Kritik am MiWuLa

Für alles, was nicht wirklich ein Hauptthema hat, also auch allgemein Lob & Tadel
littlethings

Kritik am MiWuLa

Beitrag von littlethings » Montag 28. Juli 2003, 13:31

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe neulich Ihr Miniatur Wunderland in Hamburg besucht und war bis auf ein paar Kleinigkeiten begeistert.
na ja, das eine ist eigentlich gar keine Kleinigkeit. Ich finde nämlich, dass Sie ruhig mal Schilder an den einzelnen Stationen aufbauen können mit Erklärungen, was was ist. Befestigungsmöglichkeiten wären zum Beispiel am Geländer. Ich als Hamburger weiß natürlich, dass das zum Beispiel die Köhlbrandbrücke ist oder Hagenbecks Tierpark, aber es gibt sicher genug Menschen von außerhalb oder gar aus dem Ausland, die dies nicht wissen. Und die ausgestellten Landschaften außerhalb Hamburgs kannte ich auch nicht. zum Beispiel das Schloß, welches bei Nacht gebrannt hat und wo die Feuerwehrfahrzeuge hingefahren sind: Welches war es? Das hätte mich schon interessiert.
Außerdem fehlte ein gravierender Teil aus Hamburg: Die Reeperbahn!!! Das geht ja nun eigentlich gar nicht, das man beim Standort Hamburg den Touri-Magneten schlechthin vergißt, finden Sie nicht?
Schönen Gruß, Julia Eggers.

Julia Eggers
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Beitrag von ofronk » Montag 28. Juli 2003, 14:57

Interessant: Hinweis eines Aussenstehenden auf die Beschriftung der Attraktionen. Hatten wir das nicht schon mal als lange Diskussion? :stop:
Recht hat sie aber, und ich teile Ihre Meinung.

Gut, dass sie die Reeperbahn nicht entdeckt hat, kann schon mal passieren bei der Flut der Eindrücke. Ausserdem muß man ja schon recht genau hinsehen.... :wink:
Oliver...
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Beitrag von Uli » Montag 28. Juli 2003, 15:04

Wie auch im "alten" Thread nutze ich die Gelegenheit hier gerne nochmal, meiner Bitte
nach Beschriftung der Gimmicks Nachdruck zu verleihen :twisted: !!

Naja, und die Reeperbahn gibts ja eigentlich 2 mal im MiWuLa, im HH-Teil
und in Knuffingen. 2 Sperrbezirke.... :wink:
Zuletzt geändert von Uli am Montag 28. Juli 2003, 15:09, insgesamt 1-mal geändert.
*** Ei Gude, Uli ***

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Beitrag von Ludger » Montag 28. Juli 2003, 15:07

Sehr geehrte Frau Eggers,

ohne der Geschäftsleitung vom Miniatur-Wunderland vorgreifen zu wollen, möchte ich dennoch Ihren Beitrag kurz kommentieren:

Trotz des desavouierenden Abschneidens Deutschlands bei der Pisa-Studie habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, daß ein jeder Hamburg-Tourist Bauwerke / Einrichtungen wie den Michel, die Landungsbrücken, die Speicherstadt oder den Tierpark Hagenbeck kennt.

Mir persönlich stellt sich daher die Frage, ob man durch das Aufstellen diverser Schilder, welche die nachempfundenen Bauwerke erläutern, den harmonischen Gesamteindruck, den die Anage bietet, nicht verschandeln würde.

Das von Ihnen angesprochene Schloss "Löwenstein" ist nach den mir vorliegenden Informationen ein reines Phantasieprodukt, wenngleich der Schloß-Park sicherlich ein Vorbild haben dürfte.

Ich denke auch nicht, dass das Team den "Touri-Magneten" Reeperbahn schlechthin vergessen hat; wenn ich mich recht erinnere, ist sogar die Herbert-Straße nachgebaut worden. Inwiefern aber ein kompletter Nachbau der Reeperbahn die Besucher erfreut hätte, vermag ich nicht zu beurteilen - es mag eine Menge Besucher geben, die in diesem Fall, "Ihr Hamburg" nur auf das Rotlichtviertel reduziert gesehen hätten.

Bzgl. des Anlagenbaus und damit der dargestellten Landschaften sind sämtliche Information direkt auf der Hompage ersichtlich - mit Beginn des Anlagenbaus erfolgten (liebevolle) wöchentliche Berichte mit Hintergrundinformationen und Bildern (=> Die Anlage => Entstehungsfotos). Viel Spass beim Studium!

