LED Lichterkette

Alles rund um Computertechnik, LEDs, und und und....
Arne H.
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Beitrag von Arne H. » Sonntag 1. August 2004, 21:39

Ehm...da hab ich doch recht oder nich?
Die Leuchtschicht der Diode ist nicht für das Durchfließen beider Halbwellen gedacht

Und warum sollte eine LED mit vorgeshalteter Diode nicht flackern?!
Vieleicht liegt es an dem was du im oberen Zitat geschrieben hast?
Ich weiß es nicht jedenfalls ist es so....

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Laszló
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Beitrag von Laszló » Sonntag 1. August 2004, 21:44

Naja, wenn die vorgeschaltete Diode die eine Halbwelle KOMPLETT sperrt, kommt folglich nur noch die andere Hälfte durch => die LED müsste flackern (wobei 50Hz für das menschliche Auge schon verdammt schnell ist...)
Verbessert mich wenns nicht stimmt...
Gruß, Laszló

Teilnehmer des dritten, siebten MFM und des WiMFM06.

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VT_340
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Beitrag von VT_340 » Sonntag 1. August 2004, 22:17

Müsste so sein, um das zu beheben müsste man die Spannung wohl glätten.Sie geht dann zwar auch immer an und aus,(also wenn man nur ne Diode benutzt) allerdings wird der schädliche Sperrtrom verhindert (richtig?)
Dann am besten direkt Gleichspannung ;-)

Mfg Alex

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der jüngere Andreas
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Beitrag von der jüngere Andreas » Montag 2. August 2004, 15:34

Wenn man die LEDs mit einem Brückengleichrichter (=Greatzbrücke) betreibt, so flackern sie noch weniger, als nur mit einer Diode, da nun die verkehrte Halbwelle "nach oben geklappt" wird.
Es lebe die Waldtraut 6196!!!

Christian Schoenwitz
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Beitrag von Christian Schoenwitz » Mittwoch 11. August 2004, 17:21

hi, Danke für die tolle informationen.. sehr interessant ;) eine frage, ich habe hier 2 dioden 1n4002 und 1n4148r oder so, welche ist dafür am besten geeignet?
Bitte schenll antworten :?

JuergenB

Beitrag von JuergenB » Donnerstag 12. August 2004, 08:22

Hallo Christian,
die 1N4148 ist für deine Anwendung die richtige. Die 1N4002 verträgt höhere Ströme ich glaube 2A und ist gut für Brückengleichrichter geeignet.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Bruck

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Sebastian
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Beitrag von Sebastian » Donnerstag 12. August 2004, 09:46

Hallo,

wie wärs wenn du soviele LEDs in Reihe schaltest bis du bei 12V bist und dann mehrere Ketten dieser Sorte einfach einbaust?

Wenn du aber bei der Parallelschaltung der einzelnen LEDs bleiben willst, dann musst du von den 12V irgenwie an deine LED Spannung kommen. Es gibt mehrere Möglichkeiten: Widerstand, Diodenkette, Spannungsregler.
Widerstand hatten wir schon, an einer Diode fallen ca. 0,7V ab, dann schaltest du so viele Dioden hintereinander bis du bei der LED Spannung bist.
Am elegantesten wäre allerdings ein einstellbarer Spannungsregler wie der LM 317, da kannst du deine 12V anschließen, und du kannst dann an einem Poti die Ausgangsspannung zwischen 1,25 und knapop unter 12V einstellen. Den LM 317 bekommst du eigentlich überall, auch bei ebay, dann brauchst du noch einen 240Ohm Widerstand und einen 5K oder 10K Poti.
Im Datenblatt steht drin wie du das zu verschalten hast und wo da noch Kondensatoren zur Stabilisierung hin sollen.

Sebastian
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VT_340
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Beitrag von VT_340 » Donnerstag 12. August 2004, 12:53

Moin,
Wenn du LED's über einen Spannungsregler ansteuerst, kannst du aber nur die Spannung begrenzen, nicht aber den Strom.
Bei LED's muss man allerdings die Spannung UND den Strom begrenzen.
Selbst wenn man eine LED mit der Nennspannung von zb. 3,6V an genau 3,6 V anschließt wird diese nicht sehr lange halten, da man eben den Strom nicht begrenzt hat..


Mfg Alex

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Sebastian
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Beitrag von Sebastian » Donnerstag 12. August 2004, 13:45

öh ja, wo du Recht hast, hast du recht! Also dann geht wohl doch nichts um die Einzelwiderstände...oder Reihenschaltung bis du bei 12V bist. Da ist am wenigsten Verlust. Der Coca Cola Truck funktioniert schließlich auch so. Mehrere Reihenschaltungen die an glaub ich 60V hängen.

Sebastian
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Gast

Beitrag von Gast » Donnerstag 12. August 2004, 15:19

Tja, ich halt 8)
Spaß bei Seite ich glaube bei einer Reihenschaltung kann man komplett ohne Widerstand arbeiten.
Bei 2V pro LED und 12V einfach 6 Stück aneiander.
Allerdings weiß ich nicht wie viel Strom die einzelnen LED's abbekommen,
müsste man mal messen.
Sollte aber klappen :-)

Mfg Alex

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VT_340
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Beitrag von VT_340 » Donnerstag 12. August 2004, 15:21

War ich..

