Moin,
erstmal vorneweg: dein Conrad-Link funktioniert nicht. Bitte
hierlesen und verbessern.
Ok, ich erzähl dir jetzt mal ein paar Sachen, die du am besten nochmal
hiernacharbeitest (und noch viel mehr, da Grundlagen anscheinend komplett fehlen).
Dein Märklintrafo liefert 16 V Wechselspannung (zumindest steht das drauf). Wechselspannung ändert sich aber mit der Zeit (sie heißt ja Wechselspannung), und zwar Sinusförmig, hat also nie einen konstanten Wert. Die 16 V sind nur ein Mittelwert, diese Wechselspannung entspricht nämlich von ihrer Leistung an einem Ohmschen Widerstand einer 16 V Gleichspannung.
Tatsächlich ist der Spitzenwert der 16 V Wechselspannung 16*Wurzel(2) V = 22,6 V. (warum? siehe
hier)
Wenn du das gleichrichtest, führt das erstmal nur dazu, dass deine Sinuskurve nur noch im postiven Bereich ist, und der Spitzenwert ca. 1,4 V niedriger, da die Dioden im Gleichrichter je 0,7 V Spannungsabfall haben.
Diese pulsierende Gleichspannung, wie sie jetzt heißt, ist aber immer noch recht bescheiden, man muss sie also noch mit Kondensatoren glätten (dann hast du eine fast-Gleichspannung von (16 V - 1,4 V)*Wurzel(2) = 20,6 V, also ca. 20 V
Die kannst du denn noch mit einem wundervollen Bauteil namens 78XX auf eine gewünschte Spannung regeln. (Für XX die Spannung einsetzen, üblic z.B. 05, 12, 15)
Dann hast du klare und stabile Verhältnisse.
Bei LEDs Pluspol der LED an Plus und Minuspol der LED an Minus, wo der Widerstand ist, ist egal.
Gruß
Hannes