SMD-LEDs 0603 - Wie effektiv löten?

Alles rund um Computertechnik, LEDs, und und und....
Yogibär

Beitrag von Yogibär » Donnerstag 28. April 2005, 20:21

@Mr. E-Light
Beim Flussmittel ist unbedingt darauf zu achten, daß es nicht-ätzendes für Elektronik geeignetes Flußmittel ist
Gut aufgepasst! 1+ setzen!!

Also bein SMD LED´s Flussmittel verwenden ist meiner Meinung nach nicht unproblematisch! Insbesondere wenn man bedenkt das man die Dinger für unsere Zwecke ja nicht auf einer Platine braucht sondern irgendwie bzw. wo an zwei kleinen Kabeln. Flussmittel sind soweit ich weiss nie so beschaffen, das sie bei Kontakt mit der Linse oder der Oberfläche der LED (je nach Modell) diese nicht beschädigen kann.
Von einer Lötstation mit viel Schnickschnack halte ich nix, für das Geld kaufe ich mir lieber eine weitere Lok oder Wagen oder oder oder oder..... :lol: :lol: :lol:

Grundsätzlich mag das zwar nicht falsch sein, was "Löter" da sagt, aber mir ist es eigentlich egal wie die Lötstelle aussieht! Hauptsache hält basta!

Benutzeravatar
Mr. E-Light
Forumane
Beiträge: 5006
Registriert: Dienstag 24. Februar 2004, 16:17

Beitrag von Mr. E-Light » Freitag 29. April 2005, 09:40

Also, wie schon oft gesagt, kann ich den Löthonig von C* sehr empfehlen, damit bekomme ich eben sehr schöne Lötstellen auf den LEDs. "Schön" deshalb, weil die Drähte (0,1 mm) sehr flach aufliegend aufgelötet werden können, was beim Einbau in PKWs sehr von Vorteil ist! Eine Lötstation hab' ich aber auch nicht, bei mir tut's ein 220V-15W-Kolben sehr gut...

Gruß

Ralf

Benutzeravatar
Manu
Forumane
Beiträge: 318
Registriert: Donnerstag 12. August 2004, 09:52
Wohnort: Sindelfingen
Kontaktdaten:

Beitrag von Manu » Freitag 29. April 2005, 13:18

Ich bin mit meiner Lötstation von Weller mit 40 Watt sehr zufrieden.


Gruß Manu
Besucht mal die Modellbahn Seite:
http://www.modell-bahn-tipps.de

bernd

Beitrag von bernd » Montag 15. August 2005, 16:06

Eine kleine (dumme) Frage noch zum Schluss:

Lötet ihr den Draht von der Seite oder von hinten an? Ich mache es bisher immer von der Seite (habe es zwar auch ein paar Mal von hinten versucht, bin aber jedesmal gnadenlos gescheitert), allerdings besteht dabei natürlich das Problem, dass man den Draht dann immer sieht.

Viele Grüße
bernd

Benutzeravatar
martin
Forumane
Beiträge: 2298
Registriert: Freitag 3. Januar 2003, 09:25
Wohnort: Velbert

Beitrag von martin » Dienstag 16. August 2005, 07:50

Kann deine Probleme nicht ganz nachvollziehen, da ich den Lackdraht bisher immer auf der Rückseite angelötete habe. Warum soll das an der Seite einfacher ein?
Martin (der Z-Bahner) Moderator am Stammtisch und in den Foto-Foren

Benutzeravatar
Mr. E-Light
Forumane
Beiträge: 5006
Registriert: Dienstag 24. Februar 2004, 16:17

Beitrag von Mr. E-Light » Dienstag 16. August 2005, 10:20

Vielleicht liegt das Problem beim Halten der LED beim Löten: dazu einfach in den "Wichtig: SMD LED's löten -> Ein kleines How-to mit Bildern"-Thread reinchauen...

Gruß

Ralf
Zuletzt geändert von Mr. E-Light am Freitag 2. Juli 2010, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Ralf

bernd

Beitrag von bernd » Dienstag 16. August 2005, 13:03

Danke für die Antworten! Mein Problem liegt wirklich beim Halten der LED, versuche es aber heute mit eurer Hilfe nochmal (diesesmal wohl erfolgreich!).

Viele Grüße
bernd

Benutzeravatar
Michael aus Nbg
Forumane
Beiträge: 550
Registriert: Donnerstag 17. April 2003, 06:35
Wohnort: Nürnberg
Kontaktdaten:

Beitrag von Michael aus Nbg » Dienstag 16. August 2005, 14:00

@bernd: Ich löte auch noch nicht allzu lange, habe mir deswegen den How-to Thread von VT 340 durchgelesen udn einiges davon adaptiert. Ich gebe immer erst etwas von der SMD Lötpaste auf die LED, verzinne so die Anschlüsse und Löte dann den Lackdraht an. Die LED´s kleben dabei mit Doppelseitigem Klebeband auf einem Radiergummi. Warum: Ganz einfach, der Radiergumme ist relativ schwer, wird also beim Löten ncht verschoben, und lässt sich trotzdem relativ einfach auf die Seite legen!
Habe mit dieser Technik eigentlich ganz gute Erfolge erzielt!

