Jeder, der sich mit solchen Projekten beschäftigt (sei es nur RC oder Car System), wird es wohl auch zur Genüge kennen.
Man beginnt ein Projekt, stellt aber zwischendurch fest, dass es an Bauteilen fehlt, die gerade mal nicht erhältlich sind, an Ideen, wie man manches Problem lösen kann oder aber einfach nur an freier Zeit zur Umsetzung des Projektes.
Meist kann man es aber nicht lassen und füllt die "Zwangspausen" beim Bau des eigentlichen Projektes schon gedanklich wieder mit neuen Projekten auf.
Und... manchmal eben auch gleich mit einem neu begonnenem Projekt.
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So auch ich, weil ich (trotz momentan auch noch einiger unfertiger Projekte) es eben nicht lassen konnte und gleich versuchen musste, eine neue Idee umzusetzen.
> Drüben im Thread zu meinem W50 3 Seitenkipper < hatte ich es ja schon angedeutet.
nun soll man ja möglichst nicht mehrere Projekte gleichzeitig bearbeiten, weil sie sonst nicht fertig werden, aber wenn sie dann womöglich doch zeitnah auch alle (oder fast alle) gleichzeitig fertig werden, um so besser
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Aber mal ganz von Anfang an...
Zunächst baute ich mir ja einen normalen W50 3 Seitenkipper, der als mein erstes RC Modell in dem Maßstab leider nur über Fahr- und Lichtfunktionen verfügte.
Das hat mich aber nie so recht befriedigt und ich habe schon laaaange darüber nachgedacht, wie ich einem weiteren Modell wohl das wieder abkippen der zuvor aufgeladenen Ladung beibringen könnte.
Ebenso konnte ich mich nicht recht entscheiden, ob nun ein 3 Seitenkipper oder ein Muldenkipper gebaut werden sollte.
Das habe ich mittlerweile entscheiden können und so soll er mal ausschauen.
Oben das Original und unten das handelsübliche und noch unbearbeitete TT Modell von Ralf Hadler.
Und wie es meist so ist, man sucht nach ganz was anderem im Netz und findet eine Idee, wie man eines seiner "Probleme" lösen könnte.
So war es dann auch bei mir.
Und das musste natüüüürlich auch gleich mal ausgetestet werden, ob das denn auch machbar ist, was ich mir da so erdacht habe (obwohl ich ja noch genug andere alte Baustellen habe, die fertig werden müssen )
Gut, zu Anfang war die Klebearbeit von Evergreenmaterial zu bewerkstelligen, dass ich einen Klotz von ca. 10mm x 8mm x 60mm bekommen konnte, den ich hernach weiterbearbeiten kann.
Nicht unbedingt "spektakulär", aber einige Bilder davon will ich euch nicht vorenthalten.
Das schaute dann, nachdem ich ihn auf den Längstseiten einigermaßen zurechtgeschliffen hatte, damit er auch wirklich gerade ist, in etwa so aus...
Eine der Längstseiten diente dann weiter als Bezugsseite für die weitere Bemaßung zur Bearbeitung.
Für die beiden notwendigen Antriebe für Kippfunktion und Fahrantrieb benötigte ich 2 Getriebemotoren, die in den Klotz eingebaut werden sollten, der später gleich auch als Fahrgestell dienen sollte.
Versuch macht kluch und ausmessen bringt die Gewissheit, dass es auch wirklich so passt, wie erdacht.(auch wenn es auf den Bildern gar nicht so ausschaut, wegen der etwas "verschoben" scheinenden Anrisslinien...(wurde dann an der Maschine noch ordentlich und exakt auf Maß eingestellt)
In den Klotz mussten nun 2 Bohrungen in Längstrichtung eingebracht werden, damit die beiden 4mm Getriebemotoren darin ihre Halterung finden können.
Was macht man, wenn man keine entsprechende Maschine dafür hat?
Man entsinnt sich an die Lehrzeit als Werkzeugmacher(sollte ja nicht ganz umsonst gewesen sein, was einem der "Meister" beigebracht hat
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Gesagt, getan... die Bohrungen sind drin... genau so, wie die Öffnung für den später zu verbauenden Servo, die auch gleich mit herausgefräst wurde.
Da lag nun das Plastikklötzchen vor seinem fertigen "Kollegen" und einem Teil vom Fahrgestell des Modellfahrzeuges.
Und natürlich wurden schon mal zum Test die Achsen an entsprechende Stelle gelegt, um zu schauen, wie es wohl wirken würde, so auf "eigenen Füßen"...
Weiter ging es dann mit dem Bau der Hinterachshalterung, die aus 0,3mm Ms Blech gebogen wurde und dann als eigentlicher Achshalter ein 2,5mm Röhrchen eingelötet bekam.
Zum Test wurde die Halterung auch schon mal auf den Plastikklotz aufgeschoben, nachdem zuvor von diesem etwas Material entfernt wurde, was später da nicht notwendig ist und das aufschieben verhindert hätte.
Passte schon mal ganz gut drauf und die Achse lief auch ohne Widerstand in ihrem Lager.
An der Stelle, wo später das Antriebszahnrad für die Achse hinkommen soll, wurde eine entsprechende Aussparung vorgenommen und dann noch einmal getestet, ob die Achse immer noch ordentlich läuft, wenn auch das Zahnrad drauf ist.
Daneben einer der Getriebemotoren, mit denen ich später noch ne Menge "Spaß" haben sollte
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...geht gleich weiter, muss erst mal noch einige Bilder ordnen...