Liebe Grüße :D Ludger B.

marsu_70

versteh ich nicht

Beitrag von marsu_70 » Montag 28. Juli 2003, 19:06

Hallo!
Das MiWuLa will meines Erachtens gar nicht wirklichkeitstreu bauen und dementsprechend halte ich eine Beschilderng für überflüssig.
Womöglich kommen dann noch Sprüche: Der Michel ist gar nicht im Maßstab gebaut, Hagenbeck ist in echt viel größer, die Brücke hat in echt einen anderen Bogen etc.
Ganz abgesehen davon: Wo sollen diese Schilder angebracht werden? Am Geländer? Das sieht in der 2. Reihe keiner mehr und die meisten der 1. Reihe auch nicht. Auf der Anlage? Ich denke, das bedarf keiner Bewertung.
Für diejenigen, die gerne mehr über das wissen wollen, was da gebaut wurde, empfehle ich die beiden Sonderhefte zum MiWuLa.

Vielleicht überlegt man mal, ob man ein kleines Programmheft herausbringt, in dem die Anlagenteile kurz beschrieben werden. Dies sollte aber nicht kostenfrei sein.

Björn
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Beitrag von Björn » Montag 28. Juli 2003, 21:12

Kritik ist dann angebracht wenn sie gerechtfertigt ist. Aber in diesem Falle muss ich sagen, dem ist nicht so.

Schilder am Geländer - wie schon erwähnt - machen nicht viel Sinn, schon mal an Tagen mit vielen Besuchern diese Schilder nicht für jeden ersichtlich wären. Wär gerne Informationen über das MiWuLa haben möchte kauft sich am besten die EK-Sonderhefte oder die VHS/DVD.

Und nur weil die Hamburg-Anlage "Hamburg" heißt und einige bekannte Sehenswürdigkeiten wie der Michel, Köhlbrandbrücke etc. nachgebildet wurden müssen die restlichen Anlagenbereiche nicht zwangsläufig Vorbilder in der Realität haben.

Stichwort Reeperbahn: Rotlichmileus gibt es in Knuffingen wie auch in Hamburg, nur man muss eben genauer hinschauen. Das sind nun ja auch nicht wirkliche Vorzeigeobjekte einer Stadt! Hamburg ist für die Reeperbahn bekannt, doch das macht nur ein kleinen Teil von Hamburg aus. Ich hoffe alle Hamburger sehen das genau so!

Also, beim nächsten Mal sich voher genauer informieren bevor man einfach drauf los kritisiert.

In diesem Sinne..

Björn

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Beitrag von ofronk » Montag 28. Juli 2003, 22:47

OKay Okay Okay......
Bevor das hier in eine Neuauflage des alten Threads ausartet, lasst uns hier lieber aufhören. Die Diskussion ist schon einmal geführt worden (ausreichend und zur Genüge) und muß nicht wiederholt werden.
Die freundliche und gedanklich anteil nehmende Dame konnte sich äussern, wir haben das schon zur Genüge getan. Das MiWuLa hat alles gelesen und wird entsprechend reagieren.......

Das sollte genügen......
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Beitrag von Gerrit Braun » Dienstag 29. Juli 2003, 00:55

Hallo Julia (und alle anderen),

ich schliesse diesen Threat mal mit diesem kurzen Statement:

Es gibt tatsächlich recht häufig den Wunsch, Schilder an der Anlage anzubringen. Diese wurden im Team schon sehr häufig diskutiert, wir sind aber immer zu dem Entschluß gekommen, dass der bessere Kompromiß keine Beschilderung haben sollte (aus den oben schon genannten Gründen). Wir versuchen für die dann entsprechend aufkommenden Fragen der Gäste immer zur Verfügung zu stehen. Bei einer Beschilderung der Druckknöpfe ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Zur Reeperbahn: Wir haben die Herbertstraße nachgebildet, da die Reeperbahn einfach zu viel Platz gekostet hätte. Wir hätten nur eine halbherzige RB bauen können, da wir als lange Hauptverkehrstraße eine einseitig bebaute Straße wünschten, damit die Einsehbarkeit der Straße (zumindest von einer Seite her) nicht nur den 5 direkt am Ende der Straße stehende Gäste vorbehalten ist. Daher haben wir uns dafür entschieden, dass wir auf sie zu Gunsten anderer Hamburger Highlights verzichten. Außerdem, wenn man mal ganz ehrlich ist: optisch ist die Reeperbahn ja eigentlich auch nicht Hamburgs ansprechendste Straße.

