen direkten Einblick in die zahlreichen Tunnel, Röhren und Aufzüge hätte.

Ganz wie im Orgianal könnten dann eventuell sogar die Wunderland Preiserleins an der Oberfläche in die Schmalspurbahn, sprich Glacier Express umsteigen...

Zu diskutieren wäre dann auch noch die Frage, ob man eine solches Thema im aktuelle Zustand (d.h. als Baustelle) oder im endausgebauten Stadium mit vollem Zugbetrieb zeigen möchte, wobei ich mir persönlich beides sehr interessant vorstelle!

Beste Grüße aus Kassel

Flo
Zuletzt geändert von Flo K (der erste) am Montag 16. Januar 2006, 02:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Modelleisenbahner
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Beitrag von Modelleisenbahner » Sonntag 15. Januar 2006, 21:55

Hallo,
ja finde ich sehr interessant man könnte ja den Tunnel durch dir Alpen gehen lassen und weil es ja eh gedacht ist das die Besucher durch die Alpen gehen können kann man ja auch einen Bahnhof in die Alpen einbauen und das dann ein Aufzug die Besucher nach oben befördert (zum Tageslicht wo man dann z.B. ein kleines Dorf macht mit Skipiste und Cafes die dann am Rand liegen das die Besucher direkt aus dem Fenster schauen können und dann runter ins Tal schauen können!!

Mit freundlichen Grüßen

Philipp B.

www.uwe-benninghoff.de
http://www.sat1.de/filme_serien/ncis/
http://www.rettungsflieger.bundeswehr.de/

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Achim
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Beitrag von Achim » Sonntag 15. Januar 2006, 22:38

Hallo,

In 2007 sollen die Bohrmaschinen durch die sogenannte Pioramulde fahren.
Das ist deswegen ein Hammer, weil hier das "Gestein" Dolomit ansteht, der "zuckerförmig" ist. Man hatte zunächst auch noch befürchtet das das ganze auch noch mit Wasser gesättigt ist, welches unter einem Druck von 150 bar steht.
Mittels eines kilometerlangen Sondierstollens hat man deshalb schon mal vorgebohrt und hofft jetzt, das man nur durch 200 Meter "Zucker" muß und auch kein Wasser drin ist.

Vielleicht kann man ja auch die Besucher des Wunderlands versuchen lassen mit dem Finger einen Tunnel in Zucker zu bohren?

Gruß Achim aus dem Gleisdreieck, der das ganze nicht so ernst meint.
Zuletzt geändert von Achim am Dienstag 17. Januar 2006, 22:31, insgesamt 2-mal geändert.

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Flo K (der erste)
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Beitrag von Flo K (der erste) » Sonntag 15. Januar 2006, 22:54

Hallo Achim

Vollkommen korrekt!

Auf der HP der Fa. Herrenknecht, die 4 Tunnelbohrmaschinen für den Gotthard geliefert hat, habe ich soeben diesen Text gefunden:
Auf der Südstrecke liegen mit 2.300 m auch die höchsten Überdeckungen. Und im Abschnitt Faido-Sedrun, der von 2005 bis 2008 aufgefahren wird, wartet die berüchtigte Pioramulde – eine Störzone aus weißem, körnigem Gestein, verursacht durch einen riesigen Keil aus Zuckerdolomit, der dort die Tunneltrasse kreuzt. Eingehende geologische Voruntersuchungen haben allerdings ergeben, dass die Pioramulde keine Gefahr für den TBM-Vortrieb darstellen sollte. Das Zuckerdolomit ist nach unten durch eine Gipsschicht abgedichtet. Bis die Züge im Jahr 2014 mit 250 Stundenkilometern durch den neuen Gotthard-Basistunnel rauschen und die Strecke Zürich-Mailand um über eine Stunde verkürzen werden, ist noch ein langer und wahrlich steiniger Weg zu nehmen. Doch Schweizer Ingenieure sind bekanntermaßen kluge und kühne Tunnelpioniere und geschickte Baumeister.
Hier der Link:

Herrenknecht-Tunnelvortrieb am Gotthard

Sehr informativ!