Gruß Michael aus Nbg
Schaut doch mal vorbei: http://www.dieterludwig.de

3.:mfm: 9.&10 Juli Ich war dabei!
4.:mfm: 2.&3. September Ich war dabei!
5.:mfm: 15. & 16. September Ich bin nicht dabei :-(((

Jache
Forumsgast
Beiträge: 1
Registriert: Samstag 12. September 2020, 20:47

Re: SMD-LEDs 0603 - Wie effektiv löten?

Beitrag von Jache » Samstag 12. September 2020, 20:53

Hallo,

Ich würde den Thread gerne mal hochholen, da ich drei Fragen habe.

Es wird immer gesagt, die LED falsch rum auf Klebeband kleben und dann von hinten löten. Beim anlöten von Kupferlackdraht verstehe ich das, aber wenn ich mehrere SMD LEDs direkt aneinander löten möchte um sie anschließend aufs Modell anzubringen, dann möchte ich doch nicht von hinten sondern von oben löten, oder?

Welchen Abstand habt ihr denn zwischen den LEDs wenn ihr diese direkt aneinander lötet und nicht dazwischen Kupferlackdraht macht.

Wie macht ihr dass wenn die LEDS zwar eng an eng gelegt und verlötet werden, jedoch Diese um die Kurve gehen um z.B. Ein Logo vollflächig mit LEDs zu bestücken. Wie lötet ihr das dann? Setzt ihr dann wirklich 1-2mm Kupferlackdraht dazwischen?

Danke euch :)

Benutzeravatar
Harry
Forumane
Beiträge: 2676
Registriert: Dienstag 4. Februar 2003, 12:27
Wohnort: Mache gern Urlaub an der NordOstsee
Kontaktdaten:

Re: SMD-LEDs 0603 - Wie effektiv löten?

Beitrag von Harry » Freitag 18. September 2020, 07:26

Hallo Jache,

wenn Du LED direkt nebeneinander löten möchtest, dann musst Du sie auf eine Leiterkarte löten oder aber wie ich zum Beispiel sie per Kupferlackdraht miteinander verbinden.
Ich baue so meine Neonleuchten. Dabei werden die LED parallel geschaltet und erhalten nur einen gemeinsamen Widerstand. Das birgt das Riskio, das die LED unterschiedlich hell leuchten. Vor zehn Jahren hatte ich sie daher vorher selektieren müssen. Vor einem Jahr war die Qualität der LED so gut, dass ich sie einfach aus der Packung nehmen konnte.

Nebenbei:Eigentlich lötet man LED nie parallel. Bei gleicher Farbe kann es aber klappen und wegen des Stromes muss man sich keine Sorgen machen. Die 11 LED einer "Neonleuchte" bei mir nehmen in Summe 0,5 mA auf.

Viele Grüße
Harry

Ein paar mehr Fotos zu meinen Neonleuchten gibt es auf meiner Seite hier: http://www.mikromodell.eu/cranebarge02.html
Dateianhänge
neon3.jpg

Benutzeravatar
Harry
Forumane
Beiträge: 2676
Registriert: Dienstag 4. Februar 2003, 12:27
Wohnort: Mache gern Urlaub an der NordOstsee
Kontaktdaten:

Re: SMD-LEDs 0603 - Wie effektiv löten?

Beitrag von Harry » Freitag 18. September 2020, 07:32

Jache hat geschrieben:
Samstag 12. September 2020, 20:53
Wie macht ihr dass wenn die LEDS zwar eng an eng gelegt und verlötet werden, jedoch Diese um die Kurve gehen um z.B. Ein Logo vollflächig mit LEDs zu bestücken. Wie lötet ihr das dann? Setzt ihr dann wirklich 1-2mm Kupferlackdraht dazwischen?
Nachtrag:
Ich würde die LED im korrekten Abstand auf Klebeband kleben oder in eine Lehre einlegen.
Dann den Pluspol wie oben im Bild gezeigt mit einem Lackdraht alle gemeinsam verbinden.
Dann an jede Kathode einen einzelnen Lackdraht.
Jetzt hast Du eine biegsame LIchterkette, musst sie noch verkleben und die Drähte verlegen.
Viele Grüße
Harry

Benutzeravatar
günni
Forumane
Beiträge: 20280
Registriert: Sonntag 19. Januar 2003, 11:00
Wohnort: Düsseldorf

Re: SMD-LEDs 0603 - Wie effektiv löten?

Beitrag von günni » Freitag 18. September 2020, 12:17

Moin,
mit Leuchtschnur kann man alle möglichen Formen herstellen.

Antworten