Viele Grüße

Gerrit

rocophant

Schlosspark

Beitrag von rocophant » Dienstag 29. Juli 2003, 11:33

Das von Ihnen angesprochene Schloss "Löwenstein" ist nach den mir vorliegenden Informationen ein reines Phantasieprodukt, wenngleich der Schloß-Park sicherlich ein Vorbild haben dürfte.

:?: Da würde mich mal interessieren, welches Vorbild der Park haben soll :?:
Auch bei meinem zweiten Besuch im MiWuLa in diesem Monat bin ich genau über den Schlosspark gestolpert. Mich irritiert, daß der Park vor dem Schloss liegt (normalerweise doch eher hinter dem Schloss /Gartenseite). Das Autos (vormals Kutschen) durch den Park rollen erscheint mir unlogisch.
Parkelemente, Aufteilung und Bepflanzung find ich hingegen sehr gelungen und auch "Baden-Baden" geht ok.

Gruss

Ralf

Christoph O.

Beitrag von Christoph O. » Dienstag 29. Juli 2003, 18:02

Ich bin der Meinung, dass man keine Schilder aufstellen sollte,
weil das Miniatur-Wuderland eine Phantasie Welt ist und nicht Orginal
Nachgebaute Gebiete.Deshalb gibt es im Hamburgteil auch nicht
die Innen oder Außenalster.das Schloss gibt es nicht in echt,
es ist aus 2 oder 3 Vollmor Bausätzen des Bahnhofs Baden-Baden
zusammengebaut.Die Idee stammt vermutlich aus dem
Dr.Peter Conelius Modelleisenbahn Vereins aus Großenmeer,
das Zwischen Brake und Oldenburg(Oldb) liegt. :?:

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Beitrag von Gerrit Braun » Dienstag 29. Juli 2003, 19:38

Warum sollte die Idee aus diesem Verein stammen????

Gerrit

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Hannes
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Re: Schlosspark

Beitrag von Hannes » Montag 18. August 2003, 09:11

rocophant hat geschrieben:...Mich irritiert, daß der Park vor dem Schloss liegt ...
Hallo zusammen,
warum denn ? In Ludwigsburg liegt ein Teil des Parks auch vor dem Schloss und neben und hinter dem Schloss ist der Märchengarten.

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Und gestern war der Erbprinz im Masstab 1:1 auf Besuch

Beitrag von Qrt » Montag 14. Juni 2004, 13:35

littlethings hat geschrieben:....Und die ausgestellten Landschaften außerhalb Hamburgs kannte ich auch nicht. zum Beispiel das Schloß, welches bei Nacht gebrannt hat und wo die Feuerwehrfahrzeuge hingefahren sind: Welches war es? Das hätte mich schon interessiert....
Und Jetzt können wir im Gästebuch lesen das der Erbprinz Ludwig, Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, da selbst gewesen ist ! :wink: :
Erbprinz zu Löwenstein ( erbprinz@loewenstein-wf.de )
schrieb am 13.6.2004 11:40

Es war ein großartiges Erlebnis diese Tolle Anlage zu besuchen. Als Modelleisenbahnfan mit einer großem Anlage ca 600m Gleis und 40 Zügen ( noch immer im Bau ) weiß ich was ihr geleistet habt,
sehr beeindruckend !
Eines interessiert mich doch, warum habt ihr das Schloss Löwenstein genannt?
Gott sei Dank brennt es in meinem Schloss nicht so häufig.
Mein Besuch am 7.6. war sicher nicht mein Letzter.

Ludwig Erbprinz zu Löwenstein 97892 Kreuzwertheim
Wer mer davon untersuchen will können hier (Google<Erbprinz zu Löwenstein >) beginnen. Oder vielleicht hier direkt bei thepeerage.com!
Mit freundlichen Grüßen - Qrt
"Wenigstens einmal muss es vorgekommen sein"
PS:Das Q ist der 17. Buchstabe des lateinischen Alphabets.
http://www.decodeunicode.org/de/u+0051

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ssilk
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Beitrag von ssilk » Montag 14. Juni 2004, 14:26

Das mit der Beschriftung finde ich interessant.

Ich hab mir die Argumente angeschaut und es ist völlig korrekt: Schilder verschandeln alles. Andererseits hat eine Beschriftung Sinn, durch den Namen werden Dinge lebendig und bekommen eine "Seele". Ich finde dieser Aspekt ist sehr sehr wichtig: Namen verleihen Inhalt und bringen das ganze auf eine andere Ebene. Stellt euch vor jemand sagt "ich geh dann weiter Richtung Alpen". Wo liegt das? Oder "Hast Du dir die eine Brücke da hinten angeschaut?" Welche?