Flo
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Gast

Beitrag von Gast » Sonntag 15. Januar 2006, 22:55

Hallo,
ich habe mich auch schon übers Vorbild informiert und mal ein bisschen darüber nachgedacht, wie man das im Modell umsetzen könnte. Es geht ja auch um die Frage, inwieweit man einen fertigen Basistunnel und eine Baustelle zeigen sollte. Meine Idee dazu ist, dass von der einen Seite her der Zug in den Tunnel fährt und dort noch in der Porta Alpina hält, die im Anschnitt gezeigt wird. Anschließend fährt der Zug dann in einen Schattenbahnhof in Kehrschleifenform. Auf der gegenüberliegenden Talseite der Tunneleinfahrt kann dann die Baustelle gezeigt werden mit ihren Tunnelbohrmaschinen, auch im Anschnitt, den Betonwerken und was es dort sonst noch gibt. Das Material wird ja per Baubahn auf Schmalspurgleisen in den Tunnel gebracht, diese aber funktionsfähig darzustellen ist sicher zu aufwendig, außer einer der MiWuLa-Mitarbeiter bastelt das gerne. Wichtig ist, dass man die Tunnelbaustelle und den fertigen Tunnel samt Porta Alpina nicht gleichzeitig sehen kann, sonst irritiert das. Eine andere Möglichkeit wäre, auf der einen Seite der Besucherbucht eine Tunnelbaustelle darzustellen und auf der anderen einen fertigen Tunnel, wobei das zu viel ist, wie ich finde.
Hier mal ein Bild von einer Tunnelbohrmaschine im Modell:
Bild
Hier mal eine Idee, wie das ganze aussehen könnte, in einer Zeichnung:
Bild
Das rote ist eine normalspurige Bahnlinie, die einmal mit einem Basistunnel in den Berg führt und dort nach der Porta Alpina in einer Kehrschleife endet und einmal eine alte Bergstrecke, die sich mit vielen Kurven, Tunnel und Brücken über den Pass windet. Oben angekommen geht es dann mit Hilfe einer Brücke über die Besucher zum Gefälle, wo es dann wieder mit Kehren und Tunnels zurück ins Tal geht, natürlich auf der anderen Seite des Bergs. Oberhalb von Porta Alpina beginnt die Schmalspurbahn mit dem Glacier-Express, hier die goldgelbe Linie. Normalerweise ist Sedrun nur eine Durchgangsstation für den GEX, man könnte dort aber auch einen Tunnel bauen und dort den GEX verschwinden lassen. Auch sehr vorteilhaft im Hinblick auf ein EK-Special, die Reisenden kommen in Porta Alpina an und steigen oben in den GEX :wink: Auf der anderen Seite des Bergs befindet sich dann die Baustelle für den Basistunnel.

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Hannes
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Beitrag von Hannes » Sonntag 15. Januar 2006, 22:58

Hallo,
der Gast war ich, es hat mich während des Schreibens ausgeloggt, habe lange dran geschrieben und dabei hats mich ausgeloggt.

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Flo K (der erste)
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Beitrag von Flo K (der erste) » Montag 13. Februar 2006, 20:15

Hallo Leute

Es gibt erfreuliche Neuigkeiten zu vermelden:

JA: 71,6% - Geballte Zustimmung zur Porta Alpina

Bei der gestrigen Volksabstimmung in Graubünden wurde mit knapp 72% der Stimmen für einen Entwicklungskredit in Höhe von 20 Mio CHF für die Porta Alpina gestimmt. Damit ist der kantonale Anteil von 50% abgedeckt.
Für das gesamte Projekt werden max. 50 Mio CHF veranschlagt, 5 Mio Entwicklungs- und Planungskosten wurden von den direkt betroffenen Gemeinden und dem Kanton bereits vor längerem bewilligt.

Damit hat das Projekt eine der letzten Hürden genommen und kommt jetzt in die Umsetzungspahase: Eine Verwirklichung scheint daher immer wahrscheinlicher, da auch der Bundesrat dem Projekt Porta Alpina sehr wohlgesonnen zu sein scheint!
Dieser hat bereits 7,5 Mio bewilligt, die restlichen 17,5 Mio stehen 2007 zur Entscheidung an. Dabei kann das gestrige, eindeutige Ergebnis natürlich nur gut sein!

Mit dem Bau der benötigten Wartehallen muss bis spätestens 04/06 begonnen werden, da sich ansonsten der Bau des NEAT-Projekts (Gotthard-Basistunnel) verzögern würde, was natürlich inakzeptabel ist!

Dafür werden zunächst die bereits bewilligten Mittel zur Verfügung gestellt.

Es ist also damit zu rechnen, daß noch diesen, oder spätestens im nächsten Monat mit dem Bau der Porta Alpina begonnen werden wird!

Also Gerhard: Tunnelbahnhof mit einplanen! ;-)

Flo

Weitere Artikel zum Thema: suedostschweiz.ch
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Gerhard Dauscher
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Beitrag von Gerhard Dauscher » Dienstag 14. Februar 2006, 07:46

Nach Lösungen wird fieberhaft gesucht. Der Basistunnel hat zwei Röhren und noch extra Röhren für die Reisegäste vom Lift zum Bahnsteig. Das lässt sich im Schnitt schlecht darstellen. Und das in Plexiglasröhren zu verlegen find ich nicht wirklich gut. Bleibt nur ein Bahnhof im Stile einer U-Bahn. Zweigleisig, Mittelbahnsteig mit Aufzug.

