WB 322,5
- Flo K (der erste)
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WB 322,5
Hallo Leute
Für Felix und mich war es mal wieder an der Zeit dem Wunderland einen Besuch abzustatten und so sind wir (relativ) kurz entschlossen am letzten Samstag nach Hamburg gefahren.
Als Arne dann am Nachmittag noch dazugestossen ist, hatten wir schon die Hälfte der Schweizreise-Crew versammelt!
Natürlich war es mal wieder ein sehr anstrengender Tag, mit vielen Stunden auf der Autobahn, aber wie immer hat sich die Reise auf jeden Fall gelohnt.
Allerdings gibt es dieses mal auch von Projekten zu berichen, die nicht unsere 100%-ige Zustimmung finden konnten. Leider!
Fangen wir also am besten auch gleich damit an.
(Alle folgenden Fotos sind von Felix oder mir!)
Vorweg aber zunächst einmal der neu aushängende Beleuchtungsplan, auf dem man sehr schön erahnen kann, wie die nächtliche Schweiz zukünftig aussehen könnte und der uns im folgenden als Orientierungshilfe dienen wird:
Als erstes haben wir uns natürlich das schon im Bild der Stunde zu erkennende riesige Viadukt der Hauptbahn 1 angeschaut und waren (gelinde gesagt) etwas schockiert, über die enormen Abmessungen dieses Bauwerks:
Hier einmal eine Perspektive, die den geübten Beobachtern einiges Stirnrunzeln bereiten könnte: Von wo aus wurde wohl dieses Foto gemacht?
Noch dominanter wirkt das Viadukt, was bei uns sofort den Namen "Monsterviadukt" bekommen hat, wenn man es aus der Perspektive des Besuchers vom Bahnhof Churbriggen aus betrachtet:
Wenn man dann sogar noch etwas aufzoomt und die Gesamtsituation betrachtet, könnte man die Befürchtung haben, daß nicht nur die Hardcore-Modellbahner, diesen Teil der Anlage etwas überfrachtet finden könnten, vor allem wenn man bedenkt, daß noch eine große Brücke hinter dem angestrahlten "Monsterviadukt" und eine moderne Autobahnbrücke (mit nächtlich erleuchteter Baustelle) im Vordergrund, genau auf halber Höhe des Langwieser Viadukts verlaufen werden!
Von der ebenfalls beleuchteten Staumauer einmal ganz abgesehen.
Da stellt sich die Frage, wie viel noch von dem beleuchteten, an sich filigranen, Langwieser Viadukt zu sehen sein wird und in wie weit man das im Lichtermeer der anderen "Sensationen" noch als etwas 'besonders' empfinden wird.
Nicht minder fragwürdig muten die ersten Fliegergitter-Arbeiten am "Bietschhorn" an, wobei wir beim aktullen Stand ganz gerne den Namen "Piz Zipfelmütze" vorschlagen würden.
Den Grund dafür kann man, denke ich, ganz gut erkennen:
Die Situation ist zwar natürlich noch lange nicht fertig, aber welche geolgischen Kräfte hier am Werk gewesen sein sollen, entzieht sich nicht nur meiner Kenntniss, sondern auch meiner Fantasie!
Hier muss ganz offensichtlich Harry Potter im Spiel gewesen sein, anders kann ich mir diese Absonderlichkeit nicht erklären!
Wenden wir uns nun weniger merkwürdig anmutenden Szenen zu und erkunden den Rohbau des "Tessins".
Bevor wir mit unserem Rundgang starten, hier noch ein Bild vom Bahnhof Churbriggen aus, was sehr schön zeigt, wie die moderne Beton-Bauweise bei der MGB Einzug gehalten hat.
Der Blick über das zukünftige Festival-Areal mit DJ Bobo-Konzert in Richtung Bahnhof Churbriggen:
Auf der anderen Seite der Bergkette kann man vom Standort der künftigen "Burg Bellizona" sehr schön in den dazugehörigen Bahnhof blicken:
Von der anderen Seite:
...und in der Übersicht:
Hier der Blick durch das Tal, vom dem Fluss, für dessen Namen es noch gar keinen Vorschlag gibt:
Ich hoffe, jetzt erscheint dieser, bislang etwas nebulöse Anlagenteil, etwas plastischer.
Es kann allerdings leider nicht unerwähnt bleiben, dass der Gang rund um das Tessin und an den Werkstätten entlang, auch wieder mit einer fragwürdigen Begegnung aufwartet.
So sind uns diese Tunnelportale aufgefallen, die später einmal an der unteren Kehrschleife der Hauptbahn 1 positioniert werden.
Aber seht selbst:
(Die Bildqualität ist leider weniger gut, da das Foto durch eine Plexiglasscheibe aufgenommen werden musste.)
Merkwürgig daran ist besonders die Gestaltung der Felsen, die so garnicht zu den bekannten Granitformationen bei der dicht unterhalb gelegenen Ortschaft "Obbriggen" passen will.
Solche Felsen würde ich eher in einem extremen Karstgebiet erwarten, wie etwa in Südfrankreich oder in Kroatien.
In solchen Gesteinen entstehen übrigens dann zwangsläufig Tropfsteinhöhlen, aber das tut ja jetzt direkt nichts zur Sache.
Es drängt sich beinahe die Vermutung auf, dass hier verschiedene Modellbauer am Werk waren, die sich nicht besonders gut abgesprochen haben.
Wie das Ganze später ein schlüssiges Gesamtbild ergeben soll, ist mir jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt einigermaßen schleierhaft...
Zum nächsten Bild: Ob der, das Foto dominierende Erste-Hilfe-Koffer, etwas bei den zuvor gezeigten seltsamen Felsen bewirken kann, darf bezweifelt werden!
Weniger rätselhaft sind die bereits fertig gestellten Perrons (Bahnsteige) für den Schweiz-Abschnitt, sowie die beiden schönen Natursteingebäude aber dennoch.
Diese könnten eventuell auch einen Hinweis geben, auf das noch unbebaute Grundstück im Churbrigger Stadtteil "Biggenberg" (siehe unten)
Wir setzen den Rundgang fort und erreichen die Porta Alpina, die neuerdings auch ordnugsgemäß beschriftet ist:
Sehr bemerkenswert, wo es die Aufkleber doch ausschliesslich im Touristenbüro von Sedrun gibt!