Ich hab mir überlegt, an was mich das Problem erinnert. Und kam prompt drauf: Wenn man auf Bergstationen großer Gipfel aussteigt (oder an anderen beliebten Aussichtspunkten), dann findet man sehr oft irgendwo eine Art Tisch, auf dem das Panorama der Gipfel aufgemalt ist und die Namen darüber geschrieben sind. [Das hat einfach mit dem Umstand zu tun, dass man die Namen der Gipfel ja nicht auf einem 1 Kilometer großen Schild auf den Gipfel aufstellen kann]

Warum macht ihr es also nicht so ähnlich? Die "Bergstation" sind in unserem Fall die Menschen, die aus relativ großer Höhe auf das Szenario hinabschauen. Es genügt eine Art Tisch oder Podest oder Pult oder Tafel (siehe unten) auf dem eine Karte unter einer Glasplatte befestigt ist. Der Tisch muss, genau wie auf der Bergstation, nicht an der Anlagenkante stehen (wo ja kein Platz ist), sondern irgendwo im Raum, wo eben Platz ist. Für Anlagenteile, die sich gegenüberliegen genügt im Prinzip ein Tisch. Da kann man sich das ganze eben noch mal in ganz groß (weil mindestens DIN A2) schematisch anschauen.

Ich stell mir einen Plan vor, wie man ihn z.B. unter "Die Anlage" findet ( http://www.miniatur-wunderland.de/daten/anlage/ba2.jpg ), oder - halt mehr am Original angelehnt - eine schematisierte Zeichnung mit dem Profil der Anlage von dem Platz aus wo man steht.

Das entspricht dann denke ich auch der ganzen Philosophie hinter dem MiWuLa - denn solche Tafeln gibts ja in Echt und von der Tafel aus gesehen stimmt auch das Größenverhältnis ungefähr wie auf einer Bergstation, wenn man an so einer Tafel steht.

Außerdem wäre so ein Tisch neben der (überfüllten) Anlagenkante ein weiterer Anlaufpunkt und verteilt die Leute noch mehr.

Zu den (notwendigen, aber sehr kurzen) Erläuterung kann dort ja auch noch stehen, welcher Druckknopf welche Aktion auslöst. Es wäre ja witzig, auf diese Weise Drucknöpfe "zu verstecken", also an Orten anzubringen, wo man sie zunächst gar nicht sieht.

Es muss ja auch nicht notwendigerweise ein Tisch sein. Denkbar wäre ja auch eine Säule, also eine Art Minilitfassäule. Hier in Würzburg hatte man vor Jahren ganz kleine Säulen mit Stadtplan drauf, die haben sich gedreht und wenn man einen Knopf gedrückt hat, haben die angehalten. Superluxus sozusagen. Ein Tisch oder Pult wäre aber einer Tafel oder Säule vorzuziehen, weil man wie schon oben gesagt das Panorama so wie auf der Karte sehen kann.

Desweiteren halte ich kleine Prospekte für sinnvoll, die auch kostenlos verteilt werden. In jedem Freizeitpark gibts ein Faltblatt auf dem genau steht, wo was ist, das muss das MiWuLa auch machen, weil es ist durch die zwei Stockwerke zu groß, als dass ein Durchschnittsmensch das auf anhieb kapiert.

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Beitrag von Stephan Hertz » Montag 14. Juni 2004, 14:51

Bingo. An dieser Stelle mische ich mich dann mal ein...

Genau einen solchen Plan in Format A3 wird es zukünftig geben. Auf einer Seite sind beide Etagen abgebildet, um wichtige Punkte zu finden (Restaurant, Toiletten, Anlage, Treppenaufgänge usw) und auf der anderen Seite wird die ANlagenkarte mit einigen stichpunktartigen Erklärungen aufgedruck sein.

Das Blatt wird dann jeder Besuchergruppe (je 2-3 Personen eine Karte) zur besseren Orientierung mitgegeben.
Stephan
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Beschriftungen ...

Beitrag von Datterich » Montag 14. Juni 2004, 14:57

Im Thread "Wochenbericht 179,5" wird das lang und breit beschrieben. Das ist bestimmt eine viel bessere Lösung, als die hier vor einem dreiviertel Jahr diskutierte.

