
Aber ich halte dennoch nichts von dieser Aceton-Methode (weder kalt noch - und schon gar nicht - warm). Für größere, massivere Objekte, bei denen es nicht um die Genauigkeit der Oberflächendetails ankommt, mag das ganz gut sein. Aber wie überall zu sehen, zerfließt die Oberfläche, damit gehen feine Strukturen verloren. Im Prinzip ist das zwar ja gerade der gewünschte Effekt. Bei Modellen, die aber auf feine Details angewiesen sind, ist das kontraproduktiv!

Und zum Thema "Verschmelzen der Oberfläche" gab es auch schon ernst bis hin zu verspottend gemeinte Kommentare, man könnte auch gleich mit dem Heißluftgebläse über das Objekt - so falsch ist das nicht.

Ich habe übrigens noch jemanden gefunden, der seinen Druck mit Epoxidharz überpinselt. Ist in gewisser Weise meinem erwähnten Sekundenkleber ähnlich oder mehreren Schichten Klarlack (die übliche Art, die Oberfläche zu glätten, wird auch von Shapeways empfohlen, die sprechen von bis zu 6 Schichten Lack).
Letztlich sind das aber alles nur mehr oder weniger gut geeignete Kompromisse, besser wäre immer noch ein schlicht besserer Druck. Das wird bestimmt auch noch kommen, die Entwicklung der Geräte schreitet ja weiter voran.