Der Blick durch die zukünfige extrem steile Felswand zum Bahnhof Churbriggen:
Bei genauem Hinsehen lässt sich schon erkennen, wie spektulär dieser unterirdische Bahnhof einmal wirken wird:
Und last but not least das Loch für den Aufzug an die Oberfläche:
Obwohl mir der Durchmesser etwas knapp vorkommt, interpretiere ich das beim aktuellen Stand der Dinge jedenfalls so.
Ein Blick zurück über die Bahnhofsausfahrt Churbriggen ins Tessin, der schon bald nicht mehr möglich sein wird:
Weiter geht es die Treppen hoch, vorbei an dem Loklift, der fleissig seine Tests absolviert, auf das Besucherpodest.
Von hier aus ergibt sich (mit einigen fototechnischen Tricks) ein guter Überblick, über das Tal bis hinunter zum Bahnhof Churbriggen:
Auch hier, wie auch bei dem nächsten Bild, sind die Kenner der Situation eingeladen, über den Fotostandpunkt zu spekulieren!
Das Langwieser Viadukt aus einer ungewöhnlichen Perspektive.
Von hier aus hat man auch die Aussicht über den Ort, für den es auch keine Namensideen gibt und den See, am Fusse der Staumauer:
Weiter die Treppe hoch kommen wir in den bislang völlig unbekannten Anlagenteil "Graubünden", wo es zum unter anderem einen luxuriösen Kurort ("St. Max") geben wird. Hier kann man gut die Fläche erkennen, auf der die Ortschaft einmal entstehen wird:
Weiter oben entsteht ein Tal mit viel Industrie zwischen den Bergen:
Noch lagern hier viele Gleisplan-Papierrollen, Bauteile der Porta Alpina und andere Dinge.
Auf den aufgelegten Plänen lassen sich schon sehr schön die Industrieanlgen der HOLCIM AG, einem Baustoffhersteller, erkennen:
Später dazu mehr, dann in Zusammenhang mit dem Rollmaterial für diesen Bauabschnitt.
Dahinter befindet sich der Anlagenteil, auf dem das "Albula-Tal" gebaut werden wird, mit dem berühmten Landwasser-Viadukt als krönendem Abschluss. (Links, nicht im Bild)
Von ganz oben lassen sich zur Zeit auch noch ganz andere, spannende "Details" entdecken. So kann man hier bei genauem Hinsehen gut erkennen, wie die Wunderland-Mitarbeiter später einmal abseits gelegene Stellen erreichen können:
Die "Trittstellen"-Beschriftungen sind zwar nicht wirklich gut zu erkennen, aber in geringem Abstand vorhanden, so dass später Reinigungs- und Wartungsabeiten vorgenommen werden können.
(Vielleicht finde ich ein besseres Bild)
Oben angekommen machen wir erstmal einen Rundgang über die "alte" Anlage, wobei neues, (schweizer und österreicher) Rollmaterial im Focus unseres Interesses stand.
Da wäre z.B. ein Intercity mit einem Taurus:
Und noch einer in neuer Farbgebung mit dem "150 Jahre Semmeringbahn"-Jubiläums-Taurus:
Gleich zwei Regionalzüge der ÖBB sind hier im Bahnhof von St. Wendel zu sehen:
Wegen dem bereits oben erwähnten Werksgelände des schweizer Baustoffherstellers HOLCIM waren wir besonders hinter der dazu passenden Werbelok her, die zur Zeit fleissig ihren Dienst auf der Strecke Knuffingen - St Wendel versieht:
Besonders schön ist dabei, dass es auch eine Schmalspurlok der RhB im gleichen Design gibt und Roco dieses Jahr einen entsprechenden Zementsilowagen bei den Neuheiten hat!
Da Felix löblicherweise sein Stativ zum Einsatz gebracht hat, gibt es auch diesmal wieder sehr schöne Nachtfotos:
Der kleine Ort, unterhalb von St. Wendel:
Die Bahnsteige vom Bahnhof Knuffingen haben auch eine neue, moderne LED-Beleuchtung bekommen:
Und auch der Hamburger Hafen macht in der Dunkelheit immer wieder eine gute Figur:
Aber auch tagsüber lassen sich bemerkenswerte Neuigkeiten entdecken, wie z.B. diese Service-Brücken (bekannt aus dem USA-Abschnitt), die sich im Bedarfsfall auf die Anlage klappen lassen:
Zwei dieser Serviceklappen wurden hinter der Anlage im Hamburg-Abschnitt angebracht.
Doch kommen wir doch noch einmal zurück zu der Baustelle, die uns ja eigentlich allen am meisten interessiert.
Nachdem wir uns bei Gitta die amtliche Genehmigung eingeholt hatten, durften wir hinter der Absperrung Fotos im Areal des künftigen Airports machen, was wir natürlich ausgiebig genutzt haben.
Nach so viel Gebirge sollen zunächst einamal die Flughafen-Fans auf ihre Kosten kommen:
Mittlerweile wird offensichtlich auch an einer neuen Airport-Testanlage gebaut. Für die Freaks habe ich mal versucht eine Aufnahme davon zu macchen, was bei den widrigen Lichtverhälnissen garnicht so einfach war.
Ich haoffen, man kann trotzdem was erkennen:
*** Bildeinblendung auf Wunsch der GL entfernt! ***
Der Radius des Wendekreises im Vordergrund beträgt exakt 15cm:
*** Bildeinblendung auf Wunsch der GL entfernt! ***
Woher ich das so genau weis? Peter Müller hatte mich gebeten das zu recherchieren und so war ich mit einem Zollstock "bewaffnet"!
Kommen wir nun aber zu dem angenehmsten Teil unserer Reise über die diversen Wunderland-Baustellen.
Die vorgefertigten Segmente und Stellproben, die z.Zt. ebenfalls im Bereich des zukünftigen Flughafen zu finden sind.