Freundliche Grüße aus Darmstadt
Datterich
Hier trifft man manchmal Leute, die gar keinen Zug vertragen ...

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Wegweiser

Beitrag von ssilk » Montag 14. Juni 2004, 17:07

Ja klar. Prospeke. Cewl. Weiß ich. Ich habs nur nochmal erwähnt, weil das alles zusammengehört als "Wegweiser".

Genau, unter dem Stichwort würde ich das stehen lassen, weil man braucht nicht nur eine Übersichtstafel, sondern richtige Wegweiser, wie in einem Einkaufszentrum "wo gehts zum Klo?", "Richtung Norden", "Richtung Süden" und so weiter. Wegweiser ist also ein Konzept und besteht nicht nur aus Prospekten.

Wegweiser müssen mehr sein als in Plastikfolie eingeschweiste mit Tesafilm aufgehängte Papierzettel, wie man das auf Messen teilweise macht, sondern richtig geile, teure, solide, hochglanz polierte, vergoldete und emaillierte, mit Halogenscheinwerfern angestrahlte, von innen mit Neonröhren beleuchtete, dreh-, schwenk- und gleitbare, auf die man mit Fingern tatschen kann und wo man seinem Enkel auch mal zeigen kann: "Da schau, das ist da, wo der Baumstamm ins Wasser klatscht, kannst Du mir Grand Canyon auf der Karte zeigen?". Auf Papier geht das nicht, da muss man falten und braucht zwei Hände, um es zu halten.

Prospekte sind wie gesagt ein Teil des Konzepts. Notwendig, praktisch um es sich nach Hause mitzunehmen oder sich zuschicken zu lassen und vorab zu schmökern oder reinzuschauen, wenn kein Wegweiser in der Nähe ist, aber im Endeffekt zu klein, zerkrümpfeln, werden verloren oder so und dann braucht man was schönes, wo auch Weitsichtige die ihre Brille daheim liegen haben lassen noch was sehen.

Also, es ist einfach irgendwo praktischer einen großen Plan feststehend zu montieren - daneben sind Prospekte natürlich auch nützlich, aber es ist ja auch ne Kostenfrage: Lieber viel Geld einmalig in ein paar wirklich gute Tafeln investiert als ständig Geld für Prospekte - überlegt euch nur mal wieviel Müll dadurch produziert wird... wenn man gescheite Infotafeln hat, dann kann man die Prospekte nämlich auch verkaufen (20 Cent z.B) und hat so zumindest eine Kostendeckung.

PS: Wenn man so eine Tafel richtig designt (z.B. im Typischen Bahnhof-Stil), dann wird das zu einem Einrichtungsgegenstand mit unverwechelbaren Charakter, an dem auch gerne Fotos geschossen werden. Der Nutzwert solcher Tafeln ist halt enorm, speziell, wenn sie überall rumstehen.

Kai Eichstädt

Re: Wegweiser

Beitrag von Kai Eichstädt » Montag 14. Juni 2004, 22:13

ssilk hat geschrieben:Der Nutzwert solcher Tafeln ist halt enorm, speziell, wenn sie überall rumstehen.
Moin,

Nutzwert? Wenn solche Tafeln überall rumstehen, sieht man ja von der Anlage selbst nichts mehr... :cry:

Gruß
Kai
--
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Betrifft Kritik am Miwula

Beitrag von modellbahner-michael » Dienstag 15. Juni 2004, 13:53

Vorab: Das Miniaturwunderland Hamburg ist auch für mich als Österreicher mein größtes Vorbild, wo ich auch meine ganze Umgebung damit nerve :lol:


"Wenn solche Tafeln überall rumstehen, sieht man ja von der Anlage selbst nichts mehr... "

Ja- dem stimme ich voll zu! :!: :roll:

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Beitrag von Marius Baum » Dienstag 15. Juni 2004, 14:08

Augenblick mal! => @Kai und Michael
Wie ssilk schon sagte, dienen sie als weitere Anhaltspunkte! So werden vielleicht max. 1/6 der Besucher diese Schilder anschauen (zeitgleich mit allen anderen Besuchern gemessen). So wird es an der Anlage nicht mehr ganz so voll sein und die Besucher werden etwas mehr verteilt sein, was sich meiner Meinung nach eher positiv auswirkt.

ABER: Das spielt ja jetzt sowieso keine Rolle mehr, da ja die Tafeln schon deutlich verneint wurden und dafür die Prospekte "vorrausgesagt" wurden.

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