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Flo K (der erste)
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Beitrag von Flo K (der erste) » Dienstag 14. Februar 2006, 07:53

Genau!

Reicht mir als darstellbarer Kompromiss vollkommen!

Ich denke, hier geht es nicht um eine vorbildgerechte Darstellung der Porta Alpina (zumal noch längst nicht endgültig feststeht, wie sie nun letztendlich aussehen wird), sondern viel mehr um eine glaubhafte Darstellung eines unterirdischen Bahnhofs "nach der Idee der Porta Alpina"!

Eigentlich für Modellbauer eine einmalige Situation: Man kann etwas bauen, was es erst in der Zukunft tatsächlich geben wird!

Vielleicht würde sich hier die Zusammenarbeit mit einigen Studenten der ETH Zürich anbieten?

Flo
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ssilk
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Beitrag von ssilk » Dienstag 14. Februar 2006, 15:22

Warum sich nicht mal so genau wie möglich an die Vorgabe halten? Bis der BA6 fertig ist, vergeht noch bestimmt ein Jahr. Bis dahin werden die Planer die Planungen wohl auch so weit fertig haben.

Und wäre das nicht DER Werbegag: "Porta Alpina - im MiWuLa schon fertig" ?!?!

Halt ich eine einmalige Gelegenheit!

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Achim
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Beitrag von Achim » Dienstag 14. Februar 2006, 15:42

Sicher Ssilk!

Aber wenns bis in einem Jahr noch keine Vorgaben gibt?

Bei dem Schweizer Tempo grenzt das doch schon ans Wahrscheinliche.

Der Gerhard macht das schon - und die Schlagzeile "Porta Alpina" im Miniatur Wunderland schon fertig, bekommen wir auch so bestimmt.

Schließlich arbeitet nicht das Miwula Team Hamburg im Schweizer Tempo, dies beschränkt sich wohl eher auf die diversen "Behörden" Hamburgs.

Achim aus dem Gleisdreieck

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ssilk
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Beitrag von ssilk » Dienstag 14. Februar 2006, 15:59

Naja, selbst wenn die Planungen bis dahin nicht fertig sind, dann gibts sicher Planungen zu den Planungen und kann die nehmen. Und wenn sich die Planungen ändern könnte man es ja auch noch ändern...

Und Vorsicht: auch Schweizer können manchmal verdammt schnell sein! :)

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Peter Müller
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Beitrag von Peter Müller » Donnerstag 23. Februar 2006, 17:06

Für den phantastischen Teil der Porta Alpina, den mangels bekannter konkreter Planung selbst erdachten unterirdischen Fernbahnhof ganz futuristisch, habe ich ein eigenes Thema eröffnet.
Zuletzt geändert von Peter Müller am Dienstag 28. November 2006, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße, Peter

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Flo K (der erste)
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Beitrag von Flo K (der erste) » Freitag 24. Februar 2006, 19:03

Neue Idee:

Freifallversuche

Hallo!

Wer sich den Film auf www.visiun-porta-alpina aufmerksam angeschaut hat, dem wird nicht entgangen sein, daß man als kommerzielle Nutzung des zweiten Vertikalschachts (850m), an eine wissenschafftliche Freifall-Versuchsanlage denkt.
Es wäre die größte der Welt und würde Experimente in der Schwerelosigkeit bis 32 Sekunden Dauer ermöglichen. Zur Zeit muß man dafür noch ins Weltall fliegen!

Für den Freifallschacht im Wunderland könnte ich mir (v.a. im Zusammenhang mit dem Teil-BA-'Phantasie') einige sehr lustige Knopfdruckaktionen vorstellen:

Ich sehe z.B. keinen Grund, warum im phatastischen "Wunderland-Freifall-Labor" nicht auch die absurdesten Gegenstände auf ihre Schwerelosigkeitstauglichkeit überprüft werden sollten:

• Kühe
• Autos
• (Mini-) Globus
• Enterprise-Modell
• und so weiter...

Mir fallen spontan hunderte Sachen ein, die man durch eine 5-cm Plexiglasröhre fallen lassen könnte.

Die Fördertechnik, um die "Versuchsobjekte" wieder zurück nach oben zu befördern, ist ja bereits im Skandinanien-BA verwirklicht und erprobt!

Nebenbei wäre es die einzige Knopfdruckaktion, die über zwei Etagen funktioniert!

Flo

... der jetzt natürlich gespannt ist, was ihr so alles fallen lassen würdet.
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Beitrag von Flo K (der erste) » Freitag 24. Februar 2006, 19:18

Ich spinne mal weiter:

Den Ablauf und die Beleuchtung könnte ich mir folgendermaßer vorstellen:

• Das Versuchsobjekt kommt aus einem Schacht und wird langsam an die Kante in oberen Teil des Labors gefahren. Überall stehen Wissenschafftler mit weißen Kitteln, Klemmbrettern und Laptops herum.

