
Nach dem Abriss meiner alten Mä-Anlage und der Umstellung auf das C-Gleis habe ich auch den Unterbau erneuert. Aus einer Lagerauflösung konnte ich günstig Langloch-Winkelprofile (aus dem Regalbau) ergattern. Die bilden jetzt das Grundgerüst. Der Vorteil: sehr stabil und durch die Langlöcher absolut in der Waage aufzubauen. Darauf liegen Segmente aus Tischlerplatte 12mm, die mittels Schrauben mit dem Unterbau verbunden sind. Die Gleiswendel zum Schattenbahnhof besteht aus 8mm Sperrholz, das mittels Gewindestäben in dem Metallgrüst eingesetzt ist. Vorteil: Exakte Einhaltung des Steigungswinkels und gut gerundeter Übergang in die und aus der Steigung. Der Arbeitsaufwand hält sich m.E. in vertretbaren Grenzen. Die Segmente haben den Vorteil, dass die Anlage ggf. demontierbar ist, denn ich wohne nicht in der eigenen Villa, sondern nur zur Miete...
Um eine möglichst gute Schallisolierung zu erreichen, habe ich eine doppelte Lage von Laminat-Trittschalldämpfung auf die Platten geklebt (mit solidem Teppich-Klebeband). Das Zeug gibt's im Baumarkt, eine Rolle mit 1m Breite und 20m Länge hat 13,50 T€uro gekostet. Das ist meines Wissens erheblich günstiger als Moosgummi.
Die Gleise sind dann auf diese Unterlage aufgeklebt. Dabei habe ich aus den schlechten Erfahrungen der alten Anlage diesmal auf absolut saubere Verlegung und wirklich planes Verlegen geachtet. Das Ergebnis ist, dass die Züge angenehm leise laufen und es keine Qietsch-Probleme mit den Märklin-Schleifern mehr gibt. Dennoch stelle ich derzeit nach und nach auf Roco-Flüsterschleifer um, weil die Loks dann erheblich leiser werden...
Bislang bin ich über diese Bauphase noch nicht viel weiter hinausgekommen, ich hoffe, für den Landschaftsbau hier im Forum noch viele Anregungen und Tipps zu kriegen, denn so stümperhaft wie auf der alten Anlage soll's bei all dem Aufwand nicht wieder werden...
Gruß,
John