Moin!
Nun, ich sagte ja schon:
unfähig!

Immerhin erinnert man sich aber offenbar meiner, das ist schon mal tröstlich.
Hihihi...
Aber ernsthaft: Natürlich kenne ich das auch, dass sich eine eigentlich eingebettete LED leichter wieder entfernen ließ als erwartet. Aber da muss ich zugeben, selber gepfuscht zu haben! Denn wie Du sagst, für Standmodelle, an denen kaum gefingert wird, reicht(e) das; für den harten Action-Alltag muss man sorgfältiger arbeiten, dann aber sollte das definitiv halten. Wobei es wirklich das kleine Problem gibt, dass an LEDs weder Farbe noch Sekundenkleber wirklich fest haften! Das kann man bei Reparaturen nutzen (auch LEDs halten nicht ewig), kann aber ebenso ziemlichen Ärger bereiten, wenn nichts so fest hält wie es sollte... Ich persönlich würde es trotzdem versuchen - allerdings fehlt mir in der Tat die "Action-Erfahrung", möglicherweise ist meine Vorstellung da wirklich zu naiv. Na ja, lässt sich damit nicht "abschließend" klären, von daher die salvatorische Klausel: "Jeder, wie er es für sich am besten kann!"
Hihi, "Bondic" wie "Tempo" oder "Kaba"...
Leider konnte ich bisher noch keine anderen UV-Kleber dieser Art ausprobieren, die sind meist noch teurer und ich habe keine Lust, Unmengen von Geld auszugeben, nur um einen wirklich klaren zu finden. Wobei "Kleber" ja ohnehin der falsche Begriff ist, aber das ist ein eigenes Thema.
Klas klares Gel aus dem Nagelstudiobereich geht auch sehr gut dafür, wenn man es dann mit UV Licht aushärtet. Hab ich schon mal zum Test mit dem Nagelgel (Acryl) von Frauchen probiert. Man muss nur hernach die klebrige "Schwitzschicht" mit einem Cleaner abwischen
Sowas habe ich auch vor, ich muss in unserer Drogerie aber erst mal das richtige "Zeug" finden (da sind mir die Verkäuferinnen leider keine große Hilfe). Das mit der Schwitzschicht habe ich auch schon gelesen, wusste aber lange nicht, was damit gemeint ist. Dabei kenne ich das schon lange! Klares Gießharz für DIY-Briefbeschwerer behält nach dem Aushärten auch noch eine klebrige Schicht außen, die wegpoliert werden muss. Und - davon redet erstaunlicherweise niemand - auf meinem (echten) Bondic bleibt grundsätzlich ebenfalls so eine Schicht drauf - und nein, es liegt nicht an der ungenügend langen UV-Bestrahlung... Lässt sich aber auch mit dem richtigen Mittelchen abwaschen.
Als "Scheinwerferfarbe" geht eigentlich jede Marke, Hauptsache, die Farbe wird wie von Dir beschrieben dünn genug aufgetragen. Je nach Situation nehme ich auch gern Weiß, funzt auch gut.
Diese "Spiegeleier" könnten allerdings gewissermaßen ein notwendiges Übel sein. Weiße LEDs sind von Haus aus erstmal ziemlich blaulastig, das erkennt man selbst bei guten warmweißen, wenn man sie nur ganz schwach leuchten lässt. Also braucht man für alte Vorbilder auch LEDs mit richtig "gelben" Gehäuse. Aber eben, da moderne LEDs ihre Farbe erst bei (nahezu) voller Helligkeit entfalten, was aber am Modell meistens einer Flutlichtanlage gleichkommen würde, hilft halt nur Runterdimmen und mit Gelb nachzuhelfen bzw. die Gelb auch gleich mit zur Dimmung zu verwenden. Bei eingeschaltetem Licht fällt das nur noch wenig auf, ausgeschaltet leider sehr. Was einem halt lieber ist: Im Stand schön aussehen oder mit Licht...
Tja, bei dieser Gummidichtung um die Blinkergläser wird es richtig knifflig!
(...) dass sich durch die Lösefreudigkeit der Farbe im Zusammenhang mit dem Kleber auch etwas davon durch das "zuviel" an Öffnung mit nach außen hindurchzieht und es hernach außen nur ganz leicht hervorschaut und so den Gummi gut darstellen könnte.
Das kann klappen, muss aber nicht - ist extrem schwer bis gar nicht möglich gezielt zu steuern! So ganz nebenbei, in diesem Fall verliert der Sekundenkleber seine starke Haftwirkung, mit einer der Hauptgründe, dass LEDs leicht aus ihren Löchern gerissen werden können. Sekundekleber
auf Farbe wird schon mal gar nicht (fest) halten!
Sekundenkleber mit Farbe vermischt (!) hält schon ein wenig besser, aber das zieht meistens extrem schnell an und wird kaum gleichmäßig genug um den Blinker verlaufen. Um einen extrem feinen Pinselstrich nachträglich wirst Du nicht herumkommen, fürchte ich.
Ich selber habe schon Sekundenkleber mit Schwarz vermischt (geht wenn überhaupt nur mit Emaille-/Nitro-/Kunstharzlackfarben, keinesfalls mit "Wasser-Acryl"!), um Autoscheiben wie in Echt aufzukleben; war beim hinten offenen Polizei-Passat an der Heckklappe zwingend notwendig. Mittlerweile habe ich mir dafür schwarzes Pigment zugelegt, das färbt den Kleber auch gut ein, bei richtiger Mischung klebt der auch weiterhin ganz gut und bleibt länger flüssig als mit Flüssigfarben gemischt. Einfach ist die Verarbeitung aber trotzdem nicht, die Klebekraft wird immer etwas eingeschränkt sein, ist damit immer ein wenig Glückspiel...
Das Papier war gerade mal ein ganz normaler Briefumschlag, der da noch herumlag und dafür zerschnippelt wurde. Also nix besonderes...
Gerade das "nicht Besondere" muss oft besonders gut gearbeitet sein, sonst sieht es schnell "nicht besonders" aus...
Aber eben, so dünnes schwarzes Papier würde ich mir wünschen, das hätte ich schon oft brauchen können (selber einfärben ist nicht das gleiche wie fertiges Farbpapier).
Damit wünsche ich schon mal einen schönen Sonntag, ich gehe jetzt wieder in die Heia, ich schätze, jetzt habe ich wieder die nötige Bettschwere nach einer nicht ganz freiwilligen Schlafunterbrechung...