JuergenB

Beitrag von JuergenB » Donnerstag 12. August 2004, 18:41

Hallo,
also eure Diskussion ist schon lustig. Nach dem Motto nickst genaues weiß man nicht, tu jeder sein Halbwissen kund.
Dann werd ich mich da mal anschließen.
Also die Idee mit dem LM317 ist ja ganz gut, man kann damit aber auch eine Stromregelung machen. Wo man eine Beispielschaltung findet weiß ich im Moment nicht. Es geht aber, darum fleißig im Internet suchen. Fertige Schaltungen dafür gibt es auch bei Conrad. Welche Katalogseite weiß ich nicht.
Wenn man den Strom richtig eingestellt hat z.B. 10 mA kann man soviel LED’s in Reihe schalten wie als maximale Spannung zur Verfügung steht minus ca. 2 Volt, damit noch ein Regelbereich übrig bleibt.
Beispiel:
Wenn ich am offenen Ausgang des LM317 12 V Messe und LED’s mit 2V Durchlassspannung habe sollte ich nur 5 in Reihe schalten.
Bei einer üblichen Schaltung 16V Trafo Graetz Brückengleichrichter LM317 als Stromregler gehen aber auch 6 LED’s
Da die LM317 aber bis 35V funktionieren kann man auch einen Trafo z.B 24V benutzen und mehr LED’s in Reihe schalten.

So nun ist mir zu Warm in der Bude und ich geh wieder raus.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Bruck

Fritz Ganter

Beitrag von Fritz Ganter » Donnerstag 12. August 2004, 22:29

Eine Konstantstromquelle mit einem einstellbaren Spannungsregler macht man so:

Zwischen Ausgang und Adjust-Pin einen Widerstand legen, am Adjust
geht es dann weiter zu den Leds. Der LM317 hat glaub ich eine Referenzspannung von 1,25 Volt, damit errechnet sich der Widerstand mit 1,25/Diodenstrom.

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günni
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Beitrag von günni » Samstag 14. August 2004, 15:59

@JuergenB:
1N4002 100V / 1 A
1N4148 100V / 0,2A
das sind die Maximaldaten!

----------------

Zum Thema Brückengleichrichter:
ich "stricke" mir die B-Gl. nicht sondern nehme direkt Brückengleichrichter.
z.B. B80C1500 oder B80C2200 u. s. w. je nach dem, welchen Strom ich
benötige. Dazu möchte ich noch bemerken, daß ich NIE die Bauteile
bis an die Grenzdaten belaste, sondern min. 15% darunter bleibe.
Warum? Na die Lebensdauer...
Noch etwas, da ich meinen LED's nicht böse bin, betreibe ich sie
grundsätzlich mit Vorwiderstand!

PS: Bei B-GL. Siebelko, pro Ampere ca. 1000µF mehr ist unschädlich.

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Beitrag von Mr. E-Light » Sonntag 15. August 2004, 15:33

Nochmal kurz zurück zur "Schutzdiode": Ein Elektroniker hat mir gesagt, eine Diode in Reihe zur LED ist gut, antiparallel ist besser. Wenn man eh z.B. 2 LEDs hat, kann man die sich auch gegenseitig schützen lassen, indem man die beiden anitparallel schaltet, das spart ganz nebenbei Bauteile und somit Platz (falls das eine Rolle spielen sollte) (- das Thema "Vorwiederstand" kommt dann noch entsprechend hinzu...).

Gruß

Ralf

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Beitrag von günni » Sonntag 15. August 2004, 15:42

Hallo Ralf,
die Diode in Reihe, das passt! Die unerwünschte Halbwelle wird dann eh
gesperrt.

Fritz Ganter

Beitrag von Fritz Ganter » Sonntag 15. August 2004, 16:58

Eine Diode antiparallel zur LED verdoppelt dir den Stromverbrauch. Ausserdem muss der Vorwiderstand dann die doppelte Belastung aushalten bzw. wird wärmer.

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Beitrag von günni » Sonntag 15. August 2004, 19:27

S.I.E. (So ist es) :D

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Manfred
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Beitrag von Manfred » Montag 16. August 2004, 00:42

Hallo,

LED ohne Widerstand??? Daß hatten wir doch schon mal. Hier habe ich schon mal etwas dazu geschrieben.

Manfred

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Beitrag von Mr. E-Light » Montag 16. August 2004, 18:50

@ Fritz Ganter und Günni:
Das mit der antiparallelen Diode habe ich von einem bekannten Elektronoker, der selber verschiedenste Elektroniken für Modellbahn erstellt und verkauft (den Namen nenne ich hier mal nicht). Außerdem ist sehr oft auf Elektronikseiten zu lesen, daß eine Diode in Reihe als Schutz nicht ausreicht. Wer in aller Welt soll da als Laie noch durchblicken...!?!

Gruß

Ralf

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