• Die Szenerie ist typischerweise in helles Labor-Neonlicht getaucht.
Plötzlich geht das Licht komplett aus!

• Das Versuchsobjekt wird ausgelöst und beginnt zu fallen

• Gleich zu Beginn, ganz oben, löst das Objekt eine Lichtschranke aus, welche eine Blitzlicht-Kette auslöst, die das fallende Objekt auf seinem Weg nach unten verfolgt, so als ob es mit Hochgeschwindigkeitskameras fotografiert worden wäre.
(Könnt ihr euch das vorstellen?)

• Sobald das Objekt unten angekommen ist, geht die Labor-Beleuchtung im Schacht wieder an, das Objekt wird Richtung Aufzug durch einen Schacht abtransportiert und der ganze Spass beginnt von vorne!

Was wohl als nächstes fallen wird?

Flo
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Beitrag von Achim » Freitag 24. Februar 2006, 19:48

Sehr schön Flo K!

Trau mich gar nicht das laut zu sagen,

die Phantasie kann manchmal gar nicht phantastischer sein als die Realität.

Wenn das nicht tatsächlich geplant würde - oo - oo der "Unsinnsthread"
würde drohen.

Um das nicht zu befördern halte ich mich mit Vorschlägen erstmal zurück.
Ich ersticke hier zwar schon an Vorschlägen, aber........nur auf ausdrücklichen Wunsch, solln die andern sich mal als Phantasten outen.

Achim aus dem Gleisdreieck

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Beitrag von Peter Müller » Montag 27. Februar 2006, 12:54

Ich gehe mal davon aus, dass, wenn der unterirdische Fernbahnhof in die Seitenwand der Anlage gebaut wird, er mehr der Porta Alpina nahe kommt als einer futuristischen "Bahnhofscity im Berg". Deshalb versuche ich mal, die Standortdiskussion in dieses Thema zu verlegen.

@Flo K (der erste) hat einen möglichen Standort eingezeichnet, Tunnelröhre und Aufzug auf der unteren Etage entlang einer Anlagenkante genauso wie auf der oberen Etage (Zeichnungen aus seinem Beitrag 100000 von heute früh):

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Gerhard Dauscher hat den Standort ein klein wenig Richtung Treppenanfang vorgesehen (Beitrag 100007 im Anschluß):
... ich hab Sie nur noch etwas weiter in Richtung Treppe gesetzt, und der Aufzug ist dort wo die Treppe aufhört.

Der Vorteil bei Gerhard Dauschers Position ist, dass der Aufzug den Deckendurchbruch nutzen kann und der sichtbare Teil der Tunnelröhre(n) rechtzeitig vor dem Anlagenteil "Tessin" endet.

Der Vorteil bei @Flo K (der erste)'s Position ist, dass (fast) der ganze Aufzug zugänglich/sichtbar bleibt, es sich viel mehr lohnt, mit großer Detailtreue dieses Wunderwerk der Ingenieurskunst darzustellen.

In meinen Querschnittsskizzen habe ich den vermutlich sichtbaren Teil von Tunnelröhre(n) und Aufzug rot dargestellt. Oben Flo K (der erste)'s Variante stets an der Anlagenkante, in der oberen Etage um 90° versetzt. Unten Gerhard Dauschers Variante, der Aufzug verschwindet in der oberen Hälfte im Bergmassiv, nur der Teil über Tage ist dann vom Geländer in der oberen Etage aus wieder sichtbar.

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Beitrag von Peter Müller » Dienstag 21. März 2006, 12:56

Ich glaube, ich habe in den Gleisplänen aus WB 281 auch die "Porta Alpina" bzw. den unterirdischen Fernbahnhof entdeckt. Und zwar auf dem dritten Bild (Hauptbahn 2) das rote Teilstück neben der unteren Treppenhälfte in 1250 mm Höhe auf dem Weg vom Schattenbahnhof zum Tessin:

Bild

Der Bahnsteig ist hellgrün eingezeichnet.
Grüße, Peter

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Hannes
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Beitrag von Hannes » Dienstag 5. September 2006, 18:19

Hallo,
*denThreadausdenTiefendesBoardszieh*
bei Spiegel-Online gibt es einen Bericht zur Porta Alpina mit ein paar wenigen Bildern:
Hier klicken

Hannes

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Beitrag von Gerhard Dauscher » Mittwoch 6. September 2006, 15:06

In Biasca habe ich gesehen wie aus einem "kleinen Loch" im Berg, Abraum vom Tunnelbohren, über 2km lange Föderbänder, auf eine riesige Halde transportiert wurden.

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