Fangen wir unten an, d.h. mit Churbriggen, bzw. den Stellproben für die größte Ortschaft im neuen Bauabschnitt:
Die Innenstadt, vom Bahnhof aus gesehen. Hier entsteht eine schicke Ladenpassage in historischem Gemäuer.
Die Stadtmauer von aussen:
Und von innen:
Eine Häuserzeile am Hauptplatz:
Auch hier sind die Mieter noch nicht eingezogen:
Gehen wir eine Etage höher und betrachten den Ortsteil "Briggenberg", wo das Leben schon deutlich weiter fortgeschritten ist:
(Im folgenden zeige ich sehr viele Bilder mit Detailaufnahmen, da diese Teile der Anlage später nur noch aus sehr großer Distanz (3,5 bis 4 Meter) gesehen werden können!)
Der wunderschön detaillierte "Briggenberg"
Farbenfrohe, aber auch von den Naturkräften gekennzeichnete Gebäude am "Briggenberg":
Die Gesamtsituation aus der rückwärtigen Perspektive:
Das letzte vom Foto "Briggenberg" erinnert mich an was...
Obwohl unser (Achims) Wohnmobil natürlich viel moderner und auch niemals so dreckig war!
Noch weiter oberhalb befindet sich die Ortschaft "Obbriggen", deren wunderschöne Häuser nach walliser Vorbild gebaut wurden und hervorragend gelungen sind:
Hier einige weitere Impressionen aus diesem walliser Bergdorf:
Eine lustiges Missgeschick ist den Mtarbeitern der örtlichen Käserei passiert:
Und zum Abschluss noch eine etwas absurde Perspektive, die man wahrscheinlich auch nicht wieder sehen wird:
Damit wären wir am Ende unseres Rundgangs angekommen und ich hoffe es hat, trotz diverser diskussionswürdiger Ansichten, etwas Spass gemacht und für für etwas besseren Durchblick gesorgt:
Zu guter Letzt gibt es als Zugabe noch ein Filmchen von Arne und ein 360°-Baustellen-Panorama von Felix:
Film von Arne Auf der Pirsch
Panorama von Felix: 360°-Baustellen-Panorama
Der Autor bedankt sich für die Aufmerksamkeit und hofft auf eine kreative Diskussion:
Flo
Für Felix und mich war es mal wieder an der Zeit dem Wunderland einen Besuch abzustatten und so sind wir (relativ) kurz entschlossen am letzten Samstag nach Hamburg gefahren.
Als Arne dann am Nachmittag noch dazugestossen ist, hatten wir schon die Hälfte der Schweizreise-Crew versammelt!
Natürlich war es mal wieder ein sehr anstrengender Tag, mit vielen Stunden auf der Autobahn, aber wie immer hat sich die Reise auf jeden Fall gelohnt.
Allerdings gibt es dieses mal auch von Projekten zu berichen, die nicht unsere 100%-ige Zustimmung finden konnten. Leider!
Fangen wir also am besten auch gleich damit an.
(Alle folgenden Fotos sind von Felix oder mir!)
Vorweg aber zunächst einmal der neu aushängende Beleuchtungsplan, auf dem man sehr schön erahnen kann, wie die nächtliche Schweiz zukünftig aussehen könnte und der uns im folgenden als Orientierungshilfe dienen wird:
Als erstes haben wir uns natürlich das schon im Bild der Stunde zu erkennende riesige Viadukt der Hauptbahn 1 angeschaut und waren (gelinde gesagt) etwas schockiert, über die enormen Abmessungen dieses Bauwerks:
Hier einmal eine Perspektive, die den geübten Beobachtern einiges Stirnrunzeln bereiten könnte: Von wo aus wurde wohl dieses Foto gemacht?
Noch dominanter wirkt das Viadukt, was bei uns sofort den Namen "Monsterviadukt" bekommen hat, wenn man es aus der Perspektive des Besuchers vom Bahnhof Churbriggen aus betrachtet:
Wenn man dann sogar noch etwas aufzoomt und die Gesamtsituation betrachtet, könnte man die Befürchtung haben, daß nicht nur die Hardcore-Modellbahner, diesen Teil der Anlage etwas überfrachtet finden könnten, vor allem wenn man bedenkt, daß noch eine große Brücke hinter dem angestrahlten "Monsterviadukt" und eine moderne Autobahnbrücke (mit nächtlich erleuchteter Baustelle) im Vordergrund, genau auf halber Höhe des Langwieser Viadukts verlaufen werden!
Von der ebenfalls beleuchteten Staumauer einmal ganz abgesehen.
Da stellt sich die Frage, wie viel noch von dem beleuchteten, an sich filigranen, Langwieser Viadukt zu sehen sein wird und in wie weit man das im Lichtermeer der anderen "Sensationen" noch als etwas 'besonders' empfinden wird.
Nicht minder fragwürdig muten die ersten Fliegergitter-Arbeiten am "Bietschhorn" an, wobei wir beim aktullen Stand ganz gerne den Namen "Piz Zipfelmütze" vorschlagen würden.
Den Grund dafür kann man, denke ich, ganz gut erkennen:
Die Situation ist zwar natürlich noch lange nicht fertig, aber welche geolgischen Kräfte hier am Werk gewesen sein sollen, entzieht sich nicht nur meiner Kenntniss, sondern auch meiner Fantasie!
Hier muss ganz offensichtlich Harry Potter im Spiel gewesen sein, anders kann ich mir diese Absonderlichkeit nicht erklären!
Wenden wir uns nun weniger merkwürdig anmutenden Szenen zu und erkunden den Rohbau des "Tessins".
Bevor wir mit unserem Rundgang starten, hier noch ein Bild vom Bahnhof Churbriggen aus, was sehr schön zeigt, wie die moderne Beton-Bauweise bei der MGB Einzug gehalten hat.
Der Blick über das zukünftige Festival-Areal mit DJ Bobo-Konzert in Richtung Bahnhof Churbriggen:
Auf der anderen Seite der Bergkette kann man vom Standort der künftigen "Burg Bellizona" sehr schön in den dazugehörigen Bahnhof blicken:
Von der anderen Seite:
...und in der Übersicht:
Hier der Blick durch das Tal, vom dem Fluss, für dessen Namen es noch gar keinen Vorschlag gibt:
Ich hoffe, jetzt erscheint dieser, bislang etwas nebulöse Anlagenteil, etwas plastischer.
Es kann allerdings leider nicht unerwähnt bleiben, dass der Gang rund um das Tessin und an den Werkstätten entlang, auch wieder mit einer fragwürdigen Begegnung aufwartet.
So sind uns diese Tunnelportale aufgefallen, die später einmal an der unteren Kehrschleife der Hauptbahn 1 positioniert werden.
Aber seht selbst:
(Die Bildqualität ist leider weniger gut, da das Foto durch eine Plexiglasscheibe aufgenommen werden musste.)
Merkwürgig daran ist besonders die Gestaltung der Felsen, die so garnicht zu den bekannten Granitformationen bei der dicht unterhalb gelegenen Ortschaft "Obbriggen" passen will.
Solche Felsen würde ich eher in einem extremen Karstgebiet erwarten, wie etwa in Südfrankreich oder in Kroatien.
In solchen Gesteinen entstehen übrigens dann zwangsläufig Tropfsteinhöhlen, aber das tut ja jetzt direkt nichts zur Sache.
Es drängt sich beinahe die Vermutung auf, dass hier verschiedene Modellbauer am Werk waren, die sich nicht besonders gut abgesprochen haben.
Wie das Ganze später ein schlüssiges Gesamtbild ergeben soll, ist mir jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt einigermaßen schleierhaft...
Zum nächsten Bild: Ob der, das Foto dominierende Erste-Hilfe-Koffer, etwas bei den zuvor gezeigten seltsamen Felsen bewirken kann, darf bezweifelt werden!
Weniger rätselhaft sind die bereits fertig gestellten Perrons (Bahnsteige) für den Schweiz-Abschnitt, sowie die beiden schönen Natursteingebäude aber dennoch.
Diese könnten eventuell auch einen Hinweis geben, auf das noch unbebaute Grundstück im Churbrigger Stadtteil "Biggenberg" (siehe unten)
Wir setzen den Rundgang fort und erreichen die Porta Alpina, die neuerdings auch ordnugsgemäß beschriftet ist:
Sehr bemerkenswert, wo es die Aufkleber doch ausschliesslich im Touristenbüro von Sedrun gibt!
Der Blick durch die zukünfige extrem steile Felswand zum Bahnhof Churbriggen:
Bei genauem Hinsehen lässt sich schon erkennen, wie spektulär dieser unterirdische Bahnhof einmal wirken wird:
Und last but not least das Loch für den Aufzug an die Oberfläche:
Obwohl mir der Durchmesser etwas knapp vorkommt, interpretiere ich das beim aktuellen Stand der Dinge jedenfalls so.
Ein Blick zurück über die Bahnhofsausfahrt Churbriggen ins Tessin, der schon bald nicht mehr möglich sein wird:
Weiter geht es die Treppen hoch, vorbei an dem Loklift, der fleissig seine Tests absolviert, auf das Besucherpodest.
Von hier aus ergibt sich (mit einigen fototechnischen Tricks) ein guter Überblick, über das Tal bis hinunter zum Bahnhof Churbriggen:
Auch hier, wie auch bei dem nächsten Bild, sind die Kenner der Situation eingeladen, über den Fotostandpunkt zu spekulieren!
Das Langwieser Viadukt aus einer ungewöhnlichen Perspektive.
Von hier aus hat man auch die Aussicht über den Ort, für den es auch keine Namensideen gibt und den See, am Fusse der Staumauer:
Weiter die Treppe hoch kommen wir in den bislang völlig unbekannten Anlagenteil "Graubünden", wo es zum unter anderem einen luxuriösen Kurort ("St. Max") geben wird. Hier kann man gut die Fläche erkennen, auf der die Ortschaft einmal entstehen wird:
Weiter oben entsteht ein Tal mit viel Industrie zwischen den Bergen:
Noch lagern hier viele Gleisplan-Papierrollen, Bauteile der Porta Alpina und andere Dinge.
Auf den aufgelegten Plänen lassen sich schon sehr schön die Industrieanlgen der HOLCIM AG, einem Baustoffhersteller, erkennen:
Später dazu mehr, dann in Zusammenhang mit dem Rollmaterial für diesen Bauabschnitt.
Dahinter befindet sich der Anlagenteil, auf dem das "Albula-Tal" gebaut werden wird, mit dem berühmten Landwasser-Viadukt als krönendem Abschluss. (Links, nicht im Bild)
Von ganz oben lassen sich zur Zeit auch noch ganz andere, spannende "Details" entdecken. So kann man hier bei genauem Hinsehen gut erkennen, wie die Wunderland-Mitarbeiter später einmal abseits gelegene Stellen erreichen können:
Die "Trittstellen"-Beschriftungen sind zwar nicht wirklich gut zu erkennen, aber in geringem Abstand vorhanden, so dass später Reinigungs- und Wartungsabeiten vorgenommen werden können.
(Vielleicht finde ich ein besseres Bild)
Oben angekommen machen wir erstmal einen Rundgang über die "alte" Anlage, wobei neues, (schweizer und österreicher) Rollmaterial im Focus unseres Interesses stand.
Da wäre z.B. ein Intercity mit einem Taurus:
Und noch einer in neuer Farbgebung mit dem "150 Jahre Semmeringbahn"-Jubiläums-Taurus:
Gleich zwei Regionalzüge der ÖBB sind hier im Bahnhof von St. Wendel zu sehen:
Wegen dem bereits oben erwähnten Werksgelände des schweizer Baustoffherstellers HOLCIM waren wir besonders hinter der dazu passenden Werbelok her, die zur Zeit fleissig ihren Dienst auf der Strecke Knuffingen - St Wendel versieht:
Besonders schön ist dabei, dass es auch eine Schmalspurlok der RhB im gleichen Design gibt und Roco dieses Jahr einen entsprechenden Zementsilowagen bei den Neuheiten hat!
Da Felix löblicherweise sein Stativ zum Einsatz gebracht hat, gibt es auch diesmal wieder sehr schöne Nachtfotos:
Der kleine Ort, unterhalb von St. Wendel:
Die Bahnsteige vom Bahnhof Knuffingen haben auch eine neue, moderne LED-Beleuchtung bekommen:
Und auch der Hamburger Hafen macht in der Dunkelheit immer wieder eine gute Figur:
Aber auch tagsüber lassen sich bemerkenswerte Neuigkeiten entdecken, wie z.B. diese Service-Brücken (bekannt aus dem USA-Abschnitt), die sich im Bedarfsfall auf die Anlage klappen lassen:
Zwei dieser Serviceklappen wurden hinter der Anlage im Hamburg-Abschnitt angebracht.
Doch kommen wir doch noch einmal zurück zu der Baustelle, die uns ja eigentlich allen am meisten interessiert.
Nachdem wir uns bei Gitta die amtliche Genehmigung eingeholt hatten, durften wir hinter der Absperrung Fotos im Areal des künftigen Airports machen, was wir natürlich ausgiebig genutzt haben.
Nach so viel Gebirge sollen zunächst einamal die Flughafen-Fans auf ihre Kosten kommen:
Mittlerweile wird offensichtlich auch an einer neuen Airport-Testanlage gebaut. Für die Freaks habe ich mal versucht eine Aufnahme davon zu macchen, was bei den widrigen Lichtverhälnissen garnicht so einfach war.
Ich haoffen, man kann trotzdem was erkennen:
*** Bildeinblendung auf Wunsch der GL entfernt! ***
Der Radius des Wendekreises im Vordergrund beträgt exakt 15cm:
*** Bildeinblendung auf Wunsch der GL entfernt! ***
Woher ich das so genau weis? Peter Müller hatte mich gebeten das zu recherchieren und so war ich mit einem Zollstock "bewaffnet"!
Kommen wir nun aber zu dem angenehmsten Teil unserer Reise über die diversen Wunderland-Baustellen.
Die vorgefertigten Segmente und Stellproben, die z.Zt. ebenfalls im Bereich des zukünftigen Flughafen zu finden sind.
Fangen wir unten an, d.h. mit Churbriggen, bzw. den Stellproben für die größte Ortschaft im neuen Bauabschnitt:
Die Innenstadt, vom Bahnhof aus gesehen. Hier entsteht eine schicke Ladenpassage in historischem Gemäuer.
Die Stadtmauer von aussen:
Und von innen:
Eine Häuserzeile am Hauptplatz:
Auch hier sind die Mieter noch nicht eingezogen:
Gehen wir eine Etage höher und betrachten den Ortsteil "Briggenberg", wo das Leben schon deutlich weiter fortgeschritten ist:
(Im folgenden zeige ich sehr viele Bilder mit Detailaufnahmen, da diese Teile der Anlage später nur noch aus sehr großer Distanz (3,5 bis 4 Meter) gesehen werden können!)
Der wunderschön detaillierte "Briggenberg"
Farbenfrohe, aber auch von den Naturkräften gekennzeichnete Gebäude am "Briggenberg":
Die Gesamtsituation aus der rückwärtigen Perspektive:
Das letzte vom Foto "Briggenberg" erinnert mich an was...
Obwohl unser (Achims) Wohnmobil natürlich viel moderner und auch niemals so dreckig war!
Noch weiter oberhalb befindet sich die Ortschaft "Obbriggen", deren wunderschöne Häuser nach walliser Vorbild gebaut wurden und hervorragend gelungen sind:
Hier einige weitere Impressionen aus diesem walliser Bergdorf:
Eine lustiges Missgeschick ist den Mtarbeitern der örtlichen Käserei passiert:
Und zum Abschluss noch eine etwas absurde Perspektive, die man wahrscheinlich auch nicht wieder sehen wird:
Damit wären wir am Ende unseres Rundgangs angekommen und ich hoffe es hat, trotz diverser diskussionswürdiger Ansichten, etwas Spass gemacht und für für etwas besseren Durchblick gesorgt:
Zu guter Letzt gibt es als Zugabe noch ein Filmchen von Arne und ein 360°-Baustellen-Panorama von Felix:
Film von Arne Auf der Pirsch
Panorama von Felix: 360°-Baustellen-Panorama
Der Autor bedankt sich für die Aufmerksamkeit und hofft auf eine kreative Diskussion:
Flo
Zuletzt geändert von Flo K (der erste) am Dienstag 29. Januar 2008, 01:20, insgesamt 8-mal geändert.
- Datterich
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WB 322,5
Wunderbar gemacht, Flo & Co.
Ich beantrage hiermit, dass Ihr jeden ersten Samstag im Monat einmal in besonderer Mission in die Speicherstadt
fahrt und etwas in dieser Form hier veröffentlicht - zumindest immer während Bauphasen ...
Vielen Dank für diese wunderbaren Informationen, die wie immer auch handwerklich allererste Sahne sind -
da macht das Lesen und das Betrachten Spaß (besonders aus der Ferne).
Übrigens, ich glaube, dass die Dimensionen des Viaduktes (im Moment noch optisch erschlagend) nach Fertigstellung
des Gebirges nicht mehr die hier gezeigte Dominanz haben werden - es ist ja in Natur auch ein gewaltiges Bauwerk.
Da sollte man mal abwarten, wie das am Ende wirkt. Und jetzt wissen wir endlich, dass es doch Tropfsteinhöhlen
geben könnte ...
Liebe Grüße an die Autoren
Datterich
_________________
... der spätestens im Mai auch wieder (s)einen WB geplant hat
Ich beantrage hiermit, dass Ihr jeden ersten Samstag im Monat einmal in besonderer Mission in die Speicherstadt
fahrt und etwas in dieser Form hier veröffentlicht - zumindest immer während Bauphasen ...
Vielen Dank für diese wunderbaren Informationen, die wie immer auch handwerklich allererste Sahne sind -
da macht das Lesen und das Betrachten Spaß (besonders aus der Ferne).
Übrigens, ich glaube, dass die Dimensionen des Viaduktes (im Moment noch optisch erschlagend) nach Fertigstellung
des Gebirges nicht mehr die hier gezeigte Dominanz haben werden - es ist ja in Natur auch ein gewaltiges Bauwerk.
Da sollte man mal abwarten, wie das am Ende wirkt. Und jetzt wissen wir endlich, dass es doch Tropfsteinhöhlen
geben könnte ...
Liebe Grüße an die Autoren
Datterich
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... der spätestens im Mai auch wieder (s)einen WB geplant hat
- Soko
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Re: WB 322,5
Hallo Flo, Felix und Arne,
Dankeschön!
Ciao,
Joachim
Dankeschön!
Der Antrag wird von mir unterstützt! Alf zahlt dann die Spesen?Ich beantrage hiermit, dass Ihr jeden ersten Samstag im Monat einmal in besonderer Mission in die Speicherstadt fahrt und etwas in dieser Form hier veröffentlicht - zumindest immer während Bauphasen ...
Ciao,
Joachim
- Flo K (der erste)
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Re: WB 322,5
Ähhh - was jetzt?Datterich hat geschrieben:... es ist ja in Natur auch ein gewaltiges Bauwerk.
Das Monsterviadukt? In Natura? Verstehe ich nicht...
Für so eine aberwitzige Konstruktion gibt es meines Wissens kein Vorbild!
Ich hoffe Du verwechselst das jetzt nicht mit dem Landwasser Viadukt, was erstens viel, viel kleiner ist (ca. 75 cm hoch, Monsterviadukt ca. 120 cm hoch), zweitens eingleisig und schmalspurig ist und drittens ganz woanders gebaut werden wird!
Flo
- Datterich
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WB 322,5
Insgesamt gesehen finde ich es schon in Ordnung, und über die "unnatürlichen" Details gibt es bereits woanders hier genügend Diskussionsbeiträge. Hier in Deinem Wochenbericht möchte ich einfach nur feststellen, dass die Schweiz - vielleicht in 50 Jahren (?) - einmal so aussehen könnte ... wer weiß.
Freundliche Grüße an die Hellseher
Datterich
_________________
... der die Details (Käse- Rollende Landstraße) schon jetzt herrlich findet
Abgewiesen! Dann fahre ich lieber selbst und treffe mich dort mit Euch!Soko hat geschrieben:Alf zahlt dann die Spesen?
Freundliche Grüße an die Hellseher
Datterich
_________________
... der die Details (Käse- Rollende Landstraße) schon jetzt herrlich findet
- Peter Müller
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- Registriert: Dienstag 25. Januar 2005, 12:43
Wunderbar gemacht! Auch ich hätte nichts gegen eine gewisse Regelmäßigkeit einzuwenden. Vielleicht um eine halbe Woche versetzt dann den "Komma-Fünf-Bericht" auf Donnerstags legen? Dann hab' ich nicht den Overflow, wenn Montags Nachmittags der reguläre Wochenbericht auch noch "verarbeitet" werden soll (auf den ich heute genauso gespannt warte).
EDIT: Aus meiner Antwort zum Viadukt habe ich einen eigenen Thread gemacht: Großes Viadukt im Deckendurchbruch.
Der Wendekreis am Flughafen, den Flo gefunden hat, gehört wahrscheinlich nicht zu einer Flugzeugspur, sondern zum Vorfeldverkehr. Und da sind die 15 cm Radius nicht ungewöhnlich. Also doch keine Aussage, wie eng einmal die Flugzeuge werden drehen können.
Über das Testflugfeld freue ich mich sehr. Auf mitgebrachten Privatfotos hatte ich Ende letzten Jahres schon eine kleine Testplatte entdeckt, aber diese hier jetzt geht ja schon richtig ins Detail.
Ich meine hinten das unscheinbare Brett mit der Acht in straßengrauer Farbe.
EDIT: Aus meiner Antwort zum Viadukt habe ich einen eigenen Thread gemacht: Großes Viadukt im Deckendurchbruch.
Der Wendekreis am Flughafen, den Flo gefunden hat, gehört wahrscheinlich nicht zu einer Flugzeugspur, sondern zum Vorfeldverkehr. Und da sind die 15 cm Radius nicht ungewöhnlich. Also doch keine Aussage, wie eng einmal die Flugzeuge werden drehen können.
Über das Testflugfeld freue ich mich sehr. Auf mitgebrachten Privatfotos hatte ich Ende letzten Jahres schon eine kleine Testplatte entdeckt, aber diese hier jetzt geht ja schon richtig ins Detail.
Ich meine hinten das unscheinbare Brett mit der Acht in straßengrauer Farbe.
Zuletzt geändert von Peter Müller am Montag 8. Januar 2007, 13:51, insgesamt 3-mal geändert.
Grüße, Peter
Bei campact.de per E-Mail abstimmen: 49-Euro-Ticket retten! ... das haben Stand 25.08.2023 um 20:45 Uhr schon 115.000 Menschen getan.
Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.
Bei campact.de per E-Mail abstimmen: 49-Euro-Ticket retten! ... das haben Stand 25.08.2023 um 20:45 Uhr schon 115.000 Menschen getan.
Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.
- Datterich
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WB 322,5
Au weia - Peter, jetzt kann es natürlich dennoch mal vorkommen, dass die Berichte dann doch zeitgleich erscheinen würden, du kennst doch den Freilaufenden ...Peter Müller hat geschrieben:Vielleicht um eine halbe Woche versetzt dann den "Komma-Fünf-Bericht" auf Donnerstags legen? Dann hab' ich nicht den Overflow, wenn Montags Nachmittags der reguläre Wochenbericht auch noch "verarbeitet" werden soll (auf den ich heute genauso gespannt warte).
Freundliche Grüße an alle Admins und Moderatoren
Datterich
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Gnade ... ich warte auch
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Re: WB 322,5
Was meinst Du damit?Datterich hat geschrieben:... die "unnatürlichen" Details...
Die seltsamen Felsen auf den Tunnelportalen, die weder von Form und Farbe zu den benachbarten Darstellungen passen?
Oder die "Zipfelmützen" am "Bietschhorn"?
Nein! Ebenfalls abgewiesen!Datterich hat geschrieben: ...möchte ich einfach nur feststellen, dass die Schweiz - vielleicht in 50 Jahren (?) - einmal so aussehen könnte ...
Selbst in 500 Millionen Jahren wird es definitiv keine verkarsteten Kalkstein-Felsen im Wallis geben und schon gar kein 180°-Viadukt, was über 100 Meter hoch und über einen halben Kilometer lang ist!
Ganz abgesehen davon geht es dabei auch nicht um tatsächlich existierende Vorbilder, geologische Spitzfindigkeiten oder kleinkarierte Rechthaberei, sondern darum, daß die Felsformationen auf den Tunnelportalen so garnicht zu den benachbarten Gesteinsdarstellungen passen und dieses mönströse Viadukt einfach alles andere regelrecht erschlägt!
Oder so formuliert, das es jeder (auch in Südhessen) versteht:
So, wie jetzt ist, sieht es teilweise be...scheiden aus!
Um das zu sehen braucht man übrigens kein Geologe oder Schweiz-Kenner zu sein, sondern einfach nur die Augen aufmachen!
Flo
Zuletzt geändert von Flo K (der erste) am Montag 8. Januar 2007, 12:36, insgesamt 3-mal geändert.
Der Viadukt ist sicher kleiner, aber ein ähnlicher und schöner Bogenviadukt auf der Südrampe der Lötschbergbahn http://www.kolej.pl/mars/Luogelkinviadukt_2.jpg
noch ein schöner Bogenviadukt auf der Nordrampe
http://schienenfahrzeuge.netshadow.at/d ... 2e758639b5
Man sieht, man hat sich bei dem "Monsterviadukt" die Mühe gegeben eine Brücke zu schaffen, die anmutet, als wenn es sie auf der Lötschbergbahn geben könnte.
Achim, der solche Brücken liebt und der sich ganz sicher ist, das es so einen zumindest in Bielefeld gibt und einen im Bogen bei Altenbeken.
http://www.meinestadt.de/bielefeld/tour ... x?id=10758
http://www.altenbekener-eisenbahnfreund ... fotos.html
noch ein schöner Bogenviadukt auf der Nordrampe
http://schienenfahrzeuge.netshadow.at/d ... 2e758639b5
Man sieht, man hat sich bei dem "Monsterviadukt" die Mühe gegeben eine Brücke zu schaffen, die anmutet, als wenn es sie auf der Lötschbergbahn geben könnte.
Achim, der solche Brücken liebt und der sich ganz sicher ist, das es so einen zumindest in Bielefeld gibt und einen im Bogen bei Altenbeken.
http://www.meinestadt.de/bielefeld/tour ... x?id=10758
http://www.altenbekener-eisenbahnfreund ... fotos.html
Zuletzt geändert von Achim am Montag 8. Januar 2007, 12:32, insgesamt 1-mal geändert.
now butter by the fishes
- Flo K (der erste)
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Ähhhm...
"Ähnlich"...? Sorry, aber das ist doch nicht Dein ernst, oder?
Und ich sags nochmal:
Es geht nicht um potentielle Vorbilder, sondern darum, das dieser Teil der Anlage schon jetzt stark überfrachtet wirkt, obwohl noch zwei weitere, dominante Brücken dazu kommen werden!
Wer's nicht wahr haben will, der fahre am besten selber hin und überzeuge sich persönlich!
Vielleicht sieht das auf den Fotos einfach noch zu niedlich aus?
Flo
"Ähnlich"...? Sorry, aber das ist doch nicht Dein ernst, oder?
Und ich sags nochmal:
Es geht nicht um potentielle Vorbilder, sondern darum, das dieser Teil der Anlage schon jetzt stark überfrachtet wirkt, obwohl noch zwei weitere, dominante Brücken dazu kommen werden!
Wer's nicht wahr haben will, der fahre am besten selber hin und überzeuge sich persönlich!
Vielleicht sieht das auf den Fotos einfach noch zu niedlich aus?
Flo
Gratulation zum ausführlichen WB!
Bezüglich des steinernen Viaduktes hinter dem Langwieser Viadukt gebe ich Flo K zu 100% recht:
Das steinerne Viadukt erschlägt das filigrane Langwieser optisch geradezu. Selbst wenn ich mir weite Teile davon unter Landschaft versteckt vorstelle, die Trasse liegt höher und und ist viel länger als die des Langwieserschen. Außerdem wirkt ein gebogenes Viadukt dort vollkommen unnatürlich, Das würde nur dann passen, wenn die Trasse der Kontur der Felswand folgen würde.
Insgesamt ist das Hauptproblem daß beide Brücken (anscheinend) vom Tal aus gesehen exakt auf einer optischen Achse liegen. Entweder eine unscheinbar machen oder die Trasse anders führen.
genius
Bezüglich des steinernen Viaduktes hinter dem Langwieser Viadukt gebe ich Flo K zu 100% recht:
Das steinerne Viadukt erschlägt das filigrane Langwieser optisch geradezu. Selbst wenn ich mir weite Teile davon unter Landschaft versteckt vorstelle, die Trasse liegt höher und und ist viel länger als die des Langwieserschen. Außerdem wirkt ein gebogenes Viadukt dort vollkommen unnatürlich, Das würde nur dann passen, wenn die Trasse der Kontur der Felswand folgen würde.
Insgesamt ist das Hauptproblem daß beide Brücken (anscheinend) vom Tal aus gesehen exakt auf einer optischen Achse liegen. Entweder eine unscheinbar machen oder die Trasse anders führen.
genius
Achim hat geschrieben
Richtig ist, das das Langwieserviadukt deutlich dominiert wird, damit wird ihm schon Wirkung genommen.
Achim
Achim hat geschriebenUlrich hat geschrieben
Zitat:
Und manchmal denke ich wenn ich den Schweiz Teil hier so verfolge - um zum Ausgangsthema, denn das ist ja der BA Schweiz, zu kommen - das der am Ende ähnlich wirkt: Zuviel auf zuwenig Fläche.
Also da bist du nicht der einzige der manchmal in stiller Stunde das befürchtet - mir ist das auch schon so gegangen
- Bei dem Streckenverhau wie er sich im Moment präsentiert.
- Ein wenig anders empfinde ich es dann, wenn ich mir den Plan der oberirdischen Streckenführung ansehe. Dann kommt mir das ganze nicht
mehr so überfrachtet vor.
Wahrscheinlich müssen wir einfach abwarten, wie sich der fertige Anlagenabschnitt dann präsentiert. Ich hab auch die Hoffnung, das es mir so geht wie in Skandinavien, da hatte ich auch die gleiche Befürchtung und dann sortierten sich die Strecken, sehr schön wie ich finde, in die Anlage ein. Außerdem werden es ja praktisch zwei Anlagen übereinander sein.
Ich bin schon sehr gespannt.
Die Vorbildorientierung sehe ich noch nicht gefährdet und mit der Überfrachtung warten wir ab. Ich kann mich an Stellen erinnern, wo wir bis zu drei Brücken an einer Stelle gesehen haben.Wir müssen nur aufpassen, das die Phantasie nicht zum Vorwand für völlige Beliebigkeit wird und ohne Not die Vorbildorientierung auf der Strecke bleibt. Das wären dann Kompromisse, die man gar nicht eingehen muß.
Richtig ist, das das Langwieserviadukt deutlich dominiert wird, damit wird ihm schon Wirkung genommen.
Achim
Zuletzt geändert von Achim am Montag 8. Januar 2007, 12:57, insgesamt 1-mal geändert.
now butter by the fishes
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OK, ich mich auch!Achim hat geschrieben:Ich kann mich an Stellen erinnern, wo wir bis zu drei Brücken an einer Stelle gesehen haben.
Aber, ich habe gerade mal im Gleisplan gezählt, vom Bahnhof Churbriggen aus kann man mind. 15 (dann habe ich aufgehört zu zählen) Brückenbauwerke auf einmal sehen, allein acht überqueren den Fluss, die Gleise vom Bahnhof Churbriggen nicht mit eingerechnet!
OK, warte ruhig auf die Überfrachtung... - ich finde, daß sie schon längst da ist!
Flo
Salü Flo,
Auch ich danke für diese 76 Extra-Fotos und Infos.
Es ist vielleicht bezüglich der Brücken auch für meine Begriffe etwas überfrachtet.
Aber: Solange das nur dazu dient, daß die Klappe vor lauter Staunen gar nicht mehr zugehen tut, ist es mir persönlich recht. Es ist und bleibt kein Abbild eines Vorbildes. Andere meckern doch auch, da hätte man noch Platz gehabt, dies und jenes zusätzlich einzubauen.
Und zugehen darf die Klappe erst wieder beim Kauen in der Kantine oder beim Reden.
Liegt Brig noch weit von Churbriggen weg oder hat der Busfahrer sein Zielschild falsch eingestellt?
_________________
tschüs...
...Stef@n aus dem Saarland
....die Rechtschreibprüfung mit Firefox 2.0 und der Vorschau-Button sollten Pflicht werden...
PS: Wer mir mailt, der schreibt an stefan(at)diwo(dot)eu
oder sieht mal unter www.diwo.eu oder www.mef-heusweiler.de nach!
Auch ich danke für diese 76 Extra-Fotos und Infos.
Es ist vielleicht bezüglich der Brücken auch für meine Begriffe etwas überfrachtet.
Aber: Solange das nur dazu dient, daß die Klappe vor lauter Staunen gar nicht mehr zugehen tut, ist es mir persönlich recht. Es ist und bleibt kein Abbild eines Vorbildes. Andere meckern doch auch, da hätte man noch Platz gehabt, dies und jenes zusätzlich einzubauen.
Und zugehen darf die Klappe erst wieder beim Kauen in der Kantine oder beim Reden.
Liegt Brig noch weit von Churbriggen weg oder hat der Busfahrer sein Zielschild falsch eingestellt?
_________________
tschüs...
...Stef@n aus dem Saarland
....die Rechtschreibprüfung mit Firefox 2.0 und der Vorschau-Button sollten Pflicht werden...
PS: Wer mir mailt, der schreibt an stefan(at)diwo(dot)eu
oder sieht mal unter www.diwo.eu oder www.mef-heusweiler.de nach!
- Peter Müller
- Forumane
- Beiträge: 4291
- Registriert: Dienstag 25. Januar 2005, 12:43
Aus meiner Antwort zum Viadukt im Beitrag 126119 von vorhin habe ich einen eigenen Thread gemacht: Großes Viadukt im Deckendurchbruch.
Außerdem wurden zwei der drei Komma-Fünf-Wochenberichterstatter auf frischer Tat ertappt:
Draufklicken zum Anschauen
Das Bild der Stunde ist vom Samstag, 10:40 Uhr. Danke, @mietkoch!
Außerdem wurden zwei der drei Komma-Fünf-Wochenberichterstatter auf frischer Tat ertappt:
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Das Bild der Stunde ist vom Samstag, 10:40 Uhr. Danke, @mietkoch!
Grüße, Peter
Bei campact.de per E-Mail abstimmen: 49-Euro-Ticket retten! ... das haben Stand 25.08.2023 um 20:45 Uhr schon 115.000 Menschen getan.
Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.
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Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.
- Felix (der erste)
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Vielen Dank für deine Arbeit den Bericht zu verfassen.
Warst ja echt lange noch dran gesessen
Zu dem "Monster-Viadukt" kann ich nur sagen, dass es irgendwie getarnt werden muss.
Wir hatten diesbezüglich schon mal uns etwas gedacht.
Das ist aber wirklich, wie Peter schon schrieb, in einem seperaten Posting besser aufgehoben.
Ebenfalls ein neues Posting wird es für die Felswand Diskusion geben.
Denn da gibt es im Übergang ins Tessin noch einige Ungereimtheiten.
MFG Felix
Warst ja echt lange noch dran gesessen
Zu dem "Monster-Viadukt" kann ich nur sagen, dass es irgendwie getarnt werden muss.
Wir hatten diesbezüglich schon mal uns etwas gedacht.
Das ist aber wirklich, wie Peter schon schrieb, in einem seperaten Posting besser aufgehoben.
Ebenfalls ein neues Posting wird es für die Felswand Diskusion geben.
Denn da gibt es im Übergang ins Tessin noch einige Ungereimtheiten.
